Die geborene Katholikin Julia Roberts (42) ist zum Hinduismus konvertiert. Nachdem sie ihren Film „Eat Pray, Love“ in Indien gedreht und sich näher mit der dort vorherrschenden Religion beschäftigt hat, hat sie sich entschieden, Hindu zu werden. Laut „dailymail.co.uk“ nehmen Julia und ihr Ehemann Daniel Moder (41) auch ihre drei Kinder Hazel (5), Phinnaeus (5) und Henry (3) des Öfteren mit in den Tempel, um mit ihnen gemeinsam am Gottesdienst teilzunehmen. Anhänger des Hinduismus glauben an die Wiedergeburt. Angeblich hoffe Julia Roberts, „als etwas Ruhiges“ wiedergeboren zu werden, da ihr jetziges Leben doch oft sehr stressig sei.
Frauen sind in Indien von der Erlösung weit entfernt. Sie müssen erst als Männer wiedergeboren werden, um dorthin zu gelangen, während ein Mann nie so tief fallen kann, dass er als Frau wiedergeboren würde. Eher als Wurm. Zitat von Gabriele Venzky, einer indischen Autorin.
Durch die Geringschätzung der weiblichen Fähigkeiten, der Frau an sich, kommt es zu einer klaren Unterdrückung. So sind beispielsweise 99,98% der abgetriebenen Föten, bei denen eine Geschlechtsbestimmung durchgeführt wurde, weiblich. Weiter müssen Frauen bei der Vermählung ein Mitgift bezahlen. Folge von dieser starken Diskriminierung der Frau ist eine erschreckend hohe Selbstmordrate.
Seit über 2000 Jahren hat daran nur in Städten etwas geändert, wo Frauen auch in gehobenen Positionen in Wirtschaft und in der Industrie vorzufinden sind. Auf dem Land jedoch ist Vorstellung der Rollenverteilung von Mann und Frau zu tief verwurzelt, so dass sie bis heute nicht in Frage gestellt wird. Erst als sich in den 80er Jahren eine Mittelschicht heraus gebildet hat, entstand eine Emanzipationsbewegung, die jedoch kaum Erfolge vorweisen kann.
Und Julia Roberts ,als westlich überreitze Frau, sucht ausgerechnet im Hinduismus ihr Glück ... Ich habe grad eine Menge Fragezeichen im Gesicht ???
flowerofchange schrieb am 08. August 2010 um 13:58 Uhr
Worin mag für Julia Roberts da der tiefere Grund liegen -
möchte sie auf die Themen der indischen Frauen vielleicht aufmerksam machen... Welche "Nische" bietet ihr der Hinduismus um eine Ausgeglichenheit zwischen "Männlich- Weiblich" herzusstellen?
Fragen Fragen Fragen... Ich denke der Film birgt einen guten Ansatz, allerdings ist er natürlich hollywoodgeschönt und weichgezeichnet...
flowerofchange schrieb am 08. August 2010 um 17:09 Uhr
Wer kennt sich ein wenig besser in den mannigfaltigen Verschachtelungen des Hinduismus aus als ich? Was ich schön finde im Hinduismus ist, dass die gesamte Pflanzenwelt als eine Art Dschungel bedeutungsvoll in den Glauben miteinbezogen wird...Yoga gefällt mir auch... Und das alles übergreifende OM... Ansonsten kann ich mit den Machtstrukturen der Kastensysteme recht wenig anfangen.Mir fehlt einfach das kulturelle Selbstverständnis...
flowerofchange schrieb am 09. August 2010 um 13:17 Uhr
Lieben Dank für euer Feedback bei facebook - ihr schreibt:
Für mich ist es nur die Quintessenz der Religionen - die wirklich ist - aber die einzelnen Institutionen und Richtungen sind zu sehr von der dunklen Matrix durchdrungen, als dass ich es noch vertreten wollte oder mich da irgendwo binden - wir haben so phantastisch LehrerInnen und den offenen Himmel und auch die heile Gaia und "heilige Matrix" hier und heute... 1 PersonDir gefällt das. · # „Einheit in der Vielfalt“ ist eine oft verwendete Redewendung zur Selbstdefinition im modernen Hinduismus. 1 PersonDir gefällt das. · # Annette Maria Böhm Kampfer...unser Flower of change enthält ja Kampfer... dazu fand ich grad folgendes :
Mond. Es hat einen grossen reinigenden und medizinischen Wert. Es wird in vielen Hindu-Zeremonien benutzt, meist weithin beim ,,Arati" (Schwenken des Feuer...