"Der Wandel ist in der modernen Welt nicht Folge des Veraltens, sondern das Veralten Folge des Wandels. Nicolás Gómez Dávila, Scholien zu einem inbegriffenen Text"
"Einen alten Baum verpflanzt man nicht. Lateinische Lebensweisheiten,
"Es ist unmöglich, zweimal in denselben Fluss zu springen. Auch wenn wir in dieselben Flüsse steigen, fließt immer anderes Wasser herbei. Heraklit, Die Vorsokratiker, Matthias Hackemann (Hrsg.)"
"Krisen sind Weichenstellungen des Lebens. Andreas Tenzer
"Man kann nicht zweimal in den gleichen Fluß steigen. Heraklit, Vorländer, Philosophie des Altertums
"Man sollte beständig die Wirkung der Zeit und die Wandelbarkeit der Dinge vor Augen haben und daher bei allem, was jetzt stattfindet, sofort das Gegenteil davon imaginieren; also im Glücke das Unglück, in der Freundschaft die Feindschaft, im schönen Wetter das schlechte, in der Liebe den Haß. Arthur Schopenhauer, Aphorismen zur Lebensweisheit"
"Nichts ist so wandelbar wie die Vergangenheit. Markus M. Ronner, Zitate-Lexikon"
"Was von außen her der Zufall bringt, ist nur vorübergehend. Das Vorübergehende soll man nicht abweisen, wenn es kommt, und nicht festhalten, wenn es geht. Dschuang Dsi, Das wahre Buch vom südlichen Blütenland"
"Weil sie beständiger Fluß sind, lassen sich Gefühle nicht anhalten; sie lassen sich also auch nicht "unter die Lupe" nehmen; das heißt, je genauer wir sie beobachten, desto weniger wissen wir, was wir fühlen. Die Aufmerksamkeit ist schon eine Veränderung des Gefühls. Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften - II. Aus dem Nachlaß"
"Wenn dir etwas widerstrebt und dich peinigt, so laß es wachsen; es bedeutet, daß du Wurzeln schlägst und dich wandelst. "
"Aber das Glück kann nie kommen. Sind die Umstände endlich gefügig gemacht, so verlegt die Natur den Kampf von außen nach innen und bringt allmählich in unserm Herzen eine Wandlung hervor, so daß es etwas anderes wünscht, als was ihm zuteil werden wird. Marcel Proust, Auf der Suche nach der verlorenen Zeit.
"Ach, wenn dein Herz fest ist, dann magst du untätig weilen beim Nicht-Handeln, und alle Dinge wandeln sich selber. Dschuang Dsi, Das wahre Buch vom südlichen Blütenland"
"Alles auf dem Gebiete der Moral ist geworden, wandelbar, schwankend, alles ist im Flusse, es ist wahr: - aber alles ist auch im Strome: nach einem Ziele hin. Friedrich Nietzsche, Werke I - Menschliches, Allzumenschliches"
"Bedeutet es nicht eine ebenso tiefe Verwandlung, einen ebenso vollständigen Tod des Ich, das man gewesen ist, die ebenso totale Verdrängung des alten durch das neue Ich, wenn man sieht, daß ein von einer weißen Perücke gekröntes faltendurchzogenes Antlitz an die Stelle des früheren getreten ist? Marcel Proust, Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Bde. 1-3"
"Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit, Und neues Leben blüht aus den Ruinen. Friedrich Schiller, Wilhelm Tell"
"Dasselbe bedeuten «lebendig», «gestorben», «wach», «schlafend», «jung» und «alt». Denn dieses ist, wenn es umgeschlagen ist, jenes und jenes, wenn es umgeschlagen ist, dieses. Heraklit, Die Vorsokratiker, Matthias Hackemann (Hrsg.)"
"Daß wir in unserem Glauben stabil sein müssen, um zu gedeihen, daraus haben wir gemacht, daß die «wahre» Welt keine wandelbare und werdende, sondern eine seiende ist. Friedrich Nietzsche, Werke IV - Aus dem Nachlaß der Achtzigerjahre"
"Dem ewig Unwandelbarsten kann nur das ewig Wandelbarste hoffen zu begegnen. Darum ist jede erstarrte Religion wie eine Blasphemie. Franz Werfel, Leben heißt sich mitteilen"
"Aber das Glück kann nie kommen. Sind die Umstände endlich gefügig gemacht, so verlegt die Natur den Kampf von außen nach innen und bringt allmählich in unserm Herzen eine Wandlung hervor, so daß es etwas anderes wünscht, als was ihm zuteil werden wird. Marcel Proust, Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Bde. 1-3"
"Ach, wenn dein Herz fest ist, dann magst du untätig weilen beim Nicht-Handeln, und alle Dinge wandeln sich selber. Dschuang Dsi, Das wahre Buch vom südlichen Blütenland"
"Alles auf dem Gebiete der Moral ist geworden, wandelbar, schwankend, alles ist im Flusse, es ist wahr: - aber alles ist auch im Strome: nach einem Ziele hin. Friedrich Nietzsche, Werke I - Menschliches, Allzumenschliches"
"Alles fließt. Heraklit, Die Vorsokratiker, Matthias Hackemann (Hrsg.)"
"Bedeutet es nicht eine ebenso tiefe Verwandlung, einen ebenso vollständigen Tod des Ich, das man gewesen ist, die ebenso totale Verdrängung des alten durch das neue Ich, wenn man sieht, daß ein von einer weißen Perücke gekröntes faltendurchzogenes Antlitz an die Stelle des früheren getreten ist? Marcel Proust, Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Bde.
"Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit, Und neues Leben blüht aus den Ruinen. Friedrich Schiller, Wilhelm Tell"
"Das Reich Gottes «kommt» nicht chronologisch-historisch, nicht nach dem Kalender, etwas, das eines Tags da wäre und tags vorher nicht: sondern es ist eine «Sinnes-Änderung im Einzelnen». Friedrich Nietzsche, Werke IV - Aus dem Nachlaß der Achtzigerjahre"
"Dasselbe bedeuten «lebendig», «gestorben», «wach», «schlafend», «jung» und «alt». Denn dieses ist, wenn es umgeschlagen ist, jenes und jenes, wenn es umgeschlagen ist, dieses. Heraklit, Die Vorsokratiker, Matthias Hackemann (Hrsg.)"
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Simone schrieb am 12. Oktober 2011 um 12:36 Uhr
Liebe Annette, die Zitate entsprechen genau dem Puls der Zeit- erstaunlich, das sie zeitlos sind.