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20. Dez. '12
1
  Kommentar
VON HERZEN - DANKE

Hallo liebe Freunde ,

es ist an der Zeit das ich mich bei euch bedanke, vielen Dank für das Flower of Change - Netzwerkjahr 2011, schön das ihr dabei seid!

Ich hoffe ,dass bei euch für 2012 viel GUTES ansteht, ihr euch erreichbare Ziele gesetzt habt und diese in Erfüllung gehen. Dazu von Herzen viel Glück !

Die Flower of Change möge euch in eurer Entwicklung begleiten :

Richten wir unsere ganze Aufmerksamkeit auf sie, erkennen wir :. Wie still sie ist , wie tief verwurzelt mit dem Sein. Erlauben wir der Natur immer wieder uns die Stille zu lehren.


Wenn du deine Flower of Change anschaust und ihre Stille wahrnimmst, wirst du selbst still. Du verbindest dich mit ihr auf einer sehr tiefen Ebene. Du fühlst diese Einheit mit was immer du in und durch Stille wahrnimmst. Diese Einheit deines Selbst mit allen Dingen zu spüren, das ist wahre Liebe.

Die Räume dazwischen

Der Duft der Flower of Change führt unsere Aufmerksamkeit auf die Räume dazwischen - der Raum zwischen zwei Gedanken, das kurze Schweigen zwischen zwei Worten bei einer Unterhaltung, zwischen den Noten eines Piano oder einer Flöte, oder der Zeitraum zwischen dem Ein- und Ausatmen. Wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf diese Zwischenräume richten , wird Gewahrsein von etwas einfach Gewahrsein. Die formlose Dimension von reinem Bewusstsein kommt aus unserem Innern und ersetzt die Identifikation mit Form.

Ich wünsche Euch und Euren Familien ein besinnliches Weihnachtsfest und alles, alles Liebe für 2012!

HERZLICHTE GRÜßE

Annette Maria
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28. Okt. '12
weitere Flower of Change- Blumenkinder in China !

Hallo liebe Flower of Change Freunde !

Ein chinesisches Sprichwort sagt : Wenn du zwei Brote hast, so tausche eines gegen eine Blume, denn sie ist Brot für die Seele.

Vor zwei Monaten gab Werner , er lebt und arbeitet in Peking ,einen Ableger seiner Flower of Change "Arnolde" an einen befreundeten Arzt in Chongqing.

Dazu erreichte mich nun auch sein Foto ,dass ich an dieser Stelle gern mit euch teilen möchte.
Alanya von Arnolde
Es ist immer wieder ein kleines Wunder für mich, dass es selbst in China gelingt Flowers of Change weiterzureichen . Für mich ist dies alles andere als selbstverständlich und mein herzlicher Dank gilt Werner , der sich für unser Projekt der weltweiten Verbundenheit nun auch im "Land der Mitte" mächtig ins Zeug legt !

Damit nicht genug , gibt es nun auch eine Flower of Change an der deutschen Botschaftsschule in Peking . Werner konnte, zu meiner großen Freude, einen Lehrer für den Oneness- Gedanken begeistern und irgendwann wird man die Entwicklung der Flower of Change sogar auf der Homepage der Schule mitverfolgen können. Schon jetzt habe ich einen ersten Eindruck vom Schulleben in der chinesischen Hauptstadt gewonnen...

Klickt doch mal auf den Link
Deutsche Botschaftsschule Peking
Werner sieht desweiteren vor , ab dem kommenden Jahr weitere Flowers of Change an die Schüler der deutschen Botschaftsschule in Peking und auch an eine deutsche Schule in Shanghai weiterzurreichen.

Wir dürfen also gespannt sein :-)


Liebe Freunde, wenn ihr ähnliche Flower of Change - Geschichten erzählen könnt, schreibt mir bitte . Ich werde in meinem Blog darüber berichten ,damit möglichst viele Flower of Change - Paten davon erfahren und den Segen , den unsere Pflanze der Verbundenheit schenkt, deutlich spüren können ...

Herzlich grüßt

Annette Maria
.
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30. Sep. '12
2
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"Man kann nicht zweimal in den gleichen Fluß steigen... Wandel - Zitate

"Der Wandel ist in der modernen Welt nicht Folge des Veraltens, sondern das Veralten Folge des Wandels.
Nicolás Gómez Dávila, Scholien zu einem inbegriffenen Text"


"Einen alten Baum verpflanzt man nicht.
Lateinische Lebensweisheiten,


"Es ist unmöglich, zweimal in denselben Fluss zu springen. Auch wenn wir in dieselben Flüsse steigen, fließt immer anderes Wasser herbei.
Heraklit, Die Vorsokratiker, Matthias Hackemann (Hrsg.)"


"Krisen sind Weichenstellungen des Lebens.
Andreas Tenzer


"Man kann nicht zweimal in den gleichen Fluß steigen.
Heraklit, Vorländer, Philosophie des Altertums


"Man sollte beständig die Wirkung der Zeit und die Wandelbarkeit der Dinge vor Augen haben und daher bei allem, was jetzt stattfindet, sofort das Gegenteil davon imaginieren; also im Glücke das Unglück, in der Freundschaft die Feindschaft, im schönen Wetter das schlechte, in der Liebe den Haß.
Arthur Schopenhauer, Aphorismen zur Lebensweisheit"


"Nichts ist so wandelbar wie die Vergangenheit.
Markus M. Ronner, Zitate-Lexikon"


"Was von außen her der Zufall bringt, ist nur vorübergehend. Das Vorübergehende soll man nicht abweisen, wenn es kommt, und nicht festhalten, wenn es geht.
Dschuang Dsi, Das wahre Buch vom südlichen Blütenland"


"Weil sie beständiger Fluß sind, lassen sich Gefühle nicht anhalten; sie lassen sich also auch nicht "unter die Lupe" nehmen; das heißt, je genauer wir sie beobachten, desto weniger wissen wir, was wir fühlen. Die Aufmerksamkeit ist schon eine Veränderung des Gefühls.
Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften - II. Aus dem Nachlaß"


"Wenn dir etwas widerstrebt und dich peinigt, so laß es wachsen; es bedeutet, daß du Wurzeln schlägst und dich wandelst. "
"Aber das Glück kann nie kommen. Sind die Umstände endlich gefügig gemacht, so verlegt die Natur den Kampf von außen nach innen und bringt allmählich in unserm Herzen eine Wandlung hervor, so daß es etwas anderes wünscht, als was ihm zuteil werden wird.
Marcel Proust, Auf der Suche nach der verlorenen Zeit.


"Ach, wenn dein Herz fest ist, dann magst du untätig weilen beim Nicht-Handeln, und alle Dinge wandeln sich selber.
Dschuang Dsi, Das wahre Buch vom südlichen Blütenland"


"Alles auf dem Gebiete der Moral ist geworden, wandelbar, schwankend, alles ist im Flusse, es ist wahr: - aber alles ist auch im Strome: nach einem Ziele hin.
Friedrich Nietzsche, Werke I - Menschliches, Allzumenschliches"


"Bedeutet es nicht eine ebenso tiefe Verwandlung, einen ebenso vollständigen Tod des Ich, das man gewesen ist, die ebenso totale Verdrängung des alten durch das neue Ich, wenn man sieht, daß ein von einer weißen Perücke gekröntes faltendurchzogenes Antlitz an die Stelle des früheren getreten ist?
Marcel Proust, Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Bde. 1-3"


"Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit,
Und neues Leben blüht aus den Ruinen.
Friedrich Schiller, Wilhelm Tell"




"Dasselbe bedeuten «lebendig», «gestorben», «wach», «schlafend», «jung» und «alt». Denn dieses ist, wenn es umgeschlagen ist, jenes und jenes, wenn es umgeschlagen ist, dieses.
Heraklit, Die Vorsokratiker, Matthias Hackemann (Hrsg.)"


"Daß wir in unserem Glauben stabil sein müssen, um zu gedeihen, daraus haben wir gemacht, daß die «wahre» Welt keine wandelbare und werdende, sondern eine seiende ist.
Friedrich Nietzsche, Werke IV - Aus dem Nachlaß der Achtzigerjahre"


"Dem ewig Unwandelbarsten kann nur das ewig Wandelbarste hoffen zu begegnen. Darum ist jede erstarrte Religion wie eine Blasphemie.
Franz Werfel, Leben heißt sich mitteilen"

"Aber das Glück kann nie kommen. Sind die Umstände endlich gefügig gemacht, so verlegt die Natur den Kampf von außen nach innen und bringt allmählich in unserm Herzen eine Wandlung hervor, so daß es etwas anderes wünscht, als was ihm zuteil werden wird.
Marcel Proust, Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Bde. 1-3"


"Ach, wenn dein Herz fest ist, dann magst du untätig weilen beim Nicht-Handeln, und alle Dinge wandeln sich selber.
Dschuang Dsi, Das wahre Buch vom südlichen Blütenland"


"Alles auf dem Gebiete der Moral ist geworden, wandelbar, schwankend, alles ist im Flusse, es ist wahr: - aber alles ist auch im Strome: nach einem Ziele hin.
Friedrich Nietzsche, Werke I - Menschliches, Allzumenschliches"


"Alles fließt.
Heraklit, Die Vorsokratiker, Matthias Hackemann (Hrsg.)"


"Bedeutet es nicht eine ebenso tiefe Verwandlung, einen ebenso vollständigen Tod des Ich, das man gewesen ist, die ebenso totale Verdrängung des alten durch das neue Ich, wenn man sieht, daß ein von einer weißen Perücke gekröntes faltendurchzogenes Antlitz an die Stelle des früheren getreten ist?
Marcel Proust, Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Bde.


"Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit,
Und neues Leben blüht aus den Ruinen.
Friedrich Schiller, Wilhelm Tell"


"Das Reich Gottes «kommt» nicht chronologisch-historisch, nicht nach dem Kalender, etwas, das eines Tags da wäre und tags vorher nicht: sondern es ist eine «Sinnes-Änderung im Einzelnen».
Friedrich Nietzsche, Werke IV - Aus dem Nachlaß der Achtzigerjahre"


"Dasselbe bedeuten «lebendig», «gestorben», «wach», «schlafend», «jung» und «alt». Denn dieses ist, wenn es umgeschlagen ist, jenes und jenes, wenn es umgeschlagen ist, dieses.
Heraklit, Die Vorsokratiker, Matthias Hackemann (Hrsg.)"








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05. Aug. '12
2
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Arnolde in Beijing - Deutsch-Chinesische Freundschaft

am 2. August schreibt Werner aus Peking :

hallo meine liebe annette,
ich weiss jetzt garnicht mehr, wann ich das erste pic reinstellte,
aber heute ist es soweit. ich habe hier in beijing 3 angegangene
ableger zum weitergeben.


Arnolde mit ihren Ablegern in Peking
weil die leute hier nur mit vielen worten zu begeistern sein werden,
werde ich es etwas abaendern und nur nach dem wunschnamen fragen. wenn
sie moechten halten sie dann weiteren kontakt mit pics. kann aber auch
sein ich mache die pics und kann auch sein, dass ich dann ueber die
weiteren ableger bescheid gebe.

schaun wir mal, wie man in asien sagt.

take care - Werner


Ja, schaun wir mal , wie man hier in Deutschland sagt ;)) Lieber Werner , ich denke du wirst dich einfühlsam vortasten ... Und Wunschnamen für die Ablegerchen sind natürlich möglich, die Auswahl innerhalb unserer Namensliste ist ja riesig. Melde dich bitte wenn du unsere technische Hilfe benötigst ! Ich bin gespannt wie sich unser Flower of Change Projekt in China entwickeln wird...Auf deiner Fensterbank ist ja offensichtlich alles startklar zur großen LET YOUR LOVE GROW - Aktion :-)

FREUDE FREUDE FREUDE - Vielen lieben Dank ! Ich freue mich schon bald wieder von dir zu hören ...


Von Herzen liebe Grüße aus Deutschland

Annette Maria

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27. Juli '12
Eigenlob stimmt

„Keinen Stil zu haben bedeutet, ohne Beziehung zu sich, ohne Selbstbestimmung zu sein, und resultiert darum in der Unfähigkeit, mit anderen zu kommunizieren.“

Dieses Zitat stammt von dem französischen Duftschöpfer Serge Lutens, der im Hause Shiseido noble Parfums entwickelt. Er bringt auf den Punkt, was wir versäumen, wenn wir auf eine angemessene Selbstdarstellung verzichten.

Den Begriff Selbstkritik kennen wir alle und setzen Selbstkritik wohl auch häufig ein. Wie steht es aber mit dem Begriff Selbstlob oder Eigenlob?

Jeder von uns hat wohl schon einmal erlebt, wie gut es ihm tut, von einem anderen gelobt zu werden. Ein dickes Lob lässt den Tag heller erscheinen und wir sind dann gleich auch gegen Kränkungen besser gewappnet. Unser Selbstvertrauen wächst und wir trauen uns an diesem Tag auch mehr zu. Warum loben wir uns dann aber selbst nicht viel häufiger, wo wir doch wissen, wie gut uns Lob tut?



Ganz gleich ob wir nun an den Beistand von Engeln glauben oder nicht , Sabrina Fox vermittelt in diesem Clip anschaulich wie gut Eigenlob " duften " kann .
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11. Juli '12
6
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Der chinesische Runentanz

Der chinesische Runentanz

"Hui Chun Gong", bei uns bekannt als "Verjüngungsübungen der chinesischen Kaiser", ist fast identisch mit einem "Runengebet" der alte Germanen. Zufällige Übereinstimmungen zweier Energie-Systeme? Oder schöpfen beide Kulturen aus der selben Quelle?

Von Ulrich Arndt


Mit sanftem Schwung bewegen sich die herabhängenden Arme nach oben, um über dem Kopf langsam zusammenzufininden. Die Handflächen berühren sich, und mit dem Ausatmen gleiten die aneinandergelegten Hände - und mit ihnen unsichtbare kosmische Energie - hinunter zum Mund. „Der Mensch öffnet sich die Tür zu den Welten", wird mit diesen Bewegungen der Arme in der Runensprache ausgedrückt, denn sie formen nacheinander die Runen Man, Tyr und Is. Ein „Vitki", ein Runeneingeweihter, versucht sich mittels dieser Runenfolge mit kosmischen und irdischen Energien zu verbinden. Genau diese Abfolge von Körperstellungen wird aber auch im Laufe der Einstimmungs- und Eröffnungsübung des Hui Chun Gong vollzogen - eine bloß zufällige Übereinstimmung von westlichen und östlichen esoterischen Techniken?
Der Hui-Chun-Gong-Lehrerin, Heilpraktikerin und Schamanin Monnica Hackl war aufgefallen, daß alle dreizehn Grundübungen dieser besonderen Form des Qi Gong auch ganz bestimmten Runen entsprechen. Nachdem sie die ersten Übereinstimmungen bereits auf dem Kongreß der „Deutschen Qi-Gong-Gesellschaft" im Juni 1994 in Vöhringen und in ihrem Buch „Die Perle des Hui Chun Gong" (München 1993) kurz vorgestellt hatte, gelang es ihr , auch die letzten Hui-Chun-Gong-Übungen ihrer Runenbedeutung zuzuordnen. Ob die Erfinder des Hui Chun Gong, die daoistischen Mönche des chinesischen Huashan-Klosters, vor Jahrhunderten die schamanische Runentechnik des Stadha (das Nachstellen der Runen mit dem Körper) kannten, muß heute Spekulation bleiben. Zumindest unbewußt aber haben die Mönche mit ihren Hui-Chun-Gong-Übungen zugleich eine Art „Runentanz" bzw. „Runengebet" entwickelt: Der Übende führt in der Runensprache geradezu eine „Unterhaltung" mit Himmel und Erde und den Energien seines Körpers...
In dieser Verbindung von Runen und Qi Gong liegt, wie Monnica Hackl vermutet, auch die Ursache für die raschen Erfolge beim regelmäßigen Praktizieren von Hui Chun Gong . Von der Wirksamkeit der Übungen war vor vielen Jahrhunderten bereits Chinas Herrscher derart angetan, daß er Hui Chun Gong zu den „geheimen Verjüngungsübungen der chinesischen Kaiser" machte. Vor fünf Jahren brachte die Heilpraktikerin, die seit 1977 jedes Jahr für zirka zwei Monate zur Fortbildung in chinesischer Medizin nach Singapur reist, diese Form des Qi Gong erstmals nach Europa. Parallelen zwischen Hui Chun Gong und bestimmten Runenformen aber waren Monnica Hackl zunächst nicht aufgefallen, obwohl sie als Heilpraktikerin auch Runenkräfte im Rahmen schamanischer Heilmethoden einsetzt. Von dem Runeneingeweihten Viktor Schweizer war sie zwei Jahre lang in einer nur mündlich weitergegebenen Tradition des alten irischen Runenwissens ausgebildet worden.
„Zwar sind mir auch Runenzeichen aus nichteuropäischen Gegenden, etwa aus Sibirien, Indien und sogar von chinesischen Vasen her bekannt", berichtet Hackl, „sogar in Afrika findet man sehr ähnliche Runensysteme, wie zum Beispiel die Dagara-Runen, die ich jüngst bei einem afrikanischen Schamanen in Obervolta kennenlernen konnte." Aber erst der Hinweis einer Vortragsbesucherin („Sie sprechen mit Ihren Hui-Chun-Gong-Übungen wie in Mandalas; die Schwingung im ganzen Raum hat sich verändert") ließ sie über die Universalität von Mustern nachdenken, die offenbar über kulturelle und geographische Grenzen hinweg auftreten. „Plötzlich wurde mir klar", erinnert sie sich, „daß man die Übungsfiguren nicht nur als Bewegungen ansehen kann, die im Körper durch Zug und Druck bestimmte Impulse im Meridiansystem setzen. Eine Übung zeichnet auch sozusagen ein magisches Muster in den Raum." Ähnlich wie ein Runenkundiger durch das Nachstellen einer Rune mit dem Körper die kosmische Kraft in sich hineinzuziehen versucht, scheinen die Hui-Chun-Gong-Übungen nicht nur über das Meridiansystem, sondern auch über diese Symbol-Ebene zu wirken.

Die Übereinstimmungen von Runenform und Bewegungsmuster der chinesischen Übungen, aber auch der Runenbedeutung mit den erkennbaren energetischen Wirkungen des Hui Chun Gong nach der Meridianlehre , reichen erstaunlich weit. So wird zum Beispiel bei der Hui-Chun-Gong-Übung „Vitalenergie" nach der Interpretation der Meridianlehre ein „Herauspressen des Nieren-Yin" erreicht und das Verteilen dieser Energie über das Meridiannetz. Besonders die Energiebahnen, welche die Sexualfunktionen und das Immunsystem regulieren, sollen auf diese Weise stimuliert und die Vitalkräfte angeregt werden. Außerdem bewirkt die Bewegung einen Rechts-Links-Ausgleich der Körperenergien und bringt die Körperhälften ins Gleichgewicht. Dieser Ausgleich von Kräften und Energien kann auch aus dem Runenwissen erschlossen werden. Danach entspricht die Körperhaltung während dieser Bewegung der Rune „Raido", „Rad". Diese Rune steht für „die Kraft des Ratgebens und der Urteilsfähigkeit" sowie für den - entsprechend der Radbewegung - „waagerechten" Ausgleich von Kräften.

Gleiche kosmische Energie angezapft

In der darauffolgenden Übung „Der Vogel Rock fliegt" wird mehrmals die Rune „Wunjo" in den Körperbewegungen geformt. Nach der Runendeutung stärkt der Übende dadurch die Willenskraft, das „Rückgrat", und damit auch das richtige Wollen. Wunjo hilft zudem Vergangenes loszulassen. Nach der Meridianlehre bewirkt diese Übung tatsächlich unter anderem ein Stärken der gesamten Wirbelsäule sowie das Lösen von Verkrampfungen und Kopfschmerz.
Ähnlich deutliche Parallelen finden sich bei allen Übungen des Hui Chun Gong. Das Wissen um die Runenbedeutung kann laut Hackl zum Erhöhen der Übungsintensität genutzt werden. So ist es zum Beispiel nach ihren Erfahrungen hilfreich, während der erwähnten Übung „Der Vogel Rock fliegt" beim Blick über die Schulter an eine Bedeutung der Rune „Wunjo", nämlich „Vergangenes loszulassen", zu denken.
Verwunderlich sei es letztlich nicht, meint die Heilpraktikerin, wenn in den esoterischen Traditionen verschiedener Kulturen und Kontinente sehr ähnliche Formen der Energiearbeit gefunden wurden. „Denn die kosmischen und irdischen Energien bleiben in ihrem Grundwesen überall gleich - egal ob in China oder in Europa."
Die Hui-Chun-Gong-Übungen harmonisieren die Praktizierenden aber nicht nur. Wie Hackl während ihrer mittlerweile über dreijährigen Praxis als Hui-Chun-Gong-Lehrerin feststellte, können sogar „alte energetische Muster" auf diese Weise gelöscht werden. Ähnlich einem kraftvollen Wasserfall würden kosmische Energien, die insbesondere über die Runenformen in den Körper hineingezogen werden, energetische Blockaden - zum Beispiel unliebsame Verhaltensmuster - gleichsam wegspülen.

„Weben am Wyrd der Erde"

Wer diese zusätzliche Wirkung des Hui Chun Gong bewußt nutzen möchte, muß allerdings zu einer gewissen inneren Schau" und Konzentration in der Lage sein. Das Verfahren: Man denkt an das jeweilige Muster, das man bei sich ändern möchte, und achtet gleichzeitig auf die damit in Zusammenhang stehenden körperlichen Empfindungen. „Oft ist dies zum Beispiel ein bestimmter Schmerz oder Druck, den man in einer seelischen Stimmung stets empfindet", erklärt die Heilpraktikerin. Hat man den Ort dieser Wahrnehmung im Körper lokalisiert, müsse man die Aufmerksamkeit dort halten und währenddessen die Hui-Chun-Gong-Übungen absolvieren. Mehrere Male durchgeführt, werde so dieses störende Muster dauerhaft „gelöscht".
Die Wirkung der Runenmuster geht aber auch während des normalen Übens von Hui Chun Gong über Effekte auf der biologischen Ebene und im System der Meridiane noch hinaus. „Durch die energetischen Tore, die man über die nachgeformten Runen öffnet, webt man gewissermaßen am 'Wyrd' mit", erläutert Hackl. Unter „Wyrd" versteht sie nach der alten irischen Runenlehre nicht nur das persönliche Schicksal (in der germanischen Mythologie bezeichnet Wyrd das Schicksalstuch, das die drei Nornen - Symbol für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft - weben), sondern auch das „Wyrd" der Erde, auf das man während der Übungen ebenfalls einen, wenn auch geringen Einfluß ausübe. „Man stellt sich gewissermaßen als Energiekanal und Mittler von kosmischer Energie für das Lebewesen Erde zur Verfügung", deutet sie das tiefere energetische Geschehen. Denn immer wieder seien die Hui-Chun-Gong-Übungen auf einen Austausch von Energien zwischen Mensch, Himmel und Erde hin angelegt.

Hui Chun Gong

Es wird deutlich, daß der Hui-ChunGong-Übende mit seinen Bewegungen eigentlich eine Art „Runengeschichte" erzählt bzw. ein „Runengebet" spricht. Dabei beenden die Runen „Eh" und „Gebu" das Hui Chun Gong, was erstaunlicherweise exakt dem Schluß von „Wotans Runenlied", dem berühmten „Runen-Vaterunser" der „Edda", entspricht: „Durch ewiges Gesetz des Allgebers" (bzw. in christlicher Anlehnung „In Ewigkeit Amen"). Die Meisterform des Hui Chun Gong variiert die Schlußübung derart, daß eine sternenförmige „Hagal"-Rune ausgeführt wird. In ihrer Bedeutung zeigt sie die nunmehr gewachsene Verantwortung des „meisterlichen" Hui-Chun-Gong-Übenden: „Zeuge das Heil, hege das Heil, gebe das Heil."

http://www.horusmedia.de/1994-runen/runen.php



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03. Juli '12
Dear Prince Albert: Why in the world did you choose "The road not taken " for your wedding speech

Dear Prince Albert !

I read the news today, oh boy ...

"A road less travelled "


Taking the "road less travelled" enabled Prince Albert of Monaco to meet his wife Charlene Wittstock, the sovereign ruler said in his wedding speech.

Speaking at the wedding dinner, Prince Albert of Monaco made reference to Robert Frost's famous poem, The Road Not Taken. He said: "Two roads diverged in a wood, and I took the one less traveled by, and that has made all the difference.

So far so good ? ...

Why in the world did you, Prince Albert choose the most missunderstood poem of all times for your wedding speech...

The road not taken

Two roads diverged in a yellow wood
And sorry I could not travel both
And be one traveler, long I stood
And looked down one as far as I could
To where it bent in the undergrowth;

Then took the other, as just as fair
And having perhaps the better claim,
Because it was grassy and wanted wear;
Though as for that, the passing there
Had worn them really about the same,

And both that morning equally lay
In leaves no step had trodden black.
Oh, I kept the first for another day!
Yet knowing how way leads on to way,
I doubted if I should ever come back.

I shall be telling this with a sigh
Somewhere ages and ages hence:
Two roads diverged in a wood and I
I took the one less traveled by,
And that has made all the difference.

Several generations of careless readers have turned it into a piece of Hallmark happy-graduation-son, seize-the-future puffery. Cursed with a perfect marriage of form and content, arresting phrase wrought from simple words, and resonant metaphor, it seems as if “The Road Not Taken” gets memorized without really being read. For this it has died the cliché’s un-death of trivial immortality.

The poems title is not “The Road Less Traveled” but “The Road Not Taken.” Even as he makes a choice (a choice he is forced to make if does not want to stand forever in the woods, one for which he has no real guide or definitive basis for decision-making), the speaker knows that he will second-guess himself somewhere down the line—or at the very least he will wonder at what is irrevocably lost: the impossible, unknowable Other Path. But the nature of the decision is such that there is no Right Path—just the chosen path and the other path. What are sighed for ages and ages hence are not so much the wrong decisions as the moments of decision themselves—moments that, one a top the other, mark the passing of a life. This is the more primal strain of remorse.


Wishing you all the best !


Warmly Annette Maria



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30. Juni '12
Alles was wir sind, entsteht mit unseren Gedanken.

"Wir sind, was wir denken. Alles was wir sind, entsteht mit unseren Gedanken.
Mit unseren Gedanken machen wir die Welt." ( Buddha)

Unser Gefühlsleben hat großen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Optimismus und positiv denken stärken unsere Selbstheilungskräfte.

Wenn man krank ist, verfällt man leicht in negative Gedanken. Das ist verständlich, doch diese innere Einstellung tut nicht gut. Immer mehr Ärzte raten ihren Patienten deshalb, positiv zu denken, um ihre Heilung zu begünstigen.

Überhaupt sollten wir täglich versuchen, gute Gedanken zu haben. Denn positiv zu denken kann Heilprozesse aller Art beschleunigen, wie inzwischen viele wissenschaftliche Studien belegen. Positive Gedanken stärken die Abwehrkraft des Immunsystems und setzen im Gehirn schmerzlindernde Botenstoffe frei.
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21. Juni '12
1
  Kommentar
One Minute Fly


Dear friends ,

as its name is already telling, the One Minute Fly has got a very limited lifespan. One minute in which it wants to experience everything that makes life worth living...
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17. Juni '12
Überraschung :-)

Hallo liebe Flower of Change - Freunde !

China darf sich demnächst auf viele viele kleine "CHANGES" freuen ,denn

Werners Flower of Change "ARNOLDE" hat Nachwuchs bekommen :-)


Bitte haltet eure grünen Daumen für gutes WACHSTUM !


Und hier noch Werners Grüße :

hallo meine liebe,

und hier sind die ersten ableger!
aller guten dinge sind zwei in einem topf,
dann fuehlt man sich nicht so einsam.

schaun wir mal, ob es diesmal klappt.

...................................................................................................

und wenn diese angehen geht die post nach shanghai oder wuxi.

liebe gruesse

ARNOLDES BABIES IN PEKING
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06. Juni '12
Kinderwunsch und Kinderraub - "Raju"

Regie-Student Max Zähle:

Das glaubt man im ersten Moment nicht: Es ist ja schon komisch, dass man einen Oscar gewinnen soll. Ganz merkwürdig. Nach mehrmaligem Lesen durfte man das glauben. Und weiterzählen.

Max Zähles Meisterstück ist der Kurzfilm "Raju". Seine Abschlussarbeit an der Filmhochschule hat das Finale im Rennen um den Studenten-Oscar erreicht, der am 11. Juni vergeben werden soll. "Raju" erzählt die Geschichte einer Adoption eines armen, elternlosen indischen Kindes, die Geschichte von Jan und Sarah, die nach Kalkutta reisen, um ein Waisenkind - Raju - aufzunehmen. Für die beiden ist es Familiengründung und gute Tat in einem. Doch diese Geschichte hält für keinen in der Kleinfamilie ein Happy End bereit.
"Es ist ein Drama, ein menschliches Drama", so Zähle. "Sowohl für die Eltern, als auch für das Kind, als auch für die Eltern von dem Kind, denen das Kind entführt wurde." Denn Raju hat Eltern. Er wurde von Menschenhändlern entführt, geraubt, zur Waise erklärt. Jan und Sarah fragten nicht nach - doch die Wahrheit holt sie ein.

Er: "Der Junge hat Eltern. Richtige, leibliche Eltern!"
Sie: "Ich geb den nicht her! Er ist unser Sohn, mach nicht alles kaputt! Hör auf! Hör auf!!"
Kinderwunsch und Kinderraub

Max Zähle erzählt kein familiäres Schauermärchen, sondern einen konkreten Fall von vielen: Der grenzenlose Kinderwunsch der westlichen Welt hat oft eine brutale Kehrseite in den armen Ländern. Kinderraub. "Bei vielen ist der Kinderwunsch so groß, dass man blind wird für mögliche Anzeichen einer Illegalität", sagt Zähle. "Es ist natürlich dramatisch und ein schweres Schicksal, wenn man keine Kinder bekommen kann. Aber das Recht auf ein Kind, das hast du einfach nicht, und dieses Recht beschaffen sich manche, und das ist falsch."

http://www.ndr.de/kultur/kino_und_film/raju103.html
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06. Juni '12
Where do good ideas come from?

One of our most innovative, popular thinkers takes on-in exhilarating style-one of our key questions: Where do good ideas come from?

With Where Good Ideas Come From, Steven Johnson pairs the insight of his bestselling Everything Bad Is Good for You and the dazzling erudition of The Ghost Map and The Invention of Air to address an urgent and universal question: What sparks the flash of brilliance? How does groundbreaking innovation happen? Answering in his infectious, culturally omnivorous style, using his fluency in fields from neurobiology to popular culture, Johnson provides the complete, exciting, and encouraging story of how we generate the ideas that push our careers, our lives, our society, and our culture forward.

Beginning with Charles Darwin's first encounter with the teeming ecosystem of the coral reef and drawing connections to the intellectual hyperproductivity of modern megacities and to the instant success of YouTube, Johnson shows us that the question we need to ask is, What kind of environment fosters the development of good ideas? His answers are never less than revelatory, convincing, and inspiring as Johnson identifies the seven key principles to the genesis of such ideas, and traces them across time and disciplines.

Most exhilarating is Johnson's conclusion that with today's tools and environment, radical innovation is extraordinarily accessible to those who know how to cultivate it. Where Good Ideas Come From is essential reading for anyone who wants to know how to come up with tomorrow's great ideas.
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02. Juni '12
1
  Kommentar
LET YOUR LOVE GROW funktioniert eben auch in CHINA :-)

Hallo liebe Freunde,


ich bin grad völlig aus dem Häuschen ,weil eben die ersten eindrucksvollen Fotos unserer Flower of Change aus PEKING eingetroffen sind... LET YOUR LOVE GROW funktioniert eben auch in CHINA :-)
Flower of Change in Peking
Werner lebt und arbeitet in Peking , er schreibt :

hallo meine liebe -

ich freue mich heute endlich pics von der ersten flower of change
bei dir zu zeigen.
Arnoldii - du weisst ja ;-)
die triebe, die zu lang sind werden zu ablegern.
ich freue mich darueber, dass du mir diese kleinen dinger gesendest
hast und arbeite daran weiter.
Flower of Change Arnoldi in Peking
DANKE DANKE DANKE lieber Werner - die Fotos deiner Pflanzen vermitteln soviel spürbare Nähe vor der anonymen Häuserwand...

FLOWER OF CHANGE ist eben soviel mehr als "nur" eine Duftpflanze... Sie ist uns ein lebendiges Zeichen der weltweiten Verbundenheit ! Dort wo Menschen sich womöglich nur als "Pixelpunkte" wahrnehmen, wird sie zu einem lebendigen Zeichen für Frieden, Mitgefühl und Liebe .

Facebook, Xing und Youtube. Globale Grenzen scheint es im Zeitalter des Internets nicht mehr zu geben. Und dennoch lassen Netzwerke im Internet eines häufig vermissen, einen Bezug zu seinen Kontakten...

Es ist großartig ,das du bald weitere Fotos schicken möchtest und auch Ablegerchen deiner FoC "ARNOLDI" weiterreichen wirst.

Flower of Change, ist ein Projekt das der weltweiten Vernetzung etwas Lebendiges gibt.

Auf der Website www.flowerofchange.de kann man das Heranwachsen der Gemeinschaft der Flower of Change Anhänger auf der Weltkarte mitverfolgen.

Und immer mehr Menschen , selbst Prominente, Musiker und Künstler haben die Ziele erkannt, die in unserer globalen Welt wirklich wichtig sind, das lebendige MITEINANDER


Herzlich

Annette Maria & meine Flowers of Change "Shakti & Sophia "

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30. Mai '12
Der Club of Rome

Der Club of Rome

... ist eine Vereinigung von Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik aus allen Regionen unserer Erde. Er wurde 1968 von dem FIAT-Manger Aurelio Peccei und dem OECD-Generaldirektor Alexander King in Rom ins Leben gerufen, mit dem Ziel, sich für eine lebenswerte und nachhaltige Zukunft der Menschheit einzusetzen. Die Weltöffentlichkeit kennt den CLUB OF ROME seit 1972 durch den viel diskutierten Bericht Limits to Growth (Die Grenzen des Wachstums), dem bisher weitere 30 „Berichte an den CLUB OF ROME“ zu unterschiedlichen Zukunftsfragen der Menschheit folgten.
NATIONAL ASSOCIATIONS

Um die Ideale des CLUB OF ROME zu verwirklichen, gibt es heute in 32 Ländern sog. "National Associations", nationale Gesellschaften des CLUB OF ROME. Die Deutsche Gesellschaft CLUB OF ROME wurde 1978 in Hamburg durch eine Initiative von Eduard Pestel gegründet, der als Mitglied des CLUB OF ROME entscheidend zur Realisierung der Arbeiten an "Grenzen des Wachstums" beigetragen hatte.
Leitidee

Die Leitidee ist eine nachhaltige Entwicklung, die die Bedürfnisse der heutigen wie auch der künftigen Generationen an den begrenzten Ressourcen sowie der begrenzten Belastbarkeit unserer Ökosysteme orientiert. Der CLUB OF ROME nimmt eine globale Perspektive ein, in der komplexe Wechselwirkungen ebenso wie lange Zeiträume zur Geltung kommen sollen Er möchte dazu beitragen, Systeme und Prozesse im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu gestalten und dazu anregen, dass jede und jeder Einzelne im eigenen Umfeld damit beginnt. Dieser Grundsatz ist im Ausdruck "Global denken - lokal handeln" ("Think global, act local") zum Markenzeichen des CLUB OF ROME geworden.

http://www.clubofrome.de/
.
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18. Mai '12
Helmut Schmidt : Religion in der Verantwortung

Hallo ihr Lieben,

ein neuer Xing- Freund hat mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht... Es steht schon ganz weit oben auf meiner Wunschliste...


Helmut Schmidt wird uns bestimmt an die goldenen Regel des Mitgefühls erinnern ... wetten ?

Ulf schreibt :


Wer brandaktuelles zum Thema Religion in der heutigen Gesellschaft erwartet, wird möglicherweise enttäuscht sein. Dazu gibt es allerdings keinen Grund, denn was Helmut Schmidt, seines Zeichens Ex-Bundeskanzler und Raucher der Nation, in seinem neuen Buch „Religion in der Verantwortung“ zusammenfasst, sind zwar zum Teil Texte aus den 70-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, sie haben aber an Aktualität nichts verloren. Und das Thema ist bekanntlich omnipräsent, nicht nur wenn es um Terror und Krieg geht.

Auf dem Buchrücken steht zu lesen:

Immer wieder hat sich Helmut Schmidt mit dem Verhältnis von Religion und Politik beschäftigt. Seine wichtigsten Beiträge zu dieser hochaktuellen Frage hat er für das vorliegende Buch zusammengestellt und durch ein abschließendes Kapitel ergänzt. In jeder Zeile wird deutlich: Schmidt sorgt sich um die Gefährdung des Weltfriedens durch den um sich greifenden Missbrauch der Religion für politische Zwecke. Eindringlich appelliert er an die Führer der Weltreligionen, ihrer Verantwortung für den Frieden gerecht zu werden.

Man muss dieses Buch nicht am Stück weglesen, die knapp 20 Texte und Reden sind zwar chronologisch nach ursprünglichem Datum aufgereiht, können aber nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und aufgesogen werden. Der Tenor ist, dass sich die Verantwortlichen der drei großen Religionen – Christentum, Islam und Judentum – sich endlich von ihrem jeweiligen hohen Stuhl herunter bemühen und in einen Dialog treten sollen, der das Ziel hat, religiös motivierte Auseinandersetzungen, egal welcher Art, für alle Zukunft aus den Geschichtsbüchern herauszuhalten.

Die Vergangenheit kann bekanntlich nicht mehr umgeschrieben werden, aber man kann zumindest aus ihr lernen. Wäre es anders, würde man sich wünschen, diese Textsammlung hätte als Erscheinungsdatum nicht den April 2011, sondern wäre bereits vor 1000 Jahren vorgelegen und von den damaligen Religionsführern gelesen, verstanden und umgesetzt worden. Nicht nur die brutalen Kreuzzüge wären der Menschheit erspart geblieben.

Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt.

Das Buch, 256 Seiten dick und im Propyläen Verlag erschienen, ist übrigens auch für Nichtraucher hervorragend geeignet. Für 19,99 € ist es im Buchhandel erhältlich.
Quelle: http://www.theintelligence.de/index.php/feuilleton-/buch-rez...
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17. Mai '12
1
  Kommentar
Selbstheilungskraft durch Selbstliebe aktivieren

Gesundheit, als ein harmonisches Zusammenwirken der verschiedenen Aspekte, Energien und Zentren des Menschen wie auch mit seiner Umwelt angesehen, benötigt Bewusstheit. Diese Bewusstheit, ein aktives Wahrnehmen seiner selbst sowie der Umwelt, will entwickelt und erlebt werden.
Viele Probleme resultieren aus einem Nicht-Annehmen (können oder wollen?) bestimmter Lebensumstände, deren Ablehnung und Verdrängung. Krankheit, Leid und Schmerz zeigen auf, welche Bereiche der menschlichen Einheit vernachlässigt worden sind. Diese Signale der Disharmonie sind Wegweiser zur Bewusstwerdung.
Harmonisch und stimmig zu leben, verlangt daher die Erkennung der Blockaden und deren Lösung. Die Routine des Lebens schlägt sich meist in unserem Körperausdruck, unserer Sprache und unserem Umgang mit unseren Gefühlen nieder. Durch gezielte Körperarbeit können die eingefahrenen Wahrnehmungsmuster gelockert werden. Ein neues Erleben der heilmachenden Kraft – Selbstheilungskraft – ist nun möglich.
Das Leben ist einem ständigen Wandel unterworfen. Vielfach wird der Mensch mit seiner Persönlichkeitsstruktur diesem Wandel jedoch nicht gerecht und entwickelt eingeschränkte geistige und emotionale Strukturen. Diese Einschränkungen des Dao, des In-Beziehung-Seins mit der eigenen, inneren Natur, zeigen sich im Schwinden von Selbstwert, Selbstvertrauen und Selbstakzeptanz.
FoC- Selbstliebe
„In der Vergangenheit praktizierten die Menschen das Dao, den Weg des Lebens. Sie verstanden das Prinzip des Gleichgewichts, von Yin und Yang, wie es sich in den Wandlungen der Energien des Univesums widerspiegelt. Sie entwickelten Praktiken wie die des Daoyin, einer Kombination von Dehnungsübungen, Massage und Atemtechniken, um den Fluß der Energie zu unterstützen. Sie übten sich in Meditation, um in Einklang mit dem Universum zu kommen. Sie aßen ausgewogen und regelmäßig, sie vermieden jede geistige und körperliche Überanstrengung, sie standen zu bestimmten Zeiten auf und gingen zu bestimmten Zeiten zu Bett und waren in jeder Hinsicht maßvoll.“

Durch einfache Energieübungen werden die körperlichen und geistigen Wesenheiten, sinngemäß mit den inneren Organen, im Körper wieder entdeckt. Dabei kann man die Wandlungsfähigkeit der Lebensenergie dieser Wesenheiten regulieren. Dies bedeutet auch, daß Leben zu kultivieren.
Krankheitsbehandlungen ohne Operationen oder Medikamente werden als natürliche Therapien bezeichnet. Diese natürlichen Therapien werden in den kommenden Jahren einen immer größeren Stellenwert einnehmen, da sie der Vorsorge für die Gesundheit jedes einzelnen dienen. Doch sind diese Methoden nicht erst vor kurzem entstanden, sondern wurzeln in der Zeit unserer Ahnen vor unserer Zeitrechnung.


http://enricokosmus.wordpress.com/2011/05/18/grundlagen-der-energetisch-geistigen-heilweisen/
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07. Mai '12
Jerusalem, ein bedeutender Kraftort

Hallo ihr Lieben ,

seit einigen Tagen halte ich zwei Geschenke aus Jerusalem in Händen.
Ich selber war noch nie dort, spüre aber in verdichteter Art und Weise die Thematik der Region sehr deutlich. Hier liegt nun das Jerusalem- Kreuz der christlichen und ein Gebetsteppich der muslimischen Welt vor mir...

Jerusalem sollte die wohl "heiligste" aller "heiligen Städte" der Welt sein, denn innerhalb ihrer alten Stadtmauern, die Suleiman der Prächtige vor vierhundert Jahren errichten ließ, liegen drei der wichtigsten Heiligtümer der großen monotheistischen Religionen: die Klagemauer, die Grabeskirche und der Felsendom.
Judentum, Christentum und Islam treffen und vermischen sich in dieser Stadt, die ein Zeugnis ihrer gemeinsamen Wurzeln ist.
Jerusalem Kreuz
.
Gebetsteppich
Die Ley-Linien

Ley-Linien oder auch Drachenlinien genannt sind geradlinige Linien, welche verschiedenste Kultstätten und Orte der Kraft miteinander verbinden. Sie ist eine unsichtbare energetisch geladene Bahn, welche oft hunderte von Kilometern lang sein kann. Sie verfügen oft über eine Breite von mehreren Metern. Diese Energiebahnen sind mit jenen am menschlichen Körper zu vergleichen. Genauso wie man durch Akupunktur den Fluss der Energie steuern kann, kann auch der Mensch durch verschiedenste Maßnahmen Einfluss auf die Ley-Linien nehmen. Die sogenannte Lithopunktur versucht durch Steinsetzungen die Energie ungehindert fließen zu lassen, wo sie durch Architektur, Verkehrsflächen und andere Barrieren gestört ist. Leylinien können positiv oder negativ geladen sein (yin oder yang). Wo sie sich kreuzen befindet sich ein Kraftort, ein sogenanntes Leycentre. Jede Leylinie hat einen Beginn und ein Ende. An dieser Stelle fließt Energie entweder in die Erde oder aus ihr heraus. Diese Stelle wird als magisches Quadrat bezeichnet.

Im Nahen Osten stellt Jerusalem einen bedeutenden Kraftort dar – nicht umsonst treffen dort drei Weltreligionen zusammen und reklamieren die Stadt für sich. Solange indes keine friedlich ,mitfühlende Einigung über die Stadt erzielt werden kann, wird es keinen Frieden in dieser Region geben.

Hoffen wir auf deutlich mehr Empathie für diese Region !

Zudem höre ich ich immer häufiger Jerusalem würde zunehmend „ent-kräftet". Die erforderliche achtsame und respektvolle Annäherung fände kaum mehr statt, dadurch würden die heiligen Plätze langsam in einem materiellen Umformungsprozess ihrer ursprünglichen Macht und Spiritualität beraubt und verkämen zu bloßen Touristenattraktionen...
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21. Apr. '12
1
  Kommentar
"A Billion Acts of Green" - "Wir lieben unsere grüne Stadt"

Hallo ihr Lieben ,


heute möcht ich auf den Earth Day aufmerksam machen, der seit über 30 Jahren am 22. April stattfindet. Zurück geht der Tag auf eine Studentenbewegung in den USA – und den Senator von Wisconsin, Gaylord Nelson. Das internationale Motto lautet "A Billion Acts of Green" .


Schon im ersten Jahr beteiligten sich 20 Millionen Menschen an dem Aktionstag. Studenten und Öko-Aktivisten protestierten im ganzen Land gegen die Verschmutzung von Flüssen und Seen. 20 Jahre später engagierten sich bereits 200 Millionen Menschen weltweit. Seit 1994 gibt es den „Earth Day“ auch in Deutschland. Die Vereinten Nationen erklärten den Tag 2009 auf Initiative der bolivianischen Regierung zum „Internationalen Tag der Mutter Erde“.

In Deutschland widmet sich das diesjährige Motto dem umweltschonenden Leben in Städten. Mit Vorträgen und Festen soll das ökologische Bewusstsein geschärft werden. Auch viele Schulen beteiligen sich. Das vollständige Motto lautet "Wir lieben unsere grüne Stadt! Vielfältig, vernetzt, nachhaltig, zukunftsfähig Wir wollen den Wandel mitgestalten.“

Foc Easter greetings



Auf unseren Fensterbänken wachsen immer mehr "Flowers of Change"als liebenswerte "Acts of Green" und jetzt zu Ostern werden bestimmt wieder viele Ablegerchen neue Paten finden...

Herzlichen Dank für euren Einsatz !

http://www.earthday.de


Liebgruß

Annette Maria
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19. Apr. '12
Am Ende des Leids stehen Liebe und Mitgefühl

Jiddu Krishnamurti (1895 - 1986) zählt zu den wichtigsten spirituellen Lehrern des 20. Jahrhunderts. Fast sieben Jahrzehnte lang ermutigte er seine Zuhörer, sich von Dogmatismus, Glaubensbekenntnissen und Illusionen zu befreien. Erst so sei wahre innere Freiheit möglich. Krishnamurti inspirierte weltweit Millionen von Menschen - darunter namhafte Schriftsteller, Künstler, Pädagogen und Forscher wie: George Bernard Shaw, Aldous Huxley, Joseph Campbell und David Bohm.

Nach dem letzten Gespräch in Saanen verabschiedete sich Krishnamurti von seinen Zuhörerinnen und Zuhörern mit folgenden Worten: «Wir hatten wundervolle Tage, liebliche Morgen, schöne Abende, lange Schatten und tiefblaue Täler und einen klarblauen Himmel und den Schnee. Nie war ein Sommer so wie dieser. Die Berge, das Tal, die Bäume und der Fluss sagen uns lebewohl. We have had the most marvellous days, loveley mornings, beautiful evenings, long shadows and deep blue valleys ...
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08. Apr. '12
The Missing Peace

The Missing Peace: Artists Consider the Dalai Lama is a multi-media art exhibition that brings together 88 respected artists representing 30 countries. With the full life of the Dalai Lama as inspiration, the intention for this project is to shift the world's attention towards peace.

Project Statement

The Missing Peace: Artists Consider the Dalai Lama is the result of a collaboration between the Committee of 100 for Tibet and the Dalai Lama Foundation. We see this project as a unique opportunity to explore the idea of art as an interpretation of, and a catalyst for, peace. Through the artist's work, we also hope to broaden appreciation for the Dalai Lama and the principles he embodies. The project and exhibition title is an evocative play on words - peace will always be elusive, or missing, in our world, but the Dalai Lama consistently shows that dedicating oneself to peace is anything but pointless. The word 'portrait' is used very loosely. Artists were given the freedom to explore the full life of the Dalai Lama; each 'portrait' was the result of personal interpretation.

NOW at the San Antonio Museum of Art — March 12, 2011— July 31, 2011. Details here
http://gallery.tmpp.org/gallery/en/index.jsp
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05. Apr. '12
ich würd´ so gern Mäuschen spielen ...

Hallo ihr Lieben,


ob Papst Benedikt XVI. wohl heimlich an seiner Flower of Change schnuppert? Bereitet sich Frau Dr.Merkel just in diesem Moment einen magenfreundlchen Tee aus den zarten, gesundheitsfördernden Blättchen ? Spielt der fünfte Beatle seiner Flower etwas Fetziges auf die Stielchen ...Ob Margot Käßmann auch regelmäßig gießt ?

Fragen über Fragen ...

Flowers of Change die möglicherweise ein verwaistes Dasein fristen müssen,interessieren mich zutiefst . In welchen Vorzimmern leben unsere duftenden Zeichen der Verbundenheit ein unbeachtetes Dasein ,oder sind gar , weil sich niemand ihrer annehmen wollte , im Pflänzchenhimmel gelandet..

Let your love grow, allerorts ?

Gut, ich habe so manche Flower of Change unaufgeforderter Weise in ein ungewisses Schicksal entlassen . Muss gewissermaßen also auch mit dem "Schlimmsten "rechnen...Dennoch, die Fragen bleiben :

Wo sind eigentlich all die Ablegerchen gelandet die ich seinerzeit unserer überaus erfolgreichen Fußball - Nationalmannschaft zugeschickt habe ?

Hat Kevin Spacey einen grünen Daumen...und wichtiger noch: Hat er bereits ein Ablegerchen weitergereicht ?

Liest der Dalai Lama meine blog - postings mit ???

Wenn ihr etwas hört, lasst ihr es mich wissen ?


Liebgruß
:-)
Annette Maria

Antwort aus dem Vatikan
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03. Apr. '12
A Manifesto for Conscious Men

The Manifesto emerged from the radical transformation that’s underway in the way men and women relate to each other. We’d like your assistance in giving expression and life to this awakening movement. You may know of our work as writers and teachers in the areas of spiritual development and relationship transformation. Now, though, we speak to you primarily as men committed to a new era of co-creation with women. Whether you are a man or a woman, we invite you to join with us in creating the new era.

Apology and New Commitment
One intent of the Manifesto is to offer a genuine apology for actions in the past and present, so that we can start afresh with new commitments that can guide us in bringing the new era into reality. Our apology is rooted in the original meanings of the word--to give an account, to acknowledge with regret, to express sorrow for present or past actions. A genuine apology never shames or blames either person, nor does it deny either person’s right to take full responsibility for the actions.

A Commitment To Usher In A New Era Of Worship
We believe that the next step in our evolution rests is a restoration of our capacity for such deep respect, attention and love in human relationships that we become capable of seeing the divine in another. We speak of this as the capacity for a man to “worship” a woman, and vice versa. We know that “worship” is a charged word for many; it has been kidnapped by patriarchal religions and often evokes a sense of subjugation. We wish to restore “worship” to mean a mutual capacity to express and see the the divine dimension in each other, to look through and beyond the personal as a window to the universal.

Please Join In
Gay Hendricks, Ph.D.
Author of The Big Leap, Five Wishes and co-author of Conscious Loving
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01. Apr. '12
Abschalten statt Aussitzen - meine erste Demo mit 49

Hallo ihr Lieben,

heute ist es soweit , ich werde an meiner ersten Demo teilnehmen. Gegen Mittag fahren wir also nach Essen um lauthals für einen sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie mitzurufen...
Bereits am letzten Wochenende war in Deutschlands Großstädten eine Menge los . In Berlin, Hamburg, Köln und München hatten rund 250 000 Teilnehmer für einen sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie demonstriert. Allein in Berlin versammelten sich 120.000 DemonstrantInnen im Zentrum und forderten Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, den Atomausstieg nicht auf die lange Bank zu schieben.

In Köln gingen 40.000 Menschen auf die Straße, in München trotz Regen ebenfalls 40.000 und in Hamburg schlossen sich 50.000 Menschen den Protesten an. Dies sind die bisher größten Anti-Atom-Proteste in Deutschland.

Mir gefällt das! Die Demos von heute haben offensichtlich nicht mehr ausschließlich den Charme einer Generation ,die sich die Socken selbst strickte und in Birkenstocks ,Vollkornkekse kaunend gegen so ziemlich ALLES anmaschierte... Diese Leuts hatten mir damals immer ein bisschen "Angst "gemacht, bei ihnen fühlte ich mich als junger Mensch nie so recht zuhause...

Ich sollte Screenshots machen an MEINEM heutigen 2. April 2011 : Annette übt Pilates, geht dann zum Friseur, ist bei der Demo in Essen dabei , sucht Geschenke für Freunde aus , macht sich chic und geht abends zu einer Party bei Freunden, ihr Haus wird "eingeweiht"...

Times they are a changin:-)

Herzlich grüßt

Annette Maria
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15. März '12
1
  Kommentar
Neues von unserer Flower of Change in Peking

Hallo liebe Freunde, heute bekam ich via Xing eine freudige Nachricht aus Peking.Werners Flower of Change "Arnoldie" hat es geschafft und wächst tüchtig. Lest selbst ...


Liebe Annette,

nach wochenlanger Ruhe aus Asien doch endlich einmal wieder eine positive Nachricht!
der letzte Zoegling hat wirklich ueberlebt und gedieh auf ca 25 cm.
die Blatttriebe gingen allerdings zu weit auseinander und so habe ich nun endlich:
1 Hauptpflanze mit 8,5 cm und 6 Seitentriebe
1 Ableger mit 2 Trieben (in deinem damaligen transportglaeschen ;-)
1 Ableger mit 2 Minitrieben, eingesetzt unter vielen in eine Multikultikiste ;-)

JETZT GEHT ES IN ASIEN MIT DEN ARNOLDIIES LOS!!!!!

Mein Ziel Ende des Jahres 5 weitergegebene Pflanzen.
Und ganz am Rande... der Duft der von den Blaettern bei Beruehrung ausgeht ist wirklich gigantisch.

take care

Werner Beijing
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14. März '12
GIVE ❤ԼƠƔЄ❤


Love is the best antidepressant—but many of our ideas about it are wrong. The less love you have, the more depressed you are likely to feel.
By Ellen McGrath,

Love is as critical for your mind and body as oxygen. It's not negotiable. The more connected you are, the healthier you will be both physically and emotionally. The less connected you are, the more you are at risk.

It is also true that the less love you have, the more depression you are likely to experience in your life. Love is probably the best antidepressant there is because one of the most common sources of depression is feeling unloved. Most depressed people don't love themselves and they do not feel loved by others. They also are very self-focused, making them less attractive to others and depriving them of opportunities to learn the skills of love.

There is a mythology in our culture that love just happens. As a result, the depressed often sit around passively waiting for someone to love them. But love doesn't work that way. To get love and keep love you have to go out and be active and learn a variety of specific skills.


Most of us get our ideas of love from popular culture. We come to believe that love is something that sweeps us off our feet. But the pop-culture ideal of love consists of unrealistic images created for entertainment, which is one reason so many of us are set up to be depressed. It's part of our national vulnerability, like eating junk food, constantly stimulated by images of instant gratification. We think it is love when it's simply distraction and infatuation.

One consequence is that when we hit real love we become upset and disappointed because there are many things that do not fit the cultural ideal. Some of us get demanding and controlling, wanting someone else to do what we think our ideal of romance should be, without realizing our ideal is misplaced.

It is not only possible but necessary to change one's approach to love to ward off depression. Follow these action strategies to get more of what you want out of life—to love and be loved.

* Recognize the difference between limerance and love. Limerance is the psychological state of deep infatuation. It feels good but rarely lasts. Limerance is that first stage of mad attraction whereby all the hormones are flowing and things feel so right. Limerance lasts, on average, six months. It can progress to love. Love mostly starts out as limerance, but limerance doesn't always evolve into love.
* Know that love is a learned skill, not something that comes from hormones or emotion particularly. Erich Fromm called it "an act of will." If you don't learn the skills of love you virtually guarantee that you will be depressed, not only because you will not be connected enough but because you will have many failure experiences.
* Learn good communication skills. They are a means by which you develop trust and intensify connection. The more you can communicate the less depressed you will be because you will feel known and understood.

There are always core differences between two people, no matter how good or close you are, and if the relationship is going right those differences surface. The issue then is to identify the differences and negotiate them so that they don't distance you or kill the relationship.

You do that by understanding where the other person is coming from, who that person is, and by being able to represent yourself. When the differences are known you must be able to negotiate and compromise on them until you find a common ground that works for both.

* Focus on the other person. Rather than focus on what you are getting and how you are being treated, read your partner's need. What does this person really need for his/her own well-being? This is a very tough skill for people to learn in our narcissistic culture. Of course, you don't lose yourself in the process; you make sure you're also doing enough self-care.
* Help someone else. Depression keeps people so focused on themselves they don't get outside themselves enough to be able to learn to love. The more you can focus on others and learn to respond and meet their needs, the better you are going to do in love.
* Develop the ability to accommodate simultaneous reality. The loved one's reality is as important as your own, and you need to be as aware of it as of your own. What are they really saying, what are they really needing? Depressed people think the only reality is their own depressed reality.
* Actively dispute your internal messages of inadequacy. Sensitivity to rejection is a cardinal feature of depression. As a consequence of low self-esteem, every relationship blip is interpreted far too personally as evidence of inadequacy. Quick to feel rejected by a partner, you then believe it is the treatment you fundamentally deserve. But the rejection really originates in you, and the feelings of inadequacy are the depression speaking.

Recognize that the internal voice is strong but it's not real. Talk back to it. "I'm not really being rejected, this isn't really evidence of inadequacy. I made a mistake." Or "this isn't about me, this is something I just didn't know how to do and now I'll learn." When you reframe the situation to something more adequate, you can act again in an effective way and you can find and keep the love that you need.
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11. März '12
Our Flower of Change in Japan

Dear friends ...

today I am sending my heartfelt wishes out to Japan:

Blessings To all life in Japan - WE ARE ALL ONE

Douzo ogenki de

どうぞお元気で。 Bleiben Sie gesund


from the bottom of my heart

Annette Maria
Yamamotosan von Liselotte
.Yamamotosan von Liselotte
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07. März '12
6
  Kommentare
Zum 100.Frauentag

Hallo ihr Lieben,


Die Weltgeschichte ist nichts anderes als die Biographie großer Männer.
(Thomas Carlyle, 1841)

Es geht nicht darum, daß die Frauen noch mehr Leistungen zu erbringen haben, sondern vielmehr darum, daß die Leistungen von Frauen endlich sichtbar gemacht, wahrgenommen und erinnert werden.
(Rita Süssmuth in einer Rede zur Eröffnung der Ausstellung “Politeia” im Bonner Frauen–Museum am 9. November 1998)


Heute jährt sich der Internationale Frauentag zum 100. Mal. An welche Frauen möchtet ihr erinnern...


herzlich grüßt

Annette Maria
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01. März '12
Guerrilla Gardening

Guerrilla Gardening
...kommt in allen Farben und Formen! Macht Spaß! Und ist ganz einfach!!

Guerrilla Gardening macht Gärtnern in der Stadt für jeden möglich! Alles was man für den Anfang braucht ist der Wunsch zur Tat, ein bisschen Einfallsreichstum und ein paar Pflanzen.

Kurzanleitung:

1. Halte Ausschau nach einem verwahrlosten Stück Land, vorzugsweise in der eigenen Nachbarschaft. In Berlin eignen sich besonders gut Baumscheiben, Brachflächen und ungenutzte Pflanzkübel .

2. Entscheide, was Du anpflanzen möchtest und ob Deine Wahl Sinn macht. Zähe Gewächse und schnell wachsende Blumen geben gute Erfolgserlebnisse für den Anfang.

3. In Gemeinschaft macht´s mehr Spass - finde Verbündete! Sprich mit Freunden und Nachbarn!

4. Lege Deinen Garten an. Eventuell mußt Du noch ein bisschen Blumenerde mitbringen und auf jeden Fall nach dem Einpflanzen angiessen!

5. Manchmal macht es Sinn, sein Gärtchen gegen die Herausforderungen des Stadtlebens zu schützen, z.B. mit einem kleinen improvisierten Zäunchen gegen Hunde oder Füße.

6. Pflege Dein Gärtchen mit Liebe! Geh regelmäßig hin und giesse.

7. Wenn mal was anders läuft als gewünscht, lass Dich nicht entmutigen! Sprich mit anderen Anwohnern! Die meisten werden Deine Aktion toll finden und Dich mindestens moralisch unterstützen. Und manche machen vielleicht gleich mit!

http://www.gruenewelle.org/index_de.html

Eine tolle Idee ...

Ich werde heute einige Tütchen Blumensamen kaufen und sie bei meinem nächsten Spaziergang verstreuen :-)
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27. Feb. '12
Dalai Lama - why compassion

Finally, always be open, patient and humble. Treat everyone with respect, and everything with kindness.

The Dalai Lama :
”My religion is simple. My religion is kindness.”
.
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22. Feb. '12
A Linguistic Resurrection for Reconnecting with Compassion

Krista Tippett's TED Talk: A Linguistic Resurrection for Reconnecting with Compassion
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15. Feb. '12
The Majestic Plastic Bag - A Mockumentary

Ah, the plastic cycle of life! Heal The Bay produced this advocacy video, the message of which is: put an end to plastic pollution. The short-form "nature mockumentary" is narrated by Academy Award-winning actor Jeremy Irons and tracks the "migration" of a plastic bag from a grocery store parking lot to the so-called Great Pacific Garbage Patch in the Pacific Ocean.
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04. Feb. '12
Weisheiten aus Alt-Ägypten




Das Glück eines Landes stellt sich ein,
wenn Gerechtigkeit geübt wird.
Der redekundige Oasenmann


Seidenkissen
Halte dich streng an die göttliche Ordnung,
aber übertreibe sie nicht
Ptahhotep


Männer, die Ämter innehaben,

müssen das Böse bekämpfen

und dem Guten zu seinem Recht verhelfen,

Künstler müssen sie sein, die schaffen, was sein soll.


Der redekundige Oasenmann



Ein Großer lebt von Rechtschaffenheit.
Unrecht ist das, was er verabscheut.
Er gesellt sich zu den Ehrbaren,
und Gefolgschaft leistet er der Maat.
Papyrus Brooklyn


Es gibt eine männliche und eine weibliche Ewigkeit.
Die erste ist der Tag, die zweite die Nacht.
Sarkophagtext, Spruch 335 B


Trenne deine Zunge nicht von deinem Herzen,
Dann wird alles, was du tust, gelingen.
Amenemope

Siehe, ich gebe dir diese vortrefflichen Ratschläge.
Prüfe sie in deinem Herzen.
Handle nach ihnen,
dann wird es dir wohl ergehen,
und alles Übel bleibt dir fern.

Ani

Übe Redlichkeit, solange du auf Erden weilst.
Lindere den Schmerz dessen, der leidet,
bedränge keine Witwe,
vertreibe keinen Mann von der Habe seines Vaters,
hindere die Großen nicht daran, ihre Pflicht zu erfüllen,
und wende keine ungerechten Strafen an.

Merikare

Begünstige nicht den, der gut gekleidet ist,
ziehe aber auch nicht den vor, der in Lumpen geht.
Nimm kein Geschenk von einem Mächtigen an,
und sei nicht um seinetwillen ungerecht gegen einen Schwachen.

Amanemope
Wenn du ein rechtschaffenes Leben führst,
dann wirst du wieder jung, sobald deine Zeit kommt,
dann werden dir so viele Jahre beschert wie dem Frosch,
dann wirst du wiederkehren, wie du bist.

Lied des Harfners Nefersechau


Verbrüdere dich nicht mit einem Mann von üblen Wesen, selbst wenn er ein
hoher Beamter ist.
Ani

entnommen: Christian Jacq - Folge deinem Herzen solange du lebst- Verlag Wunderlich
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30. Jan. '12
" Kosum macht einsam "



28.01.2011,

Interview: Hans von der Hagen sueddeutsche.de

In der Gesellschaft der Konsumenten sehen Menschen einander wie Produkte - sie werden auf ihren Nutzen hin geprüft und notfalls abgestoßen. Der Soziologe Zygmunt Bauman über Konsumenten und Konsumierte.

Die moderne Gesellschaft kennt nur ein Ziel: Glück. Glücklich ist, wer begehrt ist und der Konsum soll das Interesse an der eigenen Person steigern. Doch der Konsummarkt ist zugleich unerbittlich, er entscheidet über das Drinnen und Draußen in der Gesellschaft. Wer seinen Anforderungen nicht standhält, wird ausgestoßen. Mehr noch: Das Konsumdenken führe dazu, dass die Menschen sich untereinander als Produkte wahrnehmen und behandeln, sagt Zygmunt Bauman (85), Professor emeritus in Leeds und einer der weltweit bekanntesten Soziologen.

SZ: Herr Bauman, rastlos wird in unserer Gesellschaft eingekauft - weit mehr als gebraucht wird. Muss das so sein?

Zygmunt Bauman: Es ist eine Attacke aus dem Hinterhalt, die die Unternehmen führen. Das Interesse der Konsumenten wird zunächst geweckt und dann nach und nach ausgeweitet. Längst geht es nicht mehr um ein konkretes Bedürfnis, das der Verbraucher haben mag. Produkte werden beispielsweise künstlich entwertet und durch "neue und verbesserte" Varianten ersetzt. Das ursprüngliche Produkt ist dann womöglich eine Saison später nicht nur alt, sondern sogar peinlich. Wenn das funktioniert, wird das sich ständig fortsetzende Shopping zu einem Bedürfnis. So ist schon, bevor Sie ein Geschäft betreten, gesetzt, wie Sie sich entscheiden werden. Es geht um Verführung - und Sucht. Der Trick ist es, eine Sehnsucht zu wecken, die sich fortwährend nach neuen Sehnsüchten sehnt.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/interview-mit-zygmunt-bauman-konsum-macht-einsam-1.1049496
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20. Jan. '12
Social Intelligence and Leadership

Social Intelligence and Leadership

An interview with Daniel Goleman, Psychologist. See how you can use emotional and social intelligence to improve your own and your organization's performance.
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17. Jan. '12
ZEIT online - Dirigent Zubin Mehta "Musiker zeigen ein grünes Gewissen"

Der Dirigent Zubin Mehta blickt über den Rand seines Pultes: Er nutzt die Musik, um für Umweltschutz, Völkerverständigung und Jugendbildung in Indien zu kämpfen.



ZEIT ONLINE: Herr Mehta, Sie dirigieren an der Berliner Staatsoper ein Benefizkonzert für den Erhalt von Wäldern in Indien. Seit wann interessieren Sie sich für Umweltschutz?
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Zubin Mehta: Ich gehöre der Religionsgemeinschaft der Parsen an, die auf Zarathustra zurückgeht. Wir verehren die Elemente und beten für eine saubere Erde, klares Wasser und reine Luft. Das ist Teil unserer Lebensphilosophie. Ich bin in Indien aufgewachsen und habe dort viel Schmutz gesehen. Seit meiner Jugend bemühe ich mich, etwas dagegen zu tun. Als mich Musiker der Staatskapelle fragten, ob ich das Benefizkonzert leiten würde, habe ich voller Freude zugesagt.

ZEIT ONLINE: Der Impuls ging von Mitgliedern des Orchesters aus, die die Klimaschutzinitiative Orchester des Wandels und die Stiftung NaturTon gegründet haben. Glauben Sie, dass die Verbindung von Musik und Umweltengagement eine internationale Signalwirkung haben kann?

Mehta: Wenn die Nachricht in die Welt hinausgeht, dass Musiker in Berlin ein grünes Gewissen zeigen und von sich aus aktiv werden, schließen sich hoffentlich viele andere Künstler der Initiative an.

ZEIT ONLINE: Das Benefizkonzert unterstützt die Umweltorganisation WWF in einem Projekt im östlichen Himalaja. Die Natur in Indien ist stark bedroht. Hängt das damit zusammen, dass das Schwellenland eine so rasante industrielle Entwicklung durchgemacht hat?

Mehta: Ich sehe vor allem das starke Bevölkerungswachstum als Problem. Wenn immer mehr Dörfer zu Städten werden, verschwinden zunehmend Wälder. Im Gegensatz zu China ist Indien ein demokratischer Staat, der den Familien nicht vorschreibt, wie viele Kinder sie haben dürfen. Die demografische Entwicklung wird sich also kaum aufhalten lassen. Indien ist einerseits ein Hightech-Land, andererseits gibt es dort enorme soziale Gegensätze. 800 Millionen der rund 1,2 Milliarden Einwohner können weder schreiben noch lesen.

ZEIT ONLINE: Als Musiker beherrschen Sie eine universelle Sprache. Ist das nicht eine ideale Voraussetzung, um eine große Zahl von Menschen auch für globale Anliegen wie den Klimaschutz zu sensibilisieren?

Mehta: Die Macht der Musik sollte man nie unterschätzen, sie überwindet viele Grenzen. Wenn ich im Nahen Osten vor Juden und Arabern Beethoven aufführe, herrscht am Ende im Saal Frieden. Wir Künstler müssen uns noch stärker dafür einsetzen, dass Menschen, die in Krisensituationen leben, durch Musik zueinander finden.

http://www.zeit.de/kultur/musik/2011-01/zubin-mehta-interview


Zubin Mehta wurde 1936 in Bombay geboren. Er studierte Dirigieren an der Wiener Musikakademie. Im Laufe seiner Karriere leitete er alle großen Orchester der Welt und wurde 1981 vom Israel Philharmonic Orchestra zum Musikdirektor auf Lebenszeit ernannt. Seit 1985 ist er Chefdirigent des Maggio Musicale Fiorentino in Florenz. Von 1998 bis 2006 war er Generalmusikdirektor an der Bayerischen Staatsoper in München.

1999 übergab ihm Leah Rabin den Preis für Frieden und Toleranz der Vereinten Nationen. 2008 erhielt er in Japan den Praemium Imperiale, der als Nobelpreis der Künste gilt.

2003 gründete Zubin Mehta in Bombay die Mehli Mehta Music Foundation, die Kinder in Indien an westliche Musik heranführt. Ein Jahr später rief er gemeinsam mit einem Mäzen in Tel Aviv die Buchmann-Mehta Music School ins Leben, um junge israelische Musiker im eigenen Land zu fördern.

Mehta: Wenn die Nachricht in die Welt hinausgeht, dass Musiker in Berlin ein grünes Gewissen zeigen und von sich aus aktiv werden, schließen sich hoffentlich viele andere Künstler der Initiative an.
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13. Jan. '12
Diaspora: die ‘gute’ Alternative zu Facebook

Hallo ihr Lieben !

Diaspora soll das privatsphären-sensible, persönlich kontrollierte, einmal alles, bitte!, open source Social Network (SN) werden. Damit berührt Diaspora alle hauptsächlich vorgetragenen Kritikpunkte an SN-Riesen wie Facebook.

Während Nutzer von Facebook per default einer groß angelegten kommerziellen Nutzung ihrer Daten zustimmen, und in ständiger Sorge sein müssen, dass sie irgendwelche zufällig über die Seite verteilten Häkchen zum Schutze ihrer Privatsphäre übersehen haben, sollen Diaspora-Nutzer eine zentrale Kontrolle über Ihre Daten bekommen, und die Daten selbst dezentral verteilt werden (daher der Name).


http://www.netzpolitik.org/?s=diaspora


Die werde ich im Augen behalten. Ihr auch ?

Herzlich grüßt

Annette Maria
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03. Jan. '12
David Lynchs "Interview Project"

"Es war eine magische Reise"


Sie fragten in schwäbischen Vorgärten und ostdeutschen Kleinstädten, sprachen mit Trampern und Rentnern: David Lynchs Sohn Austin und sein Partner Jason S. haben Deutsche aus ihrem Leben erzählen lassen - und waren von deren Offenheit überrascht, wie sie im Interview bekennen.

Offiziell heißt das Vorhaben zwar "David Lynchs Interview Project", doch tatsächlich ist der "Twin Peaks"-Regisseur eher ein Schutzpatron des Vorhabens - und präsentiert das Projekt sehr charmant auf der dazugehörigen Website. Die Macher sind Austin Lynch, 28 Jahre, Sozialarbeiter und Sohn des Filmemachers, sowie der Fotograf mit dem Künstlernamen Jason S., 39 Jahre. 2009 waren die beiden New Yorker 20.000 Meilen quer durch die USA gereist und hatten unterwegs 121 Menschen interviewt. Entstanden ist ein berührendes Alltagspanoptikum der Vereinigten Staaten.

Leider kam er nicht in Oer Erkenschwick vorbei ,da hat er was verpasst . Sein Team in Berlin gießt jetzt allerdings einen Ableger unserer Flower of Change ;)


http://interviewproject.davidlynch.com/www/#/all-episodes/121-spira
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31. Dez. '11
1
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Du musst das Leben nicht verstehen



Du musst das Leben nicht verstehen,
dann wird es werden wie ein Fest.
Und lass dir jeden Tag geschehen
so wie ein Kind im Weitergehen
von jedem Wehen
sich viele Blüten schenken lässt.


Sie aufzusammeln und zu sparen,
das kommt dem Kind nicht in den Sinn.
Es löst sie leise aus den Haaren,
drin sie so gern gefangen waren,
und hält den lieben jungen Jahren
nach neuen seine Hände hin.
Rainer Maria Rilke
(1875-1926)


Liebe Freunde der Flower of Change - ich wünsche euch allen von Herzen ein glückliches 2011 !


Let your Love grow


Herzlich

Annette Maria

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28. Dez. '11
The Beauty of Wisdom



Robbie Kaye, photojournalist, traveled in her car to salons throughout the US to photograph and interview women in their 70's, 80's and 90's, while at their weekly beauty parlor appointments. Why? To learn about these women and their relationships with their stylists in order to invite change as it pertains to the perception of beauty and how beauty is in fact...ageless. Beauty of Wisdom is partly a preservation of history since the styles and rituals of these women will someday be obsolete.

http://beautyofwisdom-robbiekaye.blogspot.com/
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27. Dez. '11
Rauhnächte - 24. Dezember bis 5. Januar

Die Rauhnächte waren bei unseren Vorfahren Heilige Nächte. In ihnen wurde möglichst nicht gearbeitet, sondern nur gefeiert, wahrgenommen und in der Familie gelebt. Es gibt 12 Rauhnächte! Diese Rauhnächte gingen immer von Nacht zu Nacht. Also von 24.00 Uhr an Heilig Abend, der "Mutternacht" bis 24.00 Uhr am 25. Dezember - das war die erste Rauhnacht.
"Nacht" deswegen, weil wir uns nach dem keltischen Jahreskreis in der Jahresnacht befinden. Somit ist der ganze Tag "Nacht". Und die letzte Rauhnacht endet um 24.00 Uhr am 5. Januar. Diese Nacht ist wieder eine besondere Nacht, die Perchten-Nacht, wo an vielen Orten in Bayern und Österreich Perchtenläufe abgehalten werden.
Danach ist dann Heilig-Drei-König, das Fest, das auch Epiphaniea, "Erscheinung", genannt wird.
Es gibt aber auch Varianten von z.B. 13 Rauhnächten, weil man davon ausgehen kann, daß die alten keltischen Stämme sich nach dem Mond richteten und 13 Mondmonate hatten.
Und dann gibt es noch besondere Variante, daß die Rauhnächte an der Wintersonnwende beginnen, sprich am 21. Dezember mit der Thomasnacht. Der Name Thomas bedeutet übersetzt "Zwilling". Das ist deshalb interessant, weil der Apostel Thomas auch als Zwilling von Jesus angesehen wurde. Und sind nicht die Sonnwenden auch eine Art von Zwillingen: Sommersonnwende und Wintersonnwende.
Und über vielen Kirchenportalen kann man heute noch 2 Wölfe oder Wolfsdrachen (=Zwillingswölfe) sehen, die für die Sonnwenden stehen. Sie stehen sich gegenüber, und der eine bedeutet die Zeit vor der Sonnwende und der andere die Zeit nach der Sonnwende.
Die Anzahl der Rauhnächte kann im letzteren Fall variieren, und es ist eine Frage der Wahrnehmung, wie lange eine Rauhnacht geht. Bei dieser Wahrnehmung geht es um Zeitqualitäten, bei denen man oft sher genau spürt, daß diese Rauhnacht evtl. auch 2 Tage geht und einen größeren Zeitraum einnimmt als eine andere. Und diese Wahrnehmung ist wiederum wichtig für die Deutung und Zuordnung der Monate des folgenden Jahres.

http://www.jahreskreis.info/files/rauhnaechte.html
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22. Dez. '11
3
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Identitäten



Mensch Kind Schüler Jugendlicher Lehrling Geselle Student Arbeiter Angestellter Beamter Arbeitnehmer Assistent Meister Lehrer Arbeitgeber Unternehmer Referendar Assessor Studienrat Oberstudienrat Regierungsrat Oberregierungsrat Minister Bürgermeister Oberbürgermeister Doktor Professor Senator Präsident Ehrenpräsident Arbeitsloser Sozialhilfeempfänger Mutter Vater Großmutter Großvater Greis Meier Müller Schulze Schwabinger Münchner Berliner Niederbayer Oberbayer Bayer Hesse Sachse Niedersachse Deutscher Schweizer Niederländer Türke Kurde Europäer Bürger Staatsbürger Bundesbürger Weltbürger Republikaner Marxist Leninist Stalinist Faschist Materialist Kosmopolit Monarchist Royalist Sozialist Kommunist Anarchist Utopist Militarist Imperialist Pazifist Optimist Pessimist Fetischist Masochist Sadist Theist Theosoph Theologe Bischof Kardinal Papst Buddhist Christ Katholik Protestant Moslem Hinduist Jude Orthodoxer Freimaurer Freiereligiöser Freidenker Freigeist Atheist Agnostiker Antroposoph Philosoph Psychologe Idealist Realist Liberalist Demokrat Kommunitarist Humanist
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21. Dez. '11
Mythologie und Symbolik der Rose



In allen Kulturen und Religionen der Menschheit ist die Rose ein wichtiges und vielschichtiges Symbol. Sie begleitet die Geschichte des Morgen- und des Abendlandes und ist stets mit Geheimnissen und Zweideutigkeiten umgeben.
Rosen - Geschichten: Ferne Zeiten und weit entfernte Länder


Die älteste bekannte Abbildung einer Rose ist 4.000 Jahre alt und auf einer sumerischen Tontafel zu finden. Persien galt als das Rosenland schlechthin. Das Wort für Rose ist gleichbedeutend mit Blume. Für den Islam stellt die Rose ein heiliges Symbol dar, da sie aus einem Schweißtropfen Mohammeds entsprossen sein soll. Für Anhänger des Islam wäre es undenkbar, was im Abendland als Ehre gilt, über Rosen zu gehen und dabei deren Blütenblätter zu zertreten. Als Saladin im Jahre 1187 Jerusalem von den Kreuzrittern zurückeroberte, soll er auf 500 Kamelen Rosenwasser herbeigeschafft haben. Er hat mit dem Rosenwasser die Wände und Säulen der Moschee und den Fels, auf dem sie gebaut ist, reingewaschen. Die Moschee war von den Kreuzrittern zur Kirche umgewandelt worden. Erst nach der rituellen Waschung durften gläubige Moslems das Heiligtum wieder betreten.

In der griechischen Mythologie sind die Rosen aus dem Blut von Fruchtbarkeits- und Liebesgottheiten entstanden und waren diesen geweiht. Die Germanen ordneten in ähnlicher Weise die Wildrose der Göttin Freya zu, der Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit.



Die Römer erblickten in der Rose eher den puren Luxus. Kaiser Nero soll einmal für ein Rosen-Bankett vier Millionen Sesterzen ausgegeben haben. Und auf diesem legendären Gelage Kaiser Neros sollen Gäste an der Unmasse von der Decke herabfallender Rosenblätter erstickt sein. Kleopatra soll Mark Anton in einem Raum, der angeblich ellenhoch mit Rosenblättern bedeckt war, verführt haben. Gegen diese sinnlose und verschwenderische Prunksucht wetterte Horaz, weil Olivenhaine vernachlässigt und fruchtbarste Ackerböden für Rosen- und Veilchenkulturen vergeudet würden.
Rosen - Geschichten: Bedeutung der Rose im christlichen Glauben

Rosen standen für Lebensfreude, Luxus und Verschwendung sowie für körperliche Liebe und Fruchtbarkeit. Die Kirchenväter verabscheuten daher diesen Rosenkult. Es galt ihnen als Sünde, sich mit Rosen zu schmücken und die Gräber mit Rosen zu bedecken. Doch die Liebe des Volkes zu den Rosen war stärker.

Vor diesem Hintergrund wird verständlich, dass eine christliche Deutung der Rose nicht ausbleiben konnte. Dabei tat man sich anfangs schwer mit der Rose als Blume der Aphrodite, der Venus und der Freya. In Goethes Gedicht vom „Heidenröslein“ symbolisiert sie die jugendliche Frische, Reinheit und Unschuld eines Mädchens. Diese bricht der wilde Knabe, auch wenn sich das Röslein wehrt und sticht. Über ein gefallenes Mädchen äußerte man sich mit dem Satz „Diese Rose ist zu früh gepflückt“ und für das Gegenteil einer alten Jungfer galt der wohlmeinende Rat „Man muss die Rose auf dem Stil nicht verwelken lassen“.

Auf Grund der volkstümlichen Beliebtheit der Rose begann die christliche Theologie und Frömmigkeit, sich das Symbol der Rose anzueignen. Im 11. Jahrhundert wird die Rose zum Attribut Marias, der Mutter Jesu und zum Symbol der himmlischen Liebe. Die Rose setzte sich schnell als Sinnbild von Reinheit und Sittlichkeit durch und wurde zur ständigen Begleiterin der Gottesmutter.

Maria wurde im Mittelalter zur „Rosa mystica“. Die gotischen Kathedralen zieren im Westen in Richtung des alten matriarchalen Paradieses weisende Rosettenfenster, unter denen vor allem Maria verehrt wurde. Dem steht im Osten das männliche Kreuz des Erlösers gegenüber. Die Rose ist das Zeichen der Vergebung durch Christus und sie steht für den Opfertod der Märtyrer. Spätestens als 1208 die Gebetsschnur des heiligen Dominikus den Namen Rosenkranz erhielt, war die Aufnahme der Rose in das Christentum perfekt.
Rosen - Geschichten: Verschwiegenheit im Namen der Rose

Die Rose steht auch im weltlichen Verständnis für viele Geheimnisse. „Was wir hier kosten, bleibt unter den Rosen“. Sub rosa dictum verpflichtete zur absoluten Vertraulichkeit.



Der Ausdruck Sub Rosa Dictum (zu Deutsch: Unter Rosen gesprochen) stammt der Legende nach von folgender Begebenheit. Cupido, der Gott der Sinnlichkeit und Liebe, sandte an Harpokrates, den Gott der Verschwiegenheit, einige Rosen als Ausdruck seiner Bitte, die Liebesaffäre seiner Mutter Venus im Verborgenen zu halten. In dieser Erzählung lässt sich die Bedeutung der Rose als uraltes Symbol der Verschwiegenheiten zurückführen. So hängte man im alten Rom bei geheimen Besprechungen eine Rose an die Decke, um die Anwesenden zur Diskretion zu ermahnen. Alles, was im Zeichen der Rose gesagt wird, steht unter dem Siegel der Verschwiegenheit.

Papst Hadrian ließ die Beichtstühle mit Rosenschnitzereien verzieren – an alten Beichtstühlen sieht man sie gelegentlich noch. Auch die Stuckrose über dem bürgerlichen Tisch in der repräsentativen Wohnstube hatte die Bedeutung „sub rosa dictum“.


Im Hochmittelalter brachte man Rosenverzierungen in Ratssälen an, um dort in abgeschlossener Vertrautheit miteinander zu reden. Manchmal hing auch nur eine frische Rose symbolisch an der Tür des Stadtrates, um das „sub rosa“ anzudeuten.

Die Redensarten „sub rosa“ (unter einer Rose) oder „entre nous“ (jetzt mal ganz unter uns) kommen heutzutage nur noch im gehobenen Humanistendeutsch vor. In der volksnahen Umgangssprache haben sich folgende Redewendungen für den gleichen Bedeutungsinhalt herausgebildet. In Norddeutschland heißt es umgangssprachlich „unter uns Pastorentöchtern“ und im süddeutschen Raum und in der Schweiz „unter uns Betschwestern und Brüdern"



In ihrer Bedeutung als Symbolpflanze für die lichten und dunklen Seiten und Widersprüche des Lebens hat die Rose nichts an Wert verloren. Sie steht für Vollkommenheit, Schönheit, Anmut, Lebensfreude, die göttliche und die irdische Liebe, aber auch für Blut, Tod und Vergänglichkeit. Sie ist Sinnbild für die ewige Weisheit und das Geheimnis. Sie ist die Blume der Jungfrauen und Frauen, aber auch des Lasters und der Prostitution. Die Ambivalenz von Liebe und Leid, das Bild von Rose und Dornen macht die Faszination der Rose in der Mythologie und Symbolik im Laufe der Jahrhunderte aus.
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15. Dez. '11
Wintersonnenwende

Die Nacht vom 21. auf den 22. Dezember ist die längste Nacht des Jahres. Die Sonne hat den niedrigsten Stand am Himmel. Die heidnischen Germanen feierten den kürzesten Tag im Jahr als den Tag der Wintersonnenwende und nannten ihn Yule (auch Jul). Gleichzeitig war der Tag das Geburtsfest der Sonne und der Beginn eines neuen Jahres. Das germanische Yule-Fest ist der erste Abend vor den zwölf Raunächten und den Seelen der Verstorbenen geweiht. Die Germanen glaubten, in den zwölf Nächten bis zum 6. Januar würden ihre Seelen zurückkehren und besonders aktiv sein. Um die Wintersonnenwende haben sich allerlei Bräuche gebildet.

Die Wintersonnenwende bei anderen Kulturen

Für die Kelten war die Wintersonnenwende nicht nur ein von den Druiden errechneter astronomischer Zeitpunkt, sondern so etwas wie eine Lebenswende. Die zwölf Raunächte, die sich der Wintersonnenwende anschließen, waren für sie eine Zeit der Rituale und der Mystik und des in-sich-Kehrens. Der 24. Dezember bildete einen strengen Fastentag, um den Körper für die kommenden Tage zu entschlacken.

Nach der griechischen Mythologie fährt der Sonnengott Helios täglich mit dem Sonnenwagen über den Himmel und beobachtet allles, was auf der Erde vor sich geht. In Vorderasien wurde die Geburt des Lichtgottes Mithras (Sol, Helios) gefeiert.


Im römischen Reich wurde seit dem 3. Jahrhundert n. Chr. der Gott "Sol invictus“ (unbesiegbare Sonne) als Beschützer verehrt. Die Wintersonnenwende wurde somit gefeiert, weil das Wiedererwachen der Natur Aussicht auf neues Leben bedeutete.

Im Christentum wurde der 21. Dezember, der einer von mehreren Lostagen im Dezember ist, dem Apostel Thomas gewidmet. Der ungläubige Thomas hatte unter den Aposteln am längsten an der Aufersteheung Christi gezweifelt. Er glaubte es erst, nachdem der seine Hand in die Wunden Christi legen durfte.
Mit der Wintersonnenwende beginnen die Raunächte

In den Raunächten zwischen Heilig Abend und Dreikönig am 6. Januar zieht die alte Göttin Holla (Frau Holle), oftmals in der Gestalt der Percht (Sagengestalt), umher. Diese Zeit ist eine Übergangszeit, eine Niemandszeit, wie auch die heute noch gebräuchliche Bezeichnung "zwischen den Jahren“ deutlich macht. Die Tage, vor allem aber die Nächte, fallen aus dem normalen Leben heraus. Der Schleier zwischen den Welten ist in diesen Tagen äußerst dünn. So wird fleißig orakelt, prophezeit, Wunder geschehen. Wobei das größte 'Wunder“ das ist, dass gerade zu Beginn des Winters, also in der kältesten Jahreszeit, das Licht täglich wieder ein wenig stärker wird.

Bräuche zur Wintersonnenwende – Grün als Hoffnung in dunkler Zeit

Bäume - überhaupt die Farbe Grün – zählen in vielen Kulturen zu den Symbolen des Lebens. So haben immergrüne Pflanzen Hochsaison in den dunkelsten Tagen im Jahr und werden von draußen in die Wohnräume geholt. Bäume verbinden nach schamanischer Vorstellung die reale Welt mit der Geisterwelt. Im Laufe der Zeit wurden die ursprünglich schamanischen Weltenbäume zu religiös verehrten heiligen Bäumen. Woher nun aber der Weihnachtsbaum kommt, dazu gibt es verschiedene Theorien. Eine davon besagt, dass in römischer Zeit aus den Pinienhainen, die bei den Göttertempeln lagen, einer der heiligen Bäume in der Nacht vor einem heiligen Tag geschnitten wurde. Dieser wurde dann im Tempel aufgestellt und besonders schön geschmückt. Im alten Rom war es darüber hinaus zum Jahreswechsel üblich, die Häuser mit Lorbeerzweigen zu bekränzen. Auch hierzulande war es im Mittelalter Brauch, die Lebenskraft von immergrünen Pflanzen ins Haus zu holen, wenn draußen alles unter der Schneedecke begraben war. Vor allem Eibe, Stechpalme, Wacholder, Mistel, Buchsbaum und Tanne und Fichte wurden ins Haus geholt. Bekannt ist auch der Brauch mit den Barbarazweigen am 4. Dezember und dem Weizen der Lucia (Barbaraweizen).

http://meteorologie-klimatologie.suite101.de/article.cfm/wintersonnenwende-einst-als-fest-gefeiert---braeuche
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13. Dez. '11
Lemon Tree

Die verwitwete Palästinenserin Salma Zidane pflegt seit etlichen Jahren den alten Zitronenhain ihres verstorbenen Vaters, der im Westjordanland direkt an der Grenze zu Israel liegt. Durch den Zuzug des Verteidigungsministers Israel Navon und seiner Frau Mira in das Nachbarhaus werden die Zitronenbäume, die Salmas Leben bedeuten, plötzlich zum Problem. Der Geheimdienst sieht in dem Zitronenhain ein mögliches Versteck für Terroristen, die das Leben des Ministers und seiner Frau bedrohen könnten und erwirkt durch einen Beschluss die Rodung der Plantage. Salma, die die Entscheidung nicht akzeptieren will, sucht nach Unterstützung und findet diese bei Anwalt Ziad Daud.

Gemeinsam ziehen die beiden bis zum Obersten Gerichtshof Israels, um dem Beschluss entgegenzuwirken. Der Fall wird zum Politikum, das auch von der internationalen Presse Aufmerksamkeit erfährt und findet in einem Vergleich ein Ende. Dieser besagt, dass die Hälfte der Zitronenbäume abgeholzt und der Rest bis zu einer gewissen Höhe gekürzt werden muss.

Die starke Zuneigung, die sich zwischen Salma und Ziad entwickelt, wird von Außenstehenden bemerkt und bringt der Witwe Ärger ein. Während der gesamten Situation bringt allein Mira, die Frau des Ministers, Salma Verständnis entgegen, wobei auch ihr Verhältnis durch die unglücklichen Umstände begrenzt bleibt. Am Ende verlässt Mira ihren Mann, der in seinem neuen Haus, mittlerweile umgeben von einer Mauer, die an den halb gerodeten Zitronenhain grenzt, alleine zurückbleibt.

Montag 13. Dezember 2010 um 14.45 Uhr
Keine Wiederholungen
(Israel, Frankreich, Deutschland, 2006, 102mn)
ARTE F / ZDF
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12. Dez. '11
Love and Compassion

True happiness comes from having a sense of inner peace and contentment, which in turn must be achieved by cultivating altruism, love and compassion, and by eliminating anger, selfishness and greed.

The Dalai Lama
dalai Lama mit flower of change
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11. Dez. '11
Menschenrechte Inhaftierter Liu Xiaobo mit Friedensnobelpreis geehrt



Der Stuhl des chinesischen Menschenrechtlers in Oslo blieb leer. Das Nobelkomitee mahnte China, auch die UdSSR sei an Menschenrechtsverletzungen zugrunde gegangen.

Der chinesische Menschenrechtler Liu Xiaobo ist für "seinen langen gewaltfreien Kampf für die Menschenrechte" mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden. Lius Stuhl im Osloer Rathaus blieb leer. Der Bürgerrechtler konnte nicht selbst an der Zeremonie teilnehmen, weil er in China eine elfjährige Haftstrafe absitzt. Die chinesischen Behörden hatten auch Lius Frau, seinen Verwandten und Freunden die Ausreise nach Norwegen verweigert. "Alleine diese Tatsache beweist, dass die Preisverleihung wichtig und notwendig war", sagte Thorborn Jagland, der Vorsitzende des Nobel-Komitees.


In seiner Rede wies Jagland auf den Zusammenhang zwischen Menschenrechten und Demokratie hin. Echter Frieden zwischen Staaten könne ohne diese nicht geschaffen werden. "Auch Demokratien können Kriege führen, aber es gibt kein historisches Beispiel, wo Demokratien gegen andere Demokratien in den Krieg gezogen sind." Ohne freie Meinungsäußerung könne ein Land sich nicht weiterentwickeln.

Jagland appellierte an die chinesische Regierung, sich dem Dialog mit Bürgerrechtlern wie Liu zu öffnen. Es sei auch im Interesse Chinas, seinen Bürgern grundlegende Rechte zu gewähren. "China wird stärker sein, wenn das Volk Bürgerrechte und Freiheiten genießt." Dass die chinesische Regierung Menschen wie Liu ins Gefängnis werfe, sei ein Zeichen von Schwäche.

Der Komitee-Vorsitzende gratulierte China zu seinen wirtschaftlichen Erfolgen. Diese hätten viele Chinesen von der Armut erlöst. Allerdings resultiere daraus auch die Verpflichtung, Chancen für die freie Rede zu eröffnen. "Ohne freie Meinungsäußerung", so Jagland, "kann ein Land sich nicht weiterentwickeln."

Als mahnendes Beispiel hielt er der chinesischen Regierung den Untergang des Sowjetimperiums vor Augen. Die Gedankenkontrolle habe die UdSSR daran gehindert, am technologischen Fortschritt teilzuhaben. Daran sei die Sowjetunion schließlich zerbrochen.

Vor der Preisverleihung hatte die Regierung in Peking nochmals die Restriktionen verschärft. Zentrale Orte in der Hauptstadt wurden stärker bewacht, mehr Polizisten und Offiziere gingen auf Streife. Eine Gruppe deutscher Diplomaten wurde daran gehindert, das Haus von Liu zu besuchen, wo sich seine Ehefrau aufhalten soll.

Auf den Kanälen der ausländischen Nachrichtensender CNN und BBC oder des französischen Satellitenprogramms TV5 blieben die Bildschirme schwarz. Auch ihre Websites waren nicht zu erreichen. Chinesische Internetseiten waren gleichfalls betroffen. Stunden vor Beginn der Zeremonie in Oslo war es beispielsweise auf der Facebook entsprechenden chinesischen Website Renren nicht möglich, die Worte "leerer Stuhl" oder "Oslo" zu suchen – es erschien der Hinweis "verbotener Inhalt".

Auch auf Netease, einer chinesischen Entsprechung des in China zensierten Kurznachrichtendiensts Twitter, führte die Eingabe "leerer Stuhl" nicht weiter. Aus Protest luden chinesische Internet-Nutzer Fotos von leeren Stühlen ins Netz. Über Mobiltelefone wurden derweil SMS, die den Namen von Liu enthielten, nicht weitergeleitet.

Die Regierung wirft Liu Anstiftung zum Umsturz vor. Im vergangenen Dezember war gegen ihn eine Haftstrafe von elf Jahren verhängt worden. Die Ehrung des Mannes, der von Peking als Krimineller bezeichnet wird, versteht China als Einmischung. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt sieht Kritik an seinem Umgang mit Menschenrechten als Versuch, die wachsende Macht des mehr als eine Milliarde Einwohner zählenden Landes zu begrenzen. Liu hatte in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters angekündigt, den Preis den Opfern zu widmen, die bei den Studentenprotesten auf dem Platz des Himmlischen Friedens – dem Tiananmen-Platz – 1989 in Peking ums Leben kamen.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-12/friedensnobelpreis-verleihung-liu-xiaobo
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08. Dez. '11
Wichteln mit der Flower of Change

Hallo ihr Lieben ,


die Vorweihnachtszeit ist eine besonders besinnliche Zeit im Jahr. Man steckt die Kerzen am Adventskranz an, trinkt Glühwein oder Tee und freut sich auf Freunde und Familienmitglieder . Warum nicht auch in diesem Zusammenhang eigene Flowers of Change als Wichtelgeschenke weiterreichen ? Die Geste der Verbundenheit wird sicherlich gut ankommen ( Stammbaum und Markierung auf der Weltkarte erhöhen den Effekt noch um Einiges ) und mitunter strecken uns unsere Duft- Pflänzchen ihre Setzlinge regelrecht entgegen :-)

Vielleicht reist euer Ablegergeschenk sogar rund um den Globus und erweckt womöglich eingeschlafene Freundschaften zu neuem Leben ?

Täglich passieren viele zaubergute Dinge durch unsere Flower of Change !


Ich wünsche euch eine fröhlich kreative Vorweihnachtszeit -


herzlich

Annette Maria

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07. Dez. '11
2
  Kommentare
Ich zeige Mitgefühl

Hallo liebe Freunde,

seit gestern ist unsere neue Kampagne " Ich zeige Mitgefühl" online . Sie passt ganz wunderbar zum Flower of Change - Gedanken und fordert Euch auf Beiträge Eures aktiven Mitgefühls zu posten um Andre zu inspirieren... Holt "Ich zeige Mitgefühl" Banner auf eure Websites und teilt Beiträge die euch besonders gut gefallen bei facebook. Eine Fansite habe ich dort auch eröffnet... Ich freue mich schon sehr auf Euch und danke herzlich für Euren Support !

Warum Mitgefühl ?


Stell Dir eine Million Menschen vor, die absichtsvoll mehr Mitgefühl in der Welt erschaffen und erfahren, und mehr Wohlwollen Anderen gegenüber empfinden.
Gibt es irgendeine Frage darüber, daß dieses Projekt eine friedlichere Welt erschaffen wird?

Wir rufen alle Männer und Frauen auf, die Anteilnahme und das Mitgefühl wieder in den Mittelpunkt unseres Lebens zu stellen.

Nach diesem Prinzip sind wir alle aufgefordert, Andere so zu behandeln, wie wir uns das für uns selbst wünschen.

Wir müssen das Mitgefühl dringend zur klaren, leuchtenden und dynamischen Kraft in unserer polarisierten Welt machen!


Bitte Bild anklicken
ich zeige Mitgefühl
Verwurzelt in dem festen Willen, Selbstsucht und Gier zu überwinden, kann Mitgefühl politische, dogmatische, ideologische und religiöse Mauern einreissen.

Für eine gerechte Wirtschaft und eine friedvolle Weltgemeinschaft.

Vor dem Hintergrund von sozialen Missständen müssen wir uns fragen, ob eine Gesellschaft es sich leisten kann, Menschen auszugrenzen und ihnen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu verweigern.

Die Armut, auch in den Industrienationen, bedeutet für viele Millionen Menschen, keine selbstbestimmtes Leben führen zu können.

Wir plädieren für den Geist des Mitgefühls!
...und daraus erwachsen unsere Anliegen:

* Das menschliche Wohlbefinden und die Verhinderung menschlichen Leidens.
* Die Ausbeutung der Natur durch den Menschen wird durch ein Kooperationsverhältnis zwischen Mensch und Natur ersetzt werden.
* Die Produktion wird der Erfüllung der wahren Bedürfnisse des Menschen und nicht den Erfordernissen der Wirtschaft dienen.
* Die Anfeindungen unter den Menschen werden durch ein globales Gemeinschaftsgefühl ersetzt.
* Maximaler Konsum wird durch einen vernünftigen Konsum ersetzt (Konsum zum Wohle des Menschen).

Siehe auch: Erich Fromms "Haben oder Sein"


Herzlichen Dank für Eure Unterstützung

Annette Maria & Axel
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04. Dez. '11
Who are we in the 21. century

An unprecedented philosophical art cinema experience, PROBLEMA is a film that looks at you as you watch it, that speaks to you in a multilingual mantra made of the voices, insights, perceptions and reflections of over 100 people sat together at the world's largest round table. Spanning seventeen questions confronting who we are and where we're going, PROBLEMA asks you to ask yourself, amid a mindbending, visually thrilling ride into a world of global dilemmas.

http://www.problema-thefilm.org/about.html
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29. Nov. '11
2
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MARIA

Viele Symbole und Attribute der Maria, wie wir sie auf allen Darstellungen in den Kirchen finden – Mondsichel, Schlangen, Drachen, Sternenkranz und Sternenmantel, ein Kindlein am Arm, blaues Gewand, Spindel, Nuss, Apfel – deuten auf unterschiedliche alte Göttinnen.
So erinnert Maria an die viel ältere ägyptische Göttin Isis mit dem Knaben Horus. Die Entwicklung des Madonnenkultes stützte sich in weiten Zügen auf die Form der Isis-Verehrung. Maria ist die römische Juno, deren dreilappige Lilie als Symbol der parthenogenetischen Kraft gilt und für die christliche Jungfrau Maria übernommen wurde. Maria hat Wurzeln in der sternenumkränzten syrische Astarte, bei deren Fest am 25. Dezember die Wiedergeburt des Sonnengottes durch die Himmelskönigin gefeiert wurde. Mit der griechischen Hekate hat Maria die Darstellungen mit einem Frosch gemeinsam. Maria übernahm den Tempel der vielbrüstigen Artemis von Ephesos und jenen der Isis in Philae. In Maria vereinen sich die keltische Brigid, die germanische Freya, die babylonische Ischtar, die baltische Himmels- und Sonnengöttin Saule, die gallische Rigani, die skandinavische Man, die hurritische Hebat, die griechische Kybele, die zypriotische Aphrodite. Die alten Candomblé-Göttinnen Oshun und Yemaja werden nach den missioniarischen Bemühungen der Christen mit der Jungfrau Maria gleichgesetzt. Diese Aufzählung alter Göttinnen, die schon lange vor Maria verehrt wurden, ist beliebig fortsetzbar.

Wie der Name schon verrät, war Maria das Große Gewässer („mare“), das Heilige Meer, der Heilige See, aus ihrem „Fruchtwasser“ ging alles Leben hervor – eine Göttin des Meeres und aller Leben spendenden Gewässer, die seit ältesten Zeiten u.a. auch unter den Namen Aphrodite-Mari, Stella Maris, Maya, Mariam, Marah verehrt wurde.
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