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Sila Blume erzählt : »Ich habe mich viele Jahre mit der Frage beschäftigt: Was bedeutet Sterben? Ich habe darüber Gedichte geschrieben, Lieder, auch eine kleine Oper. Und dann habe ich bei Milan Kundera den Satz gelesen: ›Der Mensch lebt nie‹ – weil er sich sein ganzes Leben mit der Frage beschäftigt, wie man überhaupt leben kann. Am Ende des Lebens hat der Mensch alles versucht, aber er hat nicht gelebt. Ich wollte beweisen, dass es anders geht, und so inszenierte ich für den Menschen, der ich war, ein Ende, damit er anfangen konnte zu leben. Wichtig war mir dabei: Meinen Namen entscheide ich. Und meinen Geburtstag entscheide ich. Seit 1999 bin ich Sila Blume. Und mein Geburtstag ist am 21. Oktober. Ich wollte geboren werden, wenn alles stirbt.«
www.effilee.de |  | Sila Blume über die Flower of Change :
Als ich diesen Ableger erhielt, war es für mich klar: entweder kommt Leben und begleitet diese Lebendigkeit oder diese Lebendigkeit muss noch ein wenig auf Lebensräume warten. Der Ableger wird es mir sagen.
Täglich und mehrmals am Tag schaute ich hin - ins Wasser, überprüfte ob im Wasser was wächst, schaute auf die Farben und den Zustand der Blätter, roch immer wieder dran... Wochen lang...
An Lebendigkeit fehlt es mir weiterhin nicht.
Ein zweiter Ableger wird mir sicherlich mehr sagen.
Artists for Flower of Change - Sila Blume (Bitte klicken) | | | |  |  |  |  | Jona Jakob schrieb am 24. Oktober 2010 um 16:06 Uhr |  |
|  |  | Die Tage etwas langsamer in ihrer Frische, dunkel schon und gelblich. Sich bewegen reinigt die Nase. Nachts die neue Lust, sich dicke Daunen um die Beine zu schlagen. Gläser tauschen sich in Tassen, Kühles wird zu Warmgetränk.
Und du, du tanzt mit deinen Tschibo-Hosen und dem alten Rollkragenpulli deine Kurven durch die Küche, weich und warm und häuslich, wie heisses Hefegebäck vanillen. Geschirr und Teelöffel scheppert, als wärst du heftig beschäftigt. Frischluft macht sich am Boden breit, ich zieh meine Füsse hoch, da sitzend, in irgend einer Ecke deines Bunten.
Ich hör dir zu, du Erzählende, Schwappende, Überlaufende, Sahnehaube und Herbstsonnewärme. Du Duft von Holz und Trockengras, Schwaden gärendem Fruchtbrantweins, Heustober. Was ist da schon wichtig, so lange ich dich sehe, die Strähne im Gesicht, darunter das glänzende Auge und dein Mund, von dessen blitzendem Lachen ich nicht lassen kann.
Ein Finger fährt dir feinst über die blonden Härchen im Kreuz und wartet, als wäre Sunset im Schilfgras von Mimizan.
Nachsommer. Erstherbst. Laubtrocken. Gold. Zurückbleibstille. Dünenwelle. Sanftstimme. "Miracle".
Jona |  |  | |  |  | |  |  |  |  |
|  |  |  |  | flowerofchange schrieb am 26. Oktober 2010 um 17:58 Uhr |  |
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"Weiblichkeit ist die Achse der Erde und die Milchstraße am Himmel."
Ludwig Börne
Lieber Jona !
Du ZAUBERER -
vielen lieben Dank für dieses magisch sinnliche Hochamt !
Ich freue mich sehr dich hier zu lesen :-)
Herzlich
Annette Maria
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