ich hab ja nu wirklich eine Schwäche für coole und leicht "bekloppte" Projekte. Dieses hier habe ich im TV mitverfolgt ...und ich bin total begeistert über soviel Kreatitivät ,Neugier und nimmermüdem Willen :
Reporter Michael Wigge hat sich einer unglaublichen Herausforderung gestellt: Er möchte ohne Geld von Berlin in die Antarktis reisen - allein, gewappnet nur mit seinen beiden Kameras und vielen ungewöhnlichen und schrägen Ideen.
Jede Mahlzeit muss verdient, jede kostenlose Übernachtung organisiert werden - und das an 150 Reisetagen. Immer wieder droht das Projekt im Verlauf zu scheitern, doch Michael Wigge überwindet Strapazen, Erschöpfung und Hunger. Er arbeitet als Butler, bricht als Lastenträger in den Anden zusammen, lebt mit Obdachlosen in New Mexico und ernährt sich von Blumen auf Hawaii. Und er schafft das Unmögliche und hält in der Antarktis seine Kamera für seinen letzten Take. Auf seiner abenteuerlichen Reise lernt Michael Wigge Länder und deren Menschen auf ungewöhnlich nahe und unverstellte Art und Weise kennen. Hautnah beschreibt er den Kampf gegen die vielen Hindernisse und Strapazen der Reise, aber auch die Höhepunkte: den faszinierenden Landschaften Nord- und Südamerikas und nicht zuletzt die beeindruckenden Menschen, denen Wigge begegnet: vom Freeganer, der sich von Lebensmitteln aus Supermarkt-Müllcontainern ernährt, über die Amish-People bis zu Millionären in den USA.
Es hat mir unglaublich viel Spass gemacht Michaels Beiträge zu verfolgen, der Junge hat mich wirklich umgehauen . Unsere Flower of Change Ablegerchen am Ende der Welt ,das wäre auch mal was... Immerhin sollen ca 3000 Menschen in der Antarktis leben :-)
Das ist echt mal eine Herausforderung, die natürlich von viel Mut und Abenteuerlust untermauert sein muss, um sie anzutreten. Aber ich denke es hat wirklich etwas prinkelndes mal ganz ohne Geld klarzukommen und dann noch so weit zu "pilgern". Der Mann zeigt wirklich mal auf, dass es auf dieser Welt noch viele Menschen gibt die so überleben müssen. Für sie ist der Standard eine Wohnung zu haben und zur Arbeit zu gehen nicht gegeben. Ganz ehrlich, dieser Journalist ist ein Held des Alltags !
flowerofchange schrieb am 17. Juli 2010 um 21:18 Uhr
yepp, ich habe auch unglaublich großen Respekt vor Michael. Bin ja schließlich auch mal mit dem Rucksack durch Amerika getrampt...für ungefähr drei Tage... dann hatte ich die Nase voll und es wurde ein Auto gekauft ;)
Weisste was mich auch noch echt beeindruckt. Die Interviews die er mit den Leuten geführt hat ... fast immer waren die Menschen hilfsbereit ,gerade eben auch jene die wenig haben... Das haut mich echt um...
Überhaupt klang immer wieder mal an ,dass das Glück dort wohnt wo man dem Geld nicht hinterher rennt...
Herzlich Annette Maria
Felix ist übrigens noch in der Muckibude, müsste aber bald wieder daheim sein.