Laudatio für Reinhard Mey zum Gema Autorenpreis 2011
von Klaus Hoffmann
Er ist – das wird bei Liedermachern gern als selbstverständlich angesehen, noch häufiger jedoch einfach unterschlagen – ein unnachahmlich begabter Musiker und begnadeter Komponist.
Er ist ausdauernd und diszipliniert, beides Tugenden, die im Genie-verliebten Deutschland wenig gelten – außer bei denen natürlich, die sich behaupten. Aber, seine lustvolle Hingabe zu sinnlichen Genüssen steht in keinem nach. Seine epikuren Gelage im Kreise seiner Familie und unter Freunden sind legendär.
Das braucht Umsicht, Zeit und daher ist sein Tagesablauf ebenso streng geregelt wie seine Jahresplanung. Weshalb er regelmäßig neues Material veröffentlicht, seit vielen, vielen Jahren schon.
Er ist ein Unterhalter ganz eigener Klasse. Denn das ist ja auch nicht jedem gegeben, sich einfach auf eine Bühne zu stellen und Tausende Menschen dazu zu bringen, daß sie sich entspannen, daß sie träumen, daß sie nachdenken und lachen und weinen. Möglicherweise sogar in einem einzigen Lied.
Bei allen diesen Qualitäten – sind es doch wohl in erster Linie seine Texte, die in Erinnerung bleiben. Seine Texte sind die eines sanften Revolutionärs, der gern mit Freunden diskutiert: mal wütend, mal ironisch, mal wehmütig, dabei stets offen, persönlich und in sich stimmig.
Über die Jahre ist dabei etwas entstanden wie eine deutsche Biographie – von der Nachkriegszeit bis heute. In den Liedern unseres Preisträgers begegnen wir intimen Momenten der Zweisamkeit, den Wünschen unserer Mitmenschen, mit kleinen, feinen Seitenhieben über die allmächtige Bürokratie, aber auch treffenden Analysen des wankelmütigen Zeitgeistes und den großen Themen der Weltpolitik.
Wie kein anderer kann er einem so schlicht anmutenden Thema wie der Gartenarbeit eine Reimexplosion entlocken: Da ist dann die Rede von einem „Halmvernichter“, einem „Gänseblümchenkiller“ und „Heckenscharfrichter“, einem „Motormäherwüterich“ und „Zweitaktstänker“, nicht zu vergessen der „Gräserausrotter“ und „Pflanzenhenker“.
Das größte Kompliment aber, das man einem Autoren machen kann, ist das, daß seine Texte Allgemeingut geworden sind. Er wollte wie Orpheus singen, kam am Freitag dem 13. traf Annabelle, herrlich unkonventionell und sagte komm gieß mein Glas noch einmal ein.
Du warst es, den ich in meinen Anfängen kopierte. Als du noch bei Schering warst und in den Mittagspausen deine Lieder entworfen hattest, um sie nachts in einem vergammelten Folk und Jazzclub unter die Leute zu bringen, da legte ich einer bildhübschen Sekretärin namens Rosemarie Hoffmann, in die ich verknallt war, deinen Orpheus zum abtippen auf den Schreibtisch und der Betrieb stand für Stunden still. Noch heute ist es meine Hymne.
Du bekommst heute diesen wertvollen Preis heute für die Leistung des Autors denn du hast deutsche Geschichte geschrieben. Ohne das Lied hätte ich bei der Hoffmann niemals die Chance gehabt anzukommen.
In deinem Schaffen und ich habe es oft gesagt sogar öffentlich bist du der Meister, Einzigartig, rebellisch und widersprüchlich im Geiste, eben ein kluger Träumer, wie es sich für einen Dialektiker gehört, der hoch fliegen kann und mit beiden Beinen auf der Erde geht. Und wenn ich einmal durch die Baumärkte streifen sollte, werde ich ein Lied von dir auf den Lippen tragen und mir wird aufgetan.
Unlängst hatten wir meinen 60. Geburtstag zum Anlaß eines Bardentreffens genommen. V. Veen war da, Wader war da, Du warst da.
Und mir wurde noch einmal klar, wie wenig der Begriff Liedermacher ausdrückt. Wir sind zwar Macher im Geiste, aber mehr das was Bob Dylan mit seinen 3 Akkorden und dem eigenen Refugium meinte :
Es wird immer einer kommen, der die ganze Welt in seinen Saiten erklingen lassen wird, der das Meer ruft mit seinem Gesang und Steine zum weinen bringt.
Du warst neben Biermann der erste. Sänger wie du haben den ganzen Rock`n Roll Zirkus in deutscher Sprache angefangen.
Ein Klassiker bist du, Rilke ähnlich und wenn du mal gehen solltest, was Gott noch sehr lange hinauszögern möge, so werden sie dich hier auf Erden immer weiter singen. Von dem, der über den Wolken sang, da wo die Freiheit wohl grenzenlos ist. Herzlichen Glückwunsch, zum Gema - Autorenpreis des Jahres 2011 für Reinhard Mey, meinem Bruder und Freund.
Cornelia Funke wurde am 10. Dezember 1958 , hier bei mir "gleich um die Ecke", in Dorsten geboren. Die überaus beliebte Kinder- und Jugendbuchautorin, deren phantastische Romane international erfolgreich und in 37 Sprachen übersetzt wurden, ist laut Time Magazine (2005) ,die einflussreichste Deutsche der Welt.
Nach ihrem Abitur am Gymnasium St. Ursula in Dorsten zog Cornelia Funke nach Hamburg und absolvierte eine Ausbildung zur Diplompädagogin. Drei Jahre lang arbeitete sie als Erzieherin auf einem Bauspielplatz und studierte parallel dazu Buchillustration an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg. Durch ihre Arbeit als Illustratorin von Kinderbüchern kam sie selber zum Schreiben.
"Ich habe schon immer am liebsten für alle geschrieben. Die besten Geschichten für mich sind die, die Kinder ihren Eltern oder Großeltern ihren Enkeln vom Nachttisch mopsen. Manchmal allerdings will eine Geschichte nur Lesern einer ganz bestimmten Altersgruppe erzählt werden."
Bis 2005 lebte sie mit ihrer Familie in der Nähe von Hamburg. Nun lebt sie in Los Angeles. Ihr Mann Rolf, gelernter Buchdrucker, der ihr den Rücken freihielt und mit dem sie 25 Jahre verheiratet war, starb 2006 an Krebs.
Da ist die Poesie ihrer Sprache, ihre Herzenswärme, ihr Humor, der sich auch in ihrer Vorliebe für ungewöhnliche Namen spiegelt ... Da ist vor allem ihre Liebe zur Natur: „Ich bin ein Fell-Federn-Pflanzen Mensch,...“
LUDWIG VAN B. - MEINE UNSTERBLICHE GELIEBTE ("Immortal Beloved") (USA, 1994)
Regie: Bernard Rose
Am 26.März 1827 schloss Ludwig van Beethoven (Gary Oldman) für immer die Augen. Kurz später brach der Streit um sein Erbe los, dass sein Sohn für sich beanspruchte. Unter den persönlichen Unterlagen des Maestros findet sein Sekretär Anton Schindler (Jeroen Krabbe) jedoch ein anderslautendes Testament. Hierin vermacht er sein gesamtes Hab und Gut seiner "unsterblichen Geliebten".
Aber wer ist diese Frau? Der einzige Anhaltspunkt ist ein Liebesbrief aus dem Jahre 1812 und eine Spur in ein Wiener Hotel, in der er mit der Gräfin Anna Marie Erdödy (Isabella Rossellini) zusammentraf. Von ihr schien Beethoven nie ganz losgekommen zu sein - trotzdem ist es nicht sicher, an wen er sein Herz und damit sein Vermögen verschenkte...
Man bekommt einen Eindruck der inneren Zerrissenheit des Komponisten, der viel zu früh das Gehör verlor und seine grandiose Musik nicht mehr hören konnte.
Heute möchte ich mit euch meine Lieblingsszene des Filmes teilen... Es ist Bernad Rose auf geradezu MAGISCHE Weise gelungen die "Ode an die Freude" SICHTBAR zu machen... Der junge Beethoven legt sich des Nachts in einen vom Sternenglanz wiederspiegelnden See und "verschmilzt" mit dem Kosmos...
The Raw Shark Texts begins three years after an accident that the protagonist has forgotten. Personal injury and amnesia are recurring themes in cult fiction. The most recent example is Tom McCarthy's Remainder, in which the protagonist has suffered from an accident that a large company have paid him millions of pounds not to talk about.
The Raw Shark Texts is, for once, a novel that genuinely isn't like anything you have ever read before, and could be as big an inspiration to the next generation of writers. And if a big-name actress does get involved with the project, I hope she's invigorated by the innovation of the book, and agrees to strap on the fin.
A Midsummer night's dream (1594/1598?) Von William Shakespeare.
«O ärgert Euch an meiner Unschuld nicht! Die Liebe deute, was die Liebe spricht. / Ich meinte nur, mein Herz sei Eurem so verbunden, / Daß nur ein Herz in beiden wird gefunden. / Verkettet hat zwei Busen unser Schwur: / So wohnt in zweien eine Treue nur. / Erlaubet denn, daß ich mich zu Euch füge, / Denn, Herz, ich lüge nicht, wenn ich so liege. »
Der Feenkönig Oberon und seine Gattin zürnen miteinander, leben voneinander getrennt, aber doch in ein und demselben Wald in der Nähe von Athen. In diesen Wald kommen zwei Liebespaare: Helena, die den Demetrius, Demetrius, der die Hermia, Hermia, die den Lysander, Lysander, der die Helena liebt. Oberon erbarmt sich der Liebenden und lässt durch einen Diener Puck - nachdem dieser durch Schelmerei zuerst das Blatt gewendet und neue Verwirrungen angerichtet - durch den ZAUBERSAFT EINER PFLANZE DAS GLEICHGEWICHT HERSTELLEN ...
Um diese Zeit soll auch am Hofe von Athen die Hochzeit des Theseus mit Hippolyta gefeiert werden. Der Handwerker Zettel kommt mit einigen Gesinnungsgenossen in den Wald, um ein Festspiel zu probieren, das bei der Hochzeitsfeier aufgeführt werden soll. Puck vertreibt die Handwerker. Oberon benützt aber den einfältigen Zettel, seiner Gemahlin einen Streich zu spielen. Er lässt auf Titanias Augen von dem Liebeszaubersaft tröpfeln, und so hält die Feenkönigin den mit einem Eselskopf versehenen Zettel für einen Liebesgott. Schließlich löst Oberons Lilienstab alle Verwicklungen und Zaubereien. Theseus' Hochzeit wird gefeiert, die Handwerker führen ihre groteske Tragikomödie von Pyramus und Thisbe auf. Demetrius erhält Helena, Hermia den Lysander und Oberon selbst feiert mit Titania seine Versöhnung.
Das glaubt man im ersten Moment nicht: Es ist ja schon komisch, dass man einen Oscar gewinnen soll. Ganz merkwürdig. Nach mehrmaligem Lesen durfte man das glauben. Und weiterzählen.
Max Zähles Meisterstück ist der Kurzfilm "Raju". Seine Abschlussarbeit an der Filmhochschule hat das Finale im Rennen um den Studenten-Oscar erreicht, der am 11. Juni vergeben werden soll. "Raju" erzählt die Geschichte einer Adoption eines armen, elternlosen indischen Kindes, die Geschichte von Jan und Sarah, die nach Kalkutta reisen, um ein Waisenkind - Raju - aufzunehmen. Für die beiden ist es Familiengründung und gute Tat in einem. Doch diese Geschichte hält für keinen in der Kleinfamilie ein Happy End bereit. "Es ist ein Drama, ein menschliches Drama", so Zähle. "Sowohl für die Eltern, als auch für das Kind, als auch für die Eltern von dem Kind, denen das Kind entführt wurde." Denn Raju hat Eltern. Er wurde von Menschenhändlern entführt, geraubt, zur Waise erklärt. Jan und Sarah fragten nicht nach - doch die Wahrheit holt sie ein.
Er: "Der Junge hat Eltern. Richtige, leibliche Eltern!" Sie: "Ich geb den nicht her! Er ist unser Sohn, mach nicht alles kaputt! Hör auf! Hör auf!!" Kinderwunsch und Kinderraub
Max Zähle erzählt kein familiäres Schauermärchen, sondern einen konkreten Fall von vielen: Der grenzenlose Kinderwunsch der westlichen Welt hat oft eine brutale Kehrseite in den armen Ländern. Kinderraub. "Bei vielen ist der Kinderwunsch so groß, dass man blind wird für mögliche Anzeichen einer Illegalität", sagt Zähle. "Es ist natürlich dramatisch und ein schweres Schicksal, wenn man keine Kinder bekommen kann. Aber das Recht auf ein Kind, das hast du einfach nicht, und dieses Recht beschaffen sich manche, und das ist falsch."
"Ganz am Anfang des Lebens weiß man sehr genau, was man will und wenn man seinen Traum leben will, muss man die Brücken hinter sich einreißen." Es sind Sätze wie dieser, die Menschen auf der ganzen Welt Mut machen und Paulo Coelho zu einem der beliebtesten Autoren der Gegenwart gemacht haben. Die Dokumentation zeichnet ein Porträt des charismatischen wie bescheidenen Schriftstellers in verschiedenen Situationen seines Lebens: als umjubelter Weltstar auf dem Roten Teppich bei den Filmfestspielen in Cannes, im Dialog mit seinen Fans und bei einer Signierstunde in einem Genfer Buchladen, die sich wegen großen Andrangs über viele Stunden hinzieht. Er zeigt aber auch die nachdenklichen Seiten des Brasilianers, etwa in Santiago de Compostela, an dem Ort, wo er mit seiner Pilgerreise den Wendepunkt seiner Karriere erlebte. Dorthin kehrt er nach über 40 Jahren noch einmal zurück, um mit anderen Pilgern das Fest des heiligen Jakobs zu feiern. ARTE begleitet ihn bei einem seiner täglichen Spaziergänge mit seiner Frau, der Malerin Christina Oiticica und beim Bogenschießen auf der Dachterrasse seiner Genfer Wohnung. "Da gibt es diesen Moment, in dem Du absolut im Zentrum Deiner selbst bist. Du fühlst die Schönheit der Anspannung - und im nächsten Bruchteil einer Sekunde - die absolute Entspannung. In diesem Augenblick siehst Du die ganze Vollkommenheit des Universums vor Dir, Du verweilst einen Augenblick in diesem Zustand, hast keine Fragen, keine Antworten - in diesem Moment spürst Du die ganze Kraft des Lebens in Dir." Das Porträt zeigt solch entspannte Momente, doch der Weg zum erfolgreichen Schriftsteller war für Coelho oft beschwerlich. Seine konservativen Eltern konnten den Traum ihres Sohnes nicht verstehen und auch der kommerzielle Erfolg blieb lange aus. Aber der Brasilianer ist eine Kämpfernatur. "Natürlich hat meine Seele auch dunkle Seiten, aber genau die machen das Leben erst interessant. Der Sinn des Lebens ist es, mit diesen dunklen Seiten umzugehen, sie zu verstehen und zu lernen, wie man sie integrieren kann. Ein guter Krieger des Lichts weiß, dass er Schwächen hat, er hat Selbstzweifel und kämpft jeden Tag dagegen an - aber er genießt diesen Kampf, denn er vergisst nie, wofür er kämpft."
weitere Ausstrahlungstermine: Samstag, 7. Mai 2011, 06:45
Der Mai ist seit alters her als Wonne-, Liebes-, Blumen- und Frühlingsmonat bekannt.
Er ist aber auch Hochzeits- und meist Pfingstmonat, in dem die Kirche »Geburtstag« hat.
Karl der Große führte im 8. Jh. den Namen Wonnemond (altdeutsch: Wunnimanoth) ein, der auf die warmen Temperaturen und die wiedererwachte Vegetation hinweist.
Maiglöckchen als Frühlingskarte versenden Die Bezeichnung Blumenmond erhielt der Mai wegen der Hauptblütezeit vieler Blumen und Pflanzen.
Das Maiglöckchen wurde sogar nach dem Monat benannt.
Dichter, Sänger und Liedermacher besangen und besingen den Mai als "Wonnemonat", in dem es endlich Frühling wird.
Kein Wunder: Die Bäume sprießen, die Blumen blühen, die Vöglein zwitschern und die Menschen haben gute Laune und sind voller Tatendrang.
Schon der große Johann Wolfgang von Goethe besang in seinem berühmten Mailied "Wie herrlich leuchtet mir die Natur"!
Auch das bekannte Volkslied "Der Mai ist gekommen" beschreibt sehr schön die große Freude, das Sprießen und Frohlocken des Frühlings in freier Natur zu genießen.
Heinrich Heine jubilierte: "Es ist heute der 1. Mai. Wie ein Meer des Lebens ergießt sich der in die Erde, der weiße Blütenschaum bleibt an den Bäumen hängen. Es ist ein schöner Tag."
Und Clemens Brentano bemerkte voller Inbrunst: "Süßer Mai, du Quell des Lebens, bist so süßer Blumen voll. Liebe sucht auch nicht vergebens, wem sie Kränze winden soll."
Schon Johann Wofgang v. Goethe glaubte eine allgemeine Spiraltendenz in der Vegetation, "wodurch, in Verbindung mit dem vertikalen Streben, aller Bau, jede Bildung der Pflanzen nach dem Gesetze der Metamorphose vollbracht wird" erkennen zu können. In der Tat gibt es spiralige Formen nahezu überall in der Natur, im Unbelebten wie im Lebendigen, im Mikrokosmos ebenso wie im Kosmos.
Viele Pflanzen und manche Tiere weisen in ihrem Bauplan spiralige Strukturen auf. Die Anordnung dieser Bio-Spiralen wiederum erfolgt in den allermeisten Fällen als Fibonacci-Folge.
Reiht man Quadrate aneinander, welche die Seitenlänge der Zahlen der Fibonacci-Folge haben, so entsteht immer ein Rechteck, welches dem Goldenen Schnitt nahe kommt. Die längere Seite des Rechteckes ist wiederum die Seitenlänge des nächsten Quadrats, der nächsten Fibonacci-Zahl.
Verbindet man die Ecken der Quadrate, so entsteht eine Spirale. Diese Spirale wird auch als „Goldene Spirale“ bezeichnet
Inspired by the idea that one of the greatest gifts one generation can give to another is the wisdom it has gained from experience, multi-award-winning photographer and filmmaker Andrew Zuckerman has recorded the thoughts and ideas of fifty of the world's most prominent writers, artists, designers, actors, politicians, musicians, and religious and business leaders, all over sixty-five years old. To create profound, honest, and truly revealing portraits of these luminaries, Zuckerman has captured their voices, their physical presence, and the written word. The resulting book and film, included here on a DVD, provide an extraordinary legacy for the generations that follow, and a timeless portrait of the common experiences that unite us all.
About the Author
Andrew Zuckerman Andrew Zuckerman was born in Washington D.C., in 1977. After an internship at the International Center of Photography in New York, he attended New York University's School of Visual Arts to study photography and film, and graduated in 1999. His photography and film work has been commissioned extensively for numerous brands throughout the world and has received many awards, including the D&AD Yellow Pencil award for excellence in photography.
Zuckerman's first film, High Falls, premiered at the Sundance Film Festival in 2007 before going on to win Best Short Narrative at the Woodstock Film Festival. His last book, Creature, was published worldwide in November 2007.
Alex Vlack Alex Vlack was born in New York in 1974. He has produced documentaries for television and media installations for museums. In 2006 he co-founded Late Night and Weekends with Andrew Zuckerman, where they create books, films, and broadcast content. He wrote and produced High Falls, and produced and co-directed Still Bill, a feature documentary about Bill Withers.Andrew Zuckerman is a New York–based photographer and director, and the author of Creature.
The Missing Peace: Artists Consider the Dalai Lama is a multi-media art exhibition that brings together 88 respected artists representing 30 countries. With the full life of the Dalai Lama as inspiration, the intention for this project is to shift the world's attention towards peace.
Project Statement
The Missing Peace: Artists Consider the Dalai Lama is the result of a collaboration between the Committee of 100 for Tibet and the Dalai Lama Foundation. We see this project as a unique opportunity to explore the idea of art as an interpretation of, and a catalyst for, peace. Through the artist's work, we also hope to broaden appreciation for the Dalai Lama and the principles he embodies. The project and exhibition title is an evocative play on words - peace will always be elusive, or missing, in our world, but the Dalai Lama consistently shows that dedicating oneself to peace is anything but pointless. The word 'portrait' is used very loosely. Artists were given the freedom to explore the full life of the Dalai Lama; each 'portrait' was the result of personal interpretation.
NOW at the San Antonio Museum of Art — March 12, 2011— July 31, 2011. Details here http://gallery.tmpp.org/gallery/en/index.jsp
Die Sonne spricht zu uns mit Licht, Mit Duft und Farbe spricht die Blume, Mit Wolken, Schnee und Regen spricht Die Luft. Es lebt im Heiligtume Der Welt ein unstillbarer Drang, Der Dinge Stummheit zu durchbrechen, In Wort, Gebärde, Farbe, Klang Des Seins Geheimnis auszusprechen. Hier strömt der Künste lichter Quell, Es ringt nach Wort, nach Offenbarung, Nach Geist die Welt und kündet hell Aus Menschenlippen ewige Erfahrung. Nach Sprache sehnt sich alles Leben, In Wort und Zahl, in Farbe, Linie, Ton Beschwört sich unser dumpfes Streben Und baut des Sinnes immer höhern Thron.
In einer Blume Rot und Blau, In eines Dichters Worte wendet Nach innen sich der Schönfung Bau, Der stets beginnt und niemals endet. Und wo sich Wort und Ton gesellt, Wo Lied erklingt, Kunst sich entfaltet, Wird jedesmal der Sinn der Welt, Des ganzen Daseins neu gestaltet, Und jedes Lied und jedes Buch Und jedes Bild ist ein Enthüllen, Ein neuer, tausendster Versuch, Des Lebens Einheit zu erfüllen. In diese Einheit einzugehn Lockt euch die Dichtung, die Musik, Der Schöpfung Vielfalt zu verstehn Genügt ein einziger Spiegelblick. Was uns Verworrenes begegnet, Wird klar und einfach im Gedicht: Die Blume lacht, die Wolke regnet, Die Welt hat Sinn, das Stumme spricht.
Es gibt keine Grenzen. Weder für Gedanken, noch für Gefühle. Es ist die Angst, die immer Grenzen setzt.“
– Ingmar Bergman
Von einem "Seelenmagier des Kinos" und einem "Meister des Tiefgangs" war beim Tod Ingmar Bergmans die Rede. Dabei hätten ihm selbst solche Superlative vermutlich nicht gefallen - Bergman war ein Mann, der den Rummel der großen Filmfestspiele, letzlich auch den um seine Person, tunlichst mied. Jetzt feiert ihn ein Filmfestival: die Berlinale 2011 zeigt eine Retrospektive seiner Filme.
Bergman wurde 1997 bei den Filmfestspielen in Cannes von seinen Kollegen als «Bester Filmregisseur aller Zeiten» geehrt. Auch wenn es keinen spezifischen Stil Bergmans gibt, so loten seine Filme mit großer Genauigkeit die gesamte Spannbreite menschlicher Zustände zwischen existenzieller Verzweiflung und humorvoller Leichtigkeit aus. In filmtechnischer Hinsicht gelang es ihm unter anderem mit nahen Portraitaufnahmen und vor allem mit Hilfe der Beleuchtung, das Innenleben der Akteure eindrucksvoll zum Vorschein zu bringen.
Bergmans Werke sind geprägt von der Mythologie, der Suche nach dem Sinn, der Suche nach Gott und von der Psyche der Charaktere. Dabei unterstreichen die Schwarz-Weiß-Aufnahmen und insbesondere die geschickte Lichtgebung seiner frühen und mittleren Werke diesen Eindruck umso mehr. Viele Schauspielerinnen und Schauspieler verdanken Bergman ihren internationalen Durchbruch, unter ihnen die Schweden Max von Sydow, Erland Josephson, Ingrid Thulin, Bibi Andersson und die Norwegerin Liv Ullmann. Bergman hat über 60 Filme und Dokumentationen gedreht. Auch als Theaterregisseur war er international gefragt und brachte über 120 Inszenierungen auf die Theater- und Opernbühne. Bekannte Regisseure – so etwa Woody Allen, Ang Lee und Lars von Trier – zählen ihn zu ihren Vorbildern.
Existentialismus, Intensität, Nähe
Ingmar Bergman suchte neue visuelle Formen: Existentialismus, Intensität, Nähe. Wie zeigt man bloß Dinge, über die man kaum zu sprechen vermag? Ist die Kunst dem Leben gleich?
Dechen Shak-Dagsay steht für Pop und Ethnoklänge vom Feinsten. Der erfahrene Produzent Helge van Dyk ist mit der Sängerin in die USA gereist, wo er sie im richtigen Studio mit den richtigen Musikern zusammenbrachte.
Ihr aktuelles musikalisches Juwel lebt von Mantras: kurze Wortfolgen werden über einen längeren Zeitraum wiederholend rezitiert gesungen - fast eher zelebriert. Die Schwingungen daraus animieren zum In-Sich-Kehren oder sogar zum Mitsummen und Tanzen. Die klare Stimme der Sängerin löst dabei eine innerliche, frohe Leichtigkeit aus. Angerichtet werden ihre zehn, aussergewöhnlich langen Festmähler mit ganz unterschiedlichen Details. Mit einer Vielfalt von Instrumente wird nämlich gekocht oder auch nur gekonnt darum herum dekoriert. Aber genau diese Zutaten fallen auf und geben jedem Gang eine andere Würze. Es sind nicht nur die für diese Musik gewohnten Flöten, Trommeln oder Klangglocken, sondern auch die poppig klingende Gitarre oder die wehmütigen Streichinstrumente. Diese fein arrangierten Kleinigkeiten öffnen auch dem Zuhörer, dem diese Art von Musik nicht so viel sagt, das Tor, zum rein hören und abtauchen. „Jewel“ ist mehr als einfach nur ein Album .Die Weltoffenheit, die ungewohnte Mischung von Meditationsklängen mit modernen Nuancen bringt uns gerade rechtzeitig auf die eigene Reise zu sich selbst, damit wir genau jetzt, entspannt - und mit einem Lächeln auf dem Gesicht - erwachen.
Mit Passagen aus dem Herzsutra, mit Anrufungen der Tara, von Chenresi und Buddha-Amithaba und mit den Rezitationen einer tibetischen Schulklasse transportiert die neue CD wohl mehr buddhistischen Text als all die Vorgänger zusammen. Und als ob damit nicht genug wäre, beginnt und endet das Album mit der Gebetsformel der sogannten Zufluchtnahme. Wer diesen Text nachspricht oder –singt, bekennt sich zu den drei Juwelen des Buddhismus, und damit gehört sie oder er bereits dazu.
Der Aufwand hat sich gelohnt. Jewel drängt sich nicht mit Ohrwürmern auf, doch entfaltet diese Musik allmählich ihre nachhaltige Wirkung. Beim wiederholten Anhören macht sie sich in einem breit und beginnt zu strahlen. Es ist der stille Glanz von inneren Werten, das Strahlen von mehr als einem Juwel.
“Müsste ich Leben in einem Wort beschreiben, dann so: Leben ist Schaffen”, sagte Claude Bernard. Wir sprechen ja auch von der Schöpfung. Und auch für jeden Einzelnen von uns ist Kreativität eine der wichtigsten Fähigkeiten, die uns auf unserem Weg durch das Leben unterstützen. Es ist unsere Vorstellungskraft und es sind unsere Wünsche, die unser Leben gestalten, oder zumindest mitgestalten. Nur wenn ich mir vorstellen kann, was ich mir erträume, werde ich es auch erreichen können.
Ich selbst arbeite gern mit meiner Stimme , erstelle Layouts ,denke über wichtige Themen nach, erforsche neue Wissensgebiete, produziere Ideen, singe unter der Dusche, tanze, begebe mich auf Fantasiereisen, lese, träume, teile meine Erkenntnisse ... bringe andere zum Lachen.
Einen guten Wochenstart wünscht
Annette Maria
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Der Dirigent Zubin Mehta blickt über den Rand seines Pultes: Er nutzt die Musik, um für Umweltschutz, Völkerverständigung und Jugendbildung in Indien zu kämpfen.
ZEIT ONLINE: Herr Mehta, Sie dirigieren an der Berliner Staatsoper ein Benefizkonzert für den Erhalt von Wäldern in Indien. Seit wann interessieren Sie sich für Umweltschutz? Anzeige
Zubin Mehta: Ich gehöre der Religionsgemeinschaft der Parsen an, die auf Zarathustra zurückgeht. Wir verehren die Elemente und beten für eine saubere Erde, klares Wasser und reine Luft. Das ist Teil unserer Lebensphilosophie. Ich bin in Indien aufgewachsen und habe dort viel Schmutz gesehen. Seit meiner Jugend bemühe ich mich, etwas dagegen zu tun. Als mich Musiker der Staatskapelle fragten, ob ich das Benefizkonzert leiten würde, habe ich voller Freude zugesagt.
ZEIT ONLINE: Der Impuls ging von Mitgliedern des Orchesters aus, die die Klimaschutzinitiative Orchester des Wandels und die Stiftung NaturTon gegründet haben. Glauben Sie, dass die Verbindung von Musik und Umweltengagement eine internationale Signalwirkung haben kann?
Mehta: Wenn die Nachricht in die Welt hinausgeht, dass Musiker in Berlin ein grünes Gewissen zeigen und von sich aus aktiv werden, schließen sich hoffentlich viele andere Künstler der Initiative an.
ZEIT ONLINE: Das Benefizkonzert unterstützt die Umweltorganisation WWF in einem Projekt im östlichen Himalaja. Die Natur in Indien ist stark bedroht. Hängt das damit zusammen, dass das Schwellenland eine so rasante industrielle Entwicklung durchgemacht hat?
Mehta: Ich sehe vor allem das starke Bevölkerungswachstum als Problem. Wenn immer mehr Dörfer zu Städten werden, verschwinden zunehmend Wälder. Im Gegensatz zu China ist Indien ein demokratischer Staat, der den Familien nicht vorschreibt, wie viele Kinder sie haben dürfen. Die demografische Entwicklung wird sich also kaum aufhalten lassen. Indien ist einerseits ein Hightech-Land, andererseits gibt es dort enorme soziale Gegensätze. 800 Millionen der rund 1,2 Milliarden Einwohner können weder schreiben noch lesen.
ZEIT ONLINE: Als Musiker beherrschen Sie eine universelle Sprache. Ist das nicht eine ideale Voraussetzung, um eine große Zahl von Menschen auch für globale Anliegen wie den Klimaschutz zu sensibilisieren?
Mehta: Die Macht der Musik sollte man nie unterschätzen, sie überwindet viele Grenzen. Wenn ich im Nahen Osten vor Juden und Arabern Beethoven aufführe, herrscht am Ende im Saal Frieden. Wir Künstler müssen uns noch stärker dafür einsetzen, dass Menschen, die in Krisensituationen leben, durch Musik zueinander finden.
Zubin Mehta wurde 1936 in Bombay geboren. Er studierte Dirigieren an der Wiener Musikakademie. Im Laufe seiner Karriere leitete er alle großen Orchester der Welt und wurde 1981 vom Israel Philharmonic Orchestra zum Musikdirektor auf Lebenszeit ernannt. Seit 1985 ist er Chefdirigent des Maggio Musicale Fiorentino in Florenz. Von 1998 bis 2006 war er Generalmusikdirektor an der Bayerischen Staatsoper in München.
1999 übergab ihm Leah Rabin den Preis für Frieden und Toleranz der Vereinten Nationen. 2008 erhielt er in Japan den Praemium Imperiale, der als Nobelpreis der Künste gilt.
2003 gründete Zubin Mehta in Bombay die Mehli Mehta Music Foundation, die Kinder in Indien an westliche Musik heranführt. Ein Jahr später rief er gemeinsam mit einem Mäzen in Tel Aviv die Buchmann-Mehta Music School ins Leben, um junge israelische Musiker im eigenen Land zu fördern.
Mehta: Wenn die Nachricht in die Welt hinausgeht, dass Musiker in Berlin ein grünes Gewissen zeigen und von sich aus aktiv werden, schließen sich hoffentlich viele andere Künstler der Initiative an.
Sie fragten in schwäbischen Vorgärten und ostdeutschen Kleinstädten, sprachen mit Trampern und Rentnern: David Lynchs Sohn Austin und sein Partner Jason S. haben Deutsche aus ihrem Leben erzählen lassen - und waren von deren Offenheit überrascht, wie sie im Interview bekennen.
Offiziell heißt das Vorhaben zwar "David Lynchs Interview Project", doch tatsächlich ist der "Twin Peaks"-Regisseur eher ein Schutzpatron des Vorhabens - und präsentiert das Projekt sehr charmant auf der dazugehörigen Website. Die Macher sind Austin Lynch, 28 Jahre, Sozialarbeiter und Sohn des Filmemachers, sowie der Fotograf mit dem Künstlernamen Jason S., 39 Jahre. 2009 waren die beiden New Yorker 20.000 Meilen quer durch die USA gereist und hatten unterwegs 121 Menschen interviewt. Entstanden ist ein berührendes Alltagspanoptikum der Vereinigten Staaten.
Leider kam er nicht in Oer Erkenschwick vorbei ,da hat er was verpasst . Sein Team in Berlin gießt jetzt allerdings einen Ableger unserer Flower of Change ;)
Claude Sautet: „Sie ist schön, und ihre Schönheit hat sie sich selbst geschmiedet. Sie hat eine Mischung aus gefährlichem Charme und tugendhafter Reinheit. Sie ist so erhaben wie ein Allegro von Mozart und ist sich der Macht ihres Körpers und ihrer Sinnlichkeit voll bewusst."
Sie wird immer als Schauspielerin arbeiten, denn sie hat ein Gesicht, dem die Zeit nichts anhaben kann.
Alain Delon: Romy ist ständig auf der Suche nach dem Glück. Sie weiß, dass es ihr schwer fällt, Liebe zu erhalten und sie anzunehmen. Einmal sagt sie von sich, im realen Leben sei sie unfähig, nur vor der Kamera gelänge ihr alles.
Jane Austen wurde am 16. Dezember 1775 im Pfarrhaus des Ortes Steventon, Hampshire, als siebtes von acht Kindern geboren, wo ihr Vater William George Austen (1731–1805) als Geistlicher tätig war. Sie hatte sechs Brüder und eine ältere Schwester, der sie sehr nahe stand. Die einzigen Porträts Jane Austens sind zwei Farbzeichnungen ihrer Schwester Cassandra (1773–1845). Ihre Brüder Francis William (genannt Frank; 1774–1865) und Charles John (1779–1852) gingen zur See, wo sie es bis zum Rang eines Admirals brachten. Die Familie war überdurchschnittlich gebildet und belesen, so dass die junge Jane Austen für die damalige Zeit als Mädchen vergleichsweise gut gefördert wurde und eine relativ umfassende Ausbildung genoss. Sie hatte freien Zugang zur Bibliothek ihres Vaters und begann im Alter von zwölf Jahren erste literarische Gehversuche. Zwischen 1787 und 1793 verfasste sie drei Bände mit kurzen Prosastücken, Kurzromanen, Theaterstücken und Fragmenten, die sich äußerst satirisch mit den damaligen literarischen und gesellschaftlichen Konventionen auseinandersetzten. In Steventon entstanden zwischen 1792 und 1799 auch die ersten Fassungen ihrer späteren Romane.
1801 zog Jane Austen gemeinsam mit ihren Eltern und ihrer ebenfalls unverheirateten Schwester nach Bath, wo sie bis 1806 lebte. Über diesen Abschnitt ihres Lebens ist kaum etwas bekannt, da fast alle Briefe aus dieser Zeit verloren gegangen sind oder von Familienmitgliedern vernichtet wurden. Da Jane Austen dem Umzug nach Bath von Anfang an kritisch gegenüberstand, ist anzunehmen, dass sie dort nicht sehr glücklich war. Auch schriftstellerisch arbeitete sie in dieser Zeit vermutlich wenig. Lediglich das Romanfragment The Watsons wird meist dieser Zeit zugeordnet.
Nach dem Tod ihres Vaters zogen Jane Austen, ihre Mutter und ihre Schwester zunächst mit ihrem Bruder Francis und seiner Frau nach Southampton, wo sie bis 1809 lebten. 1809 zogen sie gemeinsam mit der Freundin Martha Lloyd nach Chawton, wo ihnen ihr Bruder Edward (1767–1852), der von einem reichen Onkel adoptiert worden war, auf seinem Anwesen in Chawton ein kleines Landhaus zur Verfügung stellte. Dort lebte Jane Austen bis zu ihrem Tod und überarbeitete, schrieb und veröffentlichte alle ihre Romane. Heute ist dieses Haus ein kleines Museum.
Caspar David Friedrichs Bild Frau in der Morgensonne( um 1818) erinnert mich an Jane Austen
Die verwitwete Palästinenserin Salma Zidane pflegt seit etlichen Jahren den alten Zitronenhain ihres verstorbenen Vaters, der im Westjordanland direkt an der Grenze zu Israel liegt. Durch den Zuzug des Verteidigungsministers Israel Navon und seiner Frau Mira in das Nachbarhaus werden die Zitronenbäume, die Salmas Leben bedeuten, plötzlich zum Problem. Der Geheimdienst sieht in dem Zitronenhain ein mögliches Versteck für Terroristen, die das Leben des Ministers und seiner Frau bedrohen könnten und erwirkt durch einen Beschluss die Rodung der Plantage. Salma, die die Entscheidung nicht akzeptieren will, sucht nach Unterstützung und findet diese bei Anwalt Ziad Daud.
Gemeinsam ziehen die beiden bis zum Obersten Gerichtshof Israels, um dem Beschluss entgegenzuwirken. Der Fall wird zum Politikum, das auch von der internationalen Presse Aufmerksamkeit erfährt und findet in einem Vergleich ein Ende. Dieser besagt, dass die Hälfte der Zitronenbäume abgeholzt und der Rest bis zu einer gewissen Höhe gekürzt werden muss.
Die starke Zuneigung, die sich zwischen Salma und Ziad entwickelt, wird von Außenstehenden bemerkt und bringt der Witwe Ärger ein. Während der gesamten Situation bringt allein Mira, die Frau des Ministers, Salma Verständnis entgegen, wobei auch ihr Verhältnis durch die unglücklichen Umstände begrenzt bleibt. Am Ende verlässt Mira ihren Mann, der in seinem neuen Haus, mittlerweile umgeben von einer Mauer, die an den halb gerodeten Zitronenhain grenzt, alleine zurückbleibt.
Montag 13. Dezember 2010 um 14.45 Uhr Keine Wiederholungen (Israel, Frankreich, Deutschland, 2006, 102mn) ARTE F / ZDF
...Zeit für Muße ? Hier eine meiner liebsten vorweihnachtlichen Geschichten für euch :-)
Herzlich grüsst
Annette Maria
Der kleine König Dezember, Nachfahre des Königs dritter Januar, ist ungefähr so groß wie ein Zeigefinger. Er liebt es an einem Gummibärchen zu knabbern, das halb so groß ist wie er.
Eines Tages taucht er bei einem großen Menschen zu Besuch auf. Dieser staunt nicht schlecht, als er plötzlich den kleinen König entdeckt.
Die beiden freunden sich an und der kleine König besucht ihn von da an regelmäßig. Sie sitzen zusammen und spielen Mikado (wobei ein Mikadostäbchen für den König so groß ist wie ein Baum) und erzählen sich fasziniert von ihren Welten.
In der Welt des Königs ist alles anders und eigentlich viel logischer als bei uns. Man kommt groß und schlau zur Welt und kann sofort loslegen mit dem regieren. Im Laufe der Jahre wird man immer kleiner und kleiner, bis man eines Tages ganz verschwunden ist. Wenn man kleiner wird vergisst man auch immer mehr und wird mehr und mehr zum Kind. Da haben die Bewohner der „kleinen“ Welt wenigstens etwas auf das sie sich freuen können.
So kommt es eines Tages, dass der kleine König seinen Freund zu sich einlädt. Er wohnt in einem kleinen Mauerriss gleich hinter dem Bücherregal. Wie soll denn das gehen? Fragt sich der Mensch. Aber es geht...
Sie sitzen gemeinsam in der winzigen Wohnung und der kleine König erklärt ihm, wie man die Traumschachteln benutzt, die überall in der Wohnung verteilt sind.
So beginnen sie zu philosophieren.
Träumen wir Menschen vielleicht wenn wir denken wach zu sein? Oder wachen wir, wenn wir glauben zu träumen? Vielleicht träumt der Mann sich ja nur den kleinen König und der König ihn?
Sie ist 3 jährig: Sie schaut sich an und sieht eine Königin!
Sie ist 8: Sie schaut sich an und sieht Aschenbrödel oder Dornröschen!
Sie ist 15: Sie schaut sich an, sieht Aschenbrödel, Dornröschen, eine « Cheerleader », eine Schauspielerin, oder, wenn es einer ihrer schlechten Tage ist, sieht sich dick, hässlich, voller Pickel und sagt: “Mama, so kann ich nicht in die Schule gehe.”
Sie ist 20: Sie schaut sich im Spiegel an und sieht sich zu dick/zu dünn, zu klein/zu groß, mit zu gradem/zu krausem Haar aber beschließt, trotzdem los zu gehen!
Sie ist 30: Sie schaut sich im Spiegel an und sieht sich zu dick/zu dünn, zu klein/zu groß, mit zu gradem/zu krausem Haar aber beschließt, dass sie keine Zeit hat, es zu richten und sie geht trotzdem los!
Mit 40: Sie schaut sich im Spiegel an und sieht sich zu dick/zu dünn, zu klein/zu groß, mit zu gradem/zu krausem Haar aber sagt sich, dass sie mindestens sauber ist und geht trotzdem los!
Sie ist 50: Sie schaut in den Spiegel und denkt: “Das bin ich!”, lächelt und geht dahin wo sie will!
Mit 60: Sie sieht sich im Spiegel an, denkt daran, dass manche gar nicht mehr in den Spiegel schauen können, lächelt und zieht los um die Welt zu erobern!
Mit 70: Sie sieht sich im Spiegel und sieht Erfahrung, Gewandtheit, sie lächelt und zieht los um das Leben zu genießen!
Mit 80: Sie schaut gar nicht mehr in den Spiegel, setzt ihren kleinen lila Hut auf und zieht los, nur um die Freude zu haben, die Welt zu sehen!
WIR SOLLTEN ALLE UNSEREN KLEINEN LILA HUT VIEL VIEL FRÜHER NEHMEN!
von Luci
In diesem Sinne gehe ich jetzt meinen lila Hut suchen...
Der 69-jährige Rolf Zacher wird von der Musikpresse schon mit dem 1937 geborenen, italienischen Liedermacher Paolo Conte verglichen. Ein wenig Jazz, ein wenig Latin, eine Prise Humor und ganz viel Zacher. Der einstige Baggerfahrer und Kellner wird dabei von dem Quartett hochkarätiger Musiker unterstützt, das schon an der Produktion von "Latest Hits“ (2008) beteiligt war.
Dabei sind sein Produzent und Autor- Martin Bechler am Bass, Bert Smaak am Schlagzeug, und Alexander Paeffgen an Piano und Keyboards. Mit dieser Kapelle zeigt Zacher eine wunderbar eigenwillige Show seiner eigenen Songs und Liedern aus alten Tagen, das Ganze ergänzt mit ungehörten Coverversionen Zachers liebster Songs.
"Den Teufel kannst Du nicht ewig reiten", singt Zacher in seinem Stück "Die einen bleiben liegen" und besingt darin all diejenigen, die aus unterschiedlichen Gründen für immer gehen müssen. Meist sind es die Besten, die zuerst gehen. Die anderen bleiben zurück.
Zachers Leben ist auch Programm bei der Show am 24. Februar 2011. Zwischen den selbstreflektierenden, beschwingten aber auch nachdenklichen Songs wird der beliebte Filmschauspieler und Musiker Anekdoten zum Besten geben. Viel zu erzählen hat er ja mit 69 Jahren. Da sind nicht nur Geschichten über Frauen und Partys dabei.
Männer wie Rolf Zacher können ihre Geschichten noch mit einer gehörigen Portion Weisheit versehen. Eigentlich dringt diese Weisheit ohnehin durch, wenn man ihm beim Schauspielern und Musizieren zusieht.
Florenz wird zurecht die Hauptstadt der Künste genannt; laut Statistiken der UNESCO, befinden sich gut 60% der wichtigsten Kunstwerke der Welt in Italien und davon wiederum ca. die Hälfte in Florenz.
Ich erinnere mich gern an meine traumgleichen Besuche in der geschichtsträchtigen Stadt am Arno zurück, irgendwie war ich ... völlig entrückt...
Der geheimnisvolle Kulturschock, der mich und andere Touristen vor großen Kunstwerken taumeln lässt, heißt ganz bezaubernd und sehr passend: »Stendhal-Syndrom«.
Stendhal war bei seinem ersten Florenzbesuch total aus dem Häuschen. Ja, mehr als das: »Ich befand mich in einer Art Ekstase bei dem Gedanken, in Florenz und den Gräbern so vieler Großen so nahe zu sein. zu sein. Ich war in Bewunderung der erhabenen Schönheit versunken; ich sah sie aus nächster Nähe und berührte sie fast. Ich war auf dem Punkt der Begeisterung angelangt, wo sich die himmlischen Empfindungen, wie sie die Kunst bietet, mit leidenschaftlichen Gefühlen gatten. Als ich die Kirche verließ, klopfte mir das Herz; . mein Lebensquell war versiegt, und ich fürchtete umzufallen.« Halluzinierend und der Ohnmacht nahe, taumelte Stendhal an die frische Luft. Er brauchte einige Stunden, um sich wieder zu sammeln.
Italiener gehören übrigens nie zu den Betroffenen; sie sind Erhabenheit gewohnt. Japaner auch nicht: Ihre Sightseeing-Touren verlaufen so wohlorganisiert, dass kaum Zeit für emotionale Attacken bleibt. Amerikaner kippen dagegen leicht aus den Shorts, auch Deutsche und Engländer werden überproportional oft von kulturellem Herzrasen gepackt :-)
Jan Peters stellt sich selbst in den Mittelpunkt seiner Geschichte: Seine Freundin ist an den Amazonas geflogen und hat aus Versehen seine Brieftasche mitgenommen. Jetzt steht er ohne Geld am Frankfurter Flughafen. Alles, was ihm bleibt, ist ein Gruppenticket der Frankfurter Verkehrsbetriebe. Dieses Ticket wird Peters' Einnahmequelle in den kommenden sechs Wochen: Er hilft Reisenden, Geld zu sparen, indem er sie mit der Gruppenkarte von einer Haltestelle zur anderen begleitet und dafür ein, zwei Euro pro Fahrt verlangt.
Die Rahmenhandlung, die sich Peters ausgedacht hat, ist so offensichtlich konstruiert, dass wir verstehen: Der Film ist keine klassische Dokumentation. Er ist ein Kunstprojekt.
Der Kameramann Marcus Winterbauer begleitet Peters jeden Tag zu den Fahrkartenautomaten. Aus unmittelbarer Nähe filmt er das Entstehen einer Geschäftsidee und ihre immer professioneller werdende Umsetzung. Vor allem aber filmt er die Menschen, die fortan Peters "Kunden" sind.
Elizabeth Gilbert muses on the impossible things we expect from artists and geniuses -- and shares the radical idea that, instead of the rare person "being" a genius, all of us "have" a genius. It's a funny, personal and surprisingly moving talk.
The Prince of Wales today presented an honorary CBE to Hollywood actor Kevin Spacey for his services to drama.
The 51-year-old star, and Prince’s Trust ambassador, is the star of a string of blockbusters such as American Beauty and The Usual Suspects.
The Oscar-winning actor has also been Artistic Director of London's Old Vic theatre since 2003.
He received his award from The Prince of Wales at a private ceremony in Clarence House, in Central London.
Mr Spacey said: "I was hugely, hugely delighted that Prince Charles has awarded me the CBE, which the Queen has so generously given to me for my services to theatre."
Honorary awards are made to foreign nationals in recognition of exceptional service to the UK.
Mr Spacey has attracted star names to appear at the Old Vic during his seven-year tenure and has regularly appeared in productions himself.
The Southwark-based Old Vic is one of London's oldest theatres, having opened in 1818.
Mr Spacey said: "He (The Prince) was just extraordinarily generous about the work we've done at the Old Vic over these past seven seasons that I've dedicated myself to the revival of this brilliant, wonderful theatre and for all the belief that I have that arts and culture are a hugely important part of our lives."
The actor, who now lives in London, was briefly interrupted as a number of guards in ceremonial dress marched behind him.
He added: "Frankly for me to be standing here today in front of Clarence House having a rather British scene happen directly behind me makes me feel very happy and proud to call London my home."
Gehe gelassen durch das Lärmen und Hasten und vergiss nicht, welcher Friede im Schweigen sein kann. Stelle dich, soweit das ohne Kapitulation möglich ist, gut mit allen Leuten. Sage deine Meinung ruhig und klar – und höre anderen zu, selbst den Einfältigen und Unwissenden; auch sie haben etwas zu sagen. * Meide die Lauten und Aggressiven, sie sind eine Plage für Geist und Seele. Wenn du dich mit anderen vergleichst, wirst du vielleicht hochmütig oder verbittert; denn es wird immer Größere und Geringere geben als dich. Freue dich an deinen Leistungen wie an deinen Plänen. * Vernachlässige deinen Beruf nicht, sei er noch so bescheiden; er ist ein fester Halt in den Wechselfällen des Lebens. Sei vorsichtig in geschäftlichen Dingen; denn die Welt ist voller Lug und Trug. Aber lass dich davon nicht blind machen für das Gute, das es auch gibt; mancher kämpft für hohe Ideale, und überall ist das Leben voll Heldentums. * Sei du selbst. Vor allem heuchle keine Zuneigung. Sprich auch nicht zynisch über die Liebe; denn angesichts all der Schalheit und Ernüchterung ist sie unvergänglich wie das Gras. * Nimm den Rat der Jahre freundlich an, verzichte mit Anstand auf die Freuden der Jugend. Stärke deine innere Kraft, damit du gegen plötzliche Schicksalsschläge gewappnet bist. Aber quäle dich nicht mit Hirngespinsten. Viele Ängste erwachsen aus Erschöpfung und Einsamkeit. Abgesehen von einer heilsamen Selbstdisziplin geh gelinde mit dir um. * Du bist ein Kind des Universums, nicht geringer als die Bäume und der Sterne; du hast ein Recht da zu sein. Und ob du es begreifst oder nicht, das Universum entfaltet sich unleugbar, wie es soll. * Deshalb lebe in Frieden mit Gott, was du dir unter ihm auch vorstellst, wie hart du auch arbeitest, wonach du auch strebst; in dem lärmenden Wirrwarr des Lebens halte Frieden mit deiner Seele. * Trotz allen Blendwerks, aller Plackerei und aller zerbrochenen Träume ist es eine schöne Welt. Sei auf der Hut. Kämpfe um dein Glück.
Max Ehrmann (* 26. September 1872; † 9. September 1945), Jurist in Indiana, USA, wurde durch das von ihm verfasste Gedicht Desiderata, das er 1927 schrieb, bekannt.
Ehrmann, Sohn deutscher Einwanderer aus Bayern, studierte Englisch mit Abschluss an der DePauw University (Indiana, USA), anschließend Jura und Philosophie an der Harvard University (Massachusetts, USA). In Harvard veröffentlichte er sein erstes Buch A Farrago (1898). Er kehrte in seine Heimatstadt Terre Haute, Indiana, zurück und arbeitete zwei Jahre als Anwalt. Anschließend arbeitete er mehrere Jahre als Buchhalter und Anwalt in der Industriefirma (Fleischverpackungsbetrieb) seines Bruders in Terre Haute.
Im Alter von 41 Jahren entschied sich Ehrmann dafür, hauptberuflich Schriftsteller zu werden. Er schrieb mehr als 20 Bücher, Artikel für Zeitschriften und veröffentlichte 1927 die Desiderata („Lebensregel von Baltimore“), die 35 Jahre später zu einem wichtigen Text der Flower-Power-Generation werden sollte.
Die KOSMISCHE OKTAVE wurde in den 80iger Jahren von HANS COUSTO in München begründet.
Ziel war es, die Spärenharmonie hörbar zu machen und einen Grundton zu finden, welcher im Einklang mit der Natur schwingt.
Die Verbindung der alten Harmonielehre mit neuen physikalischen und naturwissenschaftlichen Erkenntnissen machte es möglich, die Bewegungen der Planeten in hörbare Rythmen und Klänge zu transportieren.
Am Anfang lieferten planetarisch schwingende Stimmgabeln die berechneten Frequenzen. Diese auch als Urtöne bezeichneten Grundtöne wurden bekannt durch die MC-Publikationen von Joachim-Ernst Behrendt. Innerhalb weniger Jahre entstand eine weltweite Musik-Bewegung im Zusammenhang mit den Planetentönen.
Planetarisch resonierende Klangschalen, symphonische Planetengongs, Glockenspiele, Obertonflöten und natürlich eine Fülle elektronischer Musik begeistern immer mehr Menschen auf dem Planeten Erde.
Sila Blume erzählt : »Ich habe mich viele Jahre mit der Frage beschäftigt: Was bedeutet Sterben? Ich habe darüber Gedichte geschrieben, Lieder, auch eine kleine Oper. Und dann habe ich bei Milan Kundera den Satz gelesen: ›Der Mensch lebt nie‹ – weil er sich sein ganzes Leben mit der Frage beschäftigt, wie man überhaupt leben kann. Am Ende des Lebens hat der Mensch alles versucht, aber er hat nicht gelebt. Ich wollte beweisen, dass es anders geht, und so inszenierte ich für den Menschen, der ich war, ein Ende, damit er anfangen konnte zu leben. Wichtig war mir dabei: Meinen Namen entscheide ich. Und meinen Geburtstag entscheide ich. Seit 1999 bin ich Sila Blume. Und mein Geburtstag ist am 21. Oktober. Ich wollte geboren werden, wenn alles stirbt.«
Als ich diesen Ableger erhielt, war es für mich klar: entweder kommt Leben und begleitet diese Lebendigkeit oder diese Lebendigkeit muss noch ein wenig auf Lebensräume warten. Der Ableger wird es mir sagen.
Täglich und mehrmals am Tag schaute ich hin - ins Wasser, überprüfte ob im Wasser was wächst, schaute auf die Farben und den Zustand der Blätter, roch immer wieder dran... Wochen lang...
An Lebendigkeit fehlt es mir weiterhin nicht.
Ein zweiter Ableger wird mir sicherlich mehr sagen.
Klaus von Welser (* 1942): Der Systematiker führt seine Gedanken aus, der Aphoristiker führt sie heim.
Diese "weisen Worte" fanden mich soeben -
vielleicht ist ja ein Aphorismus für euch dabei...
Um das Wunderbare zu erlangen, muß man das Unvorstellbare denken. Tom Robbins
Nicht die Umstände bestimmen uns, sondern wir bestimmen unsere Umstände. Johann Wolfgang von Goethe
Das Leben eines Menschen ist das, was seine Gedanken daraus machen Marcus Aurelius, röm. Kaiser
Glaube an das was noch nicht ist, damit es werde. Sprichwort
Erfolg ist das beständige Streben danach „mehr“ zu werden. Erfolg zu haben heißt, emotional, sozial, geistig, psychologisch, intellektuell und finanziell zu wachsen, während man andere positiv beeinflußt. Anthony Robbins
Der Geist entscheidet - was du denkst, das bist du! Buddha
Die gegenwärtige Situation eines Menschens ist das genaue Spiegelbild seiner Glaubenssätze. Anthony Robbins
Wenn wir alles täten, wozu wir imstande sind, würden wir uns wahrlich in Erstaunen versetzen!” Thomas A. Edison
Mutig ist nicht der, der sich niemals fürchtet, sondern der, der diese Furcht besiegt. Nelson Rolihlahla Mandela
Wer begriffen und verinnerlicht hat, wie Gefühle und Entscheidungen funktionieren, der hat eine schier unbegrenzte Entwicklungsmöglichkeit in jeder Beziehung. Anthony Robbins
Wer nicht auf seine Weise denkt, denkt überhaupt nicht. Oscar Wilde
Ein Problem zu lösen heißt sich vom Problem zu lösen. Goethe.
Nicht weil es schwer ist, wagen wir‘s nicht, sondern weil wir‘s nicht wagen, ist‘s schwer. Seneca
Entscheidend für jeden Erfolg ist der Glaube an sich selbst. George Foreman
Die meisten Menschen haben Angst vor dem Tod, weil sie nicht genug aus ihrem Leben gemacht haben. Sir Peter Ustinov
Auch wenn wir es nicht glauben wollen, unser Inneres spiegelt sich in jeder Minute im Äußeren wieder, um millimeter genau. unbekannt
Vergangenheit und Zukunft existieren in der Gegenwart. Sie unterscheiden sich lediglich in ihrer zeitlichen Manifestation. unbekannt
Der Mensch ist, was er denkt. Was er denkt, strahlt er aus. Was er ausstrahlt, zieht er an. unbekannt
Immer wenn ihr etwas Wunderbares schaffen wollt, setzt euch zuerst ruhig hin und meditiert tief, bis ihr mit der euch innewohnenden unendlichen, erfinderischen und schöpferischen Kraft verbunden seid. Paramahansa Yogananda
Unsere größte Angst ist nicht, unzulänglich zu sein. Unsere größte Angst ist, grenzenlos mächtig zu sein. Unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, ängstigen uns am meisten. Wir fragen uns: Wer bin ich denn, daß ich so brillant sein soll? Aber wer bist du, es nicht zu sein? Du bist ein Kind Gottes. Es dient der Welt nicht, wenn du dich klein machst. Sich klein zu machen, nur damit sich andere um dich herum nicht unsicher fühlen, hat nichts Erleuchtetes. Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, der in uns ist, zu manifestieren. Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem einzelnen. Und wenn wir unser Licht scheinen lassen, geben wir damit unbewußt anderen die Erlaubnis, es auch zu tun. Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch die anderen. Nelson Mandela Antrittsrede 1994
Achte stets auf deine Gedanken, sie werden zu Worten. Achte auf deine Worte, sie werden zu Handlungen. Achte auf deine Handlungen, sie werden zu Gewohnheiten. Achte auf deine Gewohnheiten, sie werden zu Charaktereigenschaften. Achte auf deinen Charakter, er wird dein Schicksal Unbekannt
Wenn wir an Scheitern denken, so scheitern wir. Wenn wir unentschlossen bleiben, bleibt alles beim alten. Wir müssen Großes vollbringen wollen, und es einfach tun. Niemals denkt an Mißerfolg. Denn so wie wir jetzt denken, erfüllt sich alles. Maharishi Mahesh Yogi
Auch eine Reise von tausend Meilen fängt mit dem ersten Schritt an. achte auf deine Gedanken, - sie sind der Anfang deiner Taten. Chinesisches Sprichwort
ein weiterer sonniger Herbsttag .Meine Gedanken ziehen Richtung Paris.Wie sich dort wohl jetzt, in diesem Moment , der Morgen "anfühlt"?
Ich kann nicht umhin bei jedem Paris - Besuch einmal meinem Lieblingsfriedhof einen Besuch abzustatten...
Diese wunderschönen Kreuze aus Stein, die alten. teilweise schon verfallenen Gruften, die vielen Bäume, durch die einzelne Sonnenstrahen fallen... Es herrscht einfach eine Atmosphäre des Friedens, der Ruhe, irgendwie schon mystisch. Man kann stundenlang dort spazieren gehen, und man merkt nicht, wie die Zeit vergeht. Spätestens um 6 Uhr wird man dann allerdings an die Zeit erinnert, da dann geschlossen wird und die Friedhofswärter einen zum Verlassen des Friedhofs auffordern... Am schönsten ist es, wenn man nicht zu den "Touristengräbern" geht, sondern ohne Ziel einfach durch den alten Teil des Père Lachaise schlendert. Natürlich sind die Gräber von Oscar Wilde oder Jim Morrison mindestens einen Besuch wert, aber wenn man die ganze Atmosphäre spüren will, sollte man sich ein wenig von den Wegen entfernen und die alten Gräber betrachten...
in Dramen und Komödien sind Frauen mit Tiefgang ihr Fach: Ulrike Kriener gehört dank ihrer enormen Wandelbarkeit zu den meist beschäftigten Charakterdarstellerinnen Deutschlands. Ihre besondere Fähigkeit, den Zuschauer innere Dramatik hinter der eher unauffälligen Alltagsfassade spüren zu lassen, trug ihr für mittlerweile über 70 TV- und Kinofilmen das einhellige Lob von Publikum und Kritik ein. So wundert es nicht, dass Ulrike Kriener (55) sich jetzt über den "Deutschen Fernsehpreis als beste Hauptdarstellerin" freuen durfte.
Ihre Rolle einer Mathelehrerin im verzweifelten Kampf gegen den "Klimawechsel" hatte die Jury überzeugt. In einer atemberaubenden Robe begeisterte die Kriener am Samstag die Fotografen vor dem Kölner Coloneum und bewies: Wahre Erotik hat nichts mit Alter zu tun.
Am liebsten mag ich ihre Rollen in denen sie ihrem "Bottroper Mädel" eine Spielwiese anbietet. Wenn sie diese "raue Schale" mit Herz und Tiefgang glaubwürdig zeigt... Zuletzt in "Butter bei die Fische".
Und dann gibts noch eine besonder Aufgabe in Ulrike Krieners Leben :
"Bei vielen Menschen gibt es Momente im Leben, da fallen alle Sicherheiten weg, auch Freunde und Bekannte sind sprachlos. Ich glaube, in solchen Momenten ist es gut, die Nähe der Malteser zu erfahren. Eine Nähe, die über den Moment hinaus hilft!"...
sagt sie ...und meint es zutiefst, das spürt man...
Vor einem Monat installierte Yoko Ono in einer Berliner Galerie eine zerschossene Glasscheibe. Eine Skulptur, zu der sie Interviews gewährte, und so saß man vor ihr im Hotelsessel und hatte Angst davor, sich nach John Lennon zu erkundigen. Es musste aber sein: John Lennon hätte heute seinen 70. Geburtstag feiern können. 50 Jahre ist es her, dass er die Beatles nach St. Pauli führte, 40 Jahre, dass sein Album „Plastic Ono Band“ erschien. Vor 30 Jahren wurde er ermordet.
Alle Welt spricht vom John-Lennon-Jahr, und man erwartete eine gereizte Künstlerin, die ihre Ausstellung eröffnen und über nichts anderes als den Weltfrieden, sich selbst und ihre Künste reden wollte. Yoko Ono aber blickte freundlich über ihre dunkle Brille und verkündete: „Es ist Johns Jahr.“ Die Witwe feiert diesmal mit. Sie reist heute nach Island, zum „Imagine Tower“, einem Turm aus Licht, den sie für ihren Ehemann errichtet hat. Sie sagt: „Sein Geist ist in mir, in seiner Musik und in uns allen.“ Sie hat diesen Geist geformt, und dafür musste sie sich 44 Jahre lang verwünschen lassen.
Lennon und Ono und ihr Friedens-Bett
1966 tauchte Lennon vor ihr auf in einer Londoner Galerie, sie bat ihn einen Nagel einzuschlagen und erklärte es zum Kunstwerk. Lennon war begeistert. Er war 25 Jahre alt; er hatte sich vom Liverpooler Taugenichts zum Weltstar hochgedient, behauptet, dass die Beatles nun berühmter seien als Jesus, und die Popmusik vollendet. Aber Yoko Ono und die Kunst versprachen mehr. John Lennon wurde zur Ikone. Aus dem Beatle, der im deutschen Bombenhagel auf die Welt kam und mit zweitem Namen Winston hieß, wie Churchill, wurde über Nacht ein Friedensengel. Aus dem abgebrochenen Kunststudenten, der dem Rock’n’Roll der Fünfzigerjahre nachweinte, wurde ein Künstler. Er spielte im Film „Wie ich den Krieg gewann“ gegen den Krieg. Mit Yoko Ono nahm er nackt Geräusche auf. Das Brautpaar ließ sich für den Frieden im Hotelbett nieder, sang „Give Peace A Chance“, und 1969, zum Advent, erklärte es die Kriege für beendet.
Happy birthday dear John, you and the Beatles inspired me like no other artists on this planet... and now the Flower of Change is my way to think peace, act peace , spread peace and imagine peace...
Es ist ein bemerkenswerter Fund, den Marilyn Monroes Erbin Anna Strassberg auf ihrem Dachboden gemacht hat. Sie hat einen Koffer mit Gedichten und Tagebuchaufzeichnungen von Marilyn Monroe gefunden.
Über vierzig Jahre lang haben diese Manuskripte unbeachtet in einem Koffer gelegen, nun erscheinen sie weltweit als Buch - Anfang Oktober in Deutschland, am 12.10. in England und den USA.
aspekte sagt :
Die Texte zeigen eine junge Frau, die ernsthaft um Selbsterkenntnis und künstlerischen Ausdruck ringt. Zum Teil haben die Notate etwas Bemühtes und Hilfloses, aber sie zeigen auch auf berührende Weise die Person hinter dem Mythos und geben Einblick in das Innenleben der wohl berühmtesten Frau des 20. Jahrhunderts.
Man erkennt hinter dem Image der erotischen Blondine einen Menschen, der nach Liebe und Anerkennung hungert - zutiefst verunsichert und traurig.
Marilyn Monroe, Tapfer lieben, Ihre persönlichen Aufzeichnungen, Gedichte und Briefe, S. Fischer Verlag. Quelle: S. Fischer Verlag
Das Hermès-Tuch ist bereits seit 70 Jahren ein Klassiker. Stil-Ikonen würden an dieser Stelle bereits aufschreien. Das Wort Tuch zu benutzen ist bei diesem Luxusprodukt eigentlich nicht angebracht. Mit dem Dreieck, das Stewardessen zur Uniform tragen, will dieses Assecoire nichts zu tun haben. Von Carré oder Foulard sprechen die betuchten Besitzerinnen. Schließlich kommt es direkt aus der noblen Rue du Faubourg Saint Honoré 24: Dem Hauptsitz von Hermès Paris.
Die Models auf dem Laufsteg machten es vor. Während Gaultier für die Schau von Hermès gern die Tücher vor allem als Turban zu Saris und Tuniken kombinierte, müssen es für seine Defilees mindestens drei Tücher an einem Körper sein: Im Piraten-Look unter einem breiten Hut, etwas knitterig um die Schultern gelegt, als Schärpe zur Pluderhose oder gleich mehrfach lässig am Gürtel baumelnd. Hauptsache flatterig und bauschig. Beim Tragen von Tüchern ist also vor allem viel Fantasie angesagt
Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah! Die Luft ist still, als atmete man kaum, Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah, Die schönsten Früchte ab von jedem Baum.
O stört sie nicht, die Feier der Natur! Dies ist die Lese, die sie selber hält, Denn heute löst sich von den Zweigen nur, Was von dem milden Strahl der Sonne fällt.
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Umjubelter Sieg nach spannendem Duell: Die Band Unheilig hat für Nordrhein-Westfalen den Bundesvision Song Contest 2010 gewonnen. Bei dem von Entertainer Stefan Raab erfundenen Länderwettstreit setzte sich die Gruppe mit dem Song „Unter Deiner Flagge“ am Freitagabend knapp vor Silly aus Sachsen-Anhalt durch. Damit geht die Musik-Trophäe zum ersten Mal in das bevölkerungsreichste deutsche Bundesland.
„Das fühlt sich so schön an“, sagte Unheilig-Frontmann Bernd Heinrich Graf kurz vor Mitternacht in der Berliner Max-Schmeling- Halle. Dort fand das Event zum sechsten Mal statt.
„Ihr habt es wirklich verdient“, befand Raab nach fast vier Stunden Show über die Band aus Aachen. Raab selbst hatte Unheilig schon vor dem Start als einen der Top-Favoriten gehandelt. Deren Gewinner-Song „Unter Deiner Flagge“ - eine Liebeserklärung Grafs an seine Mutter - entstammt dem jüngsten Erfolgsalbum „Große Freiheit“. Das war im Frühjahr direkt auf Platz eins der deutschen Charts geschossen.
Beim Bundesvision Song Contest musste die Band allerdings bis zum Schluss um den Sieg zittern. Während der Stimmenauswertung in den einzelnen Bundesländern blieb die Band Silly den Aachener Musikern die ganze Zeit über dicht auf den Fersen. Am Ende gingen Unheilig dann nur mit wenigen Punkten Vorsprung vor den Kult-Rockern aus Sachsen-Anhalt als Erste ins Ziel. Auf Platz drei landete mit einigem Abstand die Berliner Band Ich + Ich.
Hallo ihr Lieben ! Ich freue mich riesig für Unheilig! Als ich sie vor zwei Jahren auf einer kleinen Mülheimer Bühne zum ersten Mal erleben durfte , wünschte ich ihnen "Ein großes Publikum "... Mein Wunsch hat sich offensichtlch erfüllt :-)
GLÜCKWUNSCH!!!
Herzlich grüßt
Annette Maria
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Es ist das radikalste Experiment, seit es Zeitungen gibt: Zum 20. Jahrestag der deutschen Einheit gestaltet Georg Baselitz, einer der großen Maler unserer Zeit, eine komplette Ausgabe der WELT. Am Freitag, dem 1. Oktober, wird die WELT kein einziges Foto enthalten, keine Grafik, keine Tabellen – stattdessen einen neuen, exklusiv für die WELT-Leser gestalteten Werkzyklus von Georg Baselitz.
Künstler Wolfgang Nocke hat eine erstaunliche Karriere gemacht. Eine Karriere, die ihm nicht viele zugetraut haben, als er vor acht Jahren seine kleine Galerie an der Münsterstraße aufgeben musste und eher still aus Recklinghausen verschwand. Nach 17 Jahren in der Festspielstadt verschlug es den Künstler nach Heidelberg. In der romantischen Altstadt eröffnete er eine kleine Galerie, die sich für Nocke zum Glücksfall entwickelte. Drei Millionen Touristen kommen Jahr für Jahr in die Stadt, die internationale „Laufkundschaft“ begann sich für Nockes Fantasiewelten zu interessieren. Es kam eins zum anderen, und schließlich schickte das Goethe-Institut seine Bilder um die Welt. Mit großem Erfolg vor allem in China ,den USA Portugal und England. Vor gut einem Jahr ist Wolfgang Nocke in die Region zurück gekehrt, lebt derzeit wieder in Recklinghausen , wenn er nicht gerade in Taiwan oder anderswo unterwegs ist. Jetzt meldet er sich erstmals mit einem Projekt zurück, wobei die Verbindung nie ganz abgerissen ist.
Pierre Kremer über Nocke : Um die Arbeit von Wolfgang Nocke einordnen zu können, würden fast zwei Begriffe genügen; das Spiel und der als die Inspiration auslösendes Moment verstandene Spieltrieb. Intellektualistischer Vorurteile zum Trotz macht sich Wolfgang Nocke die Verwunderung, das Staunen zu eigen und setzt ohne Gewissensbisse die rosarote Brille auf. André Breton hätte dieser naiven Kühnheit und Selbstsicherheit sicherlich Beifall gespendet. Wie sagte er doch: „Wir sollten uns eine Scheibe davon abschneiden; das Wunderbare ist immer schön, egal welches Wundervolle schön ist. Es ist nur das Wunderbare selbst, das schön ist.”
Wolfgang Nockes Werdegang ist entgegen der gewöhnlichen Richtung verlaufen. Viele verbessern ihre bildliche Darstellung bis zur eigentlichen, a-deskriptiven Form, er ist von der geometrischen Abstraktion ausgegangen, um der Versuchung der gegenständlichen Kunst zu begegnen.
Nocke versteht diese als eine zusätzliche Dimension der vom Plastischen abgelösten Musik. Es scheint zum anderen, daß diese neu gefundene Wellenlänge eine Form von Lebensenergie begleiten soll, die über allen Defätismus erhaben ist. In seiner leuchtenden Einfachheit wirkt eine „Weiße Magie”. Man könnte fast sagen, daß sich diese leicht kühnen Farben in Geschmack, Geruch, Ton... verwandeln.
Entgegen den traditionellen Inhalten bedeutet bei Nocke „dunkel” nicht mehr „schlecht”. Vielmehr steht die Nacht für die Zeit des Traumes, die Entfaltung der Kreativität. In seinen Werken kommt immer wieder die Tiergestalt vor. Bei Nocke’s Katzen, Elephanten und Fischen handelt es sich nicht um Hieroglyphen, in dem durch die mentale Gewohnheit Gestalt angenommenem Sinn, vielmehr sind es die von einem vertrauten Geist bewohnten Formen, Phosphene, die heftig mit einer Seele versehen sind; nicht faßbare Lichtwesen.
einer meiner Lieblingsorte an der Côte d'Azur ist Antibes und mein Lieblingsort dort , das Picasso Museum ...
Das "Chateau Grimaldi" in Antibes wurde am 27. Dezember 1966 zum "Picasso Museum". Der Künstler wohnte dort ab Mitte September bis Mitte November des Jahres 1946, wo er eine grosse Anzahl an Werken schuf.
Besonders die Gartenterassen haben es mir angetan... Picasso muss sich sehr wohl gefühlt haben dort, konnte er doch eine himmlische Aussicht genießen...
Werke von Nicolas Stael, Hans Hartung, Anna-Eva Bergman und andere wichtige Künstler des 20. Jahrhunderts werden auch ausgestellt. Eine beachtenswerte Skulpturensammlung von Germaine Richier und Werke von Miro, Bernard Pagès und Anne und Patrick Poirier kann man permanent auf der Terrasse bewundern.
Memories... Erinnerungen an meine Kindheit ... Es war die Geschichte um zwei Ballettmädchen aus dem Paris der sechziger Jahre, die mir die Welt der Garnier Oper zum ersten Mal nahebrachte...
Delphine, Ballettschülerin an der Pariser Oper, wird überraschend für die Hauptrolle im neuen Ballett des Startünzers Iwan Barloff ausgewühlt. Alle dachten eigentlich dass Julie, die beste Schülerin der Tanzklasse, die Rolle bekommen würde. Am Tag der Generalprobe finden Delphine und ihre beste Freundin Bernadette den Schlüssel für die Tür, die auf das Dach der Pariser Oper führt. Während einer Aufführung wagt sich ein Teil der Schüler dorthin. Aber die eifersüchtige Julie schließt Delphine und Bernadette auf dem Dach aus. Um sich zu entkommen zertritt Bernadette ein Fenster, stürzt hinab und bricht sich ein Bein. Delphine holt Hilfe und ihre Verfehlung wird durch die Direktion der Oper aufgedeckt. Sie wird von der Ballettschule verwiesen. Sie verheimlicht ihrer Mutter, die so viel Hoffnungen in sie gestellt hatte, den Unfall und ihren Verweis. Eine Untersuchung durch die Polizei über die genauen Umstände der Ereignisse bringt die Wahrheit ans Licht.
Später pilgerte ich regelmäßig an diese heilige Stätte der Kunst um dem "Geist des Phantoms der Oper " von Gaston Leroux nachzuspüren ... den unterirdischen See gibt es tatsächlich ...
Herzlich grüßt Annette Maria
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Mark Allens "Plants on Vacation" in the Hammer Museum of Los Angeles during the entire month of August was a very loving way to connect plants to people ...
Every summer as their families take a summer vacation, houseplants-- alone and unwatered-- wait on windowsills for their owners to return...
Last month the Hammer Museum was hosting a “Houseplant Vacation,” giving jilted greenery a chance to stretch their roots with a series of plant-specific programming that included readings and music... even houseplant porn.
Mark Allen, the artist in residence responsible for the vacation, had organized a month of cultural activities for the houseplants to ensure that their time away from home was relaxing, rejuvenating and enjoyable. Here you see him with our Flower of Change Daira - Etienne :-)
"Over the course of the month we had different kinds of programming for the plants," said Allen. "We havd poetry for the plants, we had musical performances for the plants [and] we had plant psychics coming to heal the plants psychic energy."
The exhibit even had a phone system set up so that moms, dads, aunts or any plant relative can talk to their plants while they’re away. A speaker system planted within a rock allows the calls to be automatically broadcast to the room of plants.
Allen and the museum had compiled a collection of readings they think may interest to houseplants, including everything from contemporary poetry to "19th century historical accounts of botanical exploration."
Plant parents and museum visitors stopped by and saw the plants, played ping-pong for the plants or partaked in the cultural activity of the day.
Again I would like to thank Mark for this loving idea that ended up in a great exibition. And then I would like to thank my dear Flower of change friends Anna for taking this nice pic ...and Jennifer for taking her Flower of Change to the Hammer Museum.
der Duft "Angles" und diese schwarze amazonenhafte Jacke verbinden mich gedanklich mit Thierry Mugler. Damals, vor vielleicht zehn Jahren, fand ich diese Kombination für mich "unschlagbar" ...eine zeitlang...
Heute lädt Thierry Mugler alle Frauen zu einem Austausch auf Womanity.com ein. Passend zu seinem neuen gleichnamigen Duft ( bist du süß,salzig oder holzig ?) hat der Designer dieses Projekt ins Leben gerufen, um Frauen ein Forum zu bieten, das ihrem intuitiven Sinn nach Verbundenheit entspricht. Womanity.com, ein starker Name für ein innovatives Konzept Thierry Mugler erfand den sinnreichen Namen Womanity, der die Gemeinschaft, die Verbundenheit und die schöpferische Kraft aller Frauen in einem Begriff zusammenfasst.
„Nichts ist wichtiger als das, was Frauen von einander lernen können. Diese innige Bindung ist Womanity: Austausch, Vertrauen, heimliches Einverständnis.“ Eine einzigartige interaktive Plattform, die Frauen zusammenbringt Womanity.com bietet Frauen ein Forum, um sich auszutauschen und frei auszudrücken, was es für sie bedeutet, heute Frau zu sein. Die neuartige interaktive Webseite steht allen offen. User können hier Ideen entwickeln, ihre Meinung abgeben, Erfahrungen teilen, ihre Kreativität ausleben… …und vor allem Spaß haben.
Jede Besucherin kann ihre eigene Definition von Womanity beitragen und findet immer wieder neue Anregungen durch vielfältige Ausdrucksmöglichkeiten (Videos, Fotos, Artikel und Posts), die ebenso inspirierend, tiefsinnig, leichtherzig und provozierend sind wie der Designer Thierry Mugler selbst. . Ihr bunter Inhalt entwickelt sich ständig weiter durch neue Beiträge der User, aber auch einflussreicher Persönlichkeiten aus den Bereichen Kunst, Literatur, Journalismus, Mode und Film…
Also ich werde dort bestimmt meine Spuren hinterlassen...und ihr ?
Manchmal finde ich es schade nicht in einer Metropole zu leben ...
In der Berliner Galerie Haunch of Venison zeigt Yoko Ono bis November ihre neue Installation «Das Gift».
«Ich will auf die Gewalt hinweisen, die überall in der Welt passiert», sagt Yoko Ono bei der Präsentation der Ausstellung. «Ich bitte die Menschen, ein Zeugnis ihrer eigenen Gewalterfahrung mitzubringen. Wenn wir diese Erfahrungen teilen und nicht verdrängen, können wir eine friedliche Welt schaffen.»
Sie habe die Installation für Berlin geschaffen und diese sei auch nur in Berlin möglich, sagte Yoko Ono. «Berlin ist eine der friedlichsten und kreativsten Städte der Welt. Ich weiß einfach, dass ich mit den Menschen hier in gewisser Weise dieselbe Sprache spreche.» Den Titel «Das Gift» hat sie bewusst nicht ins Englische übersetzt - er soll doppeldeutig bleiben mit den englischen Bedeutungen «gift» (Geschenk) und «poison» (Gift).
ich neige dazu persönliche Absichten oder Intentionen von Autoren hinter ihren Werken zu suchen. Mit Tolkiens "Der Herr der Ringe" konnte ich darum bis dato nicht wirklich viel anfangen. Alles schien mir zu weit hergeholt ...zu undurchschaubar... Dieser Tage tauchte ich ZUFÄLLIG erneut in die filmische Trilogie der Hobbits, Elben und Zwerge ein . Zunächst etwas halbherzig...
Irgendwann hörte ich ,entgegen meiner üblich einsetzenden Mechanismen ,mittendrin einfach auf nach Absichten ,Special Effekts und Ausstattungsdetails zu suchen . Es eröffnete sich mir plötzlich ein Schlupfloch zu - MIR . Ich lies mich UNMITTELBAR berühren...welch ein Geschenk...
Heute wollte ich über die sanftmütige Elbin der Geschichte schreiben und als ich im Netz Infos rund um Tolkien sammeln wollte ,fand mich dies:
Tolkien versicherte in seinem Vorwort zur revidierten Ausgabe von 1966, dass die beiden Weltkriege, die er miterlebt hatte, keine Grundlage für sein Werk legten. Demnach wollte er lediglich ein Buch mit einer langen, den Leser fesselnden Geschichte schreiben:
„Was die tiefe Bedeutung oder ›Botschaft‹ des Buches angeht, so hat es nach Absicht des Autors keine. Es ist weder allegorisch, noch hat es irgendeinen aktuellen Bezug. […] Der wirkliche Krieg hat weder in seinem Verlauf noch in seinem Ausgang eine Ähnlichkeit mit dem Krieg der Sage. Hätte er als Vorbild […] gedient, so hätte man sich des Rings sicherlich bemächtigt und ihn gegen Sauron verwendet; und Sauron wäre nicht vernichtet worden, sondern unterworfen, und Barad-dur nicht zerstört, sondern besetzt. […] Denkbar wären auch Deutungen gemäß den Vorlieben oder Ansichten derjenigen, die auf allegorische oder aktuelle Bezüge Wert legen.
Doch die Allegorie in allen ihren Formen verabscheue ich von Herzen, und zwar schon immer, seit ich alt und argwöhnisch genug bin, ihr Vorhandensein zu bemerken. Geschichte, ob wahr oder erfunden, mit ihrer vielfältigen Anwendbarkeit im Denken und Erleben des Lesers ist mir viel lieber. Ich glaube, dass ›Anwendbarkeit‹ mit ›Allegorie‹ oft verwechselt wird; doch liegt die eine im freien Ermessen des Lesers, während die andere von der Absicht des Autors beherrscht wird.“
– J. R. R. Tolkien
Damit antwortete der Autor auf zahlreiche Nachfragen, die ihn um eine Deutung befragten und eine allegorische Interpretation vorschlugen.
Im tolkienschen Universum stellt der Roman Der Herr der Ringe den Abschluss einer fiktiven Mythenwelt dar, da er von den letzten großen Ereignissen eines Mythenzeitalters berichtet. Der Großteil des Werkes erzählt von der beschwerlichen Reise Frodos und seiner Gefährten während des Ringkriegs. Der Herr der Ringe ist eine in sich geschlossene Geschichte, gleichzeitig aber auch eine Fortsetzung des Kinderbuchs Der kleine Hobbit.
“An einem Platz, der alle Erwartungen übertraf...”
...erbaute 1912 Heinrich Vogeler - Mitbegründer der Worpsweder Künstlerkolonie - für seinen Freund Dr. Emil Löhnberg, Hamm, das "Haus im Stryck", welches 1935 in Familienbesitz überging. Im Laufe der Jahre entwickelte sich das ehemalige Landhaus durch stilgerechte Um- und Ausbauten zum Romantik Hotel Stryckhaus .
Noch heute erinnern Möbel, Wohnaccessoires, Radierungen und Skizzen an den Jugendstilkünstler.
Ich wurde mit einem Wellnesstrip ins Hochsauerland liebevoll beschenkt und möchte ,soeben wieder daheim, meine Freude und Begeisterung über dieses stilvolle Landhaus mit euch teilen...
Die ruhige Lage inmitten unverbrauchter, grüner Natur.
Gastlichkeit und Stil ...
... fanden Axel und ich in vielen kleinen Winkeln und Nischen. Wir genossen die Ruhe, konnten abschalten und uns einfach mal einem Buch widmen - so, wie wir es uns schon seit Langem vorgenommen hatten. In meinen "Atlas der Erlebniswelten" konnte ich regelrecht eintauchen.
Kulinarisch romantische Abende zu Zweit krönten den Kurzulaub .
Das Angebot für Urlaub und Entspannung lässt einfach keine Wünsche offen: 600 m² Spa mit Innen- und Außenschwimmbad, finnischer und Bio-Sauna, Kräuter-Dampfbad, Sole-Dampfbad und Kneipp-Fußbecken, Sonnenbank, Massagen, physiotherapeutischen Behandlungen und der hoteleigenen Schönheitsfarm - inmitten unverbrauchter Natur.
Es war einfach himmlisch einen ganzen Nachmittag im Wirlpool zu verdösen...
I keep watching this movie over and over again ... it holds so many "everlasting elements" that for some reason never seem to change : Does time actually pass by ? How do we free ourselfs from time ?
THE ANSWER MUST BE IN THE HERE AND NOW
warmly Annette Maria
With the exception of the opening and final scenes, the action takes place within the span of a single day in three different years, and alternates among them throughout the film. In 1923, renowned author Virginia Woolf has begun writing the book Mrs. Dalloway in her home in the town of Richmond in suburban London. In 1951, troubled Los Angeles housewife Laura Brown (Julianne Moore) tries to find escape from her dreary existence by reading the same book. In 2001, New Yorker Clarissa Vaughan (Meryl Streep) is the embodiment of the title character of Woolf's work as she spends the day preparing for a party she is hosting in honor of her friend Richard, a poet and author living with AIDS who is to receive an award for career achievement.
yesterday I got some beautiful Flower of Change pics from our italien Artist for Flower of Change Boris Savoldelli . Viewing the photos of his plants I can actually feel the passion and love Boris gives into what he declares his life ...
-“A technically dazzling, musically engaging show” - Bob Bannister (contributor to Time Out New York Magazine)
-“One of the most intriguing vocal projects to come along in years” - Arnaldo DeSouteiro (producer Jazz Station Records, New York)
-“Definitely a genius.” - Iouri Lnogradski (contributor to Jazz Russia Magazine and Jazz.ru)
-“A modern variation on Bobby McFerrin and Al Jarreau” - René Yedema (contributor to IoPages Magazine Netherland)
-“I am still mighty impressed by the crafty use of Boris' many voices” - Bruce Lee Gallanther (Downtown Music Gallery New York)
-“He knows every moving piece of his elaborate puzzle and has a round and powerful voice” - Suzanne Lorge (contributor to All About Jazz New York)
-“Very few singers pick up the thread that Bobby McFerrin left behind, but Boris takes it a step beyond” - Herman Te Loo (contributor to Jazz Flits Magazine, Holland)
-“A really great voice” - Rigobert Dittman (contributor to Bad Alchemy Magazine Germany)
-“A unique talent, An arresting mix of painstakingly overdubbed vocals, human beatbox effects, African-inspired choral music” - Chris Parker, (contributor to Vortex Jazz Magazine, UK)
-“Welcome to the tower of song when all is voice and voice is all” - Dmitry M. Epstein (contributor to Dmme Magazine, Israel)
...only to mention a few
I myself used to have problems with cover songs of the Beatles ... until now .
Can almost feel John Lennon, George Harrison , Paul Mc Cartney and Ringo Starr jamming with Boris Savoldelli...