Es gibt keine Grenzen. Weder für Gedanken, noch für Gefühle. Es ist die Angst, die immer Grenzen setzt.“
– Ingmar Bergman
Von einem "Seelenmagier des Kinos" und einem "Meister des Tiefgangs" war beim Tod Ingmar Bergmans die Rede. Dabei hätten ihm selbst solche Superlative vermutlich nicht gefallen - Bergman war ein Mann, der den Rummel der großen Filmfestspiele, letzlich auch den um seine Person, tunlichst mied. Jetzt feiert ihn ein Filmfestival: die Berlinale 2011 zeigt eine Retrospektive seiner Filme.
Bergman wurde 1997 bei den Filmfestspielen in Cannes von seinen Kollegen als «Bester Filmregisseur aller Zeiten» geehrt. Auch wenn es keinen spezifischen Stil Bergmans gibt, so loten seine Filme mit großer Genauigkeit die gesamte Spannbreite menschlicher Zustände zwischen existenzieller Verzweiflung und humorvoller Leichtigkeit aus. In filmtechnischer Hinsicht gelang es ihm unter anderem mit nahen Portraitaufnahmen und vor allem mit Hilfe der Beleuchtung, das Innenleben der Akteure eindrucksvoll zum Vorschein zu bringen.
Bergmans Werke sind geprägt von der Mythologie, der Suche nach dem Sinn, der Suche nach Gott und von der Psyche der Charaktere. Dabei unterstreichen die Schwarz-Weiß-Aufnahmen und insbesondere die geschickte Lichtgebung seiner frühen und mittleren Werke diesen Eindruck umso mehr. Viele Schauspielerinnen und Schauspieler verdanken Bergman ihren internationalen Durchbruch, unter ihnen die Schweden Max von Sydow, Erland Josephson, Ingrid Thulin, Bibi Andersson und die Norwegerin Liv Ullmann. Bergman hat über 60 Filme und Dokumentationen gedreht. Auch als Theaterregisseur war er international gefragt und brachte über 120 Inszenierungen auf die Theater- und Opernbühne. Bekannte Regisseure – so etwa Woody Allen, Ang Lee und Lars von Trier – zählen ihn zu ihren Vorbildern.
Existentialismus, Intensität, Nähe
Ingmar Bergman suchte neue visuelle Formen: Existentialismus, Intensität, Nähe. Wie zeigt man bloß Dinge, über die man kaum zu sprechen vermag? Ist die Kunst dem Leben gleich?
flowerofchange schrieb am 20. Februar 2011 um 11:38 Uhr
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Ellen: Ein Mensch, wie ich ihn gerne persönlich gesprochen hätte.
# Annette Maria Böhm geht mir ganz ähnlich liebe Ellen... Ich habe mich schon als Teenager mit seinen Filmen auseinandergesetzt ... Liv Ullmann mag ich übrigens auch sehr gern.