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17. Aug. '12
Stille spricht

Stille spricht (v. Eckhart Tolle)

Wenn Du den Kontakt mit deiner inneren Stille verlierst, so verlierst Du den Kontakt mit dir selbst.
Wenn Du den Kontakt mit dir selbst verlierst, verlierst du dich selbst in der Welt.
Dein innerstes Verständnis von dir selbst, was du bist, ist untrennbar von Stille.
Dies ist das "Ich bin" , das tiefer ist als Name und Form..

***

Stille ist Deine wahre Natur. Was ist Stille?
Der innere Raum von Bewusstsein, in dem diese Worte wahrgenommen und zu Gedanken werden. Ohne dieses Bewusstsein würde es Wahrnehmung, keine Gedanken, keine Welt geben.
Du bist dieses Bewusstsein in Gestalt deiner Person.

***

Das äußere Geräusch entspricht dem inneren Geräusch des Denkens.
Die äußere Stille entspricht der inneren Stille. Wann immer Stille um dich herum ist, höre sie. Das bedeutet, Du bemerkst sie. Richte deine Aufmerksamkeit auf diese Stille. Die Wahrnehmung der Stille lässt die Stille in dir erwachen, weil du nur durch Stille Schweigen wahrnehmen kannst. In dem Augenblick, wenn Du die Stille um dich bemerkst, hörst du auf zu denken. Du nimmst wahr, aber du denkst nicht.



Wenn Du der Stille gewahr wirst, dann ist da sofort ein Zustand von stiller Wachsamkeit. Du bist präsent. Du bist aus einer kollektiven menschlichen Konditionierung von Tausenden von Jahren ausgestiegen.

***

Schaue einen Baum, eine Blume, eine Pflanze. Richte deine ganze Aufmerksamkeit darauf. Wie still sind sie, wie tief verwurzelt mit dem Sein. Erlaube der Natur, die Stille zu lehren.

***

Wenn du einen Baum anschaust und seine Stille wahrnimmst, wirst du selbst still. Du verbindest dich mit ihm auf einer sehr tiefen Ebene. Du fühlst diese Einheit mit was immer du in und durch Stille wahrnimmst. Diese Einheit deines Selbst mit allen Dingen zu spüren, das ist wahre Liebe.

***

Geräuschlosigkeit ist hilfreich, aber du brauchst sie nicht, um zur Stille zu finden.
Sogar wenn da Geräusche sind, kannst du die Stille wahrnehmen, die hinter diesem Geräusch ist., der Raum, von dem diese Geräusche kommen. Das ist der innere Raum von reiner Wahrnehmung, dem Bewusstsein selbst.
Du kannst dieses Bewusstsein wahrnehmen als der Hintergrund für alle deine Sinneswahrnehmungen, deiner Gedanken. Sich seines Bewusstseins gewahr zu werden, bedeutet das Entstehen innerer Stille.

***

Richte deine Aufmerksamkeit auf die Räume dazwischen - der Raum zwischen zwei Gedanken, das kurze Schweigen zwischen zwei Worten bei einer Unterhaltung, zwischen den Noten eines Piano oder einer Flöte, oder der Zeitraum zwischen dem Ein- und Ausatmen. Wenn du deine Aufmerksamkeit auf diese Zwischenräume richtest, dann wird Gewahrsein von etwas einfach Gewahrsein. Die formlose Dimension von reinem Bewusstsein kommt aus deinem Innern und ersetzt die Identifikation mit Form.

***

Wirkliche Intelligenz arbeitet schweigend. Stille ist wo Kreativität ihre Quelle hat, Lösungen zu Problemen gefunden werden.

***

Ist Stille nur die Abwesenheit von Geräusch und Inhalt? Nein, sie ist Intelligenz selbst. Ihr liegt das Bewusstsein zugrunde, aus dem jede Form geboren wird.
Und wie kann das von dir getrennt sein? Die Form, von der du denkst, dass du sie bist, kommt aus diesem und wird davon getragen. Es ist die Essenz aller Galaxien und Grashalmen, von allen Blumen, Bäumen, Vögel und all den anderen Formen.

***

Stille ist das einzige in dieser Welt, das keine Form hat. Aber dann ist sie auch nicht wirklich ein Ding und ist somit nicht von dieser Welt.

***

Wenn du einen Baum oder ein menschliches Wesen in Stille anschaust, wer schaut dann wirklich? Da ist etwas, das tiefer ist als eine Person. Bewusstsein schaut auf diese Schöpfung. In der Bibel steht, dass Gott die Welt erschuf und sah, dass sie gut war. Das ist es was du siehst wenn du aus der Stille heraus schaust - ohne Gedanken.

***

Brauchst du mehr Wissen? Brauchen wir mehr Information, um die Welt zu retten. Oder schnellere Computer, mehr wissenschaftliche oder intellektuelle Analysen? Brauchen wir nicht am nötigsten Weisheit in dieser Zeit?
Aber was ist Weisheit und wo kann man sie finden? Weisheit kommt aus der Fähigkeit, still zu sein. Schaue einfach und horche. Das ist nichts mehr, was wir brauchen. Still sein, schauen und lauschen aktiviert die nicht-konzeptuelle Intelligenz in dir. Lass die Stille deine Worte und Aktionen lenken.


Zitate aus dem Buch "Stillness speaks" von Eckhart Tolle, veröffentlicht im britischen Literaturmagazin "Cygnus Review"
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16. Juli '12
Laudatio für Reinhard Mey





Laudatio für Reinhard Mey zum Gema Autorenpreis 2011

von Klaus Hoffmann



Er ist – das wird bei Liedermachern gern als selbstverständlich angesehen, noch häufiger jedoch einfach unterschlagen – ein unnachahmlich begabter Musiker und begnadeter Komponist.

Er ist ausdauernd und diszipliniert, beides Tugenden, die im Genie-verliebten Deutschland wenig gelten – außer bei denen natürlich, die sich behaupten. Aber, seine lustvolle Hingabe zu sinnlichen Genüssen steht in keinem nach. Seine epikuren Gelage im Kreise seiner Familie und unter Freunden sind legendär.

Das braucht Umsicht, Zeit und daher ist sein Tagesablauf ebenso streng geregelt wie seine Jahresplanung. Weshalb er regelmäßig neues Material veröffentlicht, seit vielen, vielen Jahren schon.



Er ist ein Unterhalter ganz eigener Klasse. Denn das ist ja auch nicht jedem gegeben, sich einfach auf eine Bühne zu stellen und Tausende Menschen dazu zu bringen, daß sie sich entspannen, daß sie träumen, daß sie nachdenken und lachen und weinen. Möglicherweise sogar in einem einzigen Lied.

Bei allen diesen Qualitäten – sind es doch wohl in erster Linie seine Texte, die in Erinnerung bleiben. Seine Texte sind die eines sanften Revolutionärs, der gern mit Freunden diskutiert: mal wütend, mal ironisch, mal wehmütig, dabei stets offen, persönlich und in sich stimmig.



Über die Jahre ist dabei etwas entstanden wie eine deutsche Biographie – von der Nachkriegszeit bis heute. In den Liedern unseres Preisträgers begegnen wir intimen Momenten der Zweisamkeit, den Wünschen unserer Mitmenschen, mit kleinen, feinen Seitenhieben über die allmächtige Bürokratie, aber auch treffenden Analysen des wankelmütigen Zeitgeistes und den großen Themen der Weltpolitik.



Wie kein anderer kann er einem so schlicht anmutenden Thema wie der Gartenarbeit eine Reimexplosion entlocken: Da ist dann die Rede von einem „Halmvernichter“, einem „Gänseblümchenkiller“ und „Heckenscharfrichter“, einem „Motormäherwüterich“ und „Zweitaktstänker“, nicht zu vergessen der „Gräserausrotter“ und „Pflanzenhenker“.

Das größte Kompliment aber, das man einem Autoren machen kann, ist das, daß seine Texte Allgemeingut geworden sind. Er wollte wie Orpheus singen, kam am Freitag dem 13. traf Annabelle, herrlich unkonventionell und sagte komm gieß mein Glas noch einmal ein.



Du warst es, den ich in meinen Anfängen kopierte. Als du noch bei Schering warst und in den Mittagspausen deine Lieder entworfen hattest, um sie nachts in einem vergammelten Folk und Jazzclub unter die Leute zu bringen, da legte ich einer bildhübschen Sekretärin namens Rosemarie Hoffmann, in die ich verknallt war, deinen Orpheus zum abtippen auf den Schreibtisch und der Betrieb stand für Stunden still. Noch heute ist es meine Hymne.

Du bekommst heute diesen wertvollen Preis heute für die Leistung des Autors denn du hast deutsche Geschichte geschrieben. Ohne das Lied hätte ich bei der Hoffmann niemals die Chance gehabt anzukommen.



In deinem Schaffen und ich habe es oft gesagt sogar öffentlich bist du der Meister, Einzigartig, rebellisch und widersprüchlich im Geiste, eben ein kluger Träumer, wie es sich für einen Dialektiker gehört, der hoch fliegen kann und mit beiden Beinen auf der Erde geht. Und wenn ich einmal durch die Baumärkte streifen sollte, werde ich ein Lied von dir auf den Lippen tragen und mir wird aufgetan.



Unlängst hatten wir meinen 60. Geburtstag zum Anlaß eines Bardentreffens genommen. V. Veen war da, Wader war da, Du warst da.

Und mir wurde noch einmal klar, wie wenig der Begriff Liedermacher ausdrückt. Wir sind zwar Macher im Geiste, aber mehr das was Bob Dylan mit seinen 3 Akkorden und dem eigenen Refugium meinte :

Es wird immer einer kommen, der die ganze Welt in seinen Saiten erklingen lassen wird, der das Meer ruft mit seinem Gesang und Steine zum weinen bringt.

Du warst neben Biermann der erste. Sänger wie du haben den ganzen Rock`n Roll Zirkus in deutscher Sprache angefangen.

Ein Klassiker bist du, Rilke ähnlich und wenn du mal gehen solltest, was Gott noch sehr lange hinauszögern möge, so werden sie dich hier auf Erden immer weiter singen. Von dem, der über den Wolken sang, da wo die Freiheit wohl grenzenlos ist. Herzlichen Glückwunsch, zum Gema - Autorenpreis des Jahres 2011 für Reinhard Mey, meinem Bruder und Freund.
.



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09. Juli '12
1
  Kommentar
Cornelia Funke: Ich bin ein Fell-Federn-Pflanzen Mensch,...


Cornelia Funke wurde am 10. Dezember 1958 , hier bei mir "gleich um die Ecke", in Dorsten geboren. Die überaus beliebte Kinder- und Jugendbuchautorin, deren phantastische Romane international erfolgreich und in 37 Sprachen übersetzt wurden, ist laut Time Magazine (2005) ,die einflussreichste Deutsche der Welt.

Nach ihrem Abitur am Gymnasium St. Ursula in Dorsten zog Cornelia Funke nach Hamburg und absolvierte eine Ausbildung zur Diplompädagogin. Drei Jahre lang arbeitete sie als Erzieherin auf einem Bauspielplatz und studierte parallel dazu Buchillustration an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg. Durch ihre Arbeit als Illustratorin von Kinderbüchern kam sie selber zum Schreiben.


"Ich habe schon immer am liebsten für alle geschrieben.
Die besten Geschichten für mich sind die, die Kinder ihren Eltern oder Großeltern ihren Enkeln vom Nachttisch mopsen. Manchmal allerdings will eine Geschichte nur Lesern einer ganz bestimmten Altersgruppe erzählt werden."


Bis 2005 lebte sie mit ihrer Familie in der Nähe von Hamburg. Nun lebt sie in Los Angeles. Ihr Mann Rolf, gelernter Buchdrucker, der ihr den Rücken freihielt und mit dem sie 25 Jahre verheiratet war, starb 2006 an Krebs.

Da ist die Poesie ihrer Sprache, ihre Herzenswärme, ihr Humor, der sich auch in ihrer Vorliebe für ungewöhnliche Namen spiegelt ... Da ist vor allem ihre Liebe zur Natur: „Ich bin ein Fell-Federn-Pflanzen Mensch,...“
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03. Juli '12
Dear Prince Albert: Why in the world did you choose "The road not taken " for your wedding speech

Dear Prince Albert !

I read the news today, oh boy ...

"A road less travelled "


Taking the "road less travelled" enabled Prince Albert of Monaco to meet his wife Charlene Wittstock, the sovereign ruler said in his wedding speech.

Speaking at the wedding dinner, Prince Albert of Monaco made reference to Robert Frost's famous poem, The Road Not Taken. He said: "Two roads diverged in a wood, and I took the one less traveled by, and that has made all the difference.

So far so good ? ...

Why in the world did you, Prince Albert choose the most missunderstood poem of all times for your wedding speech...

The road not taken

Two roads diverged in a yellow wood
And sorry I could not travel both
And be one traveler, long I stood
And looked down one as far as I could
To where it bent in the undergrowth;

Then took the other, as just as fair
And having perhaps the better claim,
Because it was grassy and wanted wear;
Though as for that, the passing there
Had worn them really about the same,

And both that morning equally lay
In leaves no step had trodden black.
Oh, I kept the first for another day!
Yet knowing how way leads on to way,
I doubted if I should ever come back.

I shall be telling this with a sigh
Somewhere ages and ages hence:
Two roads diverged in a wood and I
I took the one less traveled by,
And that has made all the difference.

Several generations of careless readers have turned it into a piece of Hallmark happy-graduation-son, seize-the-future puffery. Cursed with a perfect marriage of form and content, arresting phrase wrought from simple words, and resonant metaphor, it seems as if “The Road Not Taken” gets memorized without really being read. For this it has died the cliché’s un-death of trivial immortality.

The poems title is not “The Road Less Traveled” but “The Road Not Taken.” Even as he makes a choice (a choice he is forced to make if does not want to stand forever in the woods, one for which he has no real guide or definitive basis for decision-making), the speaker knows that he will second-guess himself somewhere down the line—or at the very least he will wonder at what is irrevocably lost: the impossible, unknowable Other Path. But the nature of the decision is such that there is no Right Path—just the chosen path and the other path. What are sighed for ages and ages hence are not so much the wrong decisions as the moments of decision themselves—moments that, one a top the other, mark the passing of a life. This is the more primal strain of remorse.


Wishing you all the best !


Warmly Annette Maria



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06. Juni '12
Kinderwunsch und Kinderraub - "Raju"

Regie-Student Max Zähle:

Das glaubt man im ersten Moment nicht: Es ist ja schon komisch, dass man einen Oscar gewinnen soll. Ganz merkwürdig. Nach mehrmaligem Lesen durfte man das glauben. Und weiterzählen.

Max Zähles Meisterstück ist der Kurzfilm "Raju". Seine Abschlussarbeit an der Filmhochschule hat das Finale im Rennen um den Studenten-Oscar erreicht, der am 11. Juni vergeben werden soll. "Raju" erzählt die Geschichte einer Adoption eines armen, elternlosen indischen Kindes, die Geschichte von Jan und Sarah, die nach Kalkutta reisen, um ein Waisenkind - Raju - aufzunehmen. Für die beiden ist es Familiengründung und gute Tat in einem. Doch diese Geschichte hält für keinen in der Kleinfamilie ein Happy End bereit.
"Es ist ein Drama, ein menschliches Drama", so Zähle. "Sowohl für die Eltern, als auch für das Kind, als auch für die Eltern von dem Kind, denen das Kind entführt wurde." Denn Raju hat Eltern. Er wurde von Menschenhändlern entführt, geraubt, zur Waise erklärt. Jan und Sarah fragten nicht nach - doch die Wahrheit holt sie ein.

Er: "Der Junge hat Eltern. Richtige, leibliche Eltern!"
Sie: "Ich geb den nicht her! Er ist unser Sohn, mach nicht alles kaputt! Hör auf! Hör auf!!"
Kinderwunsch und Kinderraub

Max Zähle erzählt kein familiäres Schauermärchen, sondern einen konkreten Fall von vielen: Der grenzenlose Kinderwunsch der westlichen Welt hat oft eine brutale Kehrseite in den armen Ländern. Kinderraub. "Bei vielen ist der Kinderwunsch so groß, dass man blind wird für mögliche Anzeichen einer Illegalität", sagt Zähle. "Es ist natürlich dramatisch und ein schweres Schicksal, wenn man keine Kinder bekommen kann. Aber das Recht auf ein Kind, das hast du einfach nicht, und dieses Recht beschaffen sich manche, und das ist falsch."

http://www.ndr.de/kultur/kino_und_film/raju103.html
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02. Juni '12
1
  Kommentar
LET YOUR LOVE GROW funktioniert eben auch in CHINA :-)

Hallo liebe Freunde,


ich bin grad völlig aus dem Häuschen ,weil eben die ersten eindrucksvollen Fotos unserer Flower of Change aus PEKING eingetroffen sind... LET YOUR LOVE GROW funktioniert eben auch in CHINA :-)
Flower of Change in Peking
Werner lebt und arbeitet in Peking , er schreibt :

hallo meine liebe -

ich freue mich heute endlich pics von der ersten flower of change
bei dir zu zeigen.
Arnoldii - du weisst ja ;-)
die triebe, die zu lang sind werden zu ablegern.
ich freue mich darueber, dass du mir diese kleinen dinger gesendest
hast und arbeite daran weiter.
Flower of Change Arnoldi in Peking
DANKE DANKE DANKE lieber Werner - die Fotos deiner Pflanzen vermitteln soviel spürbare Nähe vor der anonymen Häuserwand...

FLOWER OF CHANGE ist eben soviel mehr als "nur" eine Duftpflanze... Sie ist uns ein lebendiges Zeichen der weltweiten Verbundenheit ! Dort wo Menschen sich womöglich nur als "Pixelpunkte" wahrnehmen, wird sie zu einem lebendigen Zeichen für Frieden, Mitgefühl und Liebe .

Facebook, Xing und Youtube. Globale Grenzen scheint es im Zeitalter des Internets nicht mehr zu geben. Und dennoch lassen Netzwerke im Internet eines häufig vermissen, einen Bezug zu seinen Kontakten...

Es ist großartig ,das du bald weitere Fotos schicken möchtest und auch Ablegerchen deiner FoC "ARNOLDI" weiterreichen wirst.

Flower of Change, ist ein Projekt das der weltweiten Vernetzung etwas Lebendiges gibt.

Auf der Website www.flowerofchange.de kann man das Heranwachsen der Gemeinschaft der Flower of Change Anhänger auf der Weltkarte mitverfolgen.

Und immer mehr Menschen , selbst Prominente, Musiker und Künstler haben die Ziele erkannt, die in unserer globalen Welt wirklich wichtig sind, das lebendige MITEINANDER


Herzlich

Annette Maria & meine Flowers of Change "Shakti & Sophia "

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03. Mai '12
1
  Kommentar
Paulo Coelho - Mein Leben



"Ganz am Anfang des Lebens weiß man sehr genau, was man will und wenn man seinen Traum leben will, muss man die Brücken hinter sich einreißen." Es sind Sätze wie dieser, die Menschen auf der ganzen Welt Mut machen und Paulo Coelho zu einem der beliebtesten Autoren der Gegenwart gemacht haben.
Die Dokumentation zeichnet ein Porträt des charismatischen wie bescheidenen Schriftstellers in verschiedenen Situationen seines Lebens: als umjubelter Weltstar auf dem Roten Teppich bei den Filmfestspielen in Cannes, im Dialog mit seinen Fans und bei einer Signierstunde in einem Genfer Buchladen, die sich wegen großen Andrangs über viele Stunden hinzieht. Er zeigt aber auch die nachdenklichen Seiten des Brasilianers, etwa in Santiago de Compostela, an dem Ort, wo er mit seiner Pilgerreise den Wendepunkt seiner Karriere erlebte. Dorthin kehrt er nach über 40 Jahren noch einmal zurück, um mit anderen Pilgern das Fest des heiligen Jakobs zu feiern. ARTE begleitet ihn bei einem seiner täglichen Spaziergänge mit seiner Frau, der Malerin Christina Oiticica und beim Bogenschießen auf der Dachterrasse seiner Genfer Wohnung.
"Da gibt es diesen Moment, in dem Du absolut im Zentrum Deiner selbst bist. Du fühlst die Schönheit der Anspannung - und im nächsten Bruchteil einer Sekunde - die absolute Entspannung. In diesem Augenblick siehst Du die ganze Vollkommenheit des Universums vor Dir, Du verweilst einen Augenblick in diesem Zustand, hast keine Fragen, keine Antworten - in diesem Moment spürst Du die ganze Kraft des Lebens in Dir."
Das Porträt zeigt solch entspannte Momente, doch der Weg zum erfolgreichen Schriftsteller war für Coelho oft beschwerlich. Seine konservativen Eltern konnten den Traum ihres Sohnes nicht verstehen und auch der kommerzielle Erfolg blieb lange aus. Aber der Brasilianer ist eine Kämpfernatur.
"Natürlich hat meine Seele auch dunkle Seiten, aber genau die machen das Leben erst interessant. Der Sinn des Lebens ist es, mit diesen dunklen Seiten umzugehen, sie zu verstehen und zu lernen, wie man sie integrieren kann. Ein guter Krieger des Lichts weiß, dass er Schwächen hat, er hat Selbstzweifel und kämpft jeden Tag dagegen an - aber er genießt diesen Kampf, denn er vergisst nie, wofür er kämpft."


weitere Ausstrahlungstermine: Samstag, 7. Mai 2011, 06:45

Dienstag, 10. Mai 2011, 11:30

oder gleich hier bei ARTE

http://videos.arte.tv/de/videos/paulo_coelho_mein_leben-3859792.html?fb_ref=at_xt%3D4dc118dee51f1af3_1&fb_source=home_oneline

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18. März '12
Ente, Tod und Tulpe

Der Tod war schon immer in der Nähe der Ente, nur „für den Fall“. Aber nun hat sie ihn bemerkt und er stellt sich ihr vor. Natürlich ist die Ente schockiert, denn sie hat Angst vor dem Sterben. Der Tod nimmt es ihr nicht übel, dass sie sich vor ihm erschreckt, er erklärt ihr, dass er zum Leben dazugehört. Es gibt so viele Gefahren, wie zum Beispiel den Fuchs, da kann er es sich gar nicht erlauben, nicht da zu sein. Er sorgt nicht dafür, dass die Ente stirbt, er will nur da sein, wenn es passiert. Im Gespräch merkt die Ente, dass er eigentlich ganz nett ist, und nimmt ihn mit zum Teich. Dort schwimmen sie so lange, bis es dem Tod zu feucht geworden ist. Daraufhin wärmt ihn die Ente sogar...
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07. März '12
6
  Kommentare
Zum 100.Frauentag

Hallo ihr Lieben,


Die Weltgeschichte ist nichts anderes als die Biographie großer Männer.
(Thomas Carlyle, 1841)

Es geht nicht darum, daß die Frauen noch mehr Leistungen zu erbringen haben, sondern vielmehr darum, daß die Leistungen von Frauen endlich sichtbar gemacht, wahrgenommen und erinnert werden.
(Rita Süssmuth in einer Rede zur Eröffnung der Ausstellung “Politeia” im Bonner Frauen–Museum am 9. November 1998)


Heute jährt sich der Internationale Frauentag zum 100. Mal. An welche Frauen möchtet ihr erinnern...


herzlich grüßt

Annette Maria
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20. Feb. '12
1
  Kommentar
Existentialismus, Intensität, Nähe - Das Kino Ingmar Bergmans

Es gibt keine Grenzen. Weder für Gedanken, noch für Gefühle. Es ist die Angst, die immer Grenzen setzt.“

– Ingmar Bergman

Von einem "Seelenmagier des Kinos" und einem "Meister des Tiefgangs" war beim Tod Ingmar Bergmans die Rede. Dabei hätten ihm selbst solche Superlative vermutlich nicht gefallen - Bergman war ein Mann, der den Rummel der großen Filmfestspiele, letzlich auch den um seine Person, tunlichst mied. Jetzt feiert ihn ein Filmfestival: die Berlinale 2011 zeigt eine Retrospektive seiner Filme.

Bergman wurde 1997 bei den Filmfestspielen in Cannes von seinen Kollegen als «Bester Filmregisseur aller Zeiten» geehrt. Auch wenn es keinen spezifischen Stil Bergmans gibt, so loten seine Filme mit großer Genauigkeit die gesamte Spannbreite menschlicher Zustände zwischen existenzieller Verzweiflung und humorvoller Leichtigkeit aus. In filmtechnischer Hinsicht gelang es ihm unter anderem mit nahen Portraitaufnahmen und vor allem mit Hilfe der Beleuchtung, das Innenleben der Akteure eindrucksvoll zum Vorschein zu bringen.

Bergmans Werke sind geprägt von der Mythologie, der Suche nach dem Sinn, der Suche nach Gott und von der Psyche der Charaktere. Dabei unterstreichen die Schwarz-Weiß-Aufnahmen und insbesondere die geschickte Lichtgebung seiner frühen und mittleren Werke diesen Eindruck umso mehr. Viele Schauspielerinnen und Schauspieler verdanken Bergman ihren internationalen Durchbruch, unter ihnen die Schweden Max von Sydow, Erland Josephson, Ingrid Thulin, Bibi Andersson und die Norwegerin Liv Ullmann. Bergman hat über 60 Filme und Dokumentationen gedreht. Auch als Theaterregisseur war er international gefragt und brachte über 120 Inszenierungen auf die Theater- und Opernbühne. Bekannte Regisseure – so etwa Woody Allen, Ang Lee und Lars von Trier – zählen ihn zu ihren Vorbildern.

Existentialismus, Intensität, Nähe

Ingmar Bergman suchte neue visuelle Formen: Existentialismus, Intensität, Nähe. Wie zeigt man bloß Dinge, über die man kaum zu sprechen vermag? Ist die Kunst dem Leben gleich?


Quellen :
http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/specials/151653/index.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Ingmar_Bergman





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04. Feb. '12
Weisheiten aus Alt-Ägypten




Das Glück eines Landes stellt sich ein,
wenn Gerechtigkeit geübt wird.
Der redekundige Oasenmann


Seidenkissen
Halte dich streng an die göttliche Ordnung,
aber übertreibe sie nicht
Ptahhotep


Männer, die Ämter innehaben,

müssen das Böse bekämpfen

und dem Guten zu seinem Recht verhelfen,

Künstler müssen sie sein, die schaffen, was sein soll.


Der redekundige Oasenmann



Ein Großer lebt von Rechtschaffenheit.
Unrecht ist das, was er verabscheut.
Er gesellt sich zu den Ehrbaren,
und Gefolgschaft leistet er der Maat.
Papyrus Brooklyn


Es gibt eine männliche und eine weibliche Ewigkeit.
Die erste ist der Tag, die zweite die Nacht.
Sarkophagtext, Spruch 335 B


Trenne deine Zunge nicht von deinem Herzen,
Dann wird alles, was du tust, gelingen.
Amenemope

Siehe, ich gebe dir diese vortrefflichen Ratschläge.
Prüfe sie in deinem Herzen.
Handle nach ihnen,
dann wird es dir wohl ergehen,
und alles Übel bleibt dir fern.

Ani

Übe Redlichkeit, solange du auf Erden weilst.
Lindere den Schmerz dessen, der leidet,
bedränge keine Witwe,
vertreibe keinen Mann von der Habe seines Vaters,
hindere die Großen nicht daran, ihre Pflicht zu erfüllen,
und wende keine ungerechten Strafen an.

Merikare

Begünstige nicht den, der gut gekleidet ist,
ziehe aber auch nicht den vor, der in Lumpen geht.
Nimm kein Geschenk von einem Mächtigen an,
und sei nicht um seinetwillen ungerecht gegen einen Schwachen.

Amanemope
Wenn du ein rechtschaffenes Leben führst,
dann wirst du wieder jung, sobald deine Zeit kommt,
dann werden dir so viele Jahre beschert wie dem Frosch,
dann wirst du wiederkehren, wie du bist.

Lied des Harfners Nefersechau


Verbrüdere dich nicht mit einem Mann von üblen Wesen, selbst wenn er ein
hoher Beamter ist.
Ani

entnommen: Christian Jacq - Folge deinem Herzen solange du lebst- Verlag Wunderlich
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02. Feb. '12
4
  Kommentare
Roger Willemsen : " Ich nehme die Orte persönlich "

...ich auch :-)

und bekomme Fernweh an einem trüben Mittwochmorgen im Februar ...

NEWS.DE -Redakteur Sven Wiebeck mit Gespräch mit Roger Willemsen

Herr Willemsen, sind Sie ein ruheloser Mensch oder ein rastloser?

Willemsen: Ich bin eher ein rastloser. Im Motto zu meinem letzten Buch (Die Enden der Welt, Anm. d. Red.) erkläre ich mir meine Rastlosigkeit so: Ich muss reisen, denn ich habe noch nicht jedes Zuhause gesehen. Insofern ist mir manchmal danach, als wolle ich in alle wirklichen Stätten Vertrautheit bringen oder mir das Fremde soweit anvertrauen, dass ich auf diese Weise rastlos bin.

Sie haben in Bonn, Florenz, München und Wien studiert und währenddessen bereits als Reiseleiter gearbeitet. Überall?

Willemsen: Nein, in Italien. Hauptsächlich in der Toskana und Umbrien. Das waren Kunst- und Wanderreisen, und man führte dann die Leute zu einem Teil durch die Museen und Kirchen und versuchte, sachverständig über Kunst zu reden.

Man versuchte es oder konnte es auch?

Willemsen: Das konnte man auch, denn ich habe das ja studiert. Ich hatte einen Auftrag am kunsthistorischen Institut in Florenz und habe später auch zwei Kunstreiseführer geschrieben – über die Marken und die Abruzzen. Insofern kann ich wohl für mich in Anspruch nehmen: Da wusste ich, worüber ich rede. (lacht)

Sie haben sich mit dem Thema «unterwegs sein» also schon sehr früh beschäftigt, auch in Südostasien und London gelebt. Warum sollte der Mensch reisen?

Willemsen: Der Mensch könnte sich anziehen lassen. Einmal von der Aussicht, sich selber zu verwandeln. Und zwar dadurch, dass er Zonen betritt in seinem eigenen Innenleben, die er ohne die Reisen nicht betreten hätte. Er liefert sich Zuständen des Ekels, der Angst, der Langeweile, des Nicht-Verstehens aus, und gleichzeitig konfrontiert er sich ganz objektiv mit anderen Gebräuchen. Mit anderen Formen zu trauern, zu trösten, zu lieben, albern zu sein, Humor zu entwickeln und so weiter. In all diesen Punkten gibt es Formen der Selbsterneuerung. Und dann ist es aber so, dass man die reale Vielfalt der Lebensformen eigentlich nur kennenlernen kann, indem man in sie eintritt. Das heißt auch, er sollte im Staub eines nordafghanischen Dorfes ebenso geschlafen haben wie in einer Hütte in Polynesien oder so.

Das heißt, es gibt einen Unterschied zwischen Touristen und Reisenden.
Willemsen: Ja, den mache ich schon. Der Tourist ist eigentlich derjenige, der die Augenblicksberührung sucht, der immer gern ein Foto machen möchte. Er lebt also im Lidschlagtempo. Er sagt «ich und der Eiffelturm», «ich und die Rialto-Brücke», «ich und der Assuan-Staudamm». Und der Reisende will eigentlich eher noch verschwinden in den Räumen, will unsichtbar werden, will die Orte sehen, wie sie immer sind – auch wenn er selber nicht da ist.

Also geht es auch um Selbstverlust, um letztlich sich selbst zu finden?

Willemsen: Ja, ganz recht. Die Möglichkeit, selber vollkommen zu verschwinden, unscheinbar zu sein, sich zu verlieren, ist eine Bedingung dafür, sich selber zu gewinnen. Und in einem anderen Sinne tatsächlich, ja, sich zu besitzen. Um «ich» sagen zu können.

Gibt es die eine perfekte Art zu reisen, um dies zu erreichen?

Willemsen: Wissen Sie, das Entscheidende wäre, glaube ich, sich treiben zu lassen. Wie der Flaneur, der entweder durch die Großstädte zieht und nicht die Sehenswürdigkeiten miteinander verbinden will, oder in der Ferne ankommt und sagt: Ich lasse mich treiben. Und da wo Spannung ist, da bewege ich mich hin. Ich synchronisiere mein Innenleben auch mit der eigenen Erschöpfung, der eigenen Neugier, mit der äußeren Bewegung, als dass ich mich leiten lasse von der unterstellten Bedeutung, die Orte haben. Das hat mir immer am meisten bedeutet.

Aber Sie können auch verstehen, wenn das dann vielleicht ein Gefühl der Unzufriedenheit hervorruft? Wenn man drei Dinge sehen will und es am Ende nur für eins gereicht hat, weil man sich hat treiben lassen?

Willemsen: Ja, das könnte passieren, dass man sagt: Mensch, ich habe die Blaue Moschee verpasst. Aber das Wichtige ist am Ende doch, dass Sie etwas in Ihrem Innenleben finden, das der Blauen Moschee entspricht. Das heißt, die Menschen unterstellen ja, wenn sie jetzt in die Blaue Moschee eintreten, dass sie von tiefer innerer Erschütterung befallen sind. Das Peinlichste auf Reisen ist, nicht erschüttert zu sein. Die Mona Lisa nicht aufregend zu finden. Und dann sagt man sich: Eine Szene, eine Umarmung, ein Duft irgendwo hat mir mehr Wirklichkeit zugefügt, als es das größte Kunstwerk getan hat. Der Tourist sagt immer – natürlich auch weil er seinen Jahresurlaub dort verbringt: Lass mich nicht im Stich Sehenswürdigkeit, du sollst mich gefälligst erschüttern müssen. Und dann steht er davor und ist ein wenig ratlos.

Das heißt, es geht am Ende nur um die Geschichten, die Situationen, Ereignisse?

Willemsen: Ja, genau. Ich nehme die Orte persönlich. Ich finde immer, dass ich wirklich nur dagewesen bin, wenn ich den Ort von allen anderen unterscheiden kann, die ich sonst gesehen habe. Für mich wäre es das Schlimmste, wenn die Leute sagen würden, die Landschaften, die lesen sich ja überall gleich.

Haben Sie so etwas wie einen Lieblingsort? Wohin Sie vielleicht sogar auswandern würden?

Willemsen: Lieblingsort? Es gibt mythische Orte, die mich immer wieder angezogen haben. Das ist auf der einen Seite Timbuktu, die Karawanenstadt im Norden von Mali. Und dann ist es auf der anderen Seite – so komisch das klingt – Tokio. Ich bin immer wieder nach Tokio gereist. Mit der Stadt konnte ich beim ersten Besuch überhaupt nichts anfangen, ich war einsam und unbeantwortet, und dann habe ich nach und nach nur noch hineingestaunt und bin immer wieder hingefahren. Aber das ändert sich auch mit der Lebenszeit. Jetzt könnte ich mir wahrscheinlich schon wieder andere Orte überlegen: Vielleicht wäre es in diesem Moment gerade Odessa?

Wenn Sie die Wahl hätten zwischen einer musikalischen, literarischen oder filmischen Weltreise, für welche würden Sie sich entscheiden?

Willemsen: Das ist ulkig, dass Sie mich das fragen. Weil ich nämlich mit den Berliner Philharmonikern ab Herbst eine neue Reihe mache mit dem Titel «Unterwegs». Im Rahmen dieser versammle ich die Weltmusik und darf viermal im Jahr einen ganzen Abend gestalten. Wir planen zunächst für zwei Jahre. Und der erste Abend wird einer über Nomaden und die Musik der Nomaden sein. Im Moment wäre es also wahrscheinlich in der Tat die Musik. Wobei ich auf der anderen Seite sagen muss, dass die Literatur natürlich nach wie vor das Medium ist, in dem ich zuhause bin.

Wo wird Sie diese musikalische Reise noch hinführen?

Willemsen: Wir wollen auf jeden Fall etwas über Klöster und die Musik der Klöster machen. Eine Reise quer durch Afrika oder Südamerika kann ich mir ebenfalls sehr gut vorstellen. Aber das wird sich in den nächsten Jahren zeigen.

Und warum keine literarische oder filmische Erfahrungsreise?

Willemsen: Das reizt mich weniger, weil ich sage: Die Realität dieser Orte liegt tatsächlich im Text, und ich würde nicht mehr überprüfen wollen, wie das da wirklich aussah. Am Ende ist man enttäuscht, wenn man an die Orte der Handlungen kommt.

http://www.news.de/medien/855117703/ein-biotop-unterhalb-von-verona-pooth/1/
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07. Jan. '12
Alles kann besser werden



Alles kann besser werden
Holen wir uns den Himmel auf Erden
Alles soll besser werden
Holen wir uns den Himmel auf Erden
Alles wird besser werden
Wir holen uns den Himmel auf Erden
Und keiner muss sein Leben mehr gefährden
Einer der kostbarsten Schätze auf Erden

Ich will raus aus dieser Scheiße hier
Doch ich weiß nicht, wie das gehen soll
Raus aus diesem scheiß Revier
Doch ich weiß nicht, wie das gehen soll
Man sperrt mich hier in diesen Bezirk
Weil ich den Rest der Welt nicht sehen soll
Ich werde aus diesem Knast heraus spazieren
Wenn ich weiß, wohin ich gehen soll

Alles kann besser werden
Holen wir uns den Himmel auf Erden
Alles soll besser werden
Holen wir uns den Himmel auf Erden
Alles wird besser werden
Wir holen uns den Himmel auf Erden
Und keiner muss sein Leben mehr gefährden
Einer der kostbarsten Schätze auf Erden

Auch wenn du jetzt bitterlich weinst
Bitte gib nicht auf
Auch wenn du grad das Leben vermeinst
Bitte gib nicht auf
Auch wenn du dir verstorben scheinst
Bitte gib nicht auf
Auch wenn alles verdorben scheint
Gib nicht auf

Alles kann besser werden
Holen wir uns den Himmel auf Erden
Alles soll besser werden
Holen wir uns den Hommel auf Erden
Alles wird besser werden
Wir holen uns den Himmel auf Erden
Und keiner muss sein Leben mehr gefährden
Einer der kostbarsten Schätze auf Erden

I can see beyond the borders of here
And I know there's more for me
I'm not afraid to face what they fear
If it means I can be free
Discourage me if you think you can
But I won't stop till I'm out of here
Yeah,I just don't give a damm
Not afraid to face what they fear

Alles kann besser werden
Holen wir uns den Himmel auf Erden
Alles soll besser werden
Holen wir uns den Himmel auf Erden
Alles wird besser werden
Wir holen uns den Himmel auf Erden
Und keiner muss sein Leben mehr gefährden
Einer der kostbarsten Schätze auf Erden

Alles kann besser werden
(Alles wird besser werden)
Holen wir uns den Himmel auf Erden
Alles soll besser werden
Holen wir uns den Himmel auf Erden
Alles wird besser werden
Bitte gib nicht auf
Wir holen uns den Himmel auf Erden
Und keiner muss sein Leben mehr gefährden
Einer der kostbarsten Schätze auf Erden

Bitte gib nicht auf
Bitte gib nicht auf
Bitte gib nicht auf
Gib nicht auf


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19. Dez. '11
Ein Gesicht, dem die Zeit nichts anhaben kann...



Claude Sautet: „Sie ist schön, und ihre Schönheit hat sie sich selbst geschmiedet. Sie hat eine Mischung aus gefährlichem Charme und tugendhafter Reinheit. Sie ist so erhaben wie ein Allegro von Mozart und ist sich der Macht ihres Körpers und ihrer Sinnlichkeit voll bewusst."

Sie wird immer als Schauspielerin arbeiten, denn sie hat ein Gesicht, dem die Zeit nichts anhaben kann.


Alain Delon:
Romy ist ständig auf der Suche nach dem Glück. Sie weiß, dass es ihr schwer fällt, Liebe zu erhalten und sie anzunehmen. Einmal sagt sie von sich, im realen Leben sei sie unfähig, nur vor der Kamera gelänge ihr alles.
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11. Dez. '11
Menschenrechte Inhaftierter Liu Xiaobo mit Friedensnobelpreis geehrt



Der Stuhl des chinesischen Menschenrechtlers in Oslo blieb leer. Das Nobelkomitee mahnte China, auch die UdSSR sei an Menschenrechtsverletzungen zugrunde gegangen.

Der chinesische Menschenrechtler Liu Xiaobo ist für "seinen langen gewaltfreien Kampf für die Menschenrechte" mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden. Lius Stuhl im Osloer Rathaus blieb leer. Der Bürgerrechtler konnte nicht selbst an der Zeremonie teilnehmen, weil er in China eine elfjährige Haftstrafe absitzt. Die chinesischen Behörden hatten auch Lius Frau, seinen Verwandten und Freunden die Ausreise nach Norwegen verweigert. "Alleine diese Tatsache beweist, dass die Preisverleihung wichtig und notwendig war", sagte Thorborn Jagland, der Vorsitzende des Nobel-Komitees.


In seiner Rede wies Jagland auf den Zusammenhang zwischen Menschenrechten und Demokratie hin. Echter Frieden zwischen Staaten könne ohne diese nicht geschaffen werden. "Auch Demokratien können Kriege führen, aber es gibt kein historisches Beispiel, wo Demokratien gegen andere Demokratien in den Krieg gezogen sind." Ohne freie Meinungsäußerung könne ein Land sich nicht weiterentwickeln.

Jagland appellierte an die chinesische Regierung, sich dem Dialog mit Bürgerrechtlern wie Liu zu öffnen. Es sei auch im Interesse Chinas, seinen Bürgern grundlegende Rechte zu gewähren. "China wird stärker sein, wenn das Volk Bürgerrechte und Freiheiten genießt." Dass die chinesische Regierung Menschen wie Liu ins Gefängnis werfe, sei ein Zeichen von Schwäche.

Der Komitee-Vorsitzende gratulierte China zu seinen wirtschaftlichen Erfolgen. Diese hätten viele Chinesen von der Armut erlöst. Allerdings resultiere daraus auch die Verpflichtung, Chancen für die freie Rede zu eröffnen. "Ohne freie Meinungsäußerung", so Jagland, "kann ein Land sich nicht weiterentwickeln."

Als mahnendes Beispiel hielt er der chinesischen Regierung den Untergang des Sowjetimperiums vor Augen. Die Gedankenkontrolle habe die UdSSR daran gehindert, am technologischen Fortschritt teilzuhaben. Daran sei die Sowjetunion schließlich zerbrochen.

Vor der Preisverleihung hatte die Regierung in Peking nochmals die Restriktionen verschärft. Zentrale Orte in der Hauptstadt wurden stärker bewacht, mehr Polizisten und Offiziere gingen auf Streife. Eine Gruppe deutscher Diplomaten wurde daran gehindert, das Haus von Liu zu besuchen, wo sich seine Ehefrau aufhalten soll.

Auf den Kanälen der ausländischen Nachrichtensender CNN und BBC oder des französischen Satellitenprogramms TV5 blieben die Bildschirme schwarz. Auch ihre Websites waren nicht zu erreichen. Chinesische Internetseiten waren gleichfalls betroffen. Stunden vor Beginn der Zeremonie in Oslo war es beispielsweise auf der Facebook entsprechenden chinesischen Website Renren nicht möglich, die Worte "leerer Stuhl" oder "Oslo" zu suchen – es erschien der Hinweis "verbotener Inhalt".

Auch auf Netease, einer chinesischen Entsprechung des in China zensierten Kurznachrichtendiensts Twitter, führte die Eingabe "leerer Stuhl" nicht weiter. Aus Protest luden chinesische Internet-Nutzer Fotos von leeren Stühlen ins Netz. Über Mobiltelefone wurden derweil SMS, die den Namen von Liu enthielten, nicht weitergeleitet.

Die Regierung wirft Liu Anstiftung zum Umsturz vor. Im vergangenen Dezember war gegen ihn eine Haftstrafe von elf Jahren verhängt worden. Die Ehrung des Mannes, der von Peking als Krimineller bezeichnet wird, versteht China als Einmischung. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt sieht Kritik an seinem Umgang mit Menschenrechten als Versuch, die wachsende Macht des mehr als eine Milliarde Einwohner zählenden Landes zu begrenzen. Liu hatte in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters angekündigt, den Preis den Opfern zu widmen, die bei den Studentenprotesten auf dem Platz des Himmlischen Friedens – dem Tiananmen-Platz – 1989 in Peking ums Leben kamen.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-12/friedensnobelpreis-verleihung-liu-xiaobo
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09. Dez. '11
"Die Spuren der Seele - Was Hand und Fuß über uns verraten"

Unsere Hände zeigen, wie wir das Leben im Griff haben. Eine Handdiagnose kann aber auch angeben, wie wir es noch besser in den Griff bekommen und mehr davon haben. Sie verdeutlicht unsere Anlage, etwa wozu diese Hand gedacht ist, ob es sich um eine einfühlsame Wasserhand, eine praktische Erdhand, eine beschwingte Lufthand oder eine mitreißende Feuerhand handelt. In den Enden der Fingerspitzen und ihren Abdrücken liegt obendrein unser Lebensmuster.

Die Füße, unsere Wurzeln, zeigen wie und wo wir stehen. Klar und deutlich zeigen uns unsere Zehenenden wie wir mit den wichtigen Themen des Lebens umgehen. Wer seine Füße anschaut, kann sein Leben besser und tiefer verstehen lernen. Eine Fußdiagnose wird Sie unterstützen, leichtfüßiger durchs Leben zu gehen und sich selbst besser zu erkennen, um anschließend besser zu sich stehen zu können! Eine Fülle von überliefertem und neuem Wissen über die Füsse stellt spannende Zusammenhänge zum Leben des Besitzer her. Füsse zeigen unser Verständnis von uns selbst.

Rita Fasel erklärt Ihnen den Zusammenhang von Fussformen zu Urprinzipien und Elementen, sie deutet die Längen von Zehen ebenso wie deren Ausrichtung. „Auf den Spuren der Seele“ findet so Selbsterkenntnis statt.
Das Wissen über die eigenen Fähigkeiten, Werte und Defizite ist die Basis allen Glücks und Erfolges. Nach einer Diagnose mit der Archimedes-Methode® werden Sie ihre neu erlernten Fähigkeiten auch selbst gleich anwenden können.
Rita Fasel ist es ein Anliegen, in Einzelsitzungen, Seminaren und Workshops Fachwissen mit persönlichem Wachstum zu verbinden. Sie schöpft ihre Erkenntnisse der Fusslesekunst aus der Erfahrungsmedizin, alter Heilkunde-Traditionen und aus zahlreichen persönlichen Beobachtungen in der praktischen Arbeit mit KlientINNen. Die von ihr entwickelten Iris-, Hand- und Fussdiagnosen lehren ihre KundINNen selbstverantwortlich mit dem eigenen Leben und offener mit dem Umfeld umzugehen.
Eine frische, selbstbewusste Ausstrahlung wird Sie fortan begleiten und dafür sorgen, dass sie (noch) besser wahrgenommen werden.
Als Pionierin auf den Gebieten der Augen und Fuss-Deutung hat Rita Fasel in den vergangenen Jahren mit Hintergrundwissen aus verschiedenen Kulturen und Traditionen neue Standards gesetzt. Sie ist stets interessiert, ihre Programme weiter zu entwickeln und bewährtes, traditionelles Wissen und neue Erkenntnisse zu integrieren, um die Qualität der Diagnosen sowie ihrer Ausbildungen weiter zu erhöhen.


http://archimedes88.ch/
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07. Dez. '11
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Ich zeige Mitgefühl

Hallo liebe Freunde,

seit gestern ist unsere neue Kampagne " Ich zeige Mitgefühl" online . Sie passt ganz wunderbar zum Flower of Change - Gedanken und fordert Euch auf Beiträge Eures aktiven Mitgefühls zu posten um Andre zu inspirieren... Holt "Ich zeige Mitgefühl" Banner auf eure Websites und teilt Beiträge die euch besonders gut gefallen bei facebook. Eine Fansite habe ich dort auch eröffnet... Ich freue mich schon sehr auf Euch und danke herzlich für Euren Support !

Warum Mitgefühl ?


Stell Dir eine Million Menschen vor, die absichtsvoll mehr Mitgefühl in der Welt erschaffen und erfahren, und mehr Wohlwollen Anderen gegenüber empfinden.
Gibt es irgendeine Frage darüber, daß dieses Projekt eine friedlichere Welt erschaffen wird?

Wir rufen alle Männer und Frauen auf, die Anteilnahme und das Mitgefühl wieder in den Mittelpunkt unseres Lebens zu stellen.

Nach diesem Prinzip sind wir alle aufgefordert, Andere so zu behandeln, wie wir uns das für uns selbst wünschen.

Wir müssen das Mitgefühl dringend zur klaren, leuchtenden und dynamischen Kraft in unserer polarisierten Welt machen!


Bitte Bild anklicken
ich zeige Mitgefühl
Verwurzelt in dem festen Willen, Selbstsucht und Gier zu überwinden, kann Mitgefühl politische, dogmatische, ideologische und religiöse Mauern einreissen.

Für eine gerechte Wirtschaft und eine friedvolle Weltgemeinschaft.

Vor dem Hintergrund von sozialen Missständen müssen wir uns fragen, ob eine Gesellschaft es sich leisten kann, Menschen auszugrenzen und ihnen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu verweigern.

Die Armut, auch in den Industrienationen, bedeutet für viele Millionen Menschen, keine selbstbestimmtes Leben führen zu können.

Wir plädieren für den Geist des Mitgefühls!
...und daraus erwachsen unsere Anliegen:

* Das menschliche Wohlbefinden und die Verhinderung menschlichen Leidens.
* Die Ausbeutung der Natur durch den Menschen wird durch ein Kooperationsverhältnis zwischen Mensch und Natur ersetzt werden.
* Die Produktion wird der Erfüllung der wahren Bedürfnisse des Menschen und nicht den Erfordernissen der Wirtschaft dienen.
* Die Anfeindungen unter den Menschen werden durch ein globales Gemeinschaftsgefühl ersetzt.
* Maximaler Konsum wird durch einen vernünftigen Konsum ersetzt (Konsum zum Wohle des Menschen).

Siehe auch: Erich Fromms "Haben oder Sein"


Herzlichen Dank für Eure Unterstützung

Annette Maria & Axel
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01. Dez. '11
2
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Das Phantom der Oper singt nicht mehr

Liebe Freunde ,


der Musical-, Rock- und Opern-Star Peter Hofmann starb nach langer Parkinson-Krankheit im Alter von 66 Jahren.

Als ich mich für seine Stimme zu interessieren begann, hatte er seine steile Opernkarriere schon hinter sich. 1976, gerade einmal vier Jahre nach seinem Debüt als Tamino am Lübecker Theater, sang Peter Hofmann den Siegmund in Patrice Chéreaus Bayreuther "Jahrhundert-Ring" - ein märchenhafter Aufstieg.

Anfang der neuziger Jahre pilgerte ich regelmäßig nach Hamburg um Peter Hofmann als "Phantom der Oper" in der neuen Flora glänzen zu sehen..Reihe 1 Platz 11& 12... nach dem 15. Besuch habe ich aufgehört zu zählen. Kein Hardwig Rudolz oder eine der Phantom-Besetzungen die ich am Broadway erlebt hatte, konnten an seine Dramatik herankommen.

Die Pressebälle, die ich in Bochum besuchte, wurden durch ihn zum besonderen Highlight... Als José Carreras einmal dort auftrat war ich nur halb so angetan ;) Keine Frage, Hofmann war auch ein Held bei den Damen .

Noch während seiner Jahre als Wagner-Heldentenor zog er als Rock- und später auch Country-Sänger durch die Hallen Europas, feierte große Erfolge .Doch irgendwann war es auch für mich nicht mehr zu übersehen, seine Hand zitterte wenn er die Gitarre spielte...

1993 soll die Parkinson-Krankheit schon von ihm Besitz ergriffen haben. Er gab sich nicht geschlagen: "Diese Krankheit passt nicht zu mir. Diese Krankheit passt zu niemandem", überschrieb er sein Engagement für die Parkinson-Forschung.

Peter Hofmann war drei Mal verheiratet und hinterlässt drei Kinder. Geboren 1944 im böhmischen Marienbad, wuchs er in Hessen auf und ließ sich in seinen Opernjahren nahe Bayreuth nieder. 2007 heiratete er die Physiotherapeutin Sabine Zimmerer. Sie war es, die bei ihm war...auch als er "friedlich einschlief".


Viele unvergesslich schöne Stunden der Musik ,durfte ich durch Peter Hofmann erleben. Dafür bin ich ihm von Herzen dankbar.


Annette Maria
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23. Nov. '11
Brixen im Thale

Als ältestes Dorf hat Brixen dem Tal seinen Namen gegeben.

Meine frühsten Kindheitserinnerungen gehen dorthin zurück... Ferien auf dem Bergbauernhof der Familie Krall. Die kleine zum Hof gehörende Kapelle besuche ich heute noch regelmäßig .Als Dreijährige verbrachte ich wohl etliche Stunden dort , "Maria zu lieben" singend...

Wanderungen zur hohen Salve, einem früheren keltischer Lichtkultplatz
(heute befindet sich hier die Wallfahrtskapelle St. Johann) sind mir in lebhafter Erinnerung. Die Brotzeiten auf der Filzalm genieße ich heute mit meiner Family ...

Im Gegensatz zu vielen anderen Alpentälern endet das Brixental nicht in einem Talschluss, sondern ist nach beiden Seiten offen. Es verbindet das Inntal im Westen mit dem Raum Kitzbühel im Osten.

Die "Grasberge" des Brixentales liegen eingebettet zwischen den Felswänden des Wilden Kaisers und dem Eis-Panorama der Hohen Tauern. Die Gletscher der Eiszeit haben dem Tal die Wannenform gegeben und die uralten Gesteine der Berge zu einem idealen Schigebiet und Wandergelände geformt.

Geliebte Bergwelt wann sehe ich dich wieder ?
.
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19. Nov. '11
Rolf Zacher

Der 69-jährige Rolf Zacher wird von der Musikpresse schon mit dem 1937 geborenen, italienischen Liedermacher Paolo Conte verglichen. Ein wenig Jazz, ein wenig Latin, eine Prise Humor und ganz viel Zacher. Der einstige Baggerfahrer und Kellner wird dabei von dem Quartett hochkarätiger Musiker unterstützt, das schon an der Produktion von "Latest Hits“ (2008) beteiligt war.

Dabei sind sein Produzent und Autor- Martin Bechler am Bass, Bert Smaak am Schlagzeug, und Alexander Paeffgen an Piano und Keyboards. Mit dieser Kapelle zeigt Zacher eine wunderbar eigenwillige Show seiner eigenen Songs und Liedern aus alten Tagen, das Ganze ergänzt mit ungehörten Coverversionen Zachers liebster Songs.


"Den Teufel kannst Du nicht ewig reiten", singt Zacher in seinem Stück "Die einen bleiben liegen" und besingt darin all diejenigen, die aus unterschiedlichen Gründen für immer gehen müssen. Meist sind es die Besten, die zuerst gehen. Die anderen bleiben zurück.

Zachers Leben ist auch Programm bei der Show am 24. Februar 2011. Zwischen den selbstreflektierenden, beschwingten aber auch nachdenklichen Songs wird der beliebte Filmschauspieler und Musiker Anekdoten zum Besten geben. Viel zu erzählen hat er ja mit 69 Jahren. Da sind nicht nur Geschichten über Frauen und Partys dabei.

Männer wie Rolf Zacher können ihre Geschichten noch mit einer gehörigen Portion Weisheit versehen. Eigentlich dringt diese Weisheit ohnehin durch, wenn man ihm beim Schauspielern und Musizieren zusieht.

http://www.l-iz.de/Kultur/Tipps/2010/08/Der-musikalische-Schauspieler-in-Leipzig-Rolf.html
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16. Nov. '11
Monte Grande


Wie können Körper und Geist als ganzheitliches Wesen existieren? Der Chilenische Neurobiologe Francisco Varela beschäftigte sich von seiner Kindheit bis zu seinem frühzeitigen Tod mit dieser Frage. Die Struktur des Films basiert auf Varelas nicht-linearem Denken und fokussiert auf Autopoiesis, Ethik, Bewusstsein, Meditation und Sterben. Erzählt und reflektiert wird von ihm selbst, von seinen Familienangehörigen, von führenden Wissenschaftern, engsten Freunden und Denkern wie Seine Heiligkeit der 14. Dalai Lama, Heinz von Foerster der Vater der Kybernetik, Evan Thompson, Anne Harrington, Humberto Maturana und anderen. Drei Kernthemen prägen den Film: die Beziehung zwischen Körper und Geist (Verkörperung), der Sinn persönlicher Verantwortung (Autonomie) und die Spiritualität.

http://www.montegrande.ch/deu/home.php
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14. Nov. '11
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Die Spirale

Die Spirale ist ein uraltes heiliges Symbol aller Kulturen - Symbol für die SCHÖPFUNG. Das Bild der Spirale taucht auch immer wieder in den Erscheinungen der SCHÖPFUNG als Prinzip auf, im Makrokosmos (Galaxis, Spiralnebel, Weg der Planeten) und im Mikrokosmos (Weg der Atome und Moleküle, Schneckenhaus). Es ist ein Universal-Symbol

Die Spirale zeigt auch den Weg der Verinnerlichung an, sie ist Symbol der Meditation; sie führt in die Mitte, ins Innere, also zu sich selbst = zu GOTT. Man kann die Mitte aber nicht erreichen, festlegen, definieren (weil da nicht mehr der Verstand existiert). Die Mitte ist unendliche KRAFT, absolute Dichte, Wirbel, 'schwarzes Loch', also Unbekanntes, kann vielleicht auch von einigen als 'verzehrendes Feuer' oder 'absolutes SCHÖPFUNGS-und Vernichtungspotential' wahrgenommen werden, je nachdem, was sie in ihren HERZEN wahrnehmen.

Als Schwingungssymbol ist die Spirale zugleich das Zeichen der Musik, insbesondere das Abbild der Obertonreihe. Die Berechnung der wichtigsten Spiralpunkte ist wie folgt: Verkürzt man den Radius (4/4 =1) eines Kreises bei einer Vierteldrehung jeweils um ein Stück, und zwar um 1/5, 2/6, 3/7 usw., so trifft man bei 4/8 = 1/2 auf die Mitte des ursprünglichen Radius und hat den Beginn der Obertonreihe und zugleich den Beginn der 'Weltspirale'.
Verkürzt man den Radius immer weiter (1/9, 1/10, 1/11...), bildet die so entstehende Spirale, immer enger werdend, die Gesamtheit der akustischen, elektromagnetischen, der Licht- und Atomschwingungen mathematisch exakt ab.
Das heißt, die Spirale ist ein Symbol der EINHEIT VON NATUR UND GEIST.
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12. Nov. '11
Wasser für alle

In Sebastians words...


1,1 Milliarden Menschen weltweit haben keinen Zugang zu sauberem, frischen Wasser. Das ist jeder 6. Mensch. Die Organisation charity:water hat es geschafft das klassische Spendensammeln zu revolutionieren.

Durch einfache Funktionalitä über das Internet wird undurchsichtige Bürokratie vermieden und alle Spenden werden ohne Umwege direkt zu 100% an Brunnenbau Projekte weitergeleitet. Ziel ist es, US$ 5.000 (ca. 3.350 EURO)zu sammeln, um den Bau eines kompletten Brunnens zu finanzieren. Gelingt mir das, werde ich dieses erste Projekt als Grundstein sehen weitere, andere Projekte zu initiieren und unterstützen und darüber hinaus Menschen in meinem Umfeld zu motivieren, selbst aktiv zu werden (regional, national oder auch international).


http://mycharitywater.org
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09. Nov. '11
"Wir nehmen auch Quereinsteiger!“

Werdet politisch, war das Motto des Nachmittags vom zweiten Tag der Utopia-Konferenz 2010 in Berlin. Die Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Renate Künast, widmete sich auf der Utopia-Konferenz 2010 dem Thema „Warum es sich jetzt lohnt, in die Politik zu gehen". Seht selbst im Video, warum es sich auch für euch lohnen könnte!


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04. Nov. '11
HRH presents an honorary CBE to Kevin Spacey

The Prince of Wales today presented an honorary CBE to Hollywood actor Kevin Spacey for his services to drama.

The 51-year-old star, and Prince’s Trust ambassador, is the star of a string of blockbusters such as American Beauty and The Usual Suspects.

The Oscar-winning actor has also been Artistic Director of London's Old Vic theatre since 2003.

He received his award from The Prince of Wales at a private ceremony in Clarence House, in Central London.

Mr Spacey said: "I was hugely, hugely delighted that Prince Charles has awarded me the CBE, which the Queen has so generously given to me for my services to theatre."

Honorary awards are made to foreign nationals in recognition of exceptional service to the UK.

Mr Spacey has attracted star names to appear at the Old Vic during his seven-year tenure and has regularly appeared in productions himself.

The Southwark-based Old Vic is one of London's oldest theatres, having opened in 1818.

Mr Spacey said: "He (The Prince) was just extraordinarily generous about the work we've done at the Old Vic over these past seven seasons that I've dedicated myself to the revival of this brilliant, wonderful theatre and for all the belief that I have that arts and culture are a hugely important part of our lives."

The actor, who now lives in London, was briefly interrupted as a number of guards in ceremonial dress marched behind him.

He added: "Frankly for me to be standing here today in front of Clarence House having a rather British scene happen directly behind me makes me feel very happy and proud to call London my home."

www.princeofwales.gov.uk
.

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28. Okt. '11
Dritte Utopia Konferenz -Was können wir tun, um die Welt zu einem besseren Platz zu machen?




Heute findet die 3. Utopia Konferenz: 36 Stunden mit Renate Künast,
René Obermann, Bianca Jagger statt .

Der Entritt ist frei.

Am 28. Oktober um 14.00 Uhr beginnt die dritte Utopia Konferenz in der Berliner Malzfabrik und macht sich mit den Vordenkern unserer Zeit auf die Suche nach Antworten. Die Fragen: Was können wir tun, um die Welt
zu einem besseren Platz zu machen? Welche Trends und Entwicklungen können uns dabei unterstützen?

„Wir erleben in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik dramatische Veränderungen und ein Aufwachen, das viel Potential für positive Entwicklungen birgt. Diese Bewegungen zu verstehen und zu verstärken ist das erklärte Ziel unserer Konferenz“, so Claudia Langer, Gründerin von Utopia, Deutschlands größter
Community für strategischen Konsum.

Keynote-Speaker wie Renate Künast, Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, René Obermann, Vorstandsvorsitzender der Telekom, die international tätige Aktivistin Bianca Jagger, Aktivist und Schauspieler Hannes Jaenicke, Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes (UBA) u.a. werden sich in der neu entwickelten, schnellen, komplett interaktiven Konferenz den drei aus Sicht der Utopia Community wichtigsten Themenfeldern widmen: Politik, Wirtschaft und Aktivismus.

Die Highlights:

Politik
Renate Künast, die vermutlich eine Woche später ihre Kandidatur für die Wahl zur Regierenden Bürgermeisterin von Berlin bekannt geben wird, wirbt unter dem Titel ≥Warum es sich jetzt wieder lohnt, in eine Partei einzutreten„ aktiv für eine neue Positionierung von Bürgerengagement in der Gesellschaft und in den Parteien. Ihre Gegenspieler Gregor Hackmack (abgeordnetenwatch.de), Pedram Shahyar (attac) und Diana Vogtel (350.org) werden auf Künasts Thesen antworten und in Frage stellen, dass die Parteien der Ort für die Entfaltung größtmöglicher gesellschaftlicher
Gestaltungskraft sein können. Die Diskussion wird von Harald Welzer moderiert, der den Themenblock „Werdet politisch“ auch eröffnen wird.

Wirtschaft
Alle reden von ethischem oder nachhaltigem Wirtschaften, aber wie „grün“ kann ein großes Unternehmen, wie die Deutsche Telekom tatsächlich werden, selbst wenn alle Anstrengungen auf dieses Ziel gelegt werden? Die Antwort darauf kommt von René Obermann, der als Vorstandsvorsitzender die Deutsche Telekom AG zur Nummer 1 der Nachhaltigkeit machen will. Nach seiner Keynote-Speech wird sich Obermann live einem Q und A-Workshop mit den Konferenzteilnehmern stellen.

Aktivismus
„Wut allein reicht nicht“ sagt Hannes Jaenicke, der seine Popularität als Schauspieler seit vielen Jahren für Umweltthemen einsetzt, in seiner Eröffnungsrede. Jaenicke
zeigt an Hand seiner eigenen Geschichte Möglichkeiten auf, wie jeder Bürger sich aktiv engagieren kann.
Bianca Jagger rundet das Programm am Freitag ab, mit ihrer Rede „Now is the Time to Move Beyond Petroleum!".


400 Teilnehmer vor Ort, 4.000+ Teilnehmer im Live Stream
Der Erfolg des letztjährigen Livestreams mit 3.500 Zuschauern war den Konferenzmachern Ansporn, dieses Jahr ein noch breiteres Publikum erreichen zu wollen. Über www.utopia.de steht die Teilnahme an beiden Konferenztagen allen Interessenten kostenfrei offen. Die Konferenz wird auf zwei Kanälen übertragen, in die sich der Zuschauer mit einem Mausklick einschalten kann.

Der Utopia Ward

Am Abend: Die Preisverleihung an Menschen, Organisationen, Produkte und Unternehmen des Jahres in einer großen Gala, am Abend des 28.10., ebenfalls in der Malzfabrik, werden auch dieses Jahr wieder die Preisträger des Jahres gekürt.
Utopia darf sich über zahlreiche prominente Unterstützer freuen: als Laudatoren stehen Hannes Jaenicke,
Bettina Zimmermann, Ole Tilmann, Nova Meierhenrich und Kirsten Brodde auf der Bühne. Das Rahmenprogramm bestreiten Singer-Songwriter Philippe Poisel und die Band Revolverheld.

Das Besondere am Utopia Award ist die gewollt unterschiedliche Bewertung der Preisträger durch die
Experten des Utopia Stiftungskuratoriums, die oft vollkommen anders ausfällt als die Entscheidung der Utopia Community. Aus diesem Spannungsfeld bezieht der Juryprozess seinen Reiz und seinen besonderen Wert.

Der Veranstaltungsort
Malzfabrik, Bessemerstraße 2-14, Berlin (Bahnhof Südkreuz)

Weitere Informationen zum Programm und zum Veranstaltungsort finden Sie unter konferenz.utopia.de



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24. Okt. '11
2
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Echte Poeten erkennt man daran, dass man sie nicht auf Anhieb versteht

Sila Blume erzählt : »Ich habe mich viele Jahre mit der Frage beschäftigt: Was bedeutet Sterben? Ich habe darüber Gedichte geschrieben, Lieder, auch eine kleine Oper. Und dann habe ich bei Milan Kundera den Satz gelesen: ›Der Mensch lebt nie‹ – weil er sich sein ganzes Leben mit der Frage beschäftigt, wie man überhaupt leben kann. Am Ende des Lebens hat der Mensch alles versucht, aber er hat nicht gelebt. Ich wollte beweisen, dass es anders geht, und so inszenierte ich für den Menschen, der ich war, ein Ende, damit er anfangen konnte zu leben. Wichtig war mir dabei: Meinen Namen entscheide ich. Und meinen Geburtstag entscheide ich. Seit 1999 bin ich Sila Blume. Und mein Geburtstag ist am 21. Oktober. Ich wollte geboren werden, wenn alles stirbt.«

www.effilee.de
Sila Blume
Sila Blume über die Flower of Change :

Als ich diesen Ableger erhielt, war es für mich klar: entweder kommt Leben und begleitet diese Lebendigkeit oder diese Lebendigkeit muss noch ein wenig auf Lebensräume warten. Der Ableger wird es mir sagen.

Täglich und mehrmals am Tag schaute ich hin - ins Wasser, überprüfte ob im Wasser was wächst, schaute auf die Farben und den Zustand der Blätter, roch immer wieder dran... Wochen lang...

An Lebendigkeit fehlt es mir weiterhin nicht.

Ein zweiter Ableger wird mir sicherlich mehr sagen.

Artists for Flower of Change - Sila Blume (Bitte klicken)
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23. Okt. '11
Der letzte Geburtstag

Der letzte Geburtstag

Hermann Schreiber über den Tod von Hanns Joachim Friedrichs

Die 15 oder 20 Menschen, die sich an einem kalten, mit Schnee garnierten Märztag 1995 am Sterbelager des Fernsehjournalisten Hanns Joachim Friedrichs versammelten, wußtenm saß dies der letzte Geburtstag des Freundes sein würde. Seine Tumor-Krankheit hatte, schneller als erwartet, das Endstadium erreicht. Aber wie feiert man den Geburtstag eines Sterbenden? Konnte es noch irgend etwas geben, das ihn an einem solchen Tag erfreuen würde? Wenn überhaupt, dann konnte es nur etwas sein, das über diesen Tag hinaus Bestand hatte.

Ein paar Tage vor diesem Geburtstag taten sich ein gutes Dutzend alter persönlicher Feunde, zu denen ich gehörte, zusammen und stifteten in Friedrichs' Namen einen Preis für Fernsehjournalisten, der von einem eigens gegründeten Verein nun alljährlich verliehen werden soll. Diese Stiftung - schön formuliert in einer Urkunde und in eine edle Ledermappe gesteckt, in die sein Name geprägt war - sollte unser Geschenk sein zu seinem Geburtstag und unser Beitrag zu seinem Andenken.

Als der "Verein" sich am Spätnachmittag des 15. März 1995 in Friedrichs' Wohnung in der Hamburger Abteistraße versammelte, erwartete Hanns uns nicht, wie erhofft, in den Wohnräumen. Er war schon zu schwach aufzustehen, und es war zunächst auch nicht klar, ob er noch wach genug sein würde, uns alle wahrzunehmen. Dennoch kamen wir nicht in ein stilles, von ängstlicher Erwartung gelähmtes, sondern in ein ganz lebendiges Haus, in dem auch das Lachen nicht verstummt war. Das lag an der großen, verzweigten, auch recht kinderreichen Familie von Ilse Madaus, der Frau, mit der Hanns seine letzten Jahre in bemerkenswerter Harmonie verbracht hat. Es waren nicht nur Ilses Kinder samt Ehegatten, sondern auch einige von Ilses Enkeln da und verschafften Nelson, dem Hund des Hauses, einem ebenso kräftigen wie folgsamen Labrador-Boxer, die sehr erwünschte Bewegung. Alles war vorbereitet für eine kleine Party, und als die Gäste versammelt waren, gingen wir ins Schlafzimmer und drängelten uns um das Bett des sterbenden Freundes.

So ähnlich muß das früher gewesen sein, als das Sterben noch nicht verbannt war und das Abschiednehmen noch der Familie gehörte und den Freunden. Hanns war sehr still, aber durchaus präsent und trug seine Schwäche klaglos, nur ein bißchen betreten, wie einen Anzug, der schon mal besser gesessen hat. Die Nähe, die wir alle zu ihm und auch zueinander empfanden, lag gewiß nicht nur an der Enge des Raumes. Vielleicht waren wir befangen, aber die meisten Anwesenden waren Journalisten oder Medien-Menschen, denen Befangenheit so fremd ist wie Pathos, und also redeten wir miteinander wie immer, nur viel herzlicher. Ulrich Wickert, der Vereinsvorsitzende und Friedrichs-Nachfolger bei den Tagesthemen, las die Stiftungsurkunde vor, und zu den künftigen Verleihungen des Preises sagte er: "Wo immer du dann auch sein wirst, Hanns, du wirst dabei sein." Dann tranken wir einen Schluck Champagner und sangen, so gut es eben ging, "Happy birthday". Ja, natürlich haben wir auch geweint, alle irgendwann mal, auch Hanns - aber nicht verzweifelt und auch nicht deprimiert, sondern eben in jener "höheren Bewußtheit des umgebenden Gefühls", die von diesem Menschen ausging, von dem wir Abschied zu nehmen hatten.

Und dann gab es doch noch eine richtige Geburtstagsfeier, mit Snacks und Smalltalk und allerhand Gelächter. "Es gab wunderbar leichte Gespräche manchmal", hat einer der versammelten Freunde, Jürgen Leinemann, später gesagt, "von einer befreiten Heiterkeit, wie sie nur im Wissen um den nahen Tod aufkommt. Liebevoll und getragen von zärtlicher Aufmerksamkeit füreinander." Während der Trainer Otto Rehagel und der fußballkundige Theatermann Jürgen Flimm sich in ein Fachgespräch mit dem ehemaligen Sportstudio-Moderator Friedrichs verwickelten, gingen die übrigen Gäste zum Buffett und kamen nach und nach mit ihren Tellern und ihren Gläsern wieder ins Schlafzimmer. Es wurden Stühle geholt und volle Flaschen, und schließlich biwakierten wir zwei oder drei Stunden am Bett und auf dem Bett des Todkranken und genossen diese Gemeinsamkeit, als wären wir so freundschaftlich noch nie beisammen gewesen und würden es auch nie wieder sein. Leinemann hat das in seiner Totenrede so beschrieben: "Es waren aber auch wir die Beschenkten. Wir haben dir, du hast uns ein Fest bereitet."

Daß er einen inoperablen Lungenkrebs mit Metastasen in der Leber hatte, das wußte Hanns Joachim Friedrichs mit letzter Sicherheit seit dem 27. Dezember 1994. Darauf gefaßt gemacht hat er sich spätestens während der vielen Untersuchungen, die dem Ereignis vorangingen, das er "die Urteilsverkündung" nannte. Wer in den Tagen des Jahreswechels 1994/1995 mit ihm telefonierte, hörte den Todkranken sagen: "Ich fühle mich doch gar nicht so. Ich sehe auch nicht so aus. Und ich hätte ja ganz gern noch ein bißchen länger gelebt." Aber er sagte auch: "Es ist vorbei. Ich bereite mich auf den Tod vor." Und er sagte: "Ilse und ich werden jetzt heiraten."

Gehandelt hat er sofort, gehadert fast nie. Er hat nicht resigniert, aber aufbegehrt auch nicht. Die Mediziner sollten ihre Chance haben, den Versuch einer Chemotherapie eingeschlossen. Aber daß ihnen ein Wunder gelingen würde, hat der Patient nie geglaubt. Er hoffte allenfalls auf eine Verlängerung und auf relative Beschwerdefreiheit. Für den März war eine Golfreise an die Algarve gebucht; sie wurde erst im Februar abgesagt. Und gleich nach der "Urteilsverkündung" fuhren Hanns und Ilse zu Silvester in ihre Sylter Wohnung.

Jürgen Leinemann und seine Frau waren bereits auf der Insel, und so wurden sie zu Gefährten dieser letzten Wegstrecke. In seiner Totenrede hat Leinemann dies den übrigen Freunden und Weggefährten, die in der kleinen Kapelle auf dem Friedhof im Hamburger Stadtteil Nienstedten versammelt waren, so erzählt: "Hanns wollte am Schluß seines Lebens keine losen Enden herumbaumeln sehen, wie er sagte, 'no unfinished business'. Zielstrebig leitete er die Trauung mit Ilse ein. Er wollte Heimat haben. Und Eindeutigkeit. Und das hat er so unverkrampft ausgestrahlt, daß sich der freundliche Standesbeamte Buttgereit in Westerland nicht scheute, von 'der kurzen Zeit' zu sprechen, 'die Ihnen bleibt'. Er wünschte Glück, mehr nicht. 'Was soll ich Ihnen denn schon vom Leben erzählen', sagte der Beamte, der mit liebevoller Beharrlichkeit eine bürokratische Hürde nach der anderen wegzuräumen hatte, bevor die schnelle Heirat möglich wurde. 'Sie wissen doch beide so viel mehr davon als ich.' Es war ein eiskalter Januartag auf der Insel. Zur Trauung schlichen wir nach Feierabend ins Standesamt neben dem Spielcasino - das Brautpaar, Ilses Bruder Gerd, seine Frau Evelyn und wir. Kein Mikrophon, kein Notizblock, keine Fotografen weit und breit. Das hatte auch was von einem gelungenen Coup. Es gibt kein Foto von der Zeremonie, nicht einmal ein privates. Nur Erinnerungen. Dann kam sofort das Fieber. Wie ein Überfall. Wir haben noch kurz angestoßen in Munkmarsch (in Friedrichs' Wohnung), da klapperten Hajo schon die Zähne."

Der Coup auf dem Standesamt von Westerland war natürlich auch ein Affront - gegen die Boulevardpresse, die alles getan hätte, um an die Fotos und an die Schlagzeilen zu kommen, mit denen die späte Hochzeit des todkranken TV-Stars dann vermarktet worden wäre. Es gibt noch mehr solche Affronts in den letzten Äußerungen des Hanns Joachim Friedrichs, besonders in dem Aufsehen erregenden, eine Woche vor seinem Tod geführten und einen Tag vor seinem Tod erschienenen Spiegel-Gespräch - die Erwähnung "irgendeines journalistischen Strichjungen aus der ARD-Hierarchie" zum Beispiel, oder seine Erklärung der Bildschirm-Popularität, die ausschließlich auf "Frequenz" beruhe: "Du kannst so dumm sein, daß dich die Schweine beißen, du mußt nur jeden Tag so dumm sein, daß dich die Schweine beißen." Das ist in den hochgestimmten Nachrufen kaum zitiert worden, ist aber erinnernswert, denn es zeigt, daß dieser Mann am Ende seines Lebens durchaus auch an den Antagonismen festhalten wollte, mit denen er umgegangen war, die er vielleicht sogar geschaffen hatte, weil er sie notwendig, mindestens in Ordnung fand. In der Tat hat er auch auf dem Sterbebett keinerlei Neigung gezeigt, zerbrochene Freundschaften mit einem wohlfeilen Wort der Versöhnung im Angesicht des Todes wieder "einzurenken", wenn er fand, daß sie zu recht zerbrochen seien. Er war auch in diesem Betracht mit sich im reinen.

"Hajo", dieser Sonntagsjunge, hat den Sinn seines Sterbens in seinem Leben gefunden. Er hatte alles getan, was er tun wollte, und also barg das Ende keinen Schrecken für ihn. "So ist das nun, und so mußt du das nehmen. Was wirklich Wichtiges versäume ich nicht." Er war ein Hanns im Glück und ist es bis zuletzt geblieben. Oder wie sonst soll man erklären, daß ein Mann Ende sechzig, der den größten Teil seiner Zeit als begehrter Junggeselle "in Gesellschaft angenehmer Damen" zugebracht hat, zum Lebensende in eine intakte Familie einheiratet, die ihn zum Sterben aufnimmt wie ihren Patriarchen? Und daß er so sterben kann, wie er gelebt hat, ohne Kampf und ohne Schmerzen?

Die Aussicht auf ein besseres "Leben danach" hat er nicht gebraucht; sie wäre ihm ganz unglaubwürdig erschienen. Die Frage, ob es ein Leben nach dem Tod gebe, hat ihn ergo nicht beschäftigt, auch nicht auf dem Sterbelager. Die zahlreichen Nachruf-Zitate seines Spruchs "Man sieht sich im Himmel, auf Wolke 7" (der sogar geistliches Lob erfahren hat) mißverstehen eine selbstironische Nebenbemerkung; jedenfalls unterschlagen sie die eindeutige Feststellung: "Ich glaube nicht an das Leben nach dem Tode. Auch nicht an Seelenwanderung oder an eine Wiedergeburt." Sterbebett-Visionen von einer anderen, besseren Welt hat er ebenfalls nicht gehabt - wie Adenauer etwa, dieser Menschenverächter, der wenige Tage vor seinem Ende noch erzählte, er habe geträumt, "daß im Laufe der Jahrtausende die Menschen doch besser würden". Friedrichs hatte "wilde Träume..., optische Kurzzitate, Realitätsfetzen, Erinnerungsschübe" aus dem gelebten Leben. Was das Jenseits angeht, so hätte er es gewiß eher mit Karl Moor aus den Räubern gehalten: "Sei wie du willst, namenloses Jenseits - bleibt mir nur dieses mein Selbst getreu. Sei wie du willst, wenn ich nur mein Selbst mit hinübernehme. Ich bin mein Himmel und meine Hölle."

Daß er das Ende seines Lebens selbst bestimmen wolle, und zwar dann, wenn dieses Leben ihm nicht mehr sinnvoll erschien - daran hat Hanns Joachim Friedrichs, spätestens seit er wußte, daß er unheilbar an Krebs erkrankt war, keinen Zweifel gelassen. Zwar hat er längst nicht so viel zu leiden gehabt wie viele, allzu viele Krebspatienten im Endstadium. Aber er litt in den letzten Lebenstagen sehr unter dem rasch fortschreitenden körperlichen Verfall - kein Wunder bei einem Mann, der zu seiner Körperlichkeit allzeit ein sehr intensives, vor allem intensiv ästhetisches Verhältnis gehabt hat. Er erfuhr, "daß der Kranke... trotz der immer wirksamer werdenden Mittel medizinischer und sozialer Assistenz Gefahr läuft, sich von der eigenen Gebrechlichkeit erdrückt zu fühlen"; wenigstens diesen Satz aus der Enzyklika Evangelium vitae Johannes Pauls II. hätte er gewiß unterschrieben.

Er durfte sicher sein, daß eine Bitte um Sterbehilfe gehört und auch befolgt worden wäre. Er hatte mehr als nur einen Freund, den er - wie Sigmund Freud seinen Max Schur - hätte beim Wort nehmen können. Er hat das gewußt, und es hat ihm geholfen, einen Zustand zu ertragen, den er eigentlich als unerträglich empfand. Wer in den letzten Tagen seines Lebens noch mit ihm sprechen konnte, bekam das auch zu hören: "So wie ich jetzt lebe, will ich nicht leben. Werde ich auch nicht lange leben. Wenn da nicht von der Medizin aus was passiert, dann passiert von mir aus was." Aber "passiert" ist dann doch nichts. Hanns Joachim Friedrichs hat keine Sterbehilfe gebraucht. Er ist gestorben, als er nicht mehr leben wollte. Er ist seinen eigenen Tod gestorben.

Zwei drei Tage vor dem Ende zog er sich zurück in ein Zwischenreich, in das ihm auch die Seinen nicht mehr folgen konnten. Er war kaum noch ansprechbar. Versuche, ihm etwas mitzuteilen, wehrte er mit einem gemurmelten "später" ab und versank wieder in einen Dämmer, den die bescheidene Dosierung der schmerzlindernden Medikamente in seinem Tropf schwerlich auslösen konnte. Am Abend des 27. März meinte Helge, sein angeheirateter Schwiegersohn und von Beruf Facharzt der Anästhesie, bei seinem letzten Besuch am Krankenbett, es werde wohl noch zwei Tage so gehen. Ein paar Stunden später, kurz vor ein Uhr nachts am 28. März, starb Hanns Joachim Friedrichs, mit sich und seinem Tod im Frieden.

In dieser Nacht saßen Ilse, seine Frau, ihr Sohn Tilman und dessen Gefährtin Sybille, die Tochter der ersten Frau Friedrichs, noch viele Stunden am Bett des Toten, der gar nicht tot aussah, tranken Tee, weinten und redeten von ihm. Und mehr als einmal hatten sie das deutliche Gefühl, Hanns höre ihnen zu.

www.hanns-joachim-friedrichs.de
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20. Okt. '11
2
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Wer bist du ?

" Wer sich selbst verlässt,
um anderen verlässlich zu sein,
der kann sich nie mehr ,
nie mehr auf sich selbst verlassen.
Und er wird immer verlassen sein."
W. Spenger

Wenn dieser Blogbeitrag heute den Weg
zu Dir gefunden hat, solltest Du Dir Gedanken machen,
wer Du bist. Diese Frage, so einfach sie am Anfang
auch erscheint, stellt sich doch als weitaus
schwieriger heraus, als man vermutet. Sind wir
nicht für jeden eine andere Person? Frau, Mutter, Geliebte,
Freundin, Kollegin, Schwester usw.,
aber wer sind wir für uns selbst?
Es gibt so viele Rollen und Masken, die wir auf unserem
Weg durch den Alltag benutzen, dass es manchmal
geschieht, dass wir uns darin verlieren...

Bist Du Dir treu geblieben, Deinen Träumen,
Idealen und Zielen? Versuche Dir selber näher zu kommen.
Frage Deine Freunde, was sie in Dir sehen.
Vielleicht machst Du einen langen Spaziergang und
versuchst mit Dir ins Reine zu kommen.

Herzlich grüßt
Annette Maria
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12. Okt. '11
Unter den Metropolen - Boston, Philadelphia

Boston und Philadelphia verbindet eine bisher wenig bekannte Gemeinsamkeit: die Freimaurer. Von versteckten Tunnelsystemen und Gräbern unter dem Bostoner Norden bis zu Wasserspeichern von unglaublichen Ausmaßen, die - kaum beschädigt - noch heute unter Philadelphia existieren: Der Geheimbund der Freimaurer hinterließ seine Spuren überall in der Stadt. Von den Revolutionsschlachten von Fort Mifflin bis zur Planung der Untergrundbahnen: Der geheimnisvolle Einfluss dieser Männer ist legendär. Diese Dokumentation des HISTORY CHANNEL nimmt den Zuschauern mit an erst kürzlich entdeckte Orte und enthüllt so einen Teil der amerikanischen Geschichte, dessen Spuren ausschließlich im Untergrund erhalten geblieben sind.
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11. Okt. '11
ein "Bottroper Mädel"

Hallo ihr Lieben,

in Dramen und Komödien sind Frauen mit Tiefgang ihr Fach: Ulrike Kriener gehört dank ihrer enormen Wandelbarkeit zu den meist beschäftigten Charakterdarstellerinnen Deutschlands. Ihre besondere Fähigkeit, den Zuschauer innere Dramatik hinter der eher unauffälligen Alltagsfassade spüren zu lassen, trug ihr für mittlerweile über 70 TV- und Kinofilmen das einhellige Lob von Publikum und Kritik ein.
So wundert es nicht, dass Ulrike Kriener (55) sich jetzt über den "Deutschen Fernsehpreis als beste Hauptdarstellerin" freuen durfte.

Ihre Rolle einer Mathelehrerin im verzweifelten Kampf gegen den "Klimawechsel" hatte die Jury überzeugt. In einer atemberaubenden Robe begeisterte die Kriener am Samstag die Fotografen vor dem Kölner Coloneum und bewies: Wahre Erotik hat nichts mit Alter zu tun.

Am liebsten mag ich ihre Rollen in denen sie ihrem "Bottroper Mädel" eine Spielwiese anbietet. Wenn sie diese "raue Schale" mit Herz und Tiefgang glaubwürdig zeigt... Zuletzt in "Butter bei die Fische".

Und dann gibts noch eine besonder Aufgabe in Ulrike Krieners Leben :

"Bei vielen Menschen gibt es Momente im Leben, da fallen alle Sicherheiten weg, auch Freunde und Bekannte sind sprachlos. Ich glaube, in solchen Momenten ist es gut, die Nähe der Malteser zu erfahren. Eine Nähe, die über den Moment hinaus hilft!"...

sagt sie ...und meint es zutiefst, das spürt man...

Herzlich grüßt
Annette Maria







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08. Okt. '11
Friedensnobelpreis für Menschenrechtler Liu Xiaobo

Friedensnobelpreis für Menschenrechtler Liu Xiaobo

Der chinesische Dissident und Menschenrechtler Liu Xiaobo hat den Friedensnobelpreis bekommen. Er sitzt derzeit in China in Haft.

Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an den inhaftierten chinesischen Dissidenten Liu Xiaobo. Das teilte das norwegische Nobelkomitee in Oslo mit. Er wird für seinen Kampf für die Menschenrechte ausgezeichnet, hieß es zur Begründung. Der mit umgerechnet knapp 1,1 Millionen Euro dotierte Preis wird am 10. Dezember überreicht.

Der inhaftierte chinesische Bürgerrechtler ist auch Ehrenvorsitzer des PEN-Clubs unabhängiger chinesischer Schriftsteller. Der 54-jährige Dissident ist einer der führenden Köpfe hinter der „Charta 08“, dem Appell für Demokratie und Menschenrechte in China. Das Manifest wurde im Dezember 2008 aus Anlass des 60. Jahrestages der Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen veröffentlicht und sieht sich in der Tradition der Charta 77 der früheren tschechoslowakischen Dissidenten.

Unter dem Vorwurf der „Untergrabung der Staatsgewalt“ wurde Liu Xiaobo im Dezember 2009 zu elf Jahren Haft verurteilt. Der frühere Literaturdozent saß davor schon zweimal in Haft: Wegen seiner Beteiligung an der blutig niedergeschlagenen Demokratiebewegung 1989 kam er zwei Jahre in Haft, 1996 musste er wegen seiner Aktivitäten für drei Jahre in ein Umerziehungslager.

Der Friedensnobelpreis gilt als bedeutendste internationale Auszeichnung im Bemühen um eine friedlichere Welt. Stifter des Preises ist der schwedische Erfinder des Dynamits, Alfred Nobel (1833-1896). In seinem Testament beauftragte er das norwegische Parlament, das Storting, jährlich bis zu drei Personen oder Organisationen für ihre Verdienste auszuzeichnen.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article10150438/Friedensnobelpreis-fuer-Menschenrechtler-Liu-Xiaobo.html

Hallo ihr Lieben,

...welch eine mutige Entscheidung, bin beeindruckt !!

Herzlich grüßt
Annette Maria
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07. Okt. '11
Marilyn Monroe , Tapfer lieben

Es ist ein bemerkenswerter Fund, den Marilyn Monroes Erbin Anna Strassberg auf ihrem Dachboden gemacht hat. Sie hat einen Koffer mit Gedichten und Tagebuchaufzeichnungen von Marilyn Monroe gefunden.


Über vierzig Jahre lang haben diese Manuskripte unbeachtet in einem Koffer gelegen, nun erscheinen sie weltweit als Buch - Anfang Oktober in Deutschland, am 12.10. in England und den USA.

aspekte sagt :

Die Texte zeigen eine junge Frau, die ernsthaft um Selbsterkenntnis und künstlerischen Ausdruck ringt. Zum Teil haben die Notate etwas Bemühtes und Hilfloses, aber sie zeigen auch auf berührende Weise die Person hinter dem Mythos und geben Einblick in das Innenleben der wohl berühmtesten Frau des 20. Jahrhunderts.


Man erkennt hinter dem Image der erotischen Blondine einen Menschen, der nach Liebe und Anerkennung hungert - zutiefst verunsichert und traurig.


Marilyn Monroe, Tapfer lieben, Ihre persönlichen Aufzeichnungen, Gedichte und Briefe, S. Fischer Verlag. Quelle: S. Fischer Verlag




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30. Sep. '11
3
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DAS ENDE IST MEIN ANFANG

Tiziano Terzani, weltberühmter Autor und langjähriger Südostasien-Korrespondent des SPIEGEL, bittet am Ende seines ereignisreichen Lebens seinen Sohn Folco zu sich. Er will ihm die Geschichte seines Lebens erzählen, seine spirituellen Erfahrungen der letzten Jahre und wie er sich auf den Tod als „letztes großes Abenteuer“ vorbereitet. Die Familie ist versammelt, als Tiziano Terzani seine letzte Reise antritt und sich für ihn der Kreis des Lebens schließt. Nach dem Tod des Vaters gab Folco Terzani anhand seiner Aufzeichnungen das ergreifende Buch „Das Ende ist mein Anfang" heraus.

DAS ENDE IST MEIN ANFANG ist die einfühlsame und bewegende Adaption der gleichnamigen Lebenserinnerungen des langjährigen Südostasien-Korrespondenten des SPIEGEL, Tiziano Terzani. Buch „Das Ende ist mein Anfang“, aufgezeichnet von seinem Sohn Folco Terzani nach Gesprächen mit dem Vater, hat in Italien weit über eine halbe Million Exemplare verkauft und stürmte auch in Deutschland und anderen Ländern die Bestsellerlisten. Es ist das Vermächtnis eines der interessantesten Zeitzeugen und vielschichtigsten Menschen des zwanzigsten Jahrhunderts - ein Kultbuch für alle, die über sich selbst und den Zustand der Welt nachdenken.

Bruno Ganz macht mit einer schauspielerischen Tour de Force diese filmische Adaption des Erfolgsbuchs zu einem eindrucksvollen und zeitlosen Drama menschlicher Möglichkeiten. An seiner Seite überzeugt der junge italienische Schauspielstar Elio Germano als Folco (Preis als bester Darsteller in Cannes 2010 für LA NOSTRA VITA).

universum film....

Ich freue mich schon sehr auf diesen Film - herzlich Annette Maria
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29. Sep. '11
2
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Stolpersteine

Die Stolpersteine sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig. Mit diesen Gedenktafeln soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die im Nationalsozialismus ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die Stolpersteine sind kubische Betonsteine mit einer Kantenlänge von zehn Zentimetern, auf deren Oberseite sich eine individuell beschriftete Messingplatte befindet. Sie werden in der Regel vor den letzten frei gewählten Wohnorten der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster des Gehweges eingelassen.

Bis April 2010 hat Gunter Demnig über 22.000 Steine in etwa 530 Städten und Gemeinden in Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Italien, Österreich, Polen, Tschechien, der Ukraine und Ungarn gesetzt. Erste Stolpersteine in Norwegen und Dänemark sind geplant...
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28. Sep. '11
Charter for Compassion

Dear friends ,

On February 28, 2008 Karen Armstrong won the TED Prize and made a wish: for help creating, launching and propagating a Charter for Compassion. Since that day, thousands of people have contributed to the process so that on November 12, 2009 the Charter was unveiled to the world.
The Golden Rule requires that we use empathy -- moral imagination -- to put ourselves in others' shoes. We should act toward them as we would want them to act toward us. We should refuse, under any circumstance, to carry out actions which would cause them harm...
www.charterforcompassion.org


warmly

Annette Maria
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24. Sep. '11
1
  Kommentar
das Wunderbare ist immer schön

Künstler Wolfgang Nocke hat eine erstaunliche Karriere gemacht. Eine Karriere, die ihm nicht viele zugetraut haben, als er vor acht Jahren seine kleine Galerie an der Münsterstraße aufgeben musste und eher still aus Recklinghausen verschwand.
Nach 17 Jahren in der Festspielstadt verschlug es den Künstler nach Heidelberg. In der romantischen Altstadt eröffnete er eine kleine Galerie, die sich für Nocke zum Glücksfall entwickelte. Drei Millionen Touristen kommen Jahr für Jahr in die Stadt, die internationale „Laufkundschaft“ begann sich für Nockes Fantasiewelten zu interessieren. Es kam eins zum anderen, und schließlich schickte das Goethe-Institut seine Bilder um die Welt. Mit großem Erfolg vor allem in China ,den USA Portugal und England.
Vor gut einem Jahr ist Wolfgang Nocke in die Region zurück gekehrt, lebt derzeit wieder in Recklinghausen , wenn er nicht gerade in Taiwan oder anderswo unterwegs ist. Jetzt meldet er sich erstmals mit einem Projekt zurück, wobei die Verbindung nie ganz abgerissen ist.

Pierre Kremer über Nocke : Um die Arbeit von Wolfgang Nocke einordnen zu können, würden fast zwei Begriffe genügen; das Spiel und der als die Inspiration auslösendes Moment verstandene Spieltrieb. Intellektualistischer Vorurteile zum Trotz macht sich Wolfgang Nocke die Verwunderung, das Staunen zu eigen und setzt ohne Gewissensbisse die rosarote Brille auf. André Breton hätte dieser naiven Kühnheit und Selbstsicherheit sicherlich Beifall gespendet. Wie sagte er doch: „Wir sollten uns eine Scheibe davon abschneiden; das Wunderbare ist immer schön, egal welches Wundervolle schön ist. Es ist nur das Wunderbare selbst, das schön ist.”

bild Nocke


Wolfgang Nockes Werdegang ist entgegen der gewöhnlichen Richtung verlaufen. Viele verbessern ihre bildliche Darstellung bis zur eigentlichen,
a-deskriptiven Form, er ist von der geometrischen Abstraktion ausgegangen, um der Versuchung der gegenständlichen Kunst zu begegnen.
Bild Nocke


Nocke versteht diese als eine zusätzliche Dimension der vom Plastischen abgelösten Musik. Es scheint zum anderen, daß diese neu gefundene Wellenlänge eine Form von Lebensenergie begleiten soll, die über allen Defätismus erhaben ist. In seiner leuchtenden Einfachheit wirkt eine „Weiße Magie”. Man könnte fast sagen, daß sich diese leicht kühnen Farben in Geschmack, Geruch, Ton... verwandeln.




Bild Nocke


Entgegen den traditionellen Inhalten bedeutet bei Nocke „dunkel” nicht mehr „schlecht”. Vielmehr steht die Nacht für die Zeit des Traumes, die Entfaltung der Kreativität. In seinen Werken kommt immer wieder die Tiergestalt vor. Bei Nocke’s Katzen, Elephanten und Fischen handelt es sich nicht um Hieroglyphen, in dem durch die mentale Gewohnheit Gestalt angenommenem Sinn, vielmehr sind es die von einem vertrauten Geist bewohnten Formen, Phosphene, die heftig mit einer Seele versehen sind; nicht faßbare Lichtwesen.

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21. Sep. '11
Peace one day

“My experience of conflict is that those who are involved in it long for even a day of peace. To have a day of cessation of violence, that to me is an idea whose time has come.” Mary Robinson, then UN High Commissioner for Human Rights, from a filmed meeting with Jeremy Gilley

Dear friends ,

today I will send out new offsprings of my Flower of Change ...one will be sent to Israel for the very first time !!

LOVE & PEACE

Annette Maria
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20. Sep. '11
Picasso in Antibes

Hallo ihr Lieben,

einer meiner Lieblingsorte an der Côte d'Azur ist Antibes und mein Lieblingsort dort , das Picasso Museum ...

Das "Chateau Grimaldi" in Antibes wurde am 27. Dezember 1966 zum "Picasso Museum". Der Künstler wohnte dort ab Mitte September bis Mitte November des Jahres 1946, wo er eine grosse Anzahl an Werken schuf.

Besonders die Gartenterassen haben es mir angetan... Picasso muss sich sehr wohl gefühlt haben dort, konnte er doch eine himmlische Aussicht genießen...
Werke von Nicolas Stael, Hans Hartung, Anna-Eva Bergman und andere wichtige Künstler des 20. Jahrhunderts werden auch ausgestellt. Eine beachtenswerte Skulpturensammlung von Germaine Richier und Werke von Miro, Bernard Pagès und Anne und Patrick Poirier kann man permanent auf der Terrasse bewundern.


Herzlich grüßt

Annette Maria
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17. Sep. '11
Hochzeit der Kulturen

Emotional, stimmungsvoll, perfekt und einfach bezaubernd: Das sind Hochzeitsmovies von unserer Flower of Change Patin Brigitte Baier- Moser

"… das Gegenüber auf allen Ebenen wahrzunehmen. Bildliche Kommunikation beflügelt die Phantasie. Deswegen ist es auch wichtig mit dem Gegenüber phantasievoll zu kommunizieren. Kommunikation kann dazu führen, dass man das Gegenüber richtig lieb gewinnt, dass man gemeinsam lachen kann."

..so die kreative Kamerafrau aus Österreich .

...Taschtücher brauche ich nun schon wieder, weil dieser Film unglaublich viele Gefühlsebenen anspricht . Einmal mehr sehr sensibel von dir eingefangen liebe Brigitte. Ein Brautpaar voller Liebe & Dankbarkeit im Ausdruck -

Übrigens , Brigitte und ihr Team reist europaweit um auch euer Event zu filmen...

http://www.hochzeitsmovie.com/#/hochzeitsmovie/
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06. Sep. '11
Erlebniswelten

Hallo ihr Lieben,

neulich nahm ich eines meiner Lieblingsbücher wieder einmal zur Hand . Ich tauche unglaublich gern ein , in den "Atlas der Erlebniswelten"

Der "Atlas der Erlebniswelten" entführt in die faszinierendste aller Welten, die Welt im Kopf. Die klassische Landkarte wird zur unerschöpflichen Spielwiese der eigenen Fantasie. Namen von Orten, Flüssen, Bergen und Tälern sind ersetzt durch vertraute Begriffe aus unserem Denken, Handeln und Erleben. Aus dem Mit- und Gegeneinander von emotionalen und geistigen "Landschaften" wie 'Geheimnis', 'Wissen', 'Tun und Lassen', 'Berge von Arbeit' oder 'Das große Schlemmen' entsteht eine assoziationsreiche Erlebniswelt, die vor allem eines verrät: Das wirkliche Abenteuer sind wir selbst.
Atlas der erlebniswelten
Eingeleitet wird jede Reise durch die unterschiedlichen Welten unseres Erlebens mit einem kurzen, philosophischen Essay - leichtfüßige, aber gedankenvolle Reflexionen über die Balance von Kunst und Leben, kurz: Lebenskunst. Sie regen an, begleiten, machen neugierig und ergänzen sich mit den Kartenwelten zu einem Meer der Möglichkeiten...

Herzlich grüßt

Annette Maria
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22. Aug. '11
2
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Hochsensibilität und Distanzen

Hallo lieber Jona ,wie gehts deiner Flower of Change? Heute fand ich diesen Text von dir , er spricht mir aus der Seele ....
Herzlich Annette Maria

Eine der Formen von Empfindsamkeit ist eine erhöhte Wahrnehmung für andere Wesen. Für Menschen, Tiere, Kommunikationen. Die beginnt, sobald jemand in Sichtweite kommt. Ich geh spazieren und auf freiem Feld kommt mir in 300 Meter Abstand jemand entgegen. Z.B. eine Frau, allein. Da fängt es in mir an zu kommunizieren und ich nehme die kleinste Regung der noch weit entfernten Person wahr. Bei mir springt dann alles wie auf einem präzisen Radar an. Ich sehe jede Form von körpersprachlichen Signalen, Beschleunigung, Verlangsamung, Seitenwechsel, Handtaschen, etc. Langsam werden Blickkontakte möglich, Gesichtszüge werden erkennbar. Ich sehe sehr gut und damit auch kleinste Angstregungen im Augenwinkel. Kopf und Hals, wer versteift sich, wer kann offen 'Grüezi' sagen? Ich grüsse dann meist sehr früh und laut, damit sich die Anspannung auflösen kann und ich als Mann meine Korrektheit in die Stimme geben kann. Dann passiert man sich, mal sich ansehend, mal einfach ohne jeden Blick.
Von da an spür ich die Person im Rücken. Ich nehme wahr, ob sich Schritte beschleunigen, ob es hinter mir hektisch und steif zu und her geht. Menschliche Verkrampfungen sind mir mit den Jahren erste Signale geworden, obwohl gerade die so gut versteckt werden können. Ich merke, wenn jemand deswegen zwischen Verschliessung und Höflichkeit laviert. Aber da kommt schon ein nächster Mensch am Horizont (die Schweiz ist voll von Menschen :-)
Zurück nach Hause. Menschen ums Haus, vor der Garage, in der Waschküche, im Treppenhaus, hinter Wohnungstüren, auf Terrassen und im Haus gegenüber, ... ich nehme alle wahr, weiss halbwegs wo sie sind, was sie tun und ob sie sich auf mein Tun beziehen. Es ist viel, an manchen Tagen zuviel.
Dann mache ich zu, lasse Sonnenstoren runter, gehe erst in menschenarmen Tageszeiten raus, nehme meist mein Auto, weil ich den ÖV kaum ertrage und versuche, irgendwo allein sein zu können. Damit sind auch Sonntage eine Qual, da nun all die Menschen überall sind, inkl. ihren ganzen Familien, Kindern, Hunden. So musste ich lernen, dass dies auch in einer zu nahen Beziehung eine massgebliche Rolle spielen kann.

Sollte ich also Arbeiten erfüllen können, wie Administration, Texte, Post, Buchhaltung etc. so muss ich allein sein. Mein Hauptwerk ist ja die Arbeit mit Menschen, im Coaching, im Unterrichten und im Prüfungsabnehmen. Wenn jemand in der Büro-Phase von mir Termine will oder irgendwie per Erwartungen für mich einen Druck erzeugt, geht mein Schaffen wie eine leere Batterie zugrunde. Ich gerate in eine latente Tatenlosigkeit, die zwar noch wahrnimmt, die aber kaum mehr produziert. Ich stagniere. Da kann ich noch Wäsche zusammenlegen oder staubsaugen, aber ansonsten ist fertig.
Daher: Ich habe gelernt, dass ich meine Zeit-Räume und meine Raum-Räume (Sphären) ohne Menschen brauche.
Daher - Distanz ist mir enorm wichtig geworden. Meine eigene Wohn-Höhle, wo ich mich zurückziehen kann und die mir positive Energien schenkt. Von dort aus kann ich mich erholen, tanken, meine Pendenzen abarbeiten (was ja jedem Menschen gut tut). Dann komme ich wieder hervor und bin präsent - mehr präsent, als vielleicht vorstellbar. Dann freue ich mich auf Menschen, Klientinnen und Klienten, Schülerinnen und Schüler, Absolventinnen und Absolventen, dann mag ihnen zuhören und für sie präsent sein. Dann geniesse ich mein Radar und mein Wahrnehmen, welches ich meistens nur 'Sehen' nenne.

Distanzen -
Damit ich ganz und gar auf meine Kunden eingehen kann, brauche ich menschfreie Momente. Daher zur Zeit mein Wunsch, vom Arbeitsort fern zu leben (ich arbeite in Zürich und lebe in Frankfurt), fremd, sozusagen. Heute analysiere ich meine Nähen und Distanzen und regle sie. Und tariere damit meine Hochsensibilität aus, die mich beschenkt, die mich beraubt. Da muss man was machen :-) ... ich tu es.

Herzlich, Jona Jakob Zürich
http://www.consensus-coaching.ch


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21. Aug. '11
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Daheim in zwei Welten

Dechen Shak-Dagsay ist eine Tibeterin die seit ihrer Kindheit mit ihrer Familie in der Schweiz lebt. Sie ist mit dem tibetischen Naturheilpraktiker Dr. Kalsang Shak verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Töchter, Yuri Lhamo und Tara Lhanzey. Schon als kleines Mädchen war sie voller Bewunderung für ihre tibetischen Wurzeln und liebte es mit ihrer Mutter tibetische Volkslieder zu singen. Sie war beeindruckt von der Ruhe und Geborgenheit, welche die Gebete ihrer Eltern und Grosseltern im Raum ausstrahlten und spürte den Wunsch diese wertvolle Erfahrung mit anderen zu teilen....

http://www.dechen-shak.com/bio.php
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18. Aug. '11
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A Meaningful Life

Dear Friends ,

...hope you like this clip as much as I do - Love & Peace Annette Maria

His Holiness the Dalai Lama talks about making our lives meaningful during the dialogue with students and teachers held at Delhi University, New Delhi, India, on August 10th, 2010.
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16. Aug. '11
2
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Glück liegt in den Sternstunden des Augenblicks

Hallo ihr Lieben !


... Sternstunden sind solche Augenblicke , die das Innere zum Leuchten bringen.



Eltern mit "Flower of Change" Grüßen
Meine Mutter und ich sagen "Herzlichen Dank" !! Eure Geburtstagskarten ,verbunden mit den vielen herzlichen Glück - und Segenswünschen , haben dazu beigetragen Hannelore einen unvergesslichen 80. Geburtstag zu bereiten...
Mutti ist 80 Jahre jung
Auch ich habe gestern in der Geburtstagspost gestöbert und mich über eure lieben Gedanken gefreut wie eine Schneekönigin... es war fast ein bisschen so als hätte ich selber Geburtstag :-)
Hannelore und Heinz
Fühlt euch herzlich umarmt...
Liebe Grüße von
Hannelore, Heinz, und Annette Maria
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13. Aug. '11
Babies

Die Story:Sie heißen Ponijao, Bayar, Mari und Hattie. Geboren in Namibia, in der Mongolei, in Japan und in den USA. Einfühlsam begleitet die Kamera die neuen Erdbewohner vom ersten Atemzug bis zu den ersten Schritten auf wackeligen Beinen. Zwei von ihnen leben fernab der Zivilisation, die beiden anderen mitten in der Großstadt. Sie sind Einzelkind oder Teil einer Großfamilie. Doch so unterschiedlich ihre Herkunft ist, so verschieden die Kulturen sind, in denen sie aufwachsen – wenn Babys brabbeln, glucksen und lachen, klingt es überall auf der Welt gleich. In zeitlicher Abfolge dokumentiert der Film die Entwicklung der Kinder und macht in wunderbar authentischen Bildern deutlich, dass es keine Rolle spielt, ob sie in einer Jurte oder in einem Hochhaus-Apartment ihre Umgebung entdecken, lachen und weinen, Vertrauen und Ängste entwickeln, Geborgenheit suchen und Liebe finden. Denn im Laufe eines Jahres mausern sich alle vier Babys vom hilflosen Säugling zum selbstbewussten kleinen Individuum.
Hintergrund:Von den Weiten der Mongolei über Namibia und San Francisco bis hin ins lärmende Tokio spannt der französische Regisseur Thomas Balmès, selbst Vater von drei Kindern, in BABYS den Bogen seiner poetischen Beobachtungen. Mit verblüffend intimen, aber nie voyeuristischen Bildern dokumentiert er, wie sich vier kleine Persönlichkeiten vom Säugling zum Kleinkind entwickeln. Dabei fängt er die rührendsten, lustigsten und unbeschwertesten Momentaufnahmen auf dem Weg ins Leben ein und ihm gelingt ein zärtliches Abenteuer, das die Magie und die Wunder des Alltags mit Leichtigkeit einfängt.
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09. Aug. '11
Jim Knopf wird heute 50 Jahre alt

Hallo ihr Lieben !

Viele sind mit dieser Marionette groß geworden, die Abenteuer von Jim Knopf und seinen Freunden in Lummerland haben Einzug in so manches Kinderzimmer gehalten, auch in meinem ... Heute feiert der Held von Kinderbuchautor Michael Ende seinen 50. Geburtstag. Und das, obwohl am Anfang kein Verlag die Geschichte haben wollte.

Ein Dutzend Verlage schickten ihm das 500-seitige Manuskript von „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ mit dem Vermerk „abgelehnt“ zurück. Erst Lotte Weitbrecht vom Stuttgarter Thienemann Verlag erkannte das Potenzial des Werks. Vor 50 Jahren, am 9. August 1960, erschien der erste „Jim Knopf“-Band.

Ende gelang damit lange vor „Momo“ und der „Unendlichen Geschichte“ der Durchbruch. Vier Millionen Bücher gingen weltweit über die Ladentheke. Ihr freches Aussehen haben die beiden Hauptfiguren dem ersten Illustrator F.J. Tripp zu verdanken: Jim trägt einen rotem Rolli, sein Freund Lukas blaue Arbeitskluft. So tobten sie auch durch die „Augsburger Puppenkiste“. Das Marionettentheater macht sie zu Fernsehstars an Fäden – und zwar 1961/62 in Schwarz-Weiß und 1977/78 in Farbe.

Eine „etwas skrupellose Mischung aus Märchen, Abenteuergeschichte und Science-Fiction-Elementen“ hat der 1995 verstorbene Michael Ende seine Geschichte genannt. Das Jim Knopf "tief verstanden " einer humanistischen Mission nahekommt , habe ich heute zufällig in diesem Videobeitrag endeckt und bin ziemlich erstaunt darüber...
Ich finde es großartig, dass Ende wahrscheinlich auch der Generation meiner Eltern , wenn gleich für sie unbewusst, eine Möglichkeit zur Verarbeitung ihrer Kriegserlebnisse gegeben hat...

„Ich habe die Geschichte damals mit einer großen Unschuld geschrieben. Ich hatte mir überhaupt nichts davon versprochen“, sagte Ende einmal. Doch sein erstes Kinderbuch wurde auch sein erster Erfolg. Und Jim blieb Endes „erste Liebe“, wie er meinte.

Herzlich grüßt
Annette Maria
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08. Aug. '11
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Julia Roberts ist zum Hinduismus konvertiert

Hallo liebe Leute ,


Die geborene Katholikin Julia Roberts (42) ist zum Hinduismus konvertiert. Nachdem sie ihren Film „Eat Pray, Love“ in Indien gedreht und sich näher mit der dort vorherrschenden Religion beschäftigt hat, hat sie sich entschieden, Hindu zu werden. Laut „dailymail.co.uk“ nehmen Julia und ihr Ehemann Daniel Moder (41) auch ihre drei Kinder Hazel (5), Phinnaeus (5) und Henry (3) des Öfteren mit in den Tempel, um mit ihnen gemeinsam am Gottesdienst teilzunehmen. Anhänger des Hinduismus glauben an die Wiedergeburt. Angeblich hoffe Julia Roberts, „als etwas Ruhiges“ wiedergeboren zu werden, da ihr jetziges Leben doch oft sehr stressig sei.
Frauen sind in Indien von der Erlösung weit entfernt. Sie müssen erst als Männer wiedergeboren werden, um dorthin zu gelangen, während ein Mann nie so tief fallen kann, dass er als Frau wiedergeboren würde. Eher als Wurm.
Zitat von Gabriele Venzky, einer indischen Autorin.

Durch die Geringschätzung der weiblichen Fähigkeiten, der Frau an sich, kommt es zu einer klaren Unterdrückung. So sind beispielsweise 99,98% der abgetriebenen Föten, bei denen eine Geschlechtsbestimmung durchgeführt wurde, weiblich. Weiter müssen Frauen bei der Vermählung ein Mitgift bezahlen. Folge von dieser starken Diskriminierung der Frau ist eine erschreckend hohe Selbstmordrate.

Seit über 2000 Jahren hat daran nur in Städten etwas geändert, wo Frauen auch in gehobenen Positionen in Wirtschaft und in der Industrie vorzufinden sind. Auf dem Land jedoch ist Vorstellung der Rollenverteilung von Mann und Frau zu tief verwurzelt, so dass sie bis heute nicht in Frage gestellt wird. Erst als sich in den 80er Jahren eine Mittelschicht heraus gebildet hat, entstand eine Emanzipationsbewegung, die jedoch kaum Erfolge vorweisen kann.

Und Julia Roberts ,als westlich überreitze Frau, sucht ausgerechnet im Hinduismus ihr Glück ...
Ich habe grad eine Menge Fragezeichen im Gesicht ???

Herzlich grüßt
Annette Maria
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07. Aug. '11
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Kraftorte


Hallo liebe Leute!

Kraftorte sind bestimmte Punkte auf der Erdoberfläche, die eine hohe Energie ausstrahlen. Diese Orte liegen meist auf Kraftlinien, die die Erde durchziehen und die unseren Energie-Meridianen entsprechen.

Die ERDE ist ein Wesen von großer WEISHEIT und WISSEN. In früheren Zeiten, als der Mensch noch offener war für die unsichtbaren Kräfte der Natur, war solches Wissen den Eingeweihten und Wissenden bekannt. Sie wussten von dem Wesen und Wirken von Kraftorten. Sie wurden als Sitz der Gottheiten verehrt, als Schnittstellen zwischen Himmel und Erde, unserer bekannten Welt und höheren Dimensionen. Dort wurden Heiligtümer errichtet, z.B. die Pyramiden, Megalithbauten, Kultstätten, Tempel, usw. Dort wurde angebetet, geopfert, geweiht.

'Dass man die subtilen Kräfte der Erde an ihren Austrittspunkten und heiligen Linien benutzen, lenken und fixieren kann, wussten nicht nur die Chinesen, die Kelten, die Maya, Azteken und die Naturvölker, sondern auch die Römer, Karl der Große, die frühen Christen (insbesondere die Zisterzienser, Benediktiner, die Dom- und Kirchenbaumeister, aber auch die Nationalsozialisten.'
'In China gibt es noch heute Feng Shui, eine Wissenschaft der Landschaft, deren Kraftströme Drachenpfade genannt werden und als Lebensströme der Erde geehrt und geachtet werden.'

Mit dem Aufstieg der Kirchen wurden in vielen Ländern Mitteleuropas, später auch in Amerika und anderen Teilen der Erde mit 'christlichem' Einflussbereich diese uralten 'heidnischen' Kulturen zurückgedrängt und bekämpft, und mit ihren Priesterinnen und Priestern, den Druiden und Magiern, Schamanen und weisen Frauen und Männern ging auch das Wissen um die Bedeutung ihrer Kraftorte unter. Die alten Heiligtümer, die auf Kraftorten errichtet worden waren, wurden meist zerstört und an ihrer Stelle Kirchen, Kapellen und kirchliche Denkmäler errichtet, um den Sieg des Christentums über die alten Kulte und damit dessen überwindende Stärke zu symbolisieren', natürlich auch, um die Kraft der Orte selbst zu nutzen. Allerdings wurden die Kraftorte durch die Zerstörung der alten Heiligtümer und den Bau der neuen Kirchen immer stark geschwächt, allein schon wegen der angewandten Gewalt, aber auch weil die Kraft der Kirchen für eine geringere Schwingungsfrequenz stand, als der uralte Glaube.

Heute gibt es auch in unserem Kulturkreis wieder Bestrebungen, die alten Fähigkeiten der Menschen neu zu entdecken und zu erwecken, weil wir immer mehr erkennen, dass wir Teil des Ganzen sind und unser Blick auf Himmel und Erde sehr eingeengt geworden ist. Es ist aber ein allgemein menschliches, tief in uns verwurzeltes Anliegen, ja Sehnen, wieder im Einklang mit dem Ganzen zu sein, mit dem, was uns die einseitige Beschränkung auf unseren Verstand genommen hat.
So kann jeder Mensch, wenn er den Verstand beiseite lässt und sich mit dem HERZEN und der Intuition der KRAFT eines Ortes öffnet, wunderbare und lehrreiche Erfahrungen machen. Es ist möglich, mit allen Erscheinungen der Natur zu kommunizieren und von ihnen zu lernen, z.B. mit dem 'Geist des Ortes'.

Einer meiner persönlichen Kraftorte liegt in meinem Wintergarten ,mit all den wunderbaren Flowers of Change , andere finde ich in Griechenland ..an Stellen wo Berge und das Meer zusammenkommen. Und dann noch in Tirol mit dem Kaisergebirge und der hohen Salve ...

Im folgenden Clip erklärt uns Flower of Change - Pate Aki Aurelius, sehr anschaulich, welche Bedeutung Kraftorte für den Einzelnen haben können...


Herzlich grüsst

Annette Maria

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05. Aug. '11
Christiane Vulpius

Ich liebe Weimar, dieses wunderbare Mekka - für Künstler , Tagträumer ,Machthaber und Intelektuelle vieler Epochen...
Der Geist Goethes, Herders , Schillers (um nur einige zu nennen ) klingt allerorts nach .
Bei beiden Besuchen habe ich lange in Goethes Gartenhaus gesessen und mir das herzliche Lachen einer quirligen Christane Vulpius vorgestellt.

Die Geliebte Goethes wurde von der Weimarer Gesellschaft, die Goethe als ihren Liebling und Dichterfürst feierte, nicht gerade mit offenen Armen empfangen. Sie passte als einfaches Mädchen nicht in diese feine, steife Gesellschaft hinein und wurde auch nicht akzeptiert.
Die Damen von Stein und von Schiller zogen Christiane in den Dreck, wo sie nur konnten. Ihre Hetzkampagne bestand hauptsächlich daraus, jeden Besucher Weimars über die Goetheschen Lebensumstände zu informieren und ihm gleichzeitig ein Zerrbild der „von Goethischen Haushälterin" zu präsentieren.

Man bedauerte ihn, da man annahm, er sei so tief gesunken, dass er selbst nicht mehr die Kraft finde, sich aus Christianes Fesseln herauszuwinden.

Auf diese üblen Verleumdungen und Beschimpfungen, die in ihrer Häufigkeit fast schon organisiert wirken, reagierte Christiane nicht und schimpfte nicht zurück.Ihr wurde Niveaulosigkeit vorgeworfen, doch sie begab sich nicht auf das einer von Stein oder von Schiller herab!
.
Christine Brückner legt ihr dazu in den Mund:" Bei Ihnen friert's mich, Madame! Vornehme Kühle und vornehme Blässe. Aber ich geh in die Sonne, weil ich's gern warm hab und bin braun wie die Frauen in Sizilien. Und wenn's regnet, wird's Haar kraus, ohne Brennschere, und geschnürt bin ich auch nicht, alles Natur, wie's der Meinige gern hat. Ich red', wie mir der Schnabel gewachsen ist. (...) Ich hab keinen spitzen Schnabel und keine spitze Zunge, bei mir ist alles rund. Besser rundlich als runzlig. Und Grübchen!"
Erst nach der Heirat im Jahre 1806 hörte man von den Damen friedlichere Kommentare:" Ich denke, wenn Goethe ihr seinen Namen gibt, können wir ihr wohl eine Tasse Tee geben," äußerte sich Johanna Schopenhauer.
.




Christiane Vulpius
Es gab auch gerechtere Urteile über Christiane.
Längst nicht alle Zeitgenossen in und auch außerhalb Weimar haben sich abschätzig oder hämisch über sie ausgesprochen.
Henry Crabb Robinson, ein englischer Jurist, sagte über Christiane, sie habe "ein annehmbares Aussehen und Herzlichkeit, ihre Umgangsformen seien locker und frei." (she had an agreeable countenance and a healthy cordial tone, her manners were unceremonious and free.)

Christiane nahm immer wieder mit viel Liebe und Freundschaft Gäste in ihrem Haus auf. Auch Schiller weilte oft zur Zusammenarbeit mit Goethe im Haus am Frauenplan und auch schon in den Jägerhäusern. Christiane machte ihm den Aufenthalt so schön und angenehm wie nur möglich, sie war eine hervorragende Gastgeberin. Doch das dankte er ihr nie; War er wieder einmal von einem Aufenthalt bei der Familie Goethe in Weimar zurückgekehrt, so erwähnte er in seinen Briefen an Goethe Christiane kaum einmal, der Dank für die Gastfreundschaft war nie an sie gerichtet. Für ihn war sie wahrscheinlich auch nur die "Goethische Haushälterin" und nicht mehr.
Wen Christiane besonders gern in ihr Haus einlud, das waren die Schauspieler, die am Theater Weimar unter der Regie des Direktors Goethe spielten.Christiane liebte das Theater und wurde schon bald zu einer unentbehrlichen Hilfe für das Weimarer Theater. Für die Schauspieler wurde sie noch viel mehr, nämlich eine Vertraute.
Christiane vergaß nie, aus welchen zumeist bescheidenen Verhältnissen diese miserabel bezahlten Menschen kamen und wurde vermutlich auch an ihre Kindheit und die damit verbundene Armut und den Hunger erinnert.

Auch Goethes Mutter, eine fröhliche, vitale und unkomplizierte Frau, die 1792 erstmals von Christiane erfuhr, kam nie auf den Gedanken, Christiane irgendwelche Vorwürfe zu machen.

Frau von Goethe und Christiane hatten viele Gemeinsamkeiten. Zunächst einmal wären da die unverstellte Natur und die charakteristischen spontanen Gefühlsäußerungen zu nennen. Weiterhin wiesen beide ein unverbildetes Wesen auf, gemeinsam war ihnen auch die Liebe zum Theater.

Anfang August 1797 lernen sich die beiden schließlich persönlich kennen. Goethes Mutter teilt ihrem Sohn nach diesem Treffen ihre Gedanken über seine Lebensgefährtin mit, die ich zu den schönsten zähle, die über Christiane geäußert wurden :

"Sie ist ein herrliches, unverdorbenes Gottesgeschöpf."

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