Die Kategorie Leute heute & gestern enthält einen Beitrag:

05. Aug. '12
2
  Kommentare
Arnolde in Beijing - Deutsch-Chinesische Freundschaft

am 2. August schreibt Werner aus Peking :

hallo meine liebe annette,
ich weiss jetzt garnicht mehr, wann ich das erste pic reinstellte,
aber heute ist es soweit. ich habe hier in beijing 3 angegangene
ableger zum weitergeben.


Arnolde mit ihren Ablegern in Peking
weil die leute hier nur mit vielen worten zu begeistern sein werden,
werde ich es etwas abaendern und nur nach dem wunschnamen fragen. wenn
sie moechten halten sie dann weiteren kontakt mit pics. kann aber auch
sein ich mache die pics und kann auch sein, dass ich dann ueber die
weiteren ableger bescheid gebe.

schaun wir mal, wie man in asien sagt.

take care - Werner


Ja, schaun wir mal , wie man hier in Deutschland sagt ;)) Lieber Werner , ich denke du wirst dich einfühlsam vortasten ... Und Wunschnamen für die Ablegerchen sind natürlich möglich, die Auswahl innerhalb unserer Namensliste ist ja riesig. Melde dich bitte wenn du unsere technische Hilfe benötigst ! Ich bin gespannt wie sich unser Flower of Change Projekt in China entwickeln wird...Auf deiner Fensterbank ist ja offensichtlich alles startklar zur großen LET YOUR LOVE GROW - Aktion :-)

FREUDE FREUDE FREUDE - Vielen lieben Dank ! Ich freue mich schon bald wieder von dir zu hören ...


Von Herzen liebe Grüße aus Deutschland

Annette Maria

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09. Juli '12
1
  Kommentar
Cornelia Funke: Ich bin ein Fell-Federn-Pflanzen Mensch,...


Cornelia Funke wurde am 10. Dezember 1958 , hier bei mir "gleich um die Ecke", in Dorsten geboren. Die überaus beliebte Kinder- und Jugendbuchautorin, deren phantastische Romane international erfolgreich und in 37 Sprachen übersetzt wurden, ist laut Time Magazine (2005) ,die einflussreichste Deutsche der Welt.

Nach ihrem Abitur am Gymnasium St. Ursula in Dorsten zog Cornelia Funke nach Hamburg und absolvierte eine Ausbildung zur Diplompädagogin. Drei Jahre lang arbeitete sie als Erzieherin auf einem Bauspielplatz und studierte parallel dazu Buchillustration an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg. Durch ihre Arbeit als Illustratorin von Kinderbüchern kam sie selber zum Schreiben.


"Ich habe schon immer am liebsten für alle geschrieben.
Die besten Geschichten für mich sind die, die Kinder ihren Eltern oder Großeltern ihren Enkeln vom Nachttisch mopsen. Manchmal allerdings will eine Geschichte nur Lesern einer ganz bestimmten Altersgruppe erzählt werden."


Bis 2005 lebte sie mit ihrer Familie in der Nähe von Hamburg. Nun lebt sie in Los Angeles. Ihr Mann Rolf, gelernter Buchdrucker, der ihr den Rücken freihielt und mit dem sie 25 Jahre verheiratet war, starb 2006 an Krebs.

Da ist die Poesie ihrer Sprache, ihre Herzenswärme, ihr Humor, der sich auch in ihrer Vorliebe für ungewöhnliche Namen spiegelt ... Da ist vor allem ihre Liebe zur Natur: „Ich bin ein Fell-Federn-Pflanzen Mensch,...“
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02. Juli '12
Ludwig van B. - Meine unsterbliche Geliebte

LUDWIG VAN B. - MEINE UNSTERBLICHE GELIEBTE
("Immortal Beloved")
(USA, 1994)

Regie: Bernard Rose


Am 26.März 1827 schloss Ludwig van Beethoven (Gary Oldman) für immer die Augen. Kurz später brach der Streit um sein Erbe los, dass sein Sohn für sich beanspruchte. Unter den persönlichen Unterlagen des Maestros findet sein Sekretär Anton Schindler (Jeroen Krabbe) jedoch ein anderslautendes Testament. Hierin vermacht er sein gesamtes Hab und Gut seiner "unsterblichen Geliebten".

Aber wer ist diese Frau? Der einzige Anhaltspunkt ist ein Liebesbrief aus dem Jahre 1812 und eine Spur in ein Wiener Hotel, in der er mit der Gräfin Anna Marie Erdödy (Isabella Rossellini) zusammentraf. Von ihr schien Beethoven nie ganz losgekommen zu sein - trotzdem ist es nicht sicher, an wen er sein Herz und damit sein Vermögen verschenkte...

Man bekommt einen Eindruck der inneren Zerrissenheit des Komponisten, der viel zu früh das Gehör verlor und seine grandiose Musik nicht mehr hören konnte.

Heute möchte ich mit euch meine Lieblingsszene des Filmes teilen... Es ist Bernad Rose auf geradezu MAGISCHE Weise gelungen die "Ode an die Freude" SICHTBAR zu machen... Der junge Beethoven legt sich des Nachts in einen vom Sternenglanz wiederspiegelnden See und "verschmilzt" mit dem Kosmos...

GANZ GROSSES KINO


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20. Juni '12
Ein Sommernachtstraum

A Midsummer night's dream (1594/1598?)
Von William Shakespeare.

«O ärgert Euch an meiner Unschuld nicht! Die Liebe deute, was die Liebe spricht. / Ich meinte nur, mein Herz sei Eurem so verbunden, / Daß nur ein Herz in beiden wird gefunden. / Verkettet hat zwei Busen unser Schwur: / So wohnt in zweien eine Treue nur. / Erlaubet denn, daß ich mich zu Euch füge, / Denn, Herz, ich lüge nicht, wenn ich so liege. »



Der Feenkönig Oberon und seine Gattin zürnen miteinander, leben voneinander getrennt, aber doch in ein und demselben Wald in der Nähe von Athen. In diesen Wald kommen zwei Liebespaare: Helena, die den Demetrius, Demetrius, der die Hermia, Hermia, die den Lysander, Lysander, der die Helena liebt. Oberon erbarmt sich der Liebenden und lässt durch einen Diener Puck - nachdem dieser durch Schelmerei zuerst das Blatt gewendet und neue Verwirrungen angerichtet - durch den ZAUBERSAFT EINER PFLANZE DAS GLEICHGEWICHT HERSTELLEN ...


Um diese Zeit soll auch am Hofe von Athen die Hochzeit des Theseus mit Hippolyta gefeiert werden. Der Handwerker Zettel kommt mit einigen Gesinnungsgenossen in den Wald, um ein Festspiel zu probieren, das bei der Hochzeitsfeier aufgeführt werden soll.
Puck vertreibt die Handwerker. Oberon benützt aber den einfältigen Zettel, seiner Gemahlin einen Streich zu spielen. Er lässt auf Titanias Augen von dem Liebeszaubersaft tröpfeln, und so hält die Feenkönigin den mit einem Eselskopf versehenen Zettel für einen Liebesgott. Schließlich löst Oberons Lilienstab alle Verwicklungen und Zaubereien. Theseus' Hochzeit wird gefeiert, die Handwerker führen ihre groteske Tragikomödie von Pyramus und Thisbe auf. Demetrius erhält Helena, Hermia den Lysander und Oberon selbst feiert mit Titania seine Versöhnung.
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14. Juni '12
die herrlich warme, wunderschöne Sommerzeit

Die Natur zeigt ihre Früchte, die aus den Keimen und Samen entstanden sind. Auch unsere Flower of Change wächst und gedeiht prächtig. Was zeigst du? Was ist aus deinen Ideen, Plänen geworden? Jetzt zeigen sich die ersten Früchte deiner Pläne , wenn sie gut waren und du sie gut gepflegt hast. Es ist der Höhepunkt der Entfaltung. Alles zeigt sich im hellen nichts mehr verbergenden Sonnenlicht.
Unser Innerstes frei und sorglos wachsend und gedeihend gewärmt , gesegnet durch die Kraft der Sonne.
Die Sonne steht im Krebs, der aus den Wassern, den Urtiefen der Gefühle steigt.
- Alban Hevin (keltisch) - Johannis - Mittsommer
Die Kelten nannten es Alban Hevin. Die katholische Kirche machte daraus das Fest zu Ehren des heiligen Johannes des Täufers.
Bei den Kelten wurde die Sommersonnwende zwölf Tage lang gefeiert.
Es ist die herrlich warme, wunderschöne Sommerzeit. Die Erdgöttin ist schwanger mit werdenden Früchten der Erde. Alles wächst und gedeiht. Und viele wunderbare Früchte können schon geerntet werden. Es ist die sorgloseste Zeit des Jahres, wenn man bedenkt wie schwierig das Überleben früher oft war. Man kann die Natur in ihrer ganzen Fülle und Fruchtbarkeit riechen, schmecken. Es ist wie ein ganz besonderer Gesang oder Klang, der überall mitschwingt. Alles ist im Überschwang vorhanden - auch die Lust und die Freude.
Bei den Kelten wurde Mittsommer auch als das Fest der Eiche gefeiert. Dieser Baum ist in vielen alten Religionen ein heiliger Baum. In der nordischen Mythologie heißt es, dass zu Mittsommer der Eichenkönig gekrönt würde.
Die Eiche symbolisiert auch den Weltenbaum, weil sie mit ihren tiefen Wurzeln und ihrer hohen Baumkrone die obere, mittlere und untere Welt verbindet.
Somit war das Mittsommerfest ein Fest der puren Lebensfreude und des Dankes.
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30. Mai '12
Der Club of Rome

Der Club of Rome

... ist eine Vereinigung von Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik aus allen Regionen unserer Erde. Er wurde 1968 von dem FIAT-Manger Aurelio Peccei und dem OECD-Generaldirektor Alexander King in Rom ins Leben gerufen, mit dem Ziel, sich für eine lebenswerte und nachhaltige Zukunft der Menschheit einzusetzen. Die Weltöffentlichkeit kennt den CLUB OF ROME seit 1972 durch den viel diskutierten Bericht Limits to Growth (Die Grenzen des Wachstums), dem bisher weitere 30 „Berichte an den CLUB OF ROME“ zu unterschiedlichen Zukunftsfragen der Menschheit folgten.
NATIONAL ASSOCIATIONS

Um die Ideale des CLUB OF ROME zu verwirklichen, gibt es heute in 32 Ländern sog. "National Associations", nationale Gesellschaften des CLUB OF ROME. Die Deutsche Gesellschaft CLUB OF ROME wurde 1978 in Hamburg durch eine Initiative von Eduard Pestel gegründet, der als Mitglied des CLUB OF ROME entscheidend zur Realisierung der Arbeiten an "Grenzen des Wachstums" beigetragen hatte.
Leitidee

Die Leitidee ist eine nachhaltige Entwicklung, die die Bedürfnisse der heutigen wie auch der künftigen Generationen an den begrenzten Ressourcen sowie der begrenzten Belastbarkeit unserer Ökosysteme orientiert. Der CLUB OF ROME nimmt eine globale Perspektive ein, in der komplexe Wechselwirkungen ebenso wie lange Zeiträume zur Geltung kommen sollen Er möchte dazu beitragen, Systeme und Prozesse im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu gestalten und dazu anregen, dass jede und jeder Einzelne im eigenen Umfeld damit beginnt. Dieser Grundsatz ist im Ausdruck "Global denken - lokal handeln" ("Think global, act local") zum Markenzeichen des CLUB OF ROME geworden.

http://www.clubofrome.de/
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05. Mai '12
1
  Kommentar
Dancing in the Flames

Powerful, insightful, provocative, Marion Woodman: Dancing in the Flames explores the inspiring life and many ‘deaths’ of one of the western world’s most important wisdom keepers, and sends a clarion call to a planet in the midst of “a shedding of its outworn skin”. Renowned Jungian analyst and author, Marion Woodman is celebrated for her work on feminine psychology and addiction, but her words and her wisdom speak to nearly everyone.

http://dancingintheflames.com/Marion_Woodman/HOME.html
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03. Mai '12
1
  Kommentar
Paulo Coelho - Mein Leben



"Ganz am Anfang des Lebens weiß man sehr genau, was man will und wenn man seinen Traum leben will, muss man die Brücken hinter sich einreißen." Es sind Sätze wie dieser, die Menschen auf der ganzen Welt Mut machen und Paulo Coelho zu einem der beliebtesten Autoren der Gegenwart gemacht haben.
Die Dokumentation zeichnet ein Porträt des charismatischen wie bescheidenen Schriftstellers in verschiedenen Situationen seines Lebens: als umjubelter Weltstar auf dem Roten Teppich bei den Filmfestspielen in Cannes, im Dialog mit seinen Fans und bei einer Signierstunde in einem Genfer Buchladen, die sich wegen großen Andrangs über viele Stunden hinzieht. Er zeigt aber auch die nachdenklichen Seiten des Brasilianers, etwa in Santiago de Compostela, an dem Ort, wo er mit seiner Pilgerreise den Wendepunkt seiner Karriere erlebte. Dorthin kehrt er nach über 40 Jahren noch einmal zurück, um mit anderen Pilgern das Fest des heiligen Jakobs zu feiern. ARTE begleitet ihn bei einem seiner täglichen Spaziergänge mit seiner Frau, der Malerin Christina Oiticica und beim Bogenschießen auf der Dachterrasse seiner Genfer Wohnung.
"Da gibt es diesen Moment, in dem Du absolut im Zentrum Deiner selbst bist. Du fühlst die Schönheit der Anspannung - und im nächsten Bruchteil einer Sekunde - die absolute Entspannung. In diesem Augenblick siehst Du die ganze Vollkommenheit des Universums vor Dir, Du verweilst einen Augenblick in diesem Zustand, hast keine Fragen, keine Antworten - in diesem Moment spürst Du die ganze Kraft des Lebens in Dir."
Das Porträt zeigt solch entspannte Momente, doch der Weg zum erfolgreichen Schriftsteller war für Coelho oft beschwerlich. Seine konservativen Eltern konnten den Traum ihres Sohnes nicht verstehen und auch der kommerzielle Erfolg blieb lange aus. Aber der Brasilianer ist eine Kämpfernatur.
"Natürlich hat meine Seele auch dunkle Seiten, aber genau die machen das Leben erst interessant. Der Sinn des Lebens ist es, mit diesen dunklen Seiten umzugehen, sie zu verstehen und zu lernen, wie man sie integrieren kann. Ein guter Krieger des Lichts weiß, dass er Schwächen hat, er hat Selbstzweifel und kämpft jeden Tag dagegen an - aber er genießt diesen Kampf, denn er vergisst nie, wofür er kämpft."


weitere Ausstrahlungstermine: Samstag, 7. Mai 2011, 06:45

Dienstag, 10. Mai 2011, 11:30

oder gleich hier bei ARTE

http://videos.arte.tv/de/videos/paulo_coelho_mein_leben-3859792.html?fb_ref=at_xt%3D4dc118dee51f1af3_1&fb_source=home_oneline

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30. Apr. '12
Mai - Wonne-, Liebes-, und Blumenmonat

Der Mai ist seit alters her als Wonne-, Liebes-, Blumen- und Frühlingsmonat bekannt.

Er ist aber auch Hochzeits- und meist Pfingstmonat, in dem die Kirche »Geburtstag« hat.

Karl der Große führte im 8. Jh. den Namen Wonnemond (altdeutsch: Wunnimanoth) ein, der auf die warmen Temperaturen und die wiedererwachte Vegetation hinweist.

Maiglöckchen als Frühlingskarte versenden Die Bezeichnung Blumenmond erhielt der Mai wegen der Hauptblütezeit vieler Blumen und Pflanzen.

Das Maiglöckchen wurde sogar nach dem Monat benannt.

Dichter, Sänger und Liedermacher besangen und besingen den Mai als "Wonnemonat", in dem es endlich Frühling wird.

Kein Wunder: Die Bäume sprießen, die Blumen blühen, die Vöglein zwitschern und die Menschen haben gute Laune und sind voller Tatendrang.

Schon der große Johann Wolfgang von Goethe besang in seinem berühmten Mailied "Wie herrlich leuchtet mir die Natur"!

Auch das bekannte Volkslied "Der Mai ist gekommen" beschreibt sehr schön die große Freude, das Sprießen und Frohlocken des Frühlings in freier Natur zu genießen.

Heinrich Heine jubilierte:
"Es ist heute der 1. Mai. Wie ein Meer des Lebens ergießt sich der in die Erde, der weiße Blütenschaum bleibt an den Bäumen hängen. Es ist ein schöner Tag."

Und Clemens Brentano bemerkte voller Inbrunst:
"Süßer Mai, du Quell des Lebens, bist so süßer Blumen voll.
Liebe sucht auch nicht vergebens, wem sie Kränze winden soll."

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23. Apr. '12
"Zypern ist eine Stätte, wo das Wunder noch wirksam ist."

Hallo liebe Freunde !


Ostern wird auf Zypern nach dem julianischen Kalender berechnet: Am Samstagabend vor dem Beginn der Karwoche zieht von der Lazaros-Kirche aus eine große, traditionelle Prozession durch die Gassen der Altstadt.

Der Ostersonntag und -montag gehört der Familie und Freunden. Die ganze Dorfgemeinschaft trifft sich zu gemeinsamen Osterspielen auf dem Dorfplatz. Besonders in der Region von Pafos finden Osterspiele wie Eselrennen, Sackhüpfen und Eierlaufen statt. Gutes Essen und Tanzen dürfen dabei natürlich nicht fehlen. Auch Besucher sind herzlich willkommen.


Ich selber war zweimal zu Gast auf der Insel der Aphrodite. Ihre magische Landschaft,überaus reiche Kultur sowie ihre einzigartigen Kraftplätze haben mich nachhaltig beeindruckt "Zypern ist eine Stätte, wo das Wunder noch wirksam ist." meinte Giorges Seferis (Nobelpreisträger)... und recht hat er.

Hans-Jürgen Hufeisen, 1954, Komponist und Blockflötist, hat sich durch seine Reisen „Beseelte Orte“ einen besonderen Namen gemacht. Diese neue Form des Reisens kommt dem Bedürfnis vieler entgegen, unser Kulturerbe und unsere Naturräume nicht nur real, sondern auch spirituell als Gesamtheit zu erleben und zu erfahren. Hans-Jürgen Hufeisen verleiht Kunst, Kultur und Geschichte durch seine Musik, seine Texte und Gedanken ein neues Leben und lässt uns die Beseeltheit der Orte spüren. Möge es eine Reise werden zu den heilenden Kräften in uns selbst, im Einklang mit den Plätzen der Natur.



Herzliche Ostergrüße 2011-

Annette Maria
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21. Apr. '12
1
  Kommentar
"A Billion Acts of Green" - "Wir lieben unsere grüne Stadt"

Hallo ihr Lieben ,


heute möcht ich auf den Earth Day aufmerksam machen, der seit über 30 Jahren am 22. April stattfindet. Zurück geht der Tag auf eine Studentenbewegung in den USA – und den Senator von Wisconsin, Gaylord Nelson. Das internationale Motto lautet "A Billion Acts of Green" .


Schon im ersten Jahr beteiligten sich 20 Millionen Menschen an dem Aktionstag. Studenten und Öko-Aktivisten protestierten im ganzen Land gegen die Verschmutzung von Flüssen und Seen. 20 Jahre später engagierten sich bereits 200 Millionen Menschen weltweit. Seit 1994 gibt es den „Earth Day“ auch in Deutschland. Die Vereinten Nationen erklärten den Tag 2009 auf Initiative der bolivianischen Regierung zum „Internationalen Tag der Mutter Erde“.

In Deutschland widmet sich das diesjährige Motto dem umweltschonenden Leben in Städten. Mit Vorträgen und Festen soll das ökologische Bewusstsein geschärft werden. Auch viele Schulen beteiligen sich. Das vollständige Motto lautet "Wir lieben unsere grüne Stadt! Vielfältig, vernetzt, nachhaltig, zukunftsfähig Wir wollen den Wandel mitgestalten.“

Foc Easter greetings



Auf unseren Fensterbänken wachsen immer mehr "Flowers of Change"als liebenswerte "Acts of Green" und jetzt zu Ostern werden bestimmt wieder viele Ablegerchen neue Paten finden...

Herzlichen Dank für euren Einsatz !

http://www.earthday.de


Liebgruß

Annette Maria
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24. März '12
1
  Kommentar
Sabrina Fox über Phasen spiritueller Entwicklung

Sabrina Fox ist Autorin, Bildhauerin und Expertin für praktische Spiritualität. Sie beschäftigt sich seit 1993 mit Engeln, Meditation und persönlichem Wachstum. In Ihren Büchern (U.a. „Wie Engel uns lieben“, „Über die Heilung von Krisen“, „Stolpersteine auf dem spirituellen Weg“) und Vorträgen regt sie mit einer Mischung aus Offenheit, Wärme und Humor dazu an, den eigenen Weg zur Seele und damit zu Gott zu erforschen. Die ehemalige Journalistin und Fernsehmoderatorin („Sabrina Lallinger“ ARD, SAT 1, ZDF) heiratete 1989 und zog nach Los Angeles, wo sie bis 2005 lebte. Neben ihrer Ausbildung als Klinische Hypnosetherapeutin begann sie 1998 ein Bildhauer-Studium unter Jonathan Bickart. Über ihre Erfahrung der Aus- und Einwanderung schrieb sie nach ihrer Rückkehr nach Deutschland "Mrs. Fox will wieder heim. Wie ich die Amerikaner verstehen und die Deutschen lieben lernte". Ihre Ehe wurde 2004 mit Liebe und Achtung geschieden. Sie ist Mutter einer erwachsenen Tochter und lebt in München.


Ich mag ihre empathische und offene Art über Spiritualität zu reden . Bei einem ihrer Vorträge habe ich sie ganz ähnlich heiter ,wie in diesem Video zu sehen, erlebt... Vielleicht spendet es auch DIR den Mut deine spirituellen Entwicklungs-Phasen bewusst zu leben und ihnen zu vertrauen.
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22. März '12
inkonsequent - Renn!

Hallo ihr Lieben !


Lukas Fruchtikuss (Mattner) wurde im letzten Jahr Pate einer Flower of Change .Ab und zu scheiben wir uns bei facebook

Seine Lieblingszitate gefallen auch mir sehr gut :


Wer Bäume pflanzt, obwohl er weiß, das er nie in ihrem Schatten sitzen wird, hat zumindest angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.


Ignoranz, Egosismus, Uneinsichtigkeit oder banale Dummheit, aus der die unausweichliche Diffamierung des ursprünglichen Pazifisten folgt.

...

Der Gymnasiast hat jetzt mit seiner Band " inkonsequent " den Song "Renn" auf den Weg gebracht.

. Ich finds cool was die Jungs da auf die Beine stellen. Ideenreich, zeitgemäß & pfiffig kommt ihr Song daher.Wenn ihr das auch so seht ,drückt doch einfach den "gefällt mir "Button .

Herzlich grüßt

Annette Maria
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11. März '12
Our Flower of Change in Japan

Dear friends ...

today I am sending my heartfelt wishes out to Japan:

Blessings To all life in Japan - WE ARE ALL ONE

Douzo ogenki de

どうぞお元気で。 Bleiben Sie gesund


from the bottom of my heart

Annette Maria
Yamamotosan von Liselotte
.Yamamotosan von Liselotte
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02. Feb. '12
4
  Kommentare
Roger Willemsen : " Ich nehme die Orte persönlich "

...ich auch :-)

und bekomme Fernweh an einem trüben Mittwochmorgen im Februar ...

NEWS.DE -Redakteur Sven Wiebeck mit Gespräch mit Roger Willemsen

Herr Willemsen, sind Sie ein ruheloser Mensch oder ein rastloser?

Willemsen: Ich bin eher ein rastloser. Im Motto zu meinem letzten Buch (Die Enden der Welt, Anm. d. Red.) erkläre ich mir meine Rastlosigkeit so: Ich muss reisen, denn ich habe noch nicht jedes Zuhause gesehen. Insofern ist mir manchmal danach, als wolle ich in alle wirklichen Stätten Vertrautheit bringen oder mir das Fremde soweit anvertrauen, dass ich auf diese Weise rastlos bin.

Sie haben in Bonn, Florenz, München und Wien studiert und währenddessen bereits als Reiseleiter gearbeitet. Überall?

Willemsen: Nein, in Italien. Hauptsächlich in der Toskana und Umbrien. Das waren Kunst- und Wanderreisen, und man führte dann die Leute zu einem Teil durch die Museen und Kirchen und versuchte, sachverständig über Kunst zu reden.

Man versuchte es oder konnte es auch?

Willemsen: Das konnte man auch, denn ich habe das ja studiert. Ich hatte einen Auftrag am kunsthistorischen Institut in Florenz und habe später auch zwei Kunstreiseführer geschrieben – über die Marken und die Abruzzen. Insofern kann ich wohl für mich in Anspruch nehmen: Da wusste ich, worüber ich rede. (lacht)

Sie haben sich mit dem Thema «unterwegs sein» also schon sehr früh beschäftigt, auch in Südostasien und London gelebt. Warum sollte der Mensch reisen?

Willemsen: Der Mensch könnte sich anziehen lassen. Einmal von der Aussicht, sich selber zu verwandeln. Und zwar dadurch, dass er Zonen betritt in seinem eigenen Innenleben, die er ohne die Reisen nicht betreten hätte. Er liefert sich Zuständen des Ekels, der Angst, der Langeweile, des Nicht-Verstehens aus, und gleichzeitig konfrontiert er sich ganz objektiv mit anderen Gebräuchen. Mit anderen Formen zu trauern, zu trösten, zu lieben, albern zu sein, Humor zu entwickeln und so weiter. In all diesen Punkten gibt es Formen der Selbsterneuerung. Und dann ist es aber so, dass man die reale Vielfalt der Lebensformen eigentlich nur kennenlernen kann, indem man in sie eintritt. Das heißt auch, er sollte im Staub eines nordafghanischen Dorfes ebenso geschlafen haben wie in einer Hütte in Polynesien oder so.

Das heißt, es gibt einen Unterschied zwischen Touristen und Reisenden.
Willemsen: Ja, den mache ich schon. Der Tourist ist eigentlich derjenige, der die Augenblicksberührung sucht, der immer gern ein Foto machen möchte. Er lebt also im Lidschlagtempo. Er sagt «ich und der Eiffelturm», «ich und die Rialto-Brücke», «ich und der Assuan-Staudamm». Und der Reisende will eigentlich eher noch verschwinden in den Räumen, will unsichtbar werden, will die Orte sehen, wie sie immer sind – auch wenn er selber nicht da ist.

Also geht es auch um Selbstverlust, um letztlich sich selbst zu finden?

Willemsen: Ja, ganz recht. Die Möglichkeit, selber vollkommen zu verschwinden, unscheinbar zu sein, sich zu verlieren, ist eine Bedingung dafür, sich selber zu gewinnen. Und in einem anderen Sinne tatsächlich, ja, sich zu besitzen. Um «ich» sagen zu können.

Gibt es die eine perfekte Art zu reisen, um dies zu erreichen?

Willemsen: Wissen Sie, das Entscheidende wäre, glaube ich, sich treiben zu lassen. Wie der Flaneur, der entweder durch die Großstädte zieht und nicht die Sehenswürdigkeiten miteinander verbinden will, oder in der Ferne ankommt und sagt: Ich lasse mich treiben. Und da wo Spannung ist, da bewege ich mich hin. Ich synchronisiere mein Innenleben auch mit der eigenen Erschöpfung, der eigenen Neugier, mit der äußeren Bewegung, als dass ich mich leiten lasse von der unterstellten Bedeutung, die Orte haben. Das hat mir immer am meisten bedeutet.

Aber Sie können auch verstehen, wenn das dann vielleicht ein Gefühl der Unzufriedenheit hervorruft? Wenn man drei Dinge sehen will und es am Ende nur für eins gereicht hat, weil man sich hat treiben lassen?

Willemsen: Ja, das könnte passieren, dass man sagt: Mensch, ich habe die Blaue Moschee verpasst. Aber das Wichtige ist am Ende doch, dass Sie etwas in Ihrem Innenleben finden, das der Blauen Moschee entspricht. Das heißt, die Menschen unterstellen ja, wenn sie jetzt in die Blaue Moschee eintreten, dass sie von tiefer innerer Erschütterung befallen sind. Das Peinlichste auf Reisen ist, nicht erschüttert zu sein. Die Mona Lisa nicht aufregend zu finden. Und dann sagt man sich: Eine Szene, eine Umarmung, ein Duft irgendwo hat mir mehr Wirklichkeit zugefügt, als es das größte Kunstwerk getan hat. Der Tourist sagt immer – natürlich auch weil er seinen Jahresurlaub dort verbringt: Lass mich nicht im Stich Sehenswürdigkeit, du sollst mich gefälligst erschüttern müssen. Und dann steht er davor und ist ein wenig ratlos.

Das heißt, es geht am Ende nur um die Geschichten, die Situationen, Ereignisse?

Willemsen: Ja, genau. Ich nehme die Orte persönlich. Ich finde immer, dass ich wirklich nur dagewesen bin, wenn ich den Ort von allen anderen unterscheiden kann, die ich sonst gesehen habe. Für mich wäre es das Schlimmste, wenn die Leute sagen würden, die Landschaften, die lesen sich ja überall gleich.

Haben Sie so etwas wie einen Lieblingsort? Wohin Sie vielleicht sogar auswandern würden?

Willemsen: Lieblingsort? Es gibt mythische Orte, die mich immer wieder angezogen haben. Das ist auf der einen Seite Timbuktu, die Karawanenstadt im Norden von Mali. Und dann ist es auf der anderen Seite – so komisch das klingt – Tokio. Ich bin immer wieder nach Tokio gereist. Mit der Stadt konnte ich beim ersten Besuch überhaupt nichts anfangen, ich war einsam und unbeantwortet, und dann habe ich nach und nach nur noch hineingestaunt und bin immer wieder hingefahren. Aber das ändert sich auch mit der Lebenszeit. Jetzt könnte ich mir wahrscheinlich schon wieder andere Orte überlegen: Vielleicht wäre es in diesem Moment gerade Odessa?

Wenn Sie die Wahl hätten zwischen einer musikalischen, literarischen oder filmischen Weltreise, für welche würden Sie sich entscheiden?

Willemsen: Das ist ulkig, dass Sie mich das fragen. Weil ich nämlich mit den Berliner Philharmonikern ab Herbst eine neue Reihe mache mit dem Titel «Unterwegs». Im Rahmen dieser versammle ich die Weltmusik und darf viermal im Jahr einen ganzen Abend gestalten. Wir planen zunächst für zwei Jahre. Und der erste Abend wird einer über Nomaden und die Musik der Nomaden sein. Im Moment wäre es also wahrscheinlich in der Tat die Musik. Wobei ich auf der anderen Seite sagen muss, dass die Literatur natürlich nach wie vor das Medium ist, in dem ich zuhause bin.

Wo wird Sie diese musikalische Reise noch hinführen?

Willemsen: Wir wollen auf jeden Fall etwas über Klöster und die Musik der Klöster machen. Eine Reise quer durch Afrika oder Südamerika kann ich mir ebenfalls sehr gut vorstellen. Aber das wird sich in den nächsten Jahren zeigen.

Und warum keine literarische oder filmische Erfahrungsreise?

Willemsen: Das reizt mich weniger, weil ich sage: Die Realität dieser Orte liegt tatsächlich im Text, und ich würde nicht mehr überprüfen wollen, wie das da wirklich aussah. Am Ende ist man enttäuscht, wenn man an die Orte der Handlungen kommt.

http://www.news.de/medien/855117703/ein-biotop-unterhalb-von-verona-pooth/1/
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30. Jan. '12
" Kosum macht einsam "



28.01.2011,

Interview: Hans von der Hagen sueddeutsche.de

In der Gesellschaft der Konsumenten sehen Menschen einander wie Produkte - sie werden auf ihren Nutzen hin geprüft und notfalls abgestoßen. Der Soziologe Zygmunt Bauman über Konsumenten und Konsumierte.

Die moderne Gesellschaft kennt nur ein Ziel: Glück. Glücklich ist, wer begehrt ist und der Konsum soll das Interesse an der eigenen Person steigern. Doch der Konsummarkt ist zugleich unerbittlich, er entscheidet über das Drinnen und Draußen in der Gesellschaft. Wer seinen Anforderungen nicht standhält, wird ausgestoßen. Mehr noch: Das Konsumdenken führe dazu, dass die Menschen sich untereinander als Produkte wahrnehmen und behandeln, sagt Zygmunt Bauman (85), Professor emeritus in Leeds und einer der weltweit bekanntesten Soziologen.

SZ: Herr Bauman, rastlos wird in unserer Gesellschaft eingekauft - weit mehr als gebraucht wird. Muss das so sein?

Zygmunt Bauman: Es ist eine Attacke aus dem Hinterhalt, die die Unternehmen führen. Das Interesse der Konsumenten wird zunächst geweckt und dann nach und nach ausgeweitet. Längst geht es nicht mehr um ein konkretes Bedürfnis, das der Verbraucher haben mag. Produkte werden beispielsweise künstlich entwertet und durch "neue und verbesserte" Varianten ersetzt. Das ursprüngliche Produkt ist dann womöglich eine Saison später nicht nur alt, sondern sogar peinlich. Wenn das funktioniert, wird das sich ständig fortsetzende Shopping zu einem Bedürfnis. So ist schon, bevor Sie ein Geschäft betreten, gesetzt, wie Sie sich entscheiden werden. Es geht um Verführung - und Sucht. Der Trick ist es, eine Sehnsucht zu wecken, die sich fortwährend nach neuen Sehnsüchten sehnt.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/interview-mit-zygmunt-bauman-konsum-macht-einsam-1.1049496
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27. Jan. '12
1
  Kommentar
"Die Energie, die vom Verstand abgezogen wird, verwandelt sich in Gegenwärtigkeit."

"Das falsche, unglückliche Selbst, das in der Identifikation mit dem Verstand begründet ist, lebt von der Zeit. Es weiß genau, dass der gegenwärtige Moment seinen eigenen Tod bedeutet, und fühlt sich natürlich von ihm bedroht. Es wird alles tun, um dich aus ihm herauszuholen. Es wird versuchen, dich in der Zeit gefangen zu halten.
Eckhart Tolle, Jetzt! Die Kraft der Gegenwart"



Die Griechen kannten verschiedene Formen von Zeit, für die bestimmte Gottheiten verantwortlich waren:

CHRONOS, Gott der Zeit. In der gr. Mythologie symoblisiert er die Dauer, die ausgedehnte Zeit, die „über Leben verfügt, indem sie es verbraucht“, die Zeit der Geschichte und des Lebens. Die Chronologie bringt zeitliche Ordnung in die Dinge, sie verkrüppelt uns aber auch, weil wir selbst nicht von Dauer sind.

AION Antipode zu Chronos. Symbolisiert die transzendentale Dimension des Zeitverständnisses, die über Leben und Welt hinaus geht, „reine Zeit“, abstrakte Zeit, Zeit der Maschine, die Ewigkeit.

KAIROS Antipode zu Chronos. Steht für den rechten Zeitpunkt einer Tätigkeit oder Unternehmung, „Gott des günstigen Augenblicks, der im griechischen Mythos auch tödlich sein kann“ . Fordert Entscheidung, Kairos balanciert auf des Messers Schneide. Trägt vorne lang herunterwallendes lockiges Haar, hinten hat er eine Glatze: ist Kairos vorüber, ist es zu spät. Gehört zum Reich der „Physik der Einmaligkeit“.


"Beobachtung des Verstandes öffnet die Dimension der Zeitlosigkeit. Die Energie, die vom Verstand abgezogen wird, verwandelt sich in Gegenwärtigkeit.
Eckhart Tolle, Jetzt! Die Kraft der Gegenwart"

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13. Jan. '12
Diaspora: die ‘gute’ Alternative zu Facebook

Hallo ihr Lieben !

Diaspora soll das privatsphären-sensible, persönlich kontrollierte, einmal alles, bitte!, open source Social Network (SN) werden. Damit berührt Diaspora alle hauptsächlich vorgetragenen Kritikpunkte an SN-Riesen wie Facebook.

Während Nutzer von Facebook per default einer groß angelegten kommerziellen Nutzung ihrer Daten zustimmen, und in ständiger Sorge sein müssen, dass sie irgendwelche zufällig über die Seite verteilten Häkchen zum Schutze ihrer Privatsphäre übersehen haben, sollen Diaspora-Nutzer eine zentrale Kontrolle über Ihre Daten bekommen, und die Daten selbst dezentral verteilt werden (daher der Name).


http://www.netzpolitik.org/?s=diaspora


Die werde ich im Augen behalten. Ihr auch ?

Herzlich grüßt

Annette Maria
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05. Jan. '12
Wut lass nach

Gehört ihr zu denen, die immer gleich einschnappen, wenn euch etwas nicht passt oder ihr euch ungerecht behandelt fühlt? Liegt ihr hin und wieder sogar auf der Lauer, um euch als beleidigte Leberwurst abzureagieren, wenn euch irgendetwas oder -jemand die Petersilie verhagelt hat? Schmiedet ihr schnell Rachegefühle - zumindest kurzfristige? Denken ihr oft daran, es jemanden anderes mal ordentlich heimzuzahlen, wenn er euch auf die Füße getreten ist? Geht ihr hoch wie eine Handgranate, wenn ihr von anderen vor anderen gerüffelt werden?

Auslöser für häufige Wutausbrüche können sein:

* Unsicherheit
* Angst vor Versagen
* Angst, nicht geliebt zu werden
* der Wunsch zu verbergen, wie getroffen man sich fühlt
* überzogener Ehrgeiz
* Überbewertung der eigenen Person und Verantwortung
* zu starke Leistungsorientierung
* der Wunsch, die insgeheim empfundene Ausweglosigkeit zu verbergen
* Handlungsübersprung: Schwierigkeiten auf einem anderen "Kriegsschauplatz", die hier ausgetobt werden.

Je mehr Angst und Unsicherheit ein Mensch in sich spürt, desto mehr teilt er seine Welt in Kategorien - in Gut und Böse - ein. Er fühlt sich schnell bedroht und hat es schwer damit, seine ursprünglichen Gefühle wahrzunehmen. Diese machen sich dann als unbändige Wut bemerkbar. Verhaltensvarianten, zu denen besonders Frauen neigen: Verweigerung, Rückzug in beleidigtes Schweigen, Nicht-erreichbar-Sein oder stumme Vorwurfshaltung sind ebenfalls subtile Formen der Aggression.
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03. Jan. '12
David Lynchs "Interview Project"

"Es war eine magische Reise"


Sie fragten in schwäbischen Vorgärten und ostdeutschen Kleinstädten, sprachen mit Trampern und Rentnern: David Lynchs Sohn Austin und sein Partner Jason S. haben Deutsche aus ihrem Leben erzählen lassen - und waren von deren Offenheit überrascht, wie sie im Interview bekennen.

Offiziell heißt das Vorhaben zwar "David Lynchs Interview Project", doch tatsächlich ist der "Twin Peaks"-Regisseur eher ein Schutzpatron des Vorhabens - und präsentiert das Projekt sehr charmant auf der dazugehörigen Website. Die Macher sind Austin Lynch, 28 Jahre, Sozialarbeiter und Sohn des Filmemachers, sowie der Fotograf mit dem Künstlernamen Jason S., 39 Jahre. 2009 waren die beiden New Yorker 20.000 Meilen quer durch die USA gereist und hatten unterwegs 121 Menschen interviewt. Entstanden ist ein berührendes Alltagspanoptikum der Vereinigten Staaten.

Leider kam er nicht in Oer Erkenschwick vorbei ,da hat er was verpasst . Sein Team in Berlin gießt jetzt allerdings einen Ableger unserer Flower of Change ;)


http://interviewproject.davidlynch.com/www/#/all-episodes/121-spira
.


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31. Dez. '11
1
  Kommentar
Du musst das Leben nicht verstehen



Du musst das Leben nicht verstehen,
dann wird es werden wie ein Fest.
Und lass dir jeden Tag geschehen
so wie ein Kind im Weitergehen
von jedem Wehen
sich viele Blüten schenken lässt.


Sie aufzusammeln und zu sparen,
das kommt dem Kind nicht in den Sinn.
Es löst sie leise aus den Haaren,
drin sie so gern gefangen waren,
und hält den lieben jungen Jahren
nach neuen seine Hände hin.
Rainer Maria Rilke
(1875-1926)


Liebe Freunde der Flower of Change - ich wünsche euch allen von Herzen ein glückliches 2011 !


Let your Love grow


Herzlich

Annette Maria

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28. Dez. '11
The Beauty of Wisdom



Robbie Kaye, photojournalist, traveled in her car to salons throughout the US to photograph and interview women in their 70's, 80's and 90's, while at their weekly beauty parlor appointments. Why? To learn about these women and their relationships with their stylists in order to invite change as it pertains to the perception of beauty and how beauty is in fact...ageless. Beauty of Wisdom is partly a preservation of history since the styles and rituals of these women will someday be obsolete.

http://beautyofwisdom-robbiekaye.blogspot.com/
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16. Dez. '11
Jane Austen

Jane Austen wurde am 16. Dezember 1775 im Pfarrhaus des Ortes Steventon, Hampshire, als siebtes von acht Kindern geboren, wo ihr Vater William George Austen (1731–1805) als Geistlicher tätig war. Sie hatte sechs Brüder und eine ältere Schwester, der sie sehr nahe stand. Die einzigen Porträts Jane Austens sind zwei Farbzeichnungen ihrer Schwester Cassandra (1773–1845). Ihre Brüder Francis William (genannt Frank; 1774–1865) und Charles John (1779–1852) gingen zur See, wo sie es bis zum Rang eines Admirals brachten. Die Familie war überdurchschnittlich gebildet und belesen, so dass die junge Jane Austen für die damalige Zeit als Mädchen vergleichsweise gut gefördert wurde und eine relativ umfassende Ausbildung genoss. Sie hatte freien Zugang zur Bibliothek ihres Vaters und begann im Alter von zwölf Jahren erste literarische Gehversuche. Zwischen 1787 und 1793 verfasste sie drei Bände mit kurzen Prosastücken, Kurzromanen, Theaterstücken und Fragmenten, die sich äußerst satirisch mit den damaligen literarischen und gesellschaftlichen Konventionen auseinandersetzten. In Steventon entstanden zwischen 1792 und 1799 auch die ersten Fassungen ihrer späteren Romane.

1801 zog Jane Austen gemeinsam mit ihren Eltern und ihrer ebenfalls unverheirateten Schwester nach Bath, wo sie bis 1806 lebte. Über diesen Abschnitt ihres Lebens ist kaum etwas bekannt, da fast alle Briefe aus dieser Zeit verloren gegangen sind oder von Familienmitgliedern vernichtet wurden. Da Jane Austen dem Umzug nach Bath von Anfang an kritisch gegenüberstand, ist anzunehmen, dass sie dort nicht sehr glücklich war. Auch schriftstellerisch arbeitete sie in dieser Zeit vermutlich wenig. Lediglich das Romanfragment The Watsons wird meist dieser Zeit zugeordnet.

Nach dem Tod ihres Vaters zogen Jane Austen, ihre Mutter und ihre Schwester zunächst mit ihrem Bruder Francis und seiner Frau nach Southampton, wo sie bis 1809 lebten. 1809 zogen sie gemeinsam mit der Freundin Martha Lloyd nach Chawton, wo ihnen ihr Bruder Edward (1767–1852), der von einem reichen Onkel adoptiert worden war, auf seinem Anwesen in Chawton ein kleines Landhaus zur Verfügung stellte. Dort lebte Jane Austen bis zu ihrem Tod und überarbeitete, schrieb und veröffentlichte alle ihre Romane. Heute ist dieses Haus ein kleines Museum.

Caspar David Friedrichs Bild Frau in der Morgensonne( um 1818) erinnert mich an Jane Austen
Frau in der Morgensonne
.
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13. Dez. '11
Lemon Tree

Die verwitwete Palästinenserin Salma Zidane pflegt seit etlichen Jahren den alten Zitronenhain ihres verstorbenen Vaters, der im Westjordanland direkt an der Grenze zu Israel liegt. Durch den Zuzug des Verteidigungsministers Israel Navon und seiner Frau Mira in das Nachbarhaus werden die Zitronenbäume, die Salmas Leben bedeuten, plötzlich zum Problem. Der Geheimdienst sieht in dem Zitronenhain ein mögliches Versteck für Terroristen, die das Leben des Ministers und seiner Frau bedrohen könnten und erwirkt durch einen Beschluss die Rodung der Plantage. Salma, die die Entscheidung nicht akzeptieren will, sucht nach Unterstützung und findet diese bei Anwalt Ziad Daud.

Gemeinsam ziehen die beiden bis zum Obersten Gerichtshof Israels, um dem Beschluss entgegenzuwirken. Der Fall wird zum Politikum, das auch von der internationalen Presse Aufmerksamkeit erfährt und findet in einem Vergleich ein Ende. Dieser besagt, dass die Hälfte der Zitronenbäume abgeholzt und der Rest bis zu einer gewissen Höhe gekürzt werden muss.

Die starke Zuneigung, die sich zwischen Salma und Ziad entwickelt, wird von Außenstehenden bemerkt und bringt der Witwe Ärger ein. Während der gesamten Situation bringt allein Mira, die Frau des Ministers, Salma Verständnis entgegen, wobei auch ihr Verhältnis durch die unglücklichen Umstände begrenzt bleibt. Am Ende verlässt Mira ihren Mann, der in seinem neuen Haus, mittlerweile umgeben von einer Mauer, die an den halb gerodeten Zitronenhain grenzt, alleine zurückbleibt.

Montag 13. Dezember 2010 um 14.45 Uhr
Keine Wiederholungen
(Israel, Frankreich, Deutschland, 2006, 102mn)
ARTE F / ZDF
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12. Dez. '11
Love and Compassion

True happiness comes from having a sense of inner peace and contentment, which in turn must be achieved by cultivating altruism, love and compassion, and by eliminating anger, selfishness and greed.

The Dalai Lama
dalai Lama mit flower of change
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11. Dez. '11
Menschenrechte Inhaftierter Liu Xiaobo mit Friedensnobelpreis geehrt



Der Stuhl des chinesischen Menschenrechtlers in Oslo blieb leer. Das Nobelkomitee mahnte China, auch die UdSSR sei an Menschenrechtsverletzungen zugrunde gegangen.

Der chinesische Menschenrechtler Liu Xiaobo ist für "seinen langen gewaltfreien Kampf für die Menschenrechte" mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden. Lius Stuhl im Osloer Rathaus blieb leer. Der Bürgerrechtler konnte nicht selbst an der Zeremonie teilnehmen, weil er in China eine elfjährige Haftstrafe absitzt. Die chinesischen Behörden hatten auch Lius Frau, seinen Verwandten und Freunden die Ausreise nach Norwegen verweigert. "Alleine diese Tatsache beweist, dass die Preisverleihung wichtig und notwendig war", sagte Thorborn Jagland, der Vorsitzende des Nobel-Komitees.


In seiner Rede wies Jagland auf den Zusammenhang zwischen Menschenrechten und Demokratie hin. Echter Frieden zwischen Staaten könne ohne diese nicht geschaffen werden. "Auch Demokratien können Kriege führen, aber es gibt kein historisches Beispiel, wo Demokratien gegen andere Demokratien in den Krieg gezogen sind." Ohne freie Meinungsäußerung könne ein Land sich nicht weiterentwickeln.

Jagland appellierte an die chinesische Regierung, sich dem Dialog mit Bürgerrechtlern wie Liu zu öffnen. Es sei auch im Interesse Chinas, seinen Bürgern grundlegende Rechte zu gewähren. "China wird stärker sein, wenn das Volk Bürgerrechte und Freiheiten genießt." Dass die chinesische Regierung Menschen wie Liu ins Gefängnis werfe, sei ein Zeichen von Schwäche.

Der Komitee-Vorsitzende gratulierte China zu seinen wirtschaftlichen Erfolgen. Diese hätten viele Chinesen von der Armut erlöst. Allerdings resultiere daraus auch die Verpflichtung, Chancen für die freie Rede zu eröffnen. "Ohne freie Meinungsäußerung", so Jagland, "kann ein Land sich nicht weiterentwickeln."

Als mahnendes Beispiel hielt er der chinesischen Regierung den Untergang des Sowjetimperiums vor Augen. Die Gedankenkontrolle habe die UdSSR daran gehindert, am technologischen Fortschritt teilzuhaben. Daran sei die Sowjetunion schließlich zerbrochen.

Vor der Preisverleihung hatte die Regierung in Peking nochmals die Restriktionen verschärft. Zentrale Orte in der Hauptstadt wurden stärker bewacht, mehr Polizisten und Offiziere gingen auf Streife. Eine Gruppe deutscher Diplomaten wurde daran gehindert, das Haus von Liu zu besuchen, wo sich seine Ehefrau aufhalten soll.

Auf den Kanälen der ausländischen Nachrichtensender CNN und BBC oder des französischen Satellitenprogramms TV5 blieben die Bildschirme schwarz. Auch ihre Websites waren nicht zu erreichen. Chinesische Internetseiten waren gleichfalls betroffen. Stunden vor Beginn der Zeremonie in Oslo war es beispielsweise auf der Facebook entsprechenden chinesischen Website Renren nicht möglich, die Worte "leerer Stuhl" oder "Oslo" zu suchen – es erschien der Hinweis "verbotener Inhalt".

Auch auf Netease, einer chinesischen Entsprechung des in China zensierten Kurznachrichtendiensts Twitter, führte die Eingabe "leerer Stuhl" nicht weiter. Aus Protest luden chinesische Internet-Nutzer Fotos von leeren Stühlen ins Netz. Über Mobiltelefone wurden derweil SMS, die den Namen von Liu enthielten, nicht weitergeleitet.

Die Regierung wirft Liu Anstiftung zum Umsturz vor. Im vergangenen Dezember war gegen ihn eine Haftstrafe von elf Jahren verhängt worden. Die Ehrung des Mannes, der von Peking als Krimineller bezeichnet wird, versteht China als Einmischung. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt sieht Kritik an seinem Umgang mit Menschenrechten als Versuch, die wachsende Macht des mehr als eine Milliarde Einwohner zählenden Landes zu begrenzen. Liu hatte in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters angekündigt, den Preis den Opfern zu widmen, die bei den Studentenprotesten auf dem Platz des Himmlischen Friedens – dem Tiananmen-Platz – 1989 in Peking ums Leben kamen.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-12/friedensnobelpreis-verleihung-liu-xiaobo
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04. Dez. '11
Who are we in the 21. century

An unprecedented philosophical art cinema experience, PROBLEMA is a film that looks at you as you watch it, that speaks to you in a multilingual mantra made of the voices, insights, perceptions and reflections of over 100 people sat together at the world's largest round table. Spanning seventeen questions confronting who we are and where we're going, PROBLEMA asks you to ask yourself, amid a mindbending, visually thrilling ride into a world of global dilemmas.

http://www.problema-thefilm.org/about.html
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03. Dez. '11
2
  Kommentare
Vom Büblein auf dem Eis

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich eine meiner liebsten Erinnerungen an meinen Großvater Johann mit euch teilen. Er brachte uns Enkeln folgendes Gedicht bei und soufflierte uns unermüdlich ...


Vom Büblein auf dem Eis

von Friedrich Güll (1812-1879)


Gefroren hat es heuer
noch gar kein festes Eis;
das Büblein steht am Weiher
und spricht so zu sich leis:
Ich will es einmal wagen,
das Eis, es muss doch tragen.-
Wer weiß?

Das Büblein stampft und hacket
mit seinem Stiefelein,
das Eis auf einmal knacket,
und Krach! Schon brichts hinein.
Das Büblein platscht und krabbelt
als wie ein Krebs und zappelt
mit Schreien.

O helft, ich muss versinken
in lauter Eis und Schnee!
O helft, ich muss ertrinken
im tiefen, tiefen See!
Wär nicht ein Mann gekommen,
der sich ein Herz genommen,
o weh!

Der packt es bei dem Schopfe
und zieht es dann heraus,
vom Fuß bis zu dem Kopfe
wie eine Wassermaus.
Das Büblein hat getropfet,
der Vater hats geklopfet
zu Haus.


Herzlich grüßt
Annette Maria
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01. Dez. '11
2
  Kommentare
Das Phantom der Oper singt nicht mehr

Liebe Freunde ,


der Musical-, Rock- und Opern-Star Peter Hofmann starb nach langer Parkinson-Krankheit im Alter von 66 Jahren.

Als ich mich für seine Stimme zu interessieren begann, hatte er seine steile Opernkarriere schon hinter sich. 1976, gerade einmal vier Jahre nach seinem Debüt als Tamino am Lübecker Theater, sang Peter Hofmann den Siegmund in Patrice Chéreaus Bayreuther "Jahrhundert-Ring" - ein märchenhafter Aufstieg.

Anfang der neuziger Jahre pilgerte ich regelmäßig nach Hamburg um Peter Hofmann als "Phantom der Oper" in der neuen Flora glänzen zu sehen..Reihe 1 Platz 11& 12... nach dem 15. Besuch habe ich aufgehört zu zählen. Kein Hardwig Rudolz oder eine der Phantom-Besetzungen die ich am Broadway erlebt hatte, konnten an seine Dramatik herankommen.

Die Pressebälle, die ich in Bochum besuchte, wurden durch ihn zum besonderen Highlight... Als José Carreras einmal dort auftrat war ich nur halb so angetan ;) Keine Frage, Hofmann war auch ein Held bei den Damen .

Noch während seiner Jahre als Wagner-Heldentenor zog er als Rock- und später auch Country-Sänger durch die Hallen Europas, feierte große Erfolge .Doch irgendwann war es auch für mich nicht mehr zu übersehen, seine Hand zitterte wenn er die Gitarre spielte...

1993 soll die Parkinson-Krankheit schon von ihm Besitz ergriffen haben. Er gab sich nicht geschlagen: "Diese Krankheit passt nicht zu mir. Diese Krankheit passt zu niemandem", überschrieb er sein Engagement für die Parkinson-Forschung.

Peter Hofmann war drei Mal verheiratet und hinterlässt drei Kinder. Geboren 1944 im böhmischen Marienbad, wuchs er in Hessen auf und ließ sich in seinen Opernjahren nahe Bayreuth nieder. 2007 heiratete er die Physiotherapeutin Sabine Zimmerer. Sie war es, die bei ihm war...auch als er "friedlich einschlief".


Viele unvergesslich schöne Stunden der Musik ,durfte ich durch Peter Hofmann erleben. Dafür bin ich ihm von Herzen dankbar.


Annette Maria
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28. Nov. '11
Create a Sense of Togetherness

One way to foster a feeling of intimacy when your family is spread across the country or the globe is to all share in the same tradition. "I know one family that sets a time the day before and they all make pie at the same time, using their Grandma Betty's pumpkin pie recipe," says Meg Cox, traditions expert and author of The Book of New Family Traditions. Grandma then "calls around to the different households and speaks to each of her grandkids, wishing them a Happy Season --and a delicious desert."

Use Technology
Consider this the upgrade to passing the telephone around the room. Why not set up a laptop at the end of the table to video chat with your far-flung family? Decide ahead of time to have a Skype cocktail hour or dessert, suggests Susan.

Catch Up Time
Whether you're seated at the same table or talking face-to-face via video chat, it can still be difficult to really know what's going on in people's lives. Don't be afraid to get to the heart of the matter. "One family, spread from coast to coast, has started a new tradition of 'catch up time' that begins as the turkey is being cleared and continues through dessert," says Susan. "Going around the table, each person speaks to these questions: What's going on with me now? What's been the most challenging part of the past year and the most rewarding? What am I looking forward to in the coming year?" If your family isn't used to talking about serious stuff, this might feel awkward at first, but the sense of closeness it nurtures will be well worth any initial discomfort.


Put It In Writing
Some people might feel uncomfortable sharing aloud with the group. With that in mind, Susan suggests "[asking] each person to fill out a card noting something another person in the family did during the year that meant a lot." Or make it more broad by having people write down something they are grateful for in general. Place all the cards into a basket or jar, fish them out one-by-one and read the cards over dessert.

Here's to a joyful and meaningful Christmas time !
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22. Nov. '11
Wer ist euer Lieblingsautor ?

meine :


Thích Nhất Hạnh

Carson McCullers

Hermann Hesse

Johann Wolfgang von Goethe

Erich Fromm

Nikos Kazantzakis

Zeruya Shalev

Anne Michaelis

Betty Smith

ein gutes Buch lässt in mir Saiten erklingen die mir Heimat sind

ein gutes Buch macht mich neugierig auf das Leben

ein gutes Buch stellt meine Erfahrungen auf den Kopf

ein gutes Buch spendet mir Trost und Hoffnung

ein gutes Buch eröffnet mir neue Perspektiven


...übrigens Bücher scheinen mich zu finden :-)

.


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21. Nov. '11
Der lila Hut

Die Schönheit einer Frau



Eine Frau schaut in ihren Spiegel:

Sie ist 3 jährig:
Sie schaut sich an und sieht eine Königin!

Sie ist 8:
Sie schaut sich an und sieht Aschenbrödel oder Dornröschen!

Sie ist 15:
Sie schaut sich an, sieht Aschenbrödel, Dornröschen, eine « Cheerleader », eine Schauspielerin, oder, wenn es einer ihrer schlechten Tage ist, sieht sich dick, hässlich, voller Pickel und sagt: “Mama, so kann ich nicht in die Schule gehe.”

Sie ist 20:
Sie schaut sich im Spiegel an und sieht sich zu dick/zu dünn, zu klein/zu groß, mit zu gradem/zu krausem Haar aber beschließt, trotzdem los zu gehen!

Sie ist 30:
Sie schaut sich im Spiegel an und sieht sich zu dick/zu dünn, zu klein/zu groß, mit zu gradem/zu krausem Haar aber beschließt, dass sie keine Zeit hat, es zu richten und sie geht trotzdem los!

Mit 40:
Sie schaut sich im Spiegel an und sieht sich zu dick/zu dünn, zu klein/zu groß, mit zu gradem/zu krausem Haar aber sagt sich, dass sie mindestens sauber ist und geht trotzdem los!

Sie ist 50:
Sie schaut in den Spiegel und denkt: “Das bin ich!”, lächelt und geht dahin wo sie will!

Mit 60:
Sie sieht sich im Spiegel an, denkt daran, dass manche gar nicht mehr in den Spiegel schauen können, lächelt und zieht los um die Welt zu erobern!

Mit 70:
Sie sieht sich im Spiegel und sieht Erfahrung, Gewandtheit, sie lächelt und zieht los um das Leben zu genießen!

Mit 80:
Sie schaut gar nicht mehr in den Spiegel, setzt ihren kleinen lila Hut auf und zieht los, nur um die Freude zu haben, die Welt zu sehen!

WIR SOLLTEN ALLE UNSEREN KLEINEN LILA HUT VIEL VIEL FRÜHER NEHMEN!

von Luci


In diesem Sinne gehe ich jetzt meinen lila Hut suchen...

Herzlich

Annette Maria
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18. Nov. '11
Leben im 21. Jahrhundert

Hallo ihr Lieben !


Ist das Leben im 21. Jahrhundert deutlich komplizierter geworden? Die Welt wächst zusammen und so lassen sich unterschiedliche Lebenswelten kaum noch voneinander trennen. Berufs- und Privatleben als auch Online-Communities und reales Leben verschmelzen mehr und mehr miteinander. Zeit und Ort scheinen im Zuge des Internets für die Erreichbarkeit des Einzelnen keine Rolle mehr zu spielen. Angesichts dieser gesellschaftlichen Veränderungsprozesse ist jeder von uns geradezu gezwungen, neu über sich und seine Rollen in den verschiedenen Lebenswelten nachzudenken.

Welche Möglichkeiten und Risiken bieten die Neuen Medien in Bezug auf persönliche Weiterentwicklung, Bildung und Wissensmanagement? Wie bringe ich Berufs- und Privatleben unter einen Hut? Wie schaffe ich es, meine innere Balance zu halten bzw. - falls sie abhanden gekommen ist - sie wiederherzustellen?

Die Künstler Zager & Evans blicken eher nachdenklich in die Zukunft :

In the Year 2525

Herzlich grüßt

Annette Maria
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14. Nov. '11
2
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Die Spirale

Die Spirale ist ein uraltes heiliges Symbol aller Kulturen - Symbol für die SCHÖPFUNG. Das Bild der Spirale taucht auch immer wieder in den Erscheinungen der SCHÖPFUNG als Prinzip auf, im Makrokosmos (Galaxis, Spiralnebel, Weg der Planeten) und im Mikrokosmos (Weg der Atome und Moleküle, Schneckenhaus). Es ist ein Universal-Symbol

Die Spirale zeigt auch den Weg der Verinnerlichung an, sie ist Symbol der Meditation; sie führt in die Mitte, ins Innere, also zu sich selbst = zu GOTT. Man kann die Mitte aber nicht erreichen, festlegen, definieren (weil da nicht mehr der Verstand existiert). Die Mitte ist unendliche KRAFT, absolute Dichte, Wirbel, 'schwarzes Loch', also Unbekanntes, kann vielleicht auch von einigen als 'verzehrendes Feuer' oder 'absolutes SCHÖPFUNGS-und Vernichtungspotential' wahrgenommen werden, je nachdem, was sie in ihren HERZEN wahrnehmen.

Als Schwingungssymbol ist die Spirale zugleich das Zeichen der Musik, insbesondere das Abbild der Obertonreihe. Die Berechnung der wichtigsten Spiralpunkte ist wie folgt: Verkürzt man den Radius (4/4 =1) eines Kreises bei einer Vierteldrehung jeweils um ein Stück, und zwar um 1/5, 2/6, 3/7 usw., so trifft man bei 4/8 = 1/2 auf die Mitte des ursprünglichen Radius und hat den Beginn der Obertonreihe und zugleich den Beginn der 'Weltspirale'.
Verkürzt man den Radius immer weiter (1/9, 1/10, 1/11...), bildet die so entstehende Spirale, immer enger werdend, die Gesamtheit der akustischen, elektromagnetischen, der Licht- und Atomschwingungen mathematisch exakt ab.
Das heißt, die Spirale ist ein Symbol der EINHEIT VON NATUR UND GEIST.
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09. Nov. '11
"Wir nehmen auch Quereinsteiger!“

Werdet politisch, war das Motto des Nachmittags vom zweiten Tag der Utopia-Konferenz 2010 in Berlin. Die Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Renate Künast, widmete sich auf der Utopia-Konferenz 2010 dem Thema „Warum es sich jetzt lohnt, in die Politik zu gehen". Seht selbst im Video, warum es sich auch für euch lohnen könnte!


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08. Nov. '11
Ein Kunstprojekt für mehr Menschlichkeit

Jan Peters stellt sich selbst in den Mittelpunkt seiner Geschichte: Seine Freundin ist an den Amazonas geflogen und hat aus Versehen seine Brieftasche mitgenommen. Jetzt steht er ohne Geld am Frankfurter Flughafen. Alles, was ihm bleibt, ist ein Gruppenticket der Frankfurter Verkehrsbetriebe. Dieses Ticket wird Peters' Einnahmequelle in den kommenden sechs Wochen: Er hilft Reisenden, Geld zu sparen, indem er sie mit der Gruppenkarte von einer Haltestelle zur anderen begleitet und dafür ein, zwei Euro pro Fahrt verlangt.

Die Rahmenhandlung, die sich Peters ausgedacht hat, ist so offensichtlich konstruiert, dass wir verstehen: Der Film ist keine klassische Dokumentation. Er ist ein Kunstprojekt.

Der Kameramann Marcus Winterbauer begleitet Peters jeden Tag zu den Fahrkartenautomaten. Aus unmittelbarer Nähe filmt er das Entstehen einer Geschäftsidee und ihre immer professioneller werdende Umsetzung. Vor allem aber filmt er die Menschen, die fortan Peters "Kunden" sind.

http://www.zeit.de/kultur/film/2010-11/film-nichts-besser-als-gar-nichts
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05. Nov. '11
Der weiße Weg

Zum ersten Mal waren Menschen anderer Kulturen zur Reunion von Stammesältesten, Priestern und Schamanen aus Nord – und Südamerika eingeladen.

Von diesem Treffen im Frühjahr 2003 in Yukatan/ Mexiko berichtet der Film

„Der Weiße Weg - Visionen der Urvölker Amerikas“.

Der Dokumentarfilm zeigt die Botschaften und Weisheiten der alten Präkolumbianischen Kulturen. Diese ziehen nicht die „Ich-Grenzen“, die der westlichen Zivilisation zur Weltanschauung geworden sind, sondern haben Zugang zum Vertrauen in uns selbst und in die Schöpfung. Sie grüßen sich mit
"In lak'ech, a lak'en" was bedeutet: "Ich bin in dir, und du in mir."


http://www.der-weisse-weg.de/de/main_de.htm
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03. Nov. '11
3
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Ruhe in Frieden Bärbel Mohr

Gestern erreichte mich eine traurige Nachricht: Bärbel Mohr ist von uns gegangen. Sie hat sehr viel bewegt und Licht & Liebe in unsere Welt gebracht. Lasst sie uns in unsere guten Gedanken miteinschliessen . Vielleicht mögt ihr ja eine Kerze für Sie anzünden. Der Himmel hat einen Engel wieder...



Insgesamt schrieb Bärbel Mohr über 20 Bücher zu unterschiedlichen Themen (Selbsthilfebücher, Kinderbücher, alternative Heilmethoden u.a.). Im deutschsprachigen Raum verkauften sich ihre Bücher über 1,5 Millionen mal. Im Jahr 2000 produzierte sie die Video-Dokumentation Herzenswünsche selbst erfüllen. 2008 erschien ihre Filmdokumentation Bärbel Mohr's Cosmic Ordering.

Darüber hinaus hielt sie seit 2006 Kinder-und Familienkurzseminare ab.

Privat beschäftigte sie sich jahrelang mit Persönlichkeitsentwicklung, alternativen Heilweisen und Spiritualität und gab fünf Jahre lang eine eigene kleine Zeitschrift zu diesen Themen heraus (1995 bis 2000).

Bärbel Mohr war verheiratet und hatte Zwillinge. Sie wurde 46 Jahre alt.
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28. Okt. '11
Dritte Utopia Konferenz -Was können wir tun, um die Welt zu einem besseren Platz zu machen?




Heute findet die 3. Utopia Konferenz: 36 Stunden mit Renate Künast,
René Obermann, Bianca Jagger statt .

Der Entritt ist frei.

Am 28. Oktober um 14.00 Uhr beginnt die dritte Utopia Konferenz in der Berliner Malzfabrik und macht sich mit den Vordenkern unserer Zeit auf die Suche nach Antworten. Die Fragen: Was können wir tun, um die Welt
zu einem besseren Platz zu machen? Welche Trends und Entwicklungen können uns dabei unterstützen?

„Wir erleben in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik dramatische Veränderungen und ein Aufwachen, das viel Potential für positive Entwicklungen birgt. Diese Bewegungen zu verstehen und zu verstärken ist das erklärte Ziel unserer Konferenz“, so Claudia Langer, Gründerin von Utopia, Deutschlands größter
Community für strategischen Konsum.

Keynote-Speaker wie Renate Künast, Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, René Obermann, Vorstandsvorsitzender der Telekom, die international tätige Aktivistin Bianca Jagger, Aktivist und Schauspieler Hannes Jaenicke, Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes (UBA) u.a. werden sich in der neu entwickelten, schnellen, komplett interaktiven Konferenz den drei aus Sicht der Utopia Community wichtigsten Themenfeldern widmen: Politik, Wirtschaft und Aktivismus.

Die Highlights:

Politik
Renate Künast, die vermutlich eine Woche später ihre Kandidatur für die Wahl zur Regierenden Bürgermeisterin von Berlin bekannt geben wird, wirbt unter dem Titel ≥Warum es sich jetzt wieder lohnt, in eine Partei einzutreten„ aktiv für eine neue Positionierung von Bürgerengagement in der Gesellschaft und in den Parteien. Ihre Gegenspieler Gregor Hackmack (abgeordnetenwatch.de), Pedram Shahyar (attac) und Diana Vogtel (350.org) werden auf Künasts Thesen antworten und in Frage stellen, dass die Parteien der Ort für die Entfaltung größtmöglicher gesellschaftlicher
Gestaltungskraft sein können. Die Diskussion wird von Harald Welzer moderiert, der den Themenblock „Werdet politisch“ auch eröffnen wird.

Wirtschaft
Alle reden von ethischem oder nachhaltigem Wirtschaften, aber wie „grün“ kann ein großes Unternehmen, wie die Deutsche Telekom tatsächlich werden, selbst wenn alle Anstrengungen auf dieses Ziel gelegt werden? Die Antwort darauf kommt von René Obermann, der als Vorstandsvorsitzender die Deutsche Telekom AG zur Nummer 1 der Nachhaltigkeit machen will. Nach seiner Keynote-Speech wird sich Obermann live einem Q und A-Workshop mit den Konferenzteilnehmern stellen.

Aktivismus
„Wut allein reicht nicht“ sagt Hannes Jaenicke, der seine Popularität als Schauspieler seit vielen Jahren für Umweltthemen einsetzt, in seiner Eröffnungsrede. Jaenicke
zeigt an Hand seiner eigenen Geschichte Möglichkeiten auf, wie jeder Bürger sich aktiv engagieren kann.
Bianca Jagger rundet das Programm am Freitag ab, mit ihrer Rede „Now is the Time to Move Beyond Petroleum!".


400 Teilnehmer vor Ort, 4.000+ Teilnehmer im Live Stream
Der Erfolg des letztjährigen Livestreams mit 3.500 Zuschauern war den Konferenzmachern Ansporn, dieses Jahr ein noch breiteres Publikum erreichen zu wollen. Über www.utopia.de steht die Teilnahme an beiden Konferenztagen allen Interessenten kostenfrei offen. Die Konferenz wird auf zwei Kanälen übertragen, in die sich der Zuschauer mit einem Mausklick einschalten kann.

Der Utopia Ward

Am Abend: Die Preisverleihung an Menschen, Organisationen, Produkte und Unternehmen des Jahres in einer großen Gala, am Abend des 28.10., ebenfalls in der Malzfabrik, werden auch dieses Jahr wieder die Preisträger des Jahres gekürt.
Utopia darf sich über zahlreiche prominente Unterstützer freuen: als Laudatoren stehen Hannes Jaenicke,
Bettina Zimmermann, Ole Tilmann, Nova Meierhenrich und Kirsten Brodde auf der Bühne. Das Rahmenprogramm bestreiten Singer-Songwriter Philippe Poisel und die Band Revolverheld.

Das Besondere am Utopia Award ist die gewollt unterschiedliche Bewertung der Preisträger durch die
Experten des Utopia Stiftungskuratoriums, die oft vollkommen anders ausfällt als die Entscheidung der Utopia Community. Aus diesem Spannungsfeld bezieht der Juryprozess seinen Reiz und seinen besonderen Wert.

Der Veranstaltungsort
Malzfabrik, Bessemerstraße 2-14, Berlin (Bahnhof Südkreuz)

Weitere Informationen zum Programm und zum Veranstaltungsort finden Sie unter konferenz.utopia.de



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23. Okt. '11
Der letzte Geburtstag

Der letzte Geburtstag

Hermann Schreiber über den Tod von Hanns Joachim Friedrichs

Die 15 oder 20 Menschen, die sich an einem kalten, mit Schnee garnierten Märztag 1995 am Sterbelager des Fernsehjournalisten Hanns Joachim Friedrichs versammelten, wußtenm saß dies der letzte Geburtstag des Freundes sein würde. Seine Tumor-Krankheit hatte, schneller als erwartet, das Endstadium erreicht. Aber wie feiert man den Geburtstag eines Sterbenden? Konnte es noch irgend etwas geben, das ihn an einem solchen Tag erfreuen würde? Wenn überhaupt, dann konnte es nur etwas sein, das über diesen Tag hinaus Bestand hatte.

Ein paar Tage vor diesem Geburtstag taten sich ein gutes Dutzend alter persönlicher Feunde, zu denen ich gehörte, zusammen und stifteten in Friedrichs' Namen einen Preis für Fernsehjournalisten, der von einem eigens gegründeten Verein nun alljährlich verliehen werden soll. Diese Stiftung - schön formuliert in einer Urkunde und in eine edle Ledermappe gesteckt, in die sein Name geprägt war - sollte unser Geschenk sein zu seinem Geburtstag und unser Beitrag zu seinem Andenken.

Als der "Verein" sich am Spätnachmittag des 15. März 1995 in Friedrichs' Wohnung in der Hamburger Abteistraße versammelte, erwartete Hanns uns nicht, wie erhofft, in den Wohnräumen. Er war schon zu schwach aufzustehen, und es war zunächst auch nicht klar, ob er noch wach genug sein würde, uns alle wahrzunehmen. Dennoch kamen wir nicht in ein stilles, von ängstlicher Erwartung gelähmtes, sondern in ein ganz lebendiges Haus, in dem auch das Lachen nicht verstummt war. Das lag an der großen, verzweigten, auch recht kinderreichen Familie von Ilse Madaus, der Frau, mit der Hanns seine letzten Jahre in bemerkenswerter Harmonie verbracht hat. Es waren nicht nur Ilses Kinder samt Ehegatten, sondern auch einige von Ilses Enkeln da und verschafften Nelson, dem Hund des Hauses, einem ebenso kräftigen wie folgsamen Labrador-Boxer, die sehr erwünschte Bewegung. Alles war vorbereitet für eine kleine Party, und als die Gäste versammelt waren, gingen wir ins Schlafzimmer und drängelten uns um das Bett des sterbenden Freundes.

So ähnlich muß das früher gewesen sein, als das Sterben noch nicht verbannt war und das Abschiednehmen noch der Familie gehörte und den Freunden. Hanns war sehr still, aber durchaus präsent und trug seine Schwäche klaglos, nur ein bißchen betreten, wie einen Anzug, der schon mal besser gesessen hat. Die Nähe, die wir alle zu ihm und auch zueinander empfanden, lag gewiß nicht nur an der Enge des Raumes. Vielleicht waren wir befangen, aber die meisten Anwesenden waren Journalisten oder Medien-Menschen, denen Befangenheit so fremd ist wie Pathos, und also redeten wir miteinander wie immer, nur viel herzlicher. Ulrich Wickert, der Vereinsvorsitzende und Friedrichs-Nachfolger bei den Tagesthemen, las die Stiftungsurkunde vor, und zu den künftigen Verleihungen des Preises sagte er: "Wo immer du dann auch sein wirst, Hanns, du wirst dabei sein." Dann tranken wir einen Schluck Champagner und sangen, so gut es eben ging, "Happy birthday". Ja, natürlich haben wir auch geweint, alle irgendwann mal, auch Hanns - aber nicht verzweifelt und auch nicht deprimiert, sondern eben in jener "höheren Bewußtheit des umgebenden Gefühls", die von diesem Menschen ausging, von dem wir Abschied zu nehmen hatten.

Und dann gab es doch noch eine richtige Geburtstagsfeier, mit Snacks und Smalltalk und allerhand Gelächter. "Es gab wunderbar leichte Gespräche manchmal", hat einer der versammelten Freunde, Jürgen Leinemann, später gesagt, "von einer befreiten Heiterkeit, wie sie nur im Wissen um den nahen Tod aufkommt. Liebevoll und getragen von zärtlicher Aufmerksamkeit füreinander." Während der Trainer Otto Rehagel und der fußballkundige Theatermann Jürgen Flimm sich in ein Fachgespräch mit dem ehemaligen Sportstudio-Moderator Friedrichs verwickelten, gingen die übrigen Gäste zum Buffett und kamen nach und nach mit ihren Tellern und ihren Gläsern wieder ins Schlafzimmer. Es wurden Stühle geholt und volle Flaschen, und schließlich biwakierten wir zwei oder drei Stunden am Bett und auf dem Bett des Todkranken und genossen diese Gemeinsamkeit, als wären wir so freundschaftlich noch nie beisammen gewesen und würden es auch nie wieder sein. Leinemann hat das in seiner Totenrede so beschrieben: "Es waren aber auch wir die Beschenkten. Wir haben dir, du hast uns ein Fest bereitet."

Daß er einen inoperablen Lungenkrebs mit Metastasen in der Leber hatte, das wußte Hanns Joachim Friedrichs mit letzter Sicherheit seit dem 27. Dezember 1994. Darauf gefaßt gemacht hat er sich spätestens während der vielen Untersuchungen, die dem Ereignis vorangingen, das er "die Urteilsverkündung" nannte. Wer in den Tagen des Jahreswechels 1994/1995 mit ihm telefonierte, hörte den Todkranken sagen: "Ich fühle mich doch gar nicht so. Ich sehe auch nicht so aus. Und ich hätte ja ganz gern noch ein bißchen länger gelebt." Aber er sagte auch: "Es ist vorbei. Ich bereite mich auf den Tod vor." Und er sagte: "Ilse und ich werden jetzt heiraten."

Gehandelt hat er sofort, gehadert fast nie. Er hat nicht resigniert, aber aufbegehrt auch nicht. Die Mediziner sollten ihre Chance haben, den Versuch einer Chemotherapie eingeschlossen. Aber daß ihnen ein Wunder gelingen würde, hat der Patient nie geglaubt. Er hoffte allenfalls auf eine Verlängerung und auf relative Beschwerdefreiheit. Für den März war eine Golfreise an die Algarve gebucht; sie wurde erst im Februar abgesagt. Und gleich nach der "Urteilsverkündung" fuhren Hanns und Ilse zu Silvester in ihre Sylter Wohnung.

Jürgen Leinemann und seine Frau waren bereits auf der Insel, und so wurden sie zu Gefährten dieser letzten Wegstrecke. In seiner Totenrede hat Leinemann dies den übrigen Freunden und Weggefährten, die in der kleinen Kapelle auf dem Friedhof im Hamburger Stadtteil Nienstedten versammelt waren, so erzählt: "Hanns wollte am Schluß seines Lebens keine losen Enden herumbaumeln sehen, wie er sagte, 'no unfinished business'. Zielstrebig leitete er die Trauung mit Ilse ein. Er wollte Heimat haben. Und Eindeutigkeit. Und das hat er so unverkrampft ausgestrahlt, daß sich der freundliche Standesbeamte Buttgereit in Westerland nicht scheute, von 'der kurzen Zeit' zu sprechen, 'die Ihnen bleibt'. Er wünschte Glück, mehr nicht. 'Was soll ich Ihnen denn schon vom Leben erzählen', sagte der Beamte, der mit liebevoller Beharrlichkeit eine bürokratische Hürde nach der anderen wegzuräumen hatte, bevor die schnelle Heirat möglich wurde. 'Sie wissen doch beide so viel mehr davon als ich.' Es war ein eiskalter Januartag auf der Insel. Zur Trauung schlichen wir nach Feierabend ins Standesamt neben dem Spielcasino - das Brautpaar, Ilses Bruder Gerd, seine Frau Evelyn und wir. Kein Mikrophon, kein Notizblock, keine Fotografen weit und breit. Das hatte auch was von einem gelungenen Coup. Es gibt kein Foto von der Zeremonie, nicht einmal ein privates. Nur Erinnerungen. Dann kam sofort das Fieber. Wie ein Überfall. Wir haben noch kurz angestoßen in Munkmarsch (in Friedrichs' Wohnung), da klapperten Hajo schon die Zähne."

Der Coup auf dem Standesamt von Westerland war natürlich auch ein Affront - gegen die Boulevardpresse, die alles getan hätte, um an die Fotos und an die Schlagzeilen zu kommen, mit denen die späte Hochzeit des todkranken TV-Stars dann vermarktet worden wäre. Es gibt noch mehr solche Affronts in den letzten Äußerungen des Hanns Joachim Friedrichs, besonders in dem Aufsehen erregenden, eine Woche vor seinem Tod geführten und einen Tag vor seinem Tod erschienenen Spiegel-Gespräch - die Erwähnung "irgendeines journalistischen Strichjungen aus der ARD-Hierarchie" zum Beispiel, oder seine Erklärung der Bildschirm-Popularität, die ausschließlich auf "Frequenz" beruhe: "Du kannst so dumm sein, daß dich die Schweine beißen, du mußt nur jeden Tag so dumm sein, daß dich die Schweine beißen." Das ist in den hochgestimmten Nachrufen kaum zitiert worden, ist aber erinnernswert, denn es zeigt, daß dieser Mann am Ende seines Lebens durchaus auch an den Antagonismen festhalten wollte, mit denen er umgegangen war, die er vielleicht sogar geschaffen hatte, weil er sie notwendig, mindestens in Ordnung fand. In der Tat hat er auch auf dem Sterbebett keinerlei Neigung gezeigt, zerbrochene Freundschaften mit einem wohlfeilen Wort der Versöhnung im Angesicht des Todes wieder "einzurenken", wenn er fand, daß sie zu recht zerbrochen seien. Er war auch in diesem Betracht mit sich im reinen.

"Hajo", dieser Sonntagsjunge, hat den Sinn seines Sterbens in seinem Leben gefunden. Er hatte alles getan, was er tun wollte, und also barg das Ende keinen Schrecken für ihn. "So ist das nun, und so mußt du das nehmen. Was wirklich Wichtiges versäume ich nicht." Er war ein Hanns im Glück und ist es bis zuletzt geblieben. Oder wie sonst soll man erklären, daß ein Mann Ende sechzig, der den größten Teil seiner Zeit als begehrter Junggeselle "in Gesellschaft angenehmer Damen" zugebracht hat, zum Lebensende in eine intakte Familie einheiratet, die ihn zum Sterben aufnimmt wie ihren Patriarchen? Und daß er so sterben kann, wie er gelebt hat, ohne Kampf und ohne Schmerzen?

Die Aussicht auf ein besseres "Leben danach" hat er nicht gebraucht; sie wäre ihm ganz unglaubwürdig erschienen. Die Frage, ob es ein Leben nach dem Tod gebe, hat ihn ergo nicht beschäftigt, auch nicht auf dem Sterbelager. Die zahlreichen Nachruf-Zitate seines Spruchs "Man sieht sich im Himmel, auf Wolke 7" (der sogar geistliches Lob erfahren hat) mißverstehen eine selbstironische Nebenbemerkung; jedenfalls unterschlagen sie die eindeutige Feststellung: "Ich glaube nicht an das Leben nach dem Tode. Auch nicht an Seelenwanderung oder an eine Wiedergeburt." Sterbebett-Visionen von einer anderen, besseren Welt hat er ebenfalls nicht gehabt - wie Adenauer etwa, dieser Menschenverächter, der wenige Tage vor seinem Ende noch erzählte, er habe geträumt, "daß im Laufe der Jahrtausende die Menschen doch besser würden". Friedrichs hatte "wilde Träume..., optische Kurzzitate, Realitätsfetzen, Erinnerungsschübe" aus dem gelebten Leben. Was das Jenseits angeht, so hätte er es gewiß eher mit Karl Moor aus den Räubern gehalten: "Sei wie du willst, namenloses Jenseits - bleibt mir nur dieses mein Selbst getreu. Sei wie du willst, wenn ich nur mein Selbst mit hinübernehme. Ich bin mein Himmel und meine Hölle."

Daß er das Ende seines Lebens selbst bestimmen wolle, und zwar dann, wenn dieses Leben ihm nicht mehr sinnvoll erschien - daran hat Hanns Joachim Friedrichs, spätestens seit er wußte, daß er unheilbar an Krebs erkrankt war, keinen Zweifel gelassen. Zwar hat er längst nicht so viel zu leiden gehabt wie viele, allzu viele Krebspatienten im Endstadium. Aber er litt in den letzten Lebenstagen sehr unter dem rasch fortschreitenden körperlichen Verfall - kein Wunder bei einem Mann, der zu seiner Körperlichkeit allzeit ein sehr intensives, vor allem intensiv ästhetisches Verhältnis gehabt hat. Er erfuhr, "daß der Kranke... trotz der immer wirksamer werdenden Mittel medizinischer und sozialer Assistenz Gefahr läuft, sich von der eigenen Gebrechlichkeit erdrückt zu fühlen"; wenigstens diesen Satz aus der Enzyklika Evangelium vitae Johannes Pauls II. hätte er gewiß unterschrieben.

Er durfte sicher sein, daß eine Bitte um Sterbehilfe gehört und auch befolgt worden wäre. Er hatte mehr als nur einen Freund, den er - wie Sigmund Freud seinen Max Schur - hätte beim Wort nehmen können. Er hat das gewußt, und es hat ihm geholfen, einen Zustand zu ertragen, den er eigentlich als unerträglich empfand. Wer in den letzten Tagen seines Lebens noch mit ihm sprechen konnte, bekam das auch zu hören: "So wie ich jetzt lebe, will ich nicht leben. Werde ich auch nicht lange leben. Wenn da nicht von der Medizin aus was passiert, dann passiert von mir aus was." Aber "passiert" ist dann doch nichts. Hanns Joachim Friedrichs hat keine Sterbehilfe gebraucht. Er ist gestorben, als er nicht mehr leben wollte. Er ist seinen eigenen Tod gestorben.

Zwei drei Tage vor dem Ende zog er sich zurück in ein Zwischenreich, in das ihm auch die Seinen nicht mehr folgen konnten. Er war kaum noch ansprechbar. Versuche, ihm etwas mitzuteilen, wehrte er mit einem gemurmelten "später" ab und versank wieder in einen Dämmer, den die bescheidene Dosierung der schmerzlindernden Medikamente in seinem Tropf schwerlich auslösen konnte. Am Abend des 27. März meinte Helge, sein angeheirateter Schwiegersohn und von Beruf Facharzt der Anästhesie, bei seinem letzten Besuch am Krankenbett, es werde wohl noch zwei Tage so gehen. Ein paar Stunden später, kurz vor ein Uhr nachts am 28. März, starb Hanns Joachim Friedrichs, mit sich und seinem Tod im Frieden.

In dieser Nacht saßen Ilse, seine Frau, ihr Sohn Tilman und dessen Gefährtin Sybille, die Tochter der ersten Frau Friedrichs, noch viele Stunden am Bett des Toten, der gar nicht tot aussah, tranken Tee, weinten und redeten von ihm. Und mehr als einmal hatten sie das deutliche Gefühl, Hanns höre ihnen zu.

www.hanns-joachim-friedrichs.de
.
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18. Okt. '11
Hollywood meets Oer-Erkenschwick

Hallo ihr Lieben,


Erster wurde ein anderer. Damals beim Breakdance-Wettbewerb im Stadtpark von Oer-Erkenschwick. Doch Helene Indenbirken wußte eins ganz genau: Den zweiten Platz würde ihr Enkel belegen - Leonardo DiCaprio.

Schon damals, als Zehnjähriger, habe er das Publikum, die Aufmerksamkeit gesucht. Und wenn er seine Großeltern im Ruhrgebiet besuchte, bekam er beides im Übermaß. Als Amerikaner war er hier in Oer-Erkenschwick ein Star.

Die 1997 vertorbene Großmutter hatte mit ihrem Mann selbst drei Jahrzehnte in den USA gelebt. Ihre Töchter Renate und Irmelin wuchsen dort auf. Irmelins Ehe mit Leonardos Vater George DiCaprio war ein Jahr kurz, aber nach der Scheidung kümmerten sich beide um ihren Sohn. Die haben uns sogar erst verschwiegen, daß sie geschieden sind, weil wir so strikt, so deutsch waren.

Leonardo aber ist ein amerikanischer Junge: Er versteht Deutsch, aber schneller geht's auf Englisch, urteilte die Großmutter. 1984 kehrten sie und ihr Mann nach Deutschland zurück. Enkel und Töchter blieben in der neuen Heimat: Im Flugzeug bin ich ja schnell da.

Früher kam Leonardo jedes Jahr nach Oer-Erkenschwick. Er liebt deutsches Essen: Streuselkuchen, Brötchen, Wurst - und vor allem Reibekuchen.

Die Großmutter verpasste keinen seiner Filme, fliegt zur Titanic-Premiere nach London, sieht sich den Film später auf Deutsch an: Die haben eine sehr schöne Synchronstimme ausgewählt, sehr ähnlich...


Mein Reibekuchenrezept werde ich noch ein wenig verbessern ,für den Fall das er mal wieder in der Nachbarschaft ist ... ;))

Herzlich grüßt
Annette Maria






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17. Okt. '11
The look and feel of your home

Dear friends ,

take a close look around you - you are reflected in the things you call your own...
You can dramatically change the look and feel of your home without spending a dime. In fact, even if you do have a budget to decorate it’s still a good idea to work with what you have and get your home to a place where you enjoy and appreciate it before you spend money and start purchasing. This is for two reasons: a fresh canvas will help you see clearly what the room really needs and therefore help you avoid making expensive mistakes. You may even realize you don’t need to change as much as you originally thought.

Read more on this fantastic homepage:
http://www.peacefullives.com/home-and-everyday-living

Warmly

Annette Maria
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15. Okt. '11
Reiswaffeln mit Meersalz & Baby I love you ...

Hallo ihr Lieben,

eingentlich fehlte auf der Einkaufsliste nur noch Hundefutter, japanisches Heilöl und Reiswaffeln mit Meersalz.Ein kleiner Einkauf heut ,im Supermarkt meines Vertrauens...
Beim Zirles ( ihnhabergeführter Edeka-Markt ,richtig gut sortiert ) gibts immer tolle Musik und mitunter findet ihr mich dort singend zwischen Erdnussflipsen und Lätta wieder aber heute ...das war ne Offenbarung !! Dürfen die das einfach so...??

Ich war grad an der Kasse dran als das Intro losging...
Diesen Song hatte ich seit Ewigkeiten nicht mehr gehört und mir blieb der Mund offen stehen. Die Zeit stand wirklich still und ich betete innerlich darum, dass der Kassierer bloß nichts sagen würde was meine "Verzückung " stören könnte. Ich hatte Glück , er blieb stumm ... Beseelt packte ich meine Waren ein, im Schneckentempo ,versteht sich . Dann warf ich einen verstohlenen Blick auf die Leute in der Schlange hinter mir - niemand , aber auch niemand schien so berührt von diesem Song zu sein wie ich...

- hoffnungslos romantische Grüße
Annette Maria
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13. Okt. '11
4
  Kommentare
zum Sterben schön... der Friedhof Père Lachaise

Hallo ihr Lieben,

ein weiterer sonniger Herbsttag .Meine Gedanken ziehen Richtung Paris.Wie sich dort wohl jetzt, in diesem Moment , der Morgen "anfühlt"?

Ich kann nicht umhin bei jedem Paris - Besuch einmal meinem Lieblingsfriedhof einen Besuch abzustatten...

Diese wunderschönen Kreuze aus Stein, die alten. teilweise schon verfallenen Gruften, die vielen Bäume, durch die einzelne Sonnenstrahen fallen... Es herrscht einfach eine Atmosphäre des Friedens, der Ruhe, irgendwie schon mystisch.
Man kann stundenlang dort spazieren gehen, und man merkt nicht, wie die Zeit vergeht. Spätestens um 6 Uhr wird man dann allerdings an die Zeit erinnert, da dann geschlossen wird und die Friedhofswärter einen zum Verlassen des Friedhofs auffordern...
Am schönsten ist es, wenn man nicht zu den "Touristengräbern" geht, sondern ohne Ziel einfach durch den alten Teil des Père Lachaise schlendert. Natürlich sind die Gräber von Oscar Wilde oder Jim Morrison mindestens einen Besuch wert, aber wenn man die ganze Atmosphäre spüren will, sollte man sich ein wenig von den Wegen entfernen und die alten Gräber betrachten...

Herzlich grüßt
Annette Maria
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09. Okt. '11
Dr. Winston O. Boogie





Vor einem Monat installierte Yoko Ono in einer Berliner Galerie eine zerschossene Glasscheibe. Eine Skulptur, zu der sie Interviews gewährte, und so saß man vor ihr im Hotelsessel und hatte Angst davor, sich nach John Lennon zu erkundigen. Es musste aber sein: John Lennon hätte heute seinen 70. Geburtstag feiern können. 50 Jahre ist es her, dass er die Beatles nach St. Pauli führte, 40 Jahre, dass sein Album „Plastic Ono Band“ erschien. Vor 30 Jahren wurde er ermordet.

Alle Welt spricht vom John-Lennon-Jahr, und man erwartete eine gereizte Künstlerin, die ihre Ausstellung eröffnen und über nichts anderes als den Weltfrieden, sich selbst und ihre Künste reden wollte. Yoko Ono aber blickte freundlich über ihre dunkle Brille und verkündete: „Es ist Johns Jahr.“ Die Witwe feiert diesmal mit. Sie reist heute nach Island, zum „Imagine Tower“, einem Turm aus Licht, den sie für ihren Ehemann errichtet hat. Sie sagt: „Sein Geist ist in mir, in seiner Musik und in uns allen.“ Sie hat diesen Geist geformt, und dafür musste sie sich 44 Jahre lang verwünschen lassen.

Lennon und Ono und ihr Friedens-Bett

1966 tauchte Lennon vor ihr auf in einer Londoner Galerie, sie bat ihn einen Nagel einzuschlagen und erklärte es zum Kunstwerk. Lennon war begeistert. Er war 25 Jahre alt; er hatte sich vom Liverpooler Taugenichts zum Weltstar hochgedient, behauptet, dass die Beatles nun berühmter seien als Jesus, und die Popmusik vollendet. Aber Yoko Ono und die Kunst versprachen mehr. John Lennon wurde zur Ikone. Aus dem Beatle, der im deutschen Bombenhagel auf die Welt kam und mit zweitem Namen Winston hieß, wie Churchill, wurde über Nacht ein Friedensengel. Aus dem abgebrochenen Kunststudenten, der dem Rock’n’Roll der Fünfzigerjahre nachweinte, wurde ein Künstler. Er spielte im Film „Wie ich den Krieg gewann“ gegen den Krieg. Mit Yoko Ono nahm er nackt Geräusche auf. Das Brautpaar ließ sich für den Frieden im Hotelbett nieder, sang „Give Peace A Chance“, und 1969, zum Advent, erklärte es die Kriege für beendet.

http://www.welt.de/kultur/article10161447/John-Lennon-und-seine-Ballade-auf-das-Buergerliche.html


Happy birthday dear John, you and the Beatles inspired me like no other artists on this planet...
and now the Flower of Change is my way to think peace, act peace , spread peace and imagine peace...

Love & Peace

Annette Maria
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08. Okt. '11
Friedensnobelpreis für Menschenrechtler Liu Xiaobo

Friedensnobelpreis für Menschenrechtler Liu Xiaobo

Der chinesische Dissident und Menschenrechtler Liu Xiaobo hat den Friedensnobelpreis bekommen. Er sitzt derzeit in China in Haft.

Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an den inhaftierten chinesischen Dissidenten Liu Xiaobo. Das teilte das norwegische Nobelkomitee in Oslo mit. Er wird für seinen Kampf für die Menschenrechte ausgezeichnet, hieß es zur Begründung. Der mit umgerechnet knapp 1,1 Millionen Euro dotierte Preis wird am 10. Dezember überreicht.

Der inhaftierte chinesische Bürgerrechtler ist auch Ehrenvorsitzer des PEN-Clubs unabhängiger chinesischer Schriftsteller. Der 54-jährige Dissident ist einer der führenden Köpfe hinter der „Charta 08“, dem Appell für Demokratie und Menschenrechte in China. Das Manifest wurde im Dezember 2008 aus Anlass des 60. Jahrestages der Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen veröffentlicht und sieht sich in der Tradition der Charta 77 der früheren tschechoslowakischen Dissidenten.

Unter dem Vorwurf der „Untergrabung der Staatsgewalt“ wurde Liu Xiaobo im Dezember 2009 zu elf Jahren Haft verurteilt. Der frühere Literaturdozent saß davor schon zweimal in Haft: Wegen seiner Beteiligung an der blutig niedergeschlagenen Demokratiebewegung 1989 kam er zwei Jahre in Haft, 1996 musste er wegen seiner Aktivitäten für drei Jahre in ein Umerziehungslager.

Der Friedensnobelpreis gilt als bedeutendste internationale Auszeichnung im Bemühen um eine friedlichere Welt. Stifter des Preises ist der schwedische Erfinder des Dynamits, Alfred Nobel (1833-1896). In seinem Testament beauftragte er das norwegische Parlament, das Storting, jährlich bis zu drei Personen oder Organisationen für ihre Verdienste auszuzeichnen.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article10150438/Friedensnobelpreis-fuer-Menschenrechtler-Liu-Xiaobo.html

Hallo ihr Lieben,

...welch eine mutige Entscheidung, bin beeindruckt !!

Herzlich grüßt
Annette Maria
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03. Okt. '11
Der Mensch als abstrakte Größe

Aus dem Werk Erich Fromms

Der einzelne Mensch wird in der heutigen Gesellschaft und Wirtschaftswelt vorwiegend als unpersönliches Einzelteilchen wahrgenommen statt als individuelle Persönlichkeit. Egal ob im Unternehmen oder in der Konsumwelt, er ist zu einer abstrakten Größe geworden, die sich in Zahlen ausdrücken lässt und somit berechnet werden kann. Ein gutes Beispiel ist der typische Bürokrat. Für ihn existieren die Mitmenschen, über deren Schicksal er möglicherweise entscheidet, nur als Objekte und Zahlen auf dem Papier. Dies ermöglicht ihm, ohne Anteilnahme oder zwischenmenschliche Gefühle wie Sympathie oder Antipathie, Entscheidungen über sie zu fällen. Ebenso geht es dem Großunternehmer, der mit nur einer Unterschrift 100 Menschen entlassen kann, ohne diese je kennen gelernt zu haben und von ihren Lebensumständen zu wissen. Nur ob sie die Anforderungen erfüllen oder nicht, ist entscheidend.

Eine maßgebliche Ursache für die Abstraktion des Menschen ist das Streben nach größtmöglicher Effizienz, das für den Kapitalismus so charakteristisch ist. Vor allem durch die stetige Zunahme von Großkonzernen und dem damit verbundenen Verschwinden kleiner Betriebe wird der Einzelne vorwiegend nach seinem „Marktwert“ beurteilt und kann wie die kaputte Schraube einer Maschine beliebig ausgetauscht werden. Eine weitere Auswirkung dieser gesteigerten Produktivitätsverhältnisse ist eine sich immer mehr verzweigende Arbeitsteilung, die dem Einzelnen den Bezug zu seiner Arbeit nimmt. Im humanistischen Sinne dient die Arbeit der Menschwerdung des Einzelnen. Indem er die Natur beherrscht und gestaltet, kann er einen Weg finden, sich mit ihr zu vereinigen und gelangt durch diesen fortwährenden Entwicklungsprozess zu Individualität. Für die meisten Menschen der heutigen Gesellschaft dient die Arbeit nur als Gewährleistung für ein geregeltes Einkommen. Da man somit nur einen Teil irgendeines Ganzen produziert, verliert man die Verbundenheit mit seinem Tun und den Bezug zum eigenen Selbst. Arbeit kann in diesem Sinne nicht mehr als sinnvolle Tätigkeit angesehen werden, da sie keine Entwicklungsmöglichkeiten mehr in sich birgt.
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28. Sep. '11
4
  Kommentare
Die empathische Zivilisation

Hallo ihr Lieben,

... heißt der Titel des Buches , das ich gleich bestellen werde... bin schon sehr gespannt ....

Hier einige Stimmen :
05.02.2010 / Tages-Anzeiger: "Wir müssen uns neu überlegen, was uns wirklich glücklich macht" "Sich auf neuere neurowissenschaftliche Erkenntnisse stützend, entwickelt Rifkin eine Art Universaltheorie die alles, was man über die menschliche Natur zu wissen glaubt, über den Haufen wirft."

23.02.2010 / Stuttgarter Zeitung: Empathie könnte unser aller Rettung sein "Mit feinem Gespür für thematische Trends und neue Betrachtungsweisen, die die emotionale Intelligenz des Menschen ins Zentrum rücken, erzählt Rifkin seine Version der Menschheits- und Ideengeschichte als eine Geschichte der Empathie."

26.02.2010 / 3sat Kulturzeit: Gemeinsam in die Zukunft "Jeremy Rifkin ist ein wandelnder Thinktank. Er ist ein Gedankenblitz in Menschengestalt ... Sein Buch ist wie eine Beschwörungsformel."

28.02.2010 / Der Tagesspiegel: "Ich habe mich mit vielen angelegt" "Jeremy Rifkin ist einer der großen Intellektuellen der USA."

01.03.2010 / Emotion: Das Zeitalter der Empathie "Ein Plädoyer für mehr Mitgefühl."

22.03.2010 / Frankfurter Allgemeine Zeitung: Die empathische Zivilisation "Rifkin ist es gelungen, das Thema Menschenbild und Empathie von Grund auf aufzuarbeiten: Die Menschheitsgeschichte wird neu erzählt."

24.03.2010 / Neues Deutschland: Abschied vom "Homo oeconomicus" "Rifkins Perspektive ermöglicht neue Einsichten ... Anregend sind seine Ideen auf jeden Fall, nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch politisch."
Kurzbeschreibung
Jeremy Rifkin schreibt die Geschichte der Zivilisation neu und entwirft die Vision einer zukünftigen Ära. Der Schlüssel für unser Zusammenleben in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ist Empathie: die Gabe, sich in andere Menschen hineinzuversetzen und bei allem, was wir tun, die Konsequenzen für andere zu bedenken. Wir sind nicht von Natur aus egoistische, aggressive Einzelkämpfer. Vielmehr sind Kooperation, Solidarität und Mitgefühl die Grundlagen unseres Zusammenlebens. Auch das menschliche Gehirn ist auf Vernetzung und Solidarität ausgelegt, wie die Neurowissenschaften bestätigen. Nach der Agrar- und der Industriegesellschaft prophezeit Rifkin eine neue Ära: den dezentralisierten Kapitalismus. Herausforderungen wie die globale Wirtschaftskrise und der Klimawandel zeigen: Entscheidend ist, auf Interessen und Positionen anderer einzugehen. Nur die Fähigkeit zur Empathie erlaubt es, der verstärkten Komplexität unseres Lebens Rechnung zu tragen.
01.03.2010 / Emotion: Das Zeitalter der Empathie "Ein Plädoyer für mehr Mitgefühl."

22.03.2010 / Frankfurter Allgemeine Zeitung: Die empathische Zivilisation "Rifkin ist es gelungen, das Thema Menschenbild und Empathie von Grund auf aufzuarbeiten: Die Menschheitsgeschichte wird neu erzählt."

24.03.2010 / Neues Deutschland: Abschied vom "Homo oeconomicus" "Rifkins Perspektive ermöglicht neue Einsichten ... Anregend sind seine Ideen auf jeden Fall, nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch politisch."
Kurzbeschreibung
Jeremy Rifkin schreibt die Geschichte der Zivilisation neu und entwirft die Vision einer zukünftigen Ära. Der Schlüssel für unser Zusammenleben in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ist Empathie: die Gabe, sich in andere Menschen hineinzuversetzen und bei allem, was wir tun, die Konsequenzen für andere zu bedenken. Wir sind nicht von Natur aus egoistische, aggressive Einzelkämpfer. Vielmehr sind Kooperation, Solidarität und Mitgefühl die Grundlagen unseres Zusammenlebens. Auch das menschliche Gehirn ist auf Vernetzung und Solidarität ausgelegt, wie die Neurowissenschaften bestätigen. Nach der Agrar- und der Industriegesellschaft prophezeit Rifkin eine neue Ära: den dezentralisierten Kapitalismus. Herausforderungen wie die globale Wirtschaftskrise und der Klimawandel zeigen: Entscheidend ist, auf Interessen und Positionen anderer einzugehen. Nur die Fähigkeit zur Empathie erlaubt es, der verstärkten Komplexität unseres Lebens Rechnung zu tragen.
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11. Sep. '11
Zeitzeichen 11. September ...

* 1801: In Leipzig wird Friedrich Schillers Die Jungfrau von Orléans uraufgeführt. Das der Weimarer Klassik zugehörige Stück wird zu Schillers Zeiten sein meistgespieltes Werk.
* 1814: Die Uraufführung der Oper Die Alpenhütte von Conradin Kreutzer findet in Ludwigsburg statt.
* 1847: Der Ohrwurm Oh! Susannah (I come from Alabama) des Komponisten Stephen Collins Foster wird erstmals in einem Saloon in Pittsburgh, Pennsylvania, vorgetragen.

* 1925: Am Deutschen Künstlertheater in Berlin wird die Operette Die Teresina von Oscar Straus nach einem Libretto von Rudolph Schanzer und Ernst Welisch uraufgeführt.
* 1951: Im Teatro La Fenice in Venedig findet die Uraufführung von Igor Strawinskys Oper The Rake’s Progress statt.
* 1961: Der World Wide Fund for Nature (WWF) wird unter dem Namen World Wildlife Fund in der Schweiz gegründet.
* 1962: The Beatles nehmen ihre erste Single Love Me Do auf.
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02. Sep. '11
1
  Kommentar
Schade ,dass man Wein nicht streicheln kann ...

in Griechenland gilt noch heute unter den Landbewohnern der alte Brauch, den letzten Schluck Wein im Glase nicht mehr zu trinken, sondern auf die Erde zu schütten.. Man drückt damit zweierlei aus. Einmal gilt es als Dank an die Erde, die dem Menschen den Wein geschenkt hat, und zum anderenist es die Bitte an sie, auch im kommenden Jahr das Geschenk der Reben nicht zu vergessen.

Dionysos, dieser alte Gott des Weines und der weinseligen Freude ist auch heute noch einer der sympathischten Bewohner des Olymps ;)
Vor allem müssen wir ihm zugestehen, daß er es wie kein anderer Herrscher verstanden hat, sich auf seinem Thron zu halten. Seit mehr als 2000 Jahren lenkt er die Geschicke seiner Untertanen in der ganzen Welt, und er lenkt sie - so scheint es- zu deren vollen Zufriedenheit.


" Der Wein erfreut des Menschen Herz" dieser Satz aus der Bibel sagt uns ganz klar was wir unter jener Freude zu verstehen haben, die uns der Wein vermitteln kann. Er wird sie uns aber nur dann schenken , wenn wir verstehen ihn zu geniessen. Wer ihn trinkt wie Wasser oder Bier, dem wird er niemals seinen ganzen Zauber offenbaren.

Weinliebhaber scheinen mit ihrem edlen Getränk in dichte Zwiesprache zu gehen...


Herzlich grüßt

Annette Maria
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