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28. Juni '10
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Das Karusell
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Hallo ihr Lieben,


heut fand mich folgende Geschichte von Karl Renz ...



Das Karussell

Willkommen! Willkommen auf dem Jahrmarkt! Wie ich sehe, sitzt du schon auf dem Karussell! Toll, wie du fährst!

Du hast einen schnittigen Wagen. Du hast ein Gaspedal. Du kannst sogar bremsen. Aber vor allem hast du ein Lenkrad. Damit kannst du mächtig kurbeln, und das tust du auch. Komischerweise geht es immer nur im Kreis. Du lenkst nach links und nach rechts und bremst und tust, aber es geht immer nur in eine Richtung.

So kurbelt dein Ich. Das sogenannte Ego. Es lenkt nach links, es lenkt nach rechts, und ist nicht immer ganz zufrieden mit dem Ergebnis. „Ich sehe mal nach den anderen“, denkt es. „Wie fahren denn die? Wie stellt der da drüben sich an?“ Der legt sich entschieden mehr in die Kurve. Das machst du nun auch. Aber es geht weiter im Kreis. Ab und zu hält das Karussell. Kurze Pause. Die Tibeter nennen es „Bardo“. Dann suchst du dir ein anderes Fahrzeug. „Vielleicht nehme ich auch mal das Pferd. Jetzt reite ich mal 'ne Ecke. Wahrscheinlich ist das meine Bestimmung!“ Sehr klug von dir. Oder richtig weise: Du nimmst den kleinen Roller, weil du nach all den ermüdenden Runden inzwischen voller Demut und Bescheidenheit bist.

Ja, dein Ich ist bei all der Kurbelei mächtig gereift. Und wenn du mal zufällig in die gleiche Richtung lenkst, wie das Karussell fährt, kannst du endlich triumphieren: „Wow, das habe ich aber gut gemacht! Ich glaube, jetzt habe ich es raus!“ Nun hast du entdeckt, wie die ganze Sache funktioniert. „Ich habe voll die Kontrolle, seht mal her!“ Du befindest dich in Harmonie mit dem Kosmos, in Übereinstimmung mit der Schöpfung. Ein derartig stimmiges Ich lenkt genau so, wie das Karussell fährt. „Seht doch mal, wie ich lenken kann! Das ganze Karussell bewegt sich, weil ich so lenke! Hier, ich, hierher sehen!“ Wenn du die Kunst so unvergleichlich beherrschst, kannst du sogar den anderen sagen, wie sie fahren müssen. „So müsst ihr’s machen! Wie ich!“

Jetzt bist du ein voll erwachter Fahrer. „Ihm nach“, rufen ein paar andere begeistert. Am besten, du übernimmst gleich den Bus: „Alle bei mir einsteigen und hinter mich setzen! Ich bin eins mit dem Karussell!“ Dann bist du ein Guru. Wenn du mehr im Stillen wirken willst, kannst du natürlich auch andere wichtige Aufgaben übernehmen, zum Beispiel das Feuerwehrauto fahren. Oder den Krankenwagen. Oder du fährst einfach hinter dem Krankenwagen her, sicherheitshalber.

Wichtig bei alledem ist nur, dass du den Überblick behältst. Dass du im richtigen Moment Gas gibst und im richtigen Moment bremst. Und vor allem, dass du mit größtem Geschick lenkst. Das hilft allen. So hältst du nicht nur dein Fahrzeug perfekt auf dem Weg. Du trägst zur gelungenen Fahrt des gesamten Karussells bei! Wenn nur jeder so fahren würde! Du hast alles im Griff.

Bis du mal versehentlich den Lenker loslässt. Nanu! Jetzt wunderst du dich. Es geht ja auch von allein! Das Ding fährt von selbst! Stimmt. Es fährt selbst. Das Selbst fährt. Du brauchst dich nicht anzustrengen. Du kannst dich zurücklehnen und genießen. Es geht immer direkt ins Glück.



Einen schönen Wochenstart wünscht


Annette Maria
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Uwe
schrieb am 28. Juni 2010 um 11:54 Uhr
Uwe
Sollten wir wirklich Eines wollen, so muss doch dieses Eine, das wir wollen, so sein, dass es bei allen Veränderungen unverändert bleibt. Es kann also alles weder materiell noch geistig sein, denn diese Dinge verändern sich im Vergleich zur Umwelt.
Es muss etwas sein, dass bei allen Veränderungen unverändert bleibt und an dem wir dadurch, dass wir es wollen, die Unveränderlichkeit gewinnen können.
Wäre dies nicht so, dann werden wir selbst nur veränderbar, wankelmütig und unstet.
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flowerofchange
schrieb am 28. Juni 2010 um 18:43 Uhr
flowerofchange
Hallo lieber Uwe !


Herzlich Willkommen im Flower of Change - Pavillon :-)

Dieses EINE entzieht sich unserer Wahrnehmung innerhalb der Polarität...entzieht sich der Wahrnehmung innerhalb der Zeit. Ist darum auch schwer mit Worten zu beschreiben...

Wir können ES das EINE allerdings ERFAHREN.

Wenn wir also unsere menschliche Fähigkeiten des Innehaltenes und der Meditation nutzen ,erfahren wir, dass es keine Abtrennung gibt... das alles Eins IST...

Die "Eintrittskarte" dorthin gibts in unserer rechten Hirn- Hemisphäre !

Eine Art Brückenschlag soll ja auch unsere Flower of Change mit ihrem Oneness Gedanken darstellen... Wir leben innerhalb der Polarität natürlich ständig im Wandel . Wir werten und unser Ego blüht..Und gleichzeitig auf einer anderen Bewusstseinsebene, die nicht (oder selten )in unser Tagesbewusstsein vordringt... leben wir die Einheit ...sind die Einheit.



Für mich ist das nicht einmal paradox :-)


Herzlich grüßt

Annette Maria


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hannahanna am 03.03.2012:
In Deutschland waere so eine Sendung im staatlichen...
ErdenengelErdenengel am 14.02.2012:
Schade dass die oeffentlichen Videos ueber Karwanna bisher...
PreciousPrecious am 08.01.2012:
Such a deep aneswr GDRVVF...
IreneIrene am 08.01.2012:
Thats more than sesnilbe Thats a great post...
RockRock am 08.01.2012:
Hahhaaha Im not too bright today Great post...
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