Die Kategorie Philosophisches enthält einen Beitrag:

30. Sep. '12
2
  Kommentare
"Man kann nicht zweimal in den gleichen Fluß steigen... Wandel - Zitate

"Der Wandel ist in der modernen Welt nicht Folge des Veraltens, sondern das Veralten Folge des Wandels.
Nicolás Gómez Dávila, Scholien zu einem inbegriffenen Text"


"Einen alten Baum verpflanzt man nicht.
Lateinische Lebensweisheiten,


"Es ist unmöglich, zweimal in denselben Fluss zu springen. Auch wenn wir in dieselben Flüsse steigen, fließt immer anderes Wasser herbei.
Heraklit, Die Vorsokratiker, Matthias Hackemann (Hrsg.)"


"Krisen sind Weichenstellungen des Lebens.
Andreas Tenzer


"Man kann nicht zweimal in den gleichen Fluß steigen.
Heraklit, Vorländer, Philosophie des Altertums


"Man sollte beständig die Wirkung der Zeit und die Wandelbarkeit der Dinge vor Augen haben und daher bei allem, was jetzt stattfindet, sofort das Gegenteil davon imaginieren; also im Glücke das Unglück, in der Freundschaft die Feindschaft, im schönen Wetter das schlechte, in der Liebe den Haß.
Arthur Schopenhauer, Aphorismen zur Lebensweisheit"


"Nichts ist so wandelbar wie die Vergangenheit.
Markus M. Ronner, Zitate-Lexikon"


"Was von außen her der Zufall bringt, ist nur vorübergehend. Das Vorübergehende soll man nicht abweisen, wenn es kommt, und nicht festhalten, wenn es geht.
Dschuang Dsi, Das wahre Buch vom südlichen Blütenland"


"Weil sie beständiger Fluß sind, lassen sich Gefühle nicht anhalten; sie lassen sich also auch nicht "unter die Lupe" nehmen; das heißt, je genauer wir sie beobachten, desto weniger wissen wir, was wir fühlen. Die Aufmerksamkeit ist schon eine Veränderung des Gefühls.
Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften - II. Aus dem Nachlaß"


"Wenn dir etwas widerstrebt und dich peinigt, so laß es wachsen; es bedeutet, daß du Wurzeln schlägst und dich wandelst. "
"Aber das Glück kann nie kommen. Sind die Umstände endlich gefügig gemacht, so verlegt die Natur den Kampf von außen nach innen und bringt allmählich in unserm Herzen eine Wandlung hervor, so daß es etwas anderes wünscht, als was ihm zuteil werden wird.
Marcel Proust, Auf der Suche nach der verlorenen Zeit.


"Ach, wenn dein Herz fest ist, dann magst du untätig weilen beim Nicht-Handeln, und alle Dinge wandeln sich selber.
Dschuang Dsi, Das wahre Buch vom südlichen Blütenland"


"Alles auf dem Gebiete der Moral ist geworden, wandelbar, schwankend, alles ist im Flusse, es ist wahr: - aber alles ist auch im Strome: nach einem Ziele hin.
Friedrich Nietzsche, Werke I - Menschliches, Allzumenschliches"


"Bedeutet es nicht eine ebenso tiefe Verwandlung, einen ebenso vollständigen Tod des Ich, das man gewesen ist, die ebenso totale Verdrängung des alten durch das neue Ich, wenn man sieht, daß ein von einer weißen Perücke gekröntes faltendurchzogenes Antlitz an die Stelle des früheren getreten ist?
Marcel Proust, Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Bde. 1-3"


"Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit,
Und neues Leben blüht aus den Ruinen.
Friedrich Schiller, Wilhelm Tell"




"Dasselbe bedeuten «lebendig», «gestorben», «wach», «schlafend», «jung» und «alt». Denn dieses ist, wenn es umgeschlagen ist, jenes und jenes, wenn es umgeschlagen ist, dieses.
Heraklit, Die Vorsokratiker, Matthias Hackemann (Hrsg.)"


"Daß wir in unserem Glauben stabil sein müssen, um zu gedeihen, daraus haben wir gemacht, daß die «wahre» Welt keine wandelbare und werdende, sondern eine seiende ist.
Friedrich Nietzsche, Werke IV - Aus dem Nachlaß der Achtzigerjahre"


"Dem ewig Unwandelbarsten kann nur das ewig Wandelbarste hoffen zu begegnen. Darum ist jede erstarrte Religion wie eine Blasphemie.
Franz Werfel, Leben heißt sich mitteilen"

"Aber das Glück kann nie kommen. Sind die Umstände endlich gefügig gemacht, so verlegt die Natur den Kampf von außen nach innen und bringt allmählich in unserm Herzen eine Wandlung hervor, so daß es etwas anderes wünscht, als was ihm zuteil werden wird.
Marcel Proust, Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Bde. 1-3"


"Ach, wenn dein Herz fest ist, dann magst du untätig weilen beim Nicht-Handeln, und alle Dinge wandeln sich selber.
Dschuang Dsi, Das wahre Buch vom südlichen Blütenland"


"Alles auf dem Gebiete der Moral ist geworden, wandelbar, schwankend, alles ist im Flusse, es ist wahr: - aber alles ist auch im Strome: nach einem Ziele hin.
Friedrich Nietzsche, Werke I - Menschliches, Allzumenschliches"


"Alles fließt.
Heraklit, Die Vorsokratiker, Matthias Hackemann (Hrsg.)"


"Bedeutet es nicht eine ebenso tiefe Verwandlung, einen ebenso vollständigen Tod des Ich, das man gewesen ist, die ebenso totale Verdrängung des alten durch das neue Ich, wenn man sieht, daß ein von einer weißen Perücke gekröntes faltendurchzogenes Antlitz an die Stelle des früheren getreten ist?
Marcel Proust, Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Bde.


"Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit,
Und neues Leben blüht aus den Ruinen.
Friedrich Schiller, Wilhelm Tell"


"Das Reich Gottes «kommt» nicht chronologisch-historisch, nicht nach dem Kalender, etwas, das eines Tags da wäre und tags vorher nicht: sondern es ist eine «Sinnes-Änderung im Einzelnen».
Friedrich Nietzsche, Werke IV - Aus dem Nachlaß der Achtzigerjahre"


"Dasselbe bedeuten «lebendig», «gestorben», «wach», «schlafend», «jung» und «alt». Denn dieses ist, wenn es umgeschlagen ist, jenes und jenes, wenn es umgeschlagen ist, dieses.
Heraklit, Die Vorsokratiker, Matthias Hackemann (Hrsg.)"








Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Philosophisches, Lebenshilfe, Gesellschaft im WandelNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
27. Juli '12
Eigenlob stimmt

„Keinen Stil zu haben bedeutet, ohne Beziehung zu sich, ohne Selbstbestimmung zu sein, und resultiert darum in der Unfähigkeit, mit anderen zu kommunizieren.“

Dieses Zitat stammt von dem französischen Duftschöpfer Serge Lutens, der im Hause Shiseido noble Parfums entwickelt. Er bringt auf den Punkt, was wir versäumen, wenn wir auf eine angemessene Selbstdarstellung verzichten.

Den Begriff Selbstkritik kennen wir alle und setzen Selbstkritik wohl auch häufig ein. Wie steht es aber mit dem Begriff Selbstlob oder Eigenlob?

Jeder von uns hat wohl schon einmal erlebt, wie gut es ihm tut, von einem anderen gelobt zu werden. Ein dickes Lob lässt den Tag heller erscheinen und wir sind dann gleich auch gegen Kränkungen besser gewappnet. Unser Selbstvertrauen wächst und wir trauen uns an diesem Tag auch mehr zu. Warum loben wir uns dann aber selbst nicht viel häufiger, wo wir doch wissen, wie gut uns Lob tut?



Ganz gleich ob wir nun an den Beistand von Engeln glauben oder nicht , Sabrina Fox vermittelt in diesem Clip anschaulich wie gut Eigenlob " duften " kann .
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Lebenshilfe, Gesellschaft im Wandel, PhilosophischesNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
03. Juli '12
Heute Nacht habe ich geträumt...

"Heute Nacht habe ich geträumt, ich bin ein Schmetterling. Woher weiß ich jetzt, ob ich ein Mensch bin, der glaubt geträumt zu haben, ein Schmetterling zu sein, oder ob ich ein Schmetterling bin, der jetzt träumt, ein Mensch zu sein?"
Tschuang - Tse
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Spiritualität, Philosophisches, Dies & DasNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
25. Juni '12
Tilda Swinton and The Raw Shark Texts


The Raw Shark Texts, by Steven Hall


The Raw Shark Texts begins three years after an accident that the protagonist has forgotten. Personal injury and amnesia are recurring themes in cult fiction. The most recent example is Tom McCarthy's Remainder, in which the protagonist has suffered from an accident that a large company have paid him millions of pounds not to talk about.

The Raw Shark Texts is, for once, a novel that genuinely isn't like anything you have ever read before, and could be as big an inspiration to the next generation of writers. And if a big-name actress does get involved with the project, I hope she's invigorated by the innovation of the book, and agrees to strap on the fin.

Matt Thorne

http://www.independent.co.uk/arts-entertainment/books/reviews/the-raw-shark-texts-by-steven-hall-437432.html
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Articles in English, Kunst, PhilosophischesNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
21. Juni '12
1
  Kommentar
One Minute Fly


Dear friends ,

as its name is already telling, the One Minute Fly has got a very limited lifespan. One minute in which it wants to experience everything that makes life worth living...
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Articles in English, Philosophisches, Gesellschaft im WandelNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
20. Juni '12
Ein Sommernachtstraum

A Midsummer night's dream (1594/1598?)
Von William Shakespeare.

«O ärgert Euch an meiner Unschuld nicht! Die Liebe deute, was die Liebe spricht. / Ich meinte nur, mein Herz sei Eurem so verbunden, / Daß nur ein Herz in beiden wird gefunden. / Verkettet hat zwei Busen unser Schwur: / So wohnt in zweien eine Treue nur. / Erlaubet denn, daß ich mich zu Euch füge, / Denn, Herz, ich lüge nicht, wenn ich so liege. »



Der Feenkönig Oberon und seine Gattin zürnen miteinander, leben voneinander getrennt, aber doch in ein und demselben Wald in der Nähe von Athen. In diesen Wald kommen zwei Liebespaare: Helena, die den Demetrius, Demetrius, der die Hermia, Hermia, die den Lysander, Lysander, der die Helena liebt. Oberon erbarmt sich der Liebenden und lässt durch einen Diener Puck - nachdem dieser durch Schelmerei zuerst das Blatt gewendet und neue Verwirrungen angerichtet - durch den ZAUBERSAFT EINER PFLANZE DAS GLEICHGEWICHT HERSTELLEN ...


Um diese Zeit soll auch am Hofe von Athen die Hochzeit des Theseus mit Hippolyta gefeiert werden. Der Handwerker Zettel kommt mit einigen Gesinnungsgenossen in den Wald, um ein Festspiel zu probieren, das bei der Hochzeitsfeier aufgeführt werden soll.
Puck vertreibt die Handwerker. Oberon benützt aber den einfältigen Zettel, seiner Gemahlin einen Streich zu spielen. Er lässt auf Titanias Augen von dem Liebeszaubersaft tröpfeln, und so hält die Feenkönigin den mit einem Eselskopf versehenen Zettel für einen Liebesgott. Schließlich löst Oberons Lilienstab alle Verwicklungen und Zaubereien. Theseus' Hochzeit wird gefeiert, die Handwerker führen ihre groteske Tragikomödie von Pyramus und Thisbe auf. Demetrius erhält Helena, Hermia den Lysander und Oberon selbst feiert mit Titania seine Versöhnung.
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Kunst, Philosophisches, Leute heute & gesternNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
09. Juni '12
Frohe Pfingsten !





Hallo ihr Lieben,

Das Bild des Geistes ist auch offen für weibliche Züge in der ansonsten von männlichen Bildern dominierten Gottesvorstellung des Christentums.

Das hebräische Wort für Geist "Ruach" ist feminin; ebenso der griechische Geistwort "Sophia" (Weisheit).

Von Ur an:
Gott in Geselligkeit,
Gott mit Sophia,
der Frau, der Weisheit,
geboren, noch ehe alles begann.

Sie spielte vor dem Erschaffer,
umspielte, was er geschaffen,
und schlug, leicht hüpfend von Einfall zu Einfall,
neue Erschaffungen vor:
Warum nicht einen anmutig gekurvten Raum?
Warum nicht Myriaden pfiffiger Moleküle?
Warum nicht schleierwehende Wirbel, Gase?
Oder Materie, schwebend, fliegend, rotierend?

So sei es, lachte Gott,
denn alles ist möglich,
doch muss Ordnung ins Ganze -
durch Schwerkraft zum Beispiel.
Dazu aber wünschte Sophia sich
ebensoviel Leichtigkeit.
Da ersann Gott die Zeit.
Und Sophia klatschte in die Hände.
Sophia tanzte, leicht wie die Zeit,
zum wilden melodischen Urknall,
dem Wirbel, Bewegungen, Töne entsprangen,
Räume, Zukünfte, erste Vergangenheiten -
der kosmische Tanz,
das sich freudig ausdehnende All.
Fröhlich streckte Sophia Gott die Arme entgegen.
Und Gott tanzte mit.

Am Anfang also: Beziehung.
Am Anfang: Rhythmus.
Am Anfang: Geselligkeit.
Und weil Geselligkeit: Wort.
Und im Werk, das sie schuf,
suchte die gesellige Gottheit sich neue Geselligkeiten.
Weder Berührungsängste noch hierarchische Attitüden.
Eine Gottheit, die vibriert
vor Lust, vor Leben.
Die überspringen will
auf alles, auf alle.

Bildchen, naiv.
Doch wie sonst fass ich´s?
Imagines, imaginatio.
Doch wer glaubt, glaubt an Wunder.
Wunder ist der Inhalt jeder Theologie.


Kurt Marti



...habe heute wieder einige Pfingstrosen aus dem Garten zur Flower of Change gestellt


herzlich grüßt

Annette Maria
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Spiritualität, PhilosophischesNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
08. Juni '12
1
  Kommentar
Das Gayatri Mantra

Das Gayatri Mantra ist eine Gebetsformel, die die Verbindung zum Göttlichen schafft. Es wird als uralt und jenseits der Zeit beschrieben. Das Gayatri ist auf Mantraebene die Zusammenfassung der Veden - der heiligen Schrift Indiens. Es lautet:

OM Bhur Bhuvah Svah
Tat Savitur Varenyam
Bhargo Devasya Dhimahi
Dhiyo Yonah Prachodayath

Das Gayatri Mantra ist ein Gebet, das jeden Menschen unabhängig von seiner Religionszugehörigkeit ansprechen soll. Man bittet darum, einen klaren Intellekt und bewußtseinserweiternde Gedanken zu erhalten, die uns der Wahrheit näher bringen.

Das Gayatri Mantra ist in drei Teile gegliedert.

OM Bhur Bhuvah Svah

Dies ist die Aufforderung, über das OM zu meditieren. Jene Urschwingung aus der die drei Bereiche
* Bhur: die Erde, das Irdische, das Grobstoffliche
* Bhuvah: die Atmosphäre, der Äther, das Feinstoffliche
* Svah: der Himmel, das Kausale
hervorgegangen sind.

Tat Savitur Varenyam
Bhargo Devasya Dhimahi

* Tat: die letztendliche Wahrheit, die mit Worten nicht beschrieben werden kann.
* Savitur: steht für die kosmische Kraft, die durch die Sonne repräsentiert ist und der Ursprung allen Lebens ist.
* Varenyam: Anbeten
* Bhargo: Strahlung, Glanz, Erleuchtung
* Devasya: Göttliche Gnade
* Dhimahi: Meditieren, sich versenken in
In diesem zweiten Teil soll das Licht die Dunkelheit, die Unwissenheit und alle Untugenden zerstören.

Dhiyo Yonah Prachodayath

In diesem letzten Teil wird um endgültige Befreiung gebeten, indem wir Zugang zu unserem wahren Selbst und zu unserer inneren Intelligenz bekommen.

"Das Gayatri ist ein universelles Gebet, denn es spricht alle Daseinsebenen an und reinigt die Gesellschaft und uns in der Ganzheit des Seins. Das Mantra bewirkt in uns einen klaren Intellekt und fördert die Intuition. Es erleuchtet den Geist und fördert Wissen, Weisheit und Unterscheidungsfähigkeit. Und es schützt uns vor negativen Einflüssen. In Indien wird die Einweihung in das Gayatri Mantra auch als zweite Geburt und als Einführung in das geistige Leben bezeichnet.
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Spiritualität, Lebenshilfe, PhilosophischesNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
18. Mai '12
Helmut Schmidt : Religion in der Verantwortung

Hallo ihr Lieben,

ein neuer Xing- Freund hat mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht... Es steht schon ganz weit oben auf meiner Wunschliste...


Helmut Schmidt wird uns bestimmt an die goldenen Regel des Mitgefühls erinnern ... wetten ?

Ulf schreibt :


Wer brandaktuelles zum Thema Religion in der heutigen Gesellschaft erwartet, wird möglicherweise enttäuscht sein. Dazu gibt es allerdings keinen Grund, denn was Helmut Schmidt, seines Zeichens Ex-Bundeskanzler und Raucher der Nation, in seinem neuen Buch „Religion in der Verantwortung“ zusammenfasst, sind zwar zum Teil Texte aus den 70-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, sie haben aber an Aktualität nichts verloren. Und das Thema ist bekanntlich omnipräsent, nicht nur wenn es um Terror und Krieg geht.

Auf dem Buchrücken steht zu lesen:

Immer wieder hat sich Helmut Schmidt mit dem Verhältnis von Religion und Politik beschäftigt. Seine wichtigsten Beiträge zu dieser hochaktuellen Frage hat er für das vorliegende Buch zusammengestellt und durch ein abschließendes Kapitel ergänzt. In jeder Zeile wird deutlich: Schmidt sorgt sich um die Gefährdung des Weltfriedens durch den um sich greifenden Missbrauch der Religion für politische Zwecke. Eindringlich appelliert er an die Führer der Weltreligionen, ihrer Verantwortung für den Frieden gerecht zu werden.

Man muss dieses Buch nicht am Stück weglesen, die knapp 20 Texte und Reden sind zwar chronologisch nach ursprünglichem Datum aufgereiht, können aber nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und aufgesogen werden. Der Tenor ist, dass sich die Verantwortlichen der drei großen Religionen – Christentum, Islam und Judentum – sich endlich von ihrem jeweiligen hohen Stuhl herunter bemühen und in einen Dialog treten sollen, der das Ziel hat, religiös motivierte Auseinandersetzungen, egal welcher Art, für alle Zukunft aus den Geschichtsbüchern herauszuhalten.

Die Vergangenheit kann bekanntlich nicht mehr umgeschrieben werden, aber man kann zumindest aus ihr lernen. Wäre es anders, würde man sich wünschen, diese Textsammlung hätte als Erscheinungsdatum nicht den April 2011, sondern wäre bereits vor 1000 Jahren vorgelegen und von den damaligen Religionsführern gelesen, verstanden und umgesetzt worden. Nicht nur die brutalen Kreuzzüge wären der Menschheit erspart geblieben.

Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt.

Das Buch, 256 Seiten dick und im Propyläen Verlag erschienen, ist übrigens auch für Nichtraucher hervorragend geeignet. Für 19,99 € ist es im Buchhandel erhältlich.
Quelle: http://www.theintelligence.de/index.php/feuilleton-/buch-rez...
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Spiritualität, Gesellschaft im Wandel, PhilosophischesNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
05. Mai '12
1
  Kommentar
Dancing in the Flames

Powerful, insightful, provocative, Marion Woodman: Dancing in the Flames explores the inspiring life and many ‘deaths’ of one of the western world’s most important wisdom keepers, and sends a clarion call to a planet in the midst of “a shedding of its outworn skin”. Renowned Jungian analyst and author, Marion Woodman is celebrated for her work on feminine psychology and addiction, but her words and her wisdom speak to nearly everyone.

http://dancingintheflames.com/Marion_Woodman/HOME.html
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Lebenshilfe, Philosophisches, Leute heute & gesternNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
29. Apr. '12
die goldene Spirale

Schon Johann Wofgang v. Goethe glaubte eine allgemeine Spiraltendenz in der Vegetation, "wodurch, in Verbindung mit dem vertikalen Streben, aller Bau, jede Bildung der Pflanzen nach dem Gesetze der Metamorphose vollbracht wird" erkennen zu können. In der Tat gibt es spiralige Formen nahezu überall in der Natur, im Unbelebten wie im Lebendigen, im Mikrokosmos ebenso wie im Kosmos.

Viele Pflanzen und manche Tiere weisen in ihrem Bauplan spiralige Strukturen auf. Die Anordnung dieser Bio-Spiralen wiederum erfolgt in den allermeisten Fällen als Fibonacci-Folge.

Reiht man Quadrate aneinander, welche die Seitenlänge der Zahlen der Fibonacci-Folge haben, so entsteht immer ein Rechteck, welches dem Goldenen Schnitt nahe kommt. Die längere Seite des Rechteckes ist wiederum die Seitenlänge des nächsten Quadrats, der nächsten Fibonacci-Zahl.

Verbindet man die Ecken der Quadrate, so entsteht eine Spirale. Diese Spirale wird auch als „Goldene Spirale“ bezeichnet

http://fibonacci.stefanruf.ch/spirale.php
.
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Musik, Philosophisches, KunstNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
23. Apr. '12
"Zypern ist eine Stätte, wo das Wunder noch wirksam ist."

Hallo liebe Freunde !


Ostern wird auf Zypern nach dem julianischen Kalender berechnet: Am Samstagabend vor dem Beginn der Karwoche zieht von der Lazaros-Kirche aus eine große, traditionelle Prozession durch die Gassen der Altstadt.

Der Ostersonntag und -montag gehört der Familie und Freunden. Die ganze Dorfgemeinschaft trifft sich zu gemeinsamen Osterspielen auf dem Dorfplatz. Besonders in der Region von Pafos finden Osterspiele wie Eselrennen, Sackhüpfen und Eierlaufen statt. Gutes Essen und Tanzen dürfen dabei natürlich nicht fehlen. Auch Besucher sind herzlich willkommen.


Ich selber war zweimal zu Gast auf der Insel der Aphrodite. Ihre magische Landschaft,überaus reiche Kultur sowie ihre einzigartigen Kraftplätze haben mich nachhaltig beeindruckt "Zypern ist eine Stätte, wo das Wunder noch wirksam ist." meinte Giorges Seferis (Nobelpreisträger)... und recht hat er.

Hans-Jürgen Hufeisen, 1954, Komponist und Blockflötist, hat sich durch seine Reisen „Beseelte Orte“ einen besonderen Namen gemacht. Diese neue Form des Reisens kommt dem Bedürfnis vieler entgegen, unser Kulturerbe und unsere Naturräume nicht nur real, sondern auch spirituell als Gesamtheit zu erleben und zu erfahren. Hans-Jürgen Hufeisen verleiht Kunst, Kultur und Geschichte durch seine Musik, seine Texte und Gedanken ein neues Leben und lässt uns die Beseeltheit der Orte spüren. Möge es eine Reise werden zu den heilenden Kräften in uns selbst, im Einklang mit den Plätzen der Natur.



Herzliche Ostergrüße 2011-

Annette Maria
.
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Leute heute & gestern, Spiritualität, PhilosophischesNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
22. Apr. '12
Ostern - heilige Hochzeit in uns allen

Hallo liebe Freunde !


Ostern ist ein Symbol für die Heilige Hochzeit in uns allen ,ein Symbol für die Überwindung des Irdisch-Materiellen hin zur Hingabe an das feine Geistige.

Es ist die innere Ausrichtung und Hinwendung zu einer Welt, die uns den wahren Reichtum offenbart. Für Manche ist diese innere Hinwendung mit Schmerz verbunden, Schmerzen, die sich begründen aus dem Loslassen-Müssen von bestimmten irdischen und materiellen Verstrickungen. Wer liebevoll mit sich und leichten Gepäcks durch alle Welten wandert, der tut sich gar nicht schwer. Er wandelt sich im Wissen, dass in jedem Wandel Transformation und Initiation verborgen ist.
Flower of Change mit Ei
So ist Ostern als Parabel und Metapher anzusehen für eine Zeit des Wandels, für eine Zeit der Transformation und Initiation in jedem von uns und in der Welt um uns herum. Es ist ein Potential, das wir ergreifen können , aus dem wir wachsen, lichter werden können , weil wir die Fesseln unserer Verstrickungen erkannt und abgeworfen haben. Es ist die Möglichkeit, zurückzukehren in die Freiheit, in das Eins-Sein, in den Frieden.


Seien wir bereit für die Balance des Männlich-Göttlichen und Weiblich-Göttlichen. Öffnen wir unsere Herzen für die Güte und das Mitgefühl. Erlauben wir uns selbst, in Milde unser Leben zu führen, erlauben wir uns selbst, mit Milde dem Anderen zu begegnen. Erlauben wir uns Milde gegenüber allem, das mit uns in Resonanz tritt.


FROHE OSTERN , liebe Freunde -


Herzlich

Annette Maria
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Flower of Change, Spiritualität, PhilosophischesNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
19. Apr. '12
Am Ende des Leids stehen Liebe und Mitgefühl

Jiddu Krishnamurti (1895 - 1986) zählt zu den wichtigsten spirituellen Lehrern des 20. Jahrhunderts. Fast sieben Jahrzehnte lang ermutigte er seine Zuhörer, sich von Dogmatismus, Glaubensbekenntnissen und Illusionen zu befreien. Erst so sei wahre innere Freiheit möglich. Krishnamurti inspirierte weltweit Millionen von Menschen - darunter namhafte Schriftsteller, Künstler, Pädagogen und Forscher wie: George Bernard Shaw, Aldous Huxley, Joseph Campbell und David Bohm.

Nach dem letzten Gespräch in Saanen verabschiedete sich Krishnamurti von seinen Zuhörerinnen und Zuhörern mit folgenden Worten: «Wir hatten wundervolle Tage, liebliche Morgen, schöne Abende, lange Schatten und tiefblaue Täler und einen klarblauen Himmel und den Schnee. Nie war ein Sommer so wie dieser. Die Berge, das Tal, die Bäume und der Fluss sagen uns lebewohl. We have had the most marvellous days, loveley mornings, beautiful evenings, long shadows and deep blue valleys ...
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Philosophisches, Spiritualität, Gesellschaft im WandelNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
13. Apr. '12
Wisdom

Inspired by the idea that one of the greatest gifts one generation can give to another is the wisdom it has gained from experience, multi-award-winning photographer and filmmaker Andrew Zuckerman has recorded the thoughts and ideas of fifty of the world's most prominent writers, artists, designers, actors, politicians, musicians, and religious and business leaders, all over sixty-five years old. To create profound, honest, and truly revealing portraits of these luminaries, Zuckerman has captured their voices, their physical presence, and the written word. The resulting book and film, included here on a DVD, provide an extraordinary legacy for the generations that follow, and a timeless portrait of the common experiences that unite us all.

About the Author

Andrew Zuckerman
Andrew Zuckerman was born in Washington D.C., in 1977. After an internship at the International Center of Photography in New York, he attended New York University's School of Visual Arts to study photography and film, and graduated in 1999. His photography and film work has been commissioned extensively for numerous brands throughout the world and has received many awards, including the D&AD Yellow Pencil award for excellence in photography.

Zuckerman's first film, High Falls, premiered at the Sundance Film Festival in 2007 before going on to win Best Short Narrative at the Woodstock Film Festival. His last book, Creature, was published worldwide in November 2007.

Alex Vlack
Alex Vlack was born in New York in 1974. He has produced documentaries for television and media installations for museums. In 2006 he co-founded Late Night and Weekends with Andrew Zuckerman, where they create books, films, and broadcast content. He wrote and produced High Falls, and produced and co-directed Still Bill, a feature documentary about Bill Withers.Andrew Zuckerman is a New York–based photographer and director, and the author of Creature.
.
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Articles in English, Kunst, PhilosophischesNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
09. Apr. '12
Wo Liebe wächst, gedeiht Leben ... und andere Zitate


Liebe Flower of Change - Freunde !

Die Qualität unserer Gedanken bestimmt die Qualität von Gefühl und Leben...

Zu Ostern 2012 möchte ich, mit einer meditativen Auswahl an Zitaten, Impulsen und Anregungen ,eine Brücke schlagen und euch dabei helfen, den Weg vom "Tod zum Leben" auch im Alltag weiterzugehen.

LET YOUR LOVE GROW - herzlich grüßt Annette Maria


"Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt - die meisten Menschen existieren nur." (Oscar Wilde)

"Die erste Bedingung, um mit anderen in Harmonie leben zu können, ist die, mit sich selbst in Einklang zu sein." (Aristide Gabelli)

"Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer." (Seneca)

"Wir suchen überall das Unbedingte und finden immer nur Dinge." (Novalis)

"Wer keinen Sinn im Leben sieht, ist nicht nur unglücklich, sondern kaum lebensfähig." (Albert Einstein)

"Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das große vergebens warten." (Pearl S. Buck)

"Je mehr du gedacht, je mehr du getan hast, desto länger hast du gelebt." (Immanuel Kant)

"Einen Freund erkennt man daran, dass man mit ihm schweigen kann." (Max Thürkau)

"Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden!" (Mark Twain)

"Güte ist, wenn man das leise tut, was die anderen laut sagen." (Friedl Beutelrock)

"Liebst du das Leben? Dann vergeude keine Zeit, denn daraus besteht das Leben." (Benjamin Franklin)

"Um bessere Partner zu finden, muss ich besser werden." (Peter Horton)

"An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser." (Charlie Chaplin)

"Die wirkliche Liebe beginnt, wo keine Gegenliebe mehr erwartet wird." (Antoine de Saint Exupéry)

"Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle." (Albert Einstein)

"Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben." (Friedrich Hebbel)

"Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden." (John F. Kennedy)

"Im Anfang war das Staunen. Worüber wir nicht staunen können (wie Kinder), das erleben wir nicht." (Sigmund Graff)

"Das Gestern ist fort, das Morgen nicht da. Lebe also heute!" (Pythagoras von Samos)

"Man kommt leichter zu jedem anderen als zu sich." (Jean Paul)

"In dem Augenblick, in dem ein Mensch den Sinn und den Wert des Lebens bezweifelt, ist er krank." (Sigmund Freud)

"Der Dummkopf beschäftigt sich mit der Vergangenheit, der Narr mit der Zukunft, der Weise aber mit der Gegenwart." (Chamfort)

"Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen." (Mahatma Ghandi)

"In dem Moment, in dem man etwas seine ganze Aufmerksamkeit schenkt, selbst einem Grashalm, wird es zu einer geheimnisvollen, Ehrfurcht gebietenden, unbeschreiblich großartigen eigenen Welt." (Henry Miller)

"Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren?" (Vincent van Gogh)

"Lasst uns nicht ärgerlich zurück und auch nicht ängstlich nach vorn schauen, sondern bewusst in die Gegenwart!" (James Thurber)

"Unser Leben ist das Produkt unserer Gedanken." (Marcus Aurelius)

"Jeder Handlung geht ein Gedanke voraus." (Ralph Waldo Emerson)

"Die meisten leben in den Ruinen ihrer Gewohnheiten." (Jean Cocteau)

"Wenn wir das Wunder einer einzigen Blume klar sehen könnten, würde sich unser ganzes Leben ändern." (Buddha)

"Man braucht nichts im Leben zu fürchten, man muss nur alles verstehen." (Marie Curie)

"Wenn ich die gute Fee beeinflussen könnte, die bei der Taufe aller Kinder Pate steht, dann würde ich sie bitten, jedem Kind der Welt ein so nachhaltiges Gefühl für Wunder zu schenken, dass es das ganze Leben lang anhält." (Rachel Carson)

"Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt." (Albert Einstein)


"Intuition ist die Quelle wissenschaftlicher Erkenntnis." (Aristoteles)

"Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie begonnen hat, zu leben." (Marcus Aurelius)

Dalai Lama - Zitate :

Meine Philosophie ist Freundlichkeit.

Wir leben nicht, um zu glauben, sondern um zu lernen.

Lebe ein gutes, ehrbares Leben! Wenn Du älter bist und zurückdenkst, wirst Du es noch einmal genießen können.

Wenn die Wurzeln nicht vertrocknet sind, ist der Baum noch nicht tot.

Teile Dein Wissen mit anderen. Dies ist eine gute Möglichkeit, Unsterblichkeit zu erlangen.

Schwierige Zeiten lassen uns Entschlossenheit und innere Stärke entwickeln.
Home of Flower of Change
"Die Seele denkt nie ohne ein inneres Bild." (Aristoteles)

"Die größte Entscheidung Deines Lebens liegt darin, dass Du Dein Leben ändern kannst, indem Du Deine Geisteshaltung änderst." (Albert Schweitzer)

"Frieden ist ein Schmetterling, der sich immer unserem Griff entzieht, wenn man ihn jagt, der sich aber auf uns niederlässt, wenn wir ganz still dasitzen." (Nathaniel Hawthorne)

"Wo Liebe wächst, gedeiht Leben - wo Hass aufkommt droht Untergang." (Mahatma Ghandi)

"Das Bewusstsein ist der Ursprung; es ist der Ausgangszustand, ohne Anfang, ohne Ende, ohne Ursache, ohne Unterstützung, ungeteilt, unveränderlich." (Nisargadatta)

"Wenn man zwei Stunden lang mit einem Mädchen zusammensitzt, meint man, es wäre eine Minute. Sitzt man jedoch eine Minute auf einem heißen Ofen, meint man, es wären zwei Stunden. Das ist Relativität." (Albert Einstein)

"Das Bewusstsein ist nicht selektiv. Es ist der absolute Raum, in dem alles geschieht." (Karl Renz)

"Alle Lebewesen außer den Menschen wissen, dass der Hauptzweck des Lebens darin besteht, es zu genießen." (Samuel Butler)

"Es gibt nur zwei Arten zu leben, indem wir entweder nichts oder alles als Wunder betrachten." (Albert Einstein)

"Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben." (Alexis Carrel)

"Zwei Dinge im Leben sind unendlich, das Universum und die Dummheit der Menschen. Beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher." (Albert Einstein)

"Trenne dich nicht von deinen Illusionen! Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben." (Mark Twain)

"Die Freude liegt nicht in den Dingen, sie liegt in uns." (Richard Wagner)

"Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen." (Albert Schweitzer)

"Jede Gesellschaft entwickelt aufgrund ihrer eigenen Lebensweise und der Art ihrer Beziehungen, Gefühle und Wahrnehmungen ein System von Kategorien, das die Formen des Bewusstseins bestimmt." (Erich Fromm)

"Wer lachen kann, dort wo er hätte heulen können, bekommt wieder Lust zum Leben." (Werner Finck)

"Wirklich reich ist nur der, der nichts besitzt, was er verlieren könnte." (Anonym)

Die Qualität der Gedanken bestimmt die Qualität von Gefühl und Leben.

"Achten die Menschen sich selbst, achten sie gewöhnlich auch die fremde Persönlichkeit." (Samuel Smiles)

"Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten." (Wilhelm Busch)

"Hasten ist das sinnlose Bemühen, schneller als die Zeit zu sein." (Elisabeth Hablé)

"Alles ist gut. Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist. Nur deshalb. Das ist alles, alles! Wer das erkennt, der wird gleich glücklich sein, sofort im selben Augenblick." (Fjodor Michailowitsch Dostojewski)

"Lerne zu werden, der Du bist!" (Pindar)

"Lebenskunst ist die Kunst des richtigen Weglassens." (Coco Chanel)

"Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zuviel Zeit, die wir nicht nutzen." (Seneca)

"Wem zu glauben ist, redlicher Freund, das kann ich dir sagen: Glaube dem Leben; es lehrt besser als Redner und Buch." (Wilhelm Busch)

"Alles ist sich gleich, ein jeder Teil repräsentiert das Ganze. Ich habe zuweilen mein ganzes Leben in einer Stunde gesehen." (Georg Christoph Lichtenberg)

Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Lebenshilfe, Spiritualität, PhilosophischesNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
09. Apr. '12
The real Jim Carrey

Dear friends,


how uplifting to see the most influential man in Comedy with so much clarity combined with the gift of expression and connection with audience!

"Who is it that´s aware that I am thinking "

Enjoy :-)


Warmly Annette Maria


Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Articles in English, Philosophisches, SpiritualitätNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
03. Apr. '12
A Manifesto for Conscious Men

The Manifesto emerged from the radical transformation that’s underway in the way men and women relate to each other. We’d like your assistance in giving expression and life to this awakening movement. You may know of our work as writers and teachers in the areas of spiritual development and relationship transformation. Now, though, we speak to you primarily as men committed to a new era of co-creation with women. Whether you are a man or a woman, we invite you to join with us in creating the new era.

Apology and New Commitment
One intent of the Manifesto is to offer a genuine apology for actions in the past and present, so that we can start afresh with new commitments that can guide us in bringing the new era into reality. Our apology is rooted in the original meanings of the word--to give an account, to acknowledge with regret, to express sorrow for present or past actions. A genuine apology never shames or blames either person, nor does it deny either person’s right to take full responsibility for the actions.

A Commitment To Usher In A New Era Of Worship
We believe that the next step in our evolution rests is a restoration of our capacity for such deep respect, attention and love in human relationships that we become capable of seeing the divine in another. We speak of this as the capacity for a man to “worship” a woman, and vice versa. We know that “worship” is a charged word for many; it has been kidnapped by patriarchal religions and often evokes a sense of subjugation. We wish to restore “worship” to mean a mutual capacity to express and see the the divine dimension in each other, to look through and beyond the personal as a window to the universal.

Please Join In
Gay Hendricks, Ph.D.
Author of The Big Leap, Five Wishes and co-author of Conscious Loving
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Articles in English, Gesellschaft im Wandel, PhilosophischesNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
26. März '12
japanische Schönheit

Wabi-Sabi (jap. 侘寂) ist ein ästhetisches Konzept (Konzept der Wahrnehmung von Schönheit), das in Japan entstand. Eng mit dem Zen-Buddhismus verbunden, ist es eine Entsprechung zur ersten der buddhistischen Vier Edlen Wahrheiten, Dukkha.


Nach Leonard Koren ist wabi-sabi das auffälligste und charakteristischste Merkmal der traditionellen japanischen Schönheit. Es "nimmt etwa die gleiche Position im Pantheon der japanischen ästhetischen Werte ein, wie die Ideale des antiken Griechenlands von Schönheit und Perfektion dies im Westen tun." Andrew Juniper erklärt: "Wenn ein Objekt oder ein Ausdruck in uns ein Gefühl der tiefen Melancholie und eines spirituellen Sehnens hervorruft, dann kann man sagen, dieses Objekt sei Wabi sabi." Richard R. Powell fasst Wabi-Sabi so zusammen: "Es nährt alles, was authentisch ist, da es drei einfache Wahrheiten anerkennt: nichts bleibt, nichts ist abgeschlossen und nichts ist perfekt."

"Beschränke alles auf das Wesentliche, aber entferne nicht die Poesie. Halte die Dinge sauber und unbelastet, aber lasse sie nicht steril werden."
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Philosophisches, Musik, SpiritualitätNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
20. März '12
Frühling

„Ich werde nie zum Frühling sagen: Verzeihen Sie, Sie haben dort ein welkes Blatt! Oder zum Herbst: Nehmen Sie es ja nicht übel, aber dieser Apfel ist nur zur Hälfte rot."

Christian Friedrich Hebbel
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Musik, PhilosophischesNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
18. März '12
Ente, Tod und Tulpe

Der Tod war schon immer in der Nähe der Ente, nur „für den Fall“. Aber nun hat sie ihn bemerkt und er stellt sich ihr vor. Natürlich ist die Ente schockiert, denn sie hat Angst vor dem Sterben. Der Tod nimmt es ihr nicht übel, dass sie sich vor ihm erschreckt, er erklärt ihr, dass er zum Leben dazugehört. Es gibt so viele Gefahren, wie zum Beispiel den Fuchs, da kann er es sich gar nicht erlauben, nicht da zu sein. Er sorgt nicht dafür, dass die Ente stirbt, er will nur da sein, wenn es passiert. Im Gespräch merkt die Ente, dass er eigentlich ganz nett ist, und nimmt ihn mit zum Teich. Dort schwimmen sie so lange, bis es dem Tod zu feucht geworden ist. Daraufhin wärmt ihn die Ente sogar...
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Lebenshilfe, Lebenswege, PhilosophischesNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
17. März '12
1
  Kommentar
Warum bin ich auf der Welt ?

Hallo liebe Freunde ,


Das Leben lädt uns ein, zu lieben: Mich, die Menschen, die Welt. Das Leben lädt uns ein, in dieser Liebe einen einzigartigen Sinn unseres eigenen Lebens zu entdecken.

Das Leben lädt uns ein, diese Spanne, die uns hier auf der Erde gegeben ist, zu nutzen und zu genießen. Und da wir nicht wissen, wie lange diese Spanne bemessen ist, lädt das Leben uns ein, uns nicht in irgendwelche Wartezimmer zurück zu ziehen und das Leben zu verwarten.

Für mich ist das Leben eine einzige große und tolle Chance...

Und warum bist DU auf der Welt ?

Herzlich grüßt

Annette Maria
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Lebenshilfe, Philosophisches, SpiritualitätNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
05. März '12
GEIST UND MEER ...


Man überlege sich einmal, wie ein philosophisches Denken hat enstehen können. Sobald ich mir diese Frage stelle, so versetzt mich mein Geist, sobald ich eine Antwort zu finden suche, ans Ufer eines zauberhaften erhellten Meeres. In ihm vereinen sich spürbar die Bestandteile, die Urstoffe jenes Seelenzustandes, der den umfassenden Gedanken, die verstendste Frage aufkeimen lässt<: LICHT UND WEITE, MUßE UND RHYTMUS; DURCHSICHTIGKEIT UND TIEFE... Sieht man nicht, dass gerade dann unser Geist in diesem Augenblick und in diesem Einklang der natürlichen Gegebenheiten alle Werte, alle Eigenschaften der Erkenntnis empfindet und entdeckt: Klarheit, Tiefe, Weite .


Paul Valèry
.
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Philosophisches, Dies & DasNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
23. Feb. '12
Sprache



Die Sonne spricht zu uns mit Licht,
Mit Duft und Farbe spricht die Blume,
Mit Wolken, Schnee und Regen spricht
Die Luft. Es lebt im Heiligtume
Der Welt ein unstillbarer Drang,
Der Dinge Stummheit zu durchbrechen,
In Wort, Gebärde, Farbe, Klang
Des Seins Geheimnis auszusprechen.
Hier strömt der Künste lichter Quell,
Es ringt nach Wort, nach Offenbarung,
Nach Geist die Welt und kündet hell
Aus Menschenlippen ewige Erfahrung.
Nach Sprache sehnt sich alles Leben,
In Wort und Zahl, in Farbe, Linie, Ton
Beschwört sich unser dumpfes Streben
Und baut des Sinnes immer höhern Thron.


Flower of Change
In einer Blume Rot und Blau,
In eines Dichters Worte wendet
Nach innen sich der Schönfung Bau,
Der stets beginnt und niemals endet.
Und wo sich Wort und Ton gesellt,
Wo Lied erklingt, Kunst sich entfaltet,
Wird jedesmal der Sinn der Welt,
Des ganzen Daseins neu gestaltet,
Und jedes Lied und jedes Buch
Und jedes Bild ist ein Enthüllen,
Ein neuer, tausendster Versuch,
Des Lebens Einheit zu erfüllen.
In diese Einheit einzugehn
Lockt euch die Dichtung, die Musik,
Der Schöpfung Vielfalt zu verstehn
Genügt ein einziger Spiegelblick.
Was uns Verworrenes begegnet,
Wird klar und einfach im Gedicht:
Die Blume lacht, die Wolke regnet,
Die Welt hat Sinn, das Stumme spricht.

Hermann Hesse
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Flower of Change, Kunst, PhilosophischesNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
20. Feb. '12
1
  Kommentar
Existentialismus, Intensität, Nähe - Das Kino Ingmar Bergmans

Es gibt keine Grenzen. Weder für Gedanken, noch für Gefühle. Es ist die Angst, die immer Grenzen setzt.“

– Ingmar Bergman

Von einem "Seelenmagier des Kinos" und einem "Meister des Tiefgangs" war beim Tod Ingmar Bergmans die Rede. Dabei hätten ihm selbst solche Superlative vermutlich nicht gefallen - Bergman war ein Mann, der den Rummel der großen Filmfestspiele, letzlich auch den um seine Person, tunlichst mied. Jetzt feiert ihn ein Filmfestival: die Berlinale 2011 zeigt eine Retrospektive seiner Filme.

Bergman wurde 1997 bei den Filmfestspielen in Cannes von seinen Kollegen als «Bester Filmregisseur aller Zeiten» geehrt. Auch wenn es keinen spezifischen Stil Bergmans gibt, so loten seine Filme mit großer Genauigkeit die gesamte Spannbreite menschlicher Zustände zwischen existenzieller Verzweiflung und humorvoller Leichtigkeit aus. In filmtechnischer Hinsicht gelang es ihm unter anderem mit nahen Portraitaufnahmen und vor allem mit Hilfe der Beleuchtung, das Innenleben der Akteure eindrucksvoll zum Vorschein zu bringen.

Bergmans Werke sind geprägt von der Mythologie, der Suche nach dem Sinn, der Suche nach Gott und von der Psyche der Charaktere. Dabei unterstreichen die Schwarz-Weiß-Aufnahmen und insbesondere die geschickte Lichtgebung seiner frühen und mittleren Werke diesen Eindruck umso mehr. Viele Schauspielerinnen und Schauspieler verdanken Bergman ihren internationalen Durchbruch, unter ihnen die Schweden Max von Sydow, Erland Josephson, Ingrid Thulin, Bibi Andersson und die Norwegerin Liv Ullmann. Bergman hat über 60 Filme und Dokumentationen gedreht. Auch als Theaterregisseur war er international gefragt und brachte über 120 Inszenierungen auf die Theater- und Opernbühne. Bekannte Regisseure – so etwa Woody Allen, Ang Lee und Lars von Trier – zählen ihn zu ihren Vorbildern.

Existentialismus, Intensität, Nähe

Ingmar Bergman suchte neue visuelle Formen: Existentialismus, Intensität, Nähe. Wie zeigt man bloß Dinge, über die man kaum zu sprechen vermag? Ist die Kunst dem Leben gleich?


Quellen :
http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/specials/151653/index.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Ingmar_Bergman





.
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Kunst, Philosophisches, LebenswegeNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
10. Feb. '12
1
  Kommentar
Georgia Guidestones



Die Georgia Guidestones (dt. etwa: Orientierungstafeln, auch bekannt als Marksteine oder Steine von Georgia) bilden ein riesiges Monument aus Granitstein, das sich in Elbert County im US-Bundesstaat Georgia befindet. Aufgrund seines Aussehens wird es manchmal als das „amerikanische Stonehenge” bezeichnet. Eine Inschrift mit zehn Richtlinien ist in die massiven Steinblöcke in acht modernen Sprachen eingraviert. Auf der Oberseite befinden sich die Richtlinien in gekürzter Form in vier altertümlichen Sprachen: Babylonisch, Altgriechisch, Sanskrit und in ägyptischen Hieroglyphen.

Im Juni 1978 beauftragte eine unbekannte Person unter dem Pseudonym R. C. Christian die Elberton Granite Finishing Company, das Monument zu bauen. Es ist fast zwanzig Fuß (etwa 6 Meter) hoch, besteht aus sechs Granitplatten und wiegt fast 100 Tonnen. Im Zentrum des Monuments befindet sich eine Platte, um die sich vier weitere Platten sternförmig gruppieren. Auf diesen Platten, die nach den Sternen ausgerichtet sind, ruht ein Deckstein. Des Weiteren befindet sich eine Steinplatte in unmittelbarer Nähe, die im Boden eingelassen ist und einige Informationen über die Geschichte und den Zweck der Guidestones enthält.



Eine Inschrift, bestehend aus zehn „Geboten” oder Richtlinien, ist in den Georgia Guidestones in acht verschiedenen Sprachen eingraviert, eine Sprache auf jeder Seite der vier aufrecht stehenden Steine. Wenn man im Uhrzeigersinn von Norden beginnt, so sind dies: Englisch, Spanisch, Swahili, Hindi, Hebräisch, Arabisch, altes Chinesisch, und Russisch. Auf Englisch lautet die Inschrift:


MAINTAIN HUMANITY UNDER 500,000,000 * Halte die Menschheit unter 500 Millionen

IN PERPETUAL BALANCE WITH NATURE * und in fortwährendem Gleichgewicht mit der Natur

GUIDE REPRODUCTION WISELY — * Lenke die Fortpflanzung weise

IMPROVING FITNESS AND DIVERSITY * um Tauglichkeit und Vielfalt zu verbessern.

UNITE HUMANITY * Vereine die Menschheit

WITH A LIVING NEW LANGUAGE * mit einer neuen, lebendigen Sprache.

RULE PASSION — FAITH — TRADITION * Beherrsche Leidenschaft - Glauben - Tradition

AND ALL THINGS * und alles sonst

WITH TEMPERED REASON * mit gemäßigter Vernunft.

PROTECT PEOPLE AND NATIONS * Schütze die Menschen und Nationen

WITH FAIR LAWS AND JUST COURTS * durch gerechte Gesetze und angemessene Gerichte.

LET ALL NATIONS RULE INTERNALLY * Lass alle Nationen ihre eigenen Angelegenheiten selbst/intern regeln

RESOLVING EXTERNAL DISPUTES * und internationale Streitfälle

IN A WORLD COURT * vor einem Weltgericht beilegen.

AVOID PETTY LAWS * Vermeide belanglose Gesetze

AND USELESS OFFICIALS * und unnütze Beamte.

BALANCE PERSONAL RIGHTS WITH * Schaffe ein Gleichgewicht zwischen den persönlichen Rechten und

SOCIAL DUTIES * den gesellschaftlichen/sozialen Pflichten.

PRIZE TRUTH — BEAUTY — LOVE — * Würdige Wahrheit - Schönheit - Liebe

SEEKING HARMONY WITH THE * im Streben nach Harmonie mit
INFINITE * dem Unendlichen.

BE NOT A CANCER ON THE EARTH — * Sei kein Krebsgeschwür für diese Erde

LEAVE ROOM FOR NATURE — * Lass der Natur Raum

LEAVE ROOM FOR NATURE * Lass der Natur Raum.


Eine kürzere Botschaft steht auf den vier vertikalen Seiten des Decksteins, wiederum jeweils in einer anderen Sprache und Schrift auf jeder Seite. Die erläuternde Tafel neben den Guidestones identifiziert diese Sprachen/Schriften als Babylonische Keilschrift (Nord), Altgriechisch (Ost), Sanskrit (Süd) und ägyptische Hieroglyphen (West) und erklärt, was vermutlich eine englische Übersetzung ist:

Let these be guidestones to an age of reason
.
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Musik, Philosophisches, SpiritualitätNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
09. Feb. '12
The Real Revolution

"Schönheit ist jener Zustand, in dem der Geist in der Leidenschaft der Einfachheit den Mittelpunkt des Selbst verlassen hat.



"Meditation ist das, worin keine Erfahrung ist. In ihr ist kein Element der Zeit, die Bewegung und Richtung bedeutet.
Krishnamurti, Vollkommene Freiheit"
.
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Articles in English, Lebenshilfe, PhilosophischesNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
04. Feb. '12
Weisheiten aus Alt-Ägypten




Das Glück eines Landes stellt sich ein,
wenn Gerechtigkeit geübt wird.
Der redekundige Oasenmann


Seidenkissen
Halte dich streng an die göttliche Ordnung,
aber übertreibe sie nicht
Ptahhotep


Männer, die Ämter innehaben,

müssen das Böse bekämpfen

und dem Guten zu seinem Recht verhelfen,

Künstler müssen sie sein, die schaffen, was sein soll.


Der redekundige Oasenmann



Ein Großer lebt von Rechtschaffenheit.
Unrecht ist das, was er verabscheut.
Er gesellt sich zu den Ehrbaren,
und Gefolgschaft leistet er der Maat.
Papyrus Brooklyn


Es gibt eine männliche und eine weibliche Ewigkeit.
Die erste ist der Tag, die zweite die Nacht.
Sarkophagtext, Spruch 335 B


Trenne deine Zunge nicht von deinem Herzen,
Dann wird alles, was du tust, gelingen.
Amenemope

Siehe, ich gebe dir diese vortrefflichen Ratschläge.
Prüfe sie in deinem Herzen.
Handle nach ihnen,
dann wird es dir wohl ergehen,
und alles Übel bleibt dir fern.

Ani

Übe Redlichkeit, solange du auf Erden weilst.
Lindere den Schmerz dessen, der leidet,
bedränge keine Witwe,
vertreibe keinen Mann von der Habe seines Vaters,
hindere die Großen nicht daran, ihre Pflicht zu erfüllen,
und wende keine ungerechten Strafen an.

Merikare

Begünstige nicht den, der gut gekleidet ist,
ziehe aber auch nicht den vor, der in Lumpen geht.
Nimm kein Geschenk von einem Mächtigen an,
und sei nicht um seinetwillen ungerecht gegen einen Schwachen.

Amanemope
Wenn du ein rechtschaffenes Leben führst,
dann wirst du wieder jung, sobald deine Zeit kommt,
dann werden dir so viele Jahre beschert wie dem Frosch,
dann wirst du wiederkehren, wie du bist.

Lied des Harfners Nefersechau


Verbrüdere dich nicht mit einem Mann von üblen Wesen, selbst wenn er ein
hoher Beamter ist.
Ani

entnommen: Christian Jacq - Folge deinem Herzen solange du lebst- Verlag Wunderlich
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Gesellschaft im Wandel, Lebenswege, PhilosophischesNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
02. Feb. '12
4
  Kommentare
Roger Willemsen : " Ich nehme die Orte persönlich "

...ich auch :-)

und bekomme Fernweh an einem trüben Mittwochmorgen im Februar ...

NEWS.DE -Redakteur Sven Wiebeck mit Gespräch mit Roger Willemsen

Herr Willemsen, sind Sie ein ruheloser Mensch oder ein rastloser?

Willemsen: Ich bin eher ein rastloser. Im Motto zu meinem letzten Buch (Die Enden der Welt, Anm. d. Red.) erkläre ich mir meine Rastlosigkeit so: Ich muss reisen, denn ich habe noch nicht jedes Zuhause gesehen. Insofern ist mir manchmal danach, als wolle ich in alle wirklichen Stätten Vertrautheit bringen oder mir das Fremde soweit anvertrauen, dass ich auf diese Weise rastlos bin.

Sie haben in Bonn, Florenz, München und Wien studiert und währenddessen bereits als Reiseleiter gearbeitet. Überall?

Willemsen: Nein, in Italien. Hauptsächlich in der Toskana und Umbrien. Das waren Kunst- und Wanderreisen, und man führte dann die Leute zu einem Teil durch die Museen und Kirchen und versuchte, sachverständig über Kunst zu reden.

Man versuchte es oder konnte es auch?

Willemsen: Das konnte man auch, denn ich habe das ja studiert. Ich hatte einen Auftrag am kunsthistorischen Institut in Florenz und habe später auch zwei Kunstreiseführer geschrieben – über die Marken und die Abruzzen. Insofern kann ich wohl für mich in Anspruch nehmen: Da wusste ich, worüber ich rede. (lacht)

Sie haben sich mit dem Thema «unterwegs sein» also schon sehr früh beschäftigt, auch in Südostasien und London gelebt. Warum sollte der Mensch reisen?

Willemsen: Der Mensch könnte sich anziehen lassen. Einmal von der Aussicht, sich selber zu verwandeln. Und zwar dadurch, dass er Zonen betritt in seinem eigenen Innenleben, die er ohne die Reisen nicht betreten hätte. Er liefert sich Zuständen des Ekels, der Angst, der Langeweile, des Nicht-Verstehens aus, und gleichzeitig konfrontiert er sich ganz objektiv mit anderen Gebräuchen. Mit anderen Formen zu trauern, zu trösten, zu lieben, albern zu sein, Humor zu entwickeln und so weiter. In all diesen Punkten gibt es Formen der Selbsterneuerung. Und dann ist es aber so, dass man die reale Vielfalt der Lebensformen eigentlich nur kennenlernen kann, indem man in sie eintritt. Das heißt auch, er sollte im Staub eines nordafghanischen Dorfes ebenso geschlafen haben wie in einer Hütte in Polynesien oder so.

Das heißt, es gibt einen Unterschied zwischen Touristen und Reisenden.
Willemsen: Ja, den mache ich schon. Der Tourist ist eigentlich derjenige, der die Augenblicksberührung sucht, der immer gern ein Foto machen möchte. Er lebt also im Lidschlagtempo. Er sagt «ich und der Eiffelturm», «ich und die Rialto-Brücke», «ich und der Assuan-Staudamm». Und der Reisende will eigentlich eher noch verschwinden in den Räumen, will unsichtbar werden, will die Orte sehen, wie sie immer sind – auch wenn er selber nicht da ist.

Also geht es auch um Selbstverlust, um letztlich sich selbst zu finden?

Willemsen: Ja, ganz recht. Die Möglichkeit, selber vollkommen zu verschwinden, unscheinbar zu sein, sich zu verlieren, ist eine Bedingung dafür, sich selber zu gewinnen. Und in einem anderen Sinne tatsächlich, ja, sich zu besitzen. Um «ich» sagen zu können.

Gibt es die eine perfekte Art zu reisen, um dies zu erreichen?

Willemsen: Wissen Sie, das Entscheidende wäre, glaube ich, sich treiben zu lassen. Wie der Flaneur, der entweder durch die Großstädte zieht und nicht die Sehenswürdigkeiten miteinander verbinden will, oder in der Ferne ankommt und sagt: Ich lasse mich treiben. Und da wo Spannung ist, da bewege ich mich hin. Ich synchronisiere mein Innenleben auch mit der eigenen Erschöpfung, der eigenen Neugier, mit der äußeren Bewegung, als dass ich mich leiten lasse von der unterstellten Bedeutung, die Orte haben. Das hat mir immer am meisten bedeutet.

Aber Sie können auch verstehen, wenn das dann vielleicht ein Gefühl der Unzufriedenheit hervorruft? Wenn man drei Dinge sehen will und es am Ende nur für eins gereicht hat, weil man sich hat treiben lassen?

Willemsen: Ja, das könnte passieren, dass man sagt: Mensch, ich habe die Blaue Moschee verpasst. Aber das Wichtige ist am Ende doch, dass Sie etwas in Ihrem Innenleben finden, das der Blauen Moschee entspricht. Das heißt, die Menschen unterstellen ja, wenn sie jetzt in die Blaue Moschee eintreten, dass sie von tiefer innerer Erschütterung befallen sind. Das Peinlichste auf Reisen ist, nicht erschüttert zu sein. Die Mona Lisa nicht aufregend zu finden. Und dann sagt man sich: Eine Szene, eine Umarmung, ein Duft irgendwo hat mir mehr Wirklichkeit zugefügt, als es das größte Kunstwerk getan hat. Der Tourist sagt immer – natürlich auch weil er seinen Jahresurlaub dort verbringt: Lass mich nicht im Stich Sehenswürdigkeit, du sollst mich gefälligst erschüttern müssen. Und dann steht er davor und ist ein wenig ratlos.

Das heißt, es geht am Ende nur um die Geschichten, die Situationen, Ereignisse?

Willemsen: Ja, genau. Ich nehme die Orte persönlich. Ich finde immer, dass ich wirklich nur dagewesen bin, wenn ich den Ort von allen anderen unterscheiden kann, die ich sonst gesehen habe. Für mich wäre es das Schlimmste, wenn die Leute sagen würden, die Landschaften, die lesen sich ja überall gleich.

Haben Sie so etwas wie einen Lieblingsort? Wohin Sie vielleicht sogar auswandern würden?

Willemsen: Lieblingsort? Es gibt mythische Orte, die mich immer wieder angezogen haben. Das ist auf der einen Seite Timbuktu, die Karawanenstadt im Norden von Mali. Und dann ist es auf der anderen Seite – so komisch das klingt – Tokio. Ich bin immer wieder nach Tokio gereist. Mit der Stadt konnte ich beim ersten Besuch überhaupt nichts anfangen, ich war einsam und unbeantwortet, und dann habe ich nach und nach nur noch hineingestaunt und bin immer wieder hingefahren. Aber das ändert sich auch mit der Lebenszeit. Jetzt könnte ich mir wahrscheinlich schon wieder andere Orte überlegen: Vielleicht wäre es in diesem Moment gerade Odessa?

Wenn Sie die Wahl hätten zwischen einer musikalischen, literarischen oder filmischen Weltreise, für welche würden Sie sich entscheiden?

Willemsen: Das ist ulkig, dass Sie mich das fragen. Weil ich nämlich mit den Berliner Philharmonikern ab Herbst eine neue Reihe mache mit dem Titel «Unterwegs». Im Rahmen dieser versammle ich die Weltmusik und darf viermal im Jahr einen ganzen Abend gestalten. Wir planen zunächst für zwei Jahre. Und der erste Abend wird einer über Nomaden und die Musik der Nomaden sein. Im Moment wäre es also wahrscheinlich in der Tat die Musik. Wobei ich auf der anderen Seite sagen muss, dass die Literatur natürlich nach wie vor das Medium ist, in dem ich zuhause bin.

Wo wird Sie diese musikalische Reise noch hinführen?

Willemsen: Wir wollen auf jeden Fall etwas über Klöster und die Musik der Klöster machen. Eine Reise quer durch Afrika oder Südamerika kann ich mir ebenfalls sehr gut vorstellen. Aber das wird sich in den nächsten Jahren zeigen.

Und warum keine literarische oder filmische Erfahrungsreise?

Willemsen: Das reizt mich weniger, weil ich sage: Die Realität dieser Orte liegt tatsächlich im Text, und ich würde nicht mehr überprüfen wollen, wie das da wirklich aussah. Am Ende ist man enttäuscht, wenn man an die Orte der Handlungen kommt.

http://www.news.de/medien/855117703/ein-biotop-unterhalb-von-verona-pooth/1/
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Philosophisches, Lebenswege, Leute heute & gesternNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
30. Jan. '12
" Kosum macht einsam "



28.01.2011,

Interview: Hans von der Hagen sueddeutsche.de

In der Gesellschaft der Konsumenten sehen Menschen einander wie Produkte - sie werden auf ihren Nutzen hin geprüft und notfalls abgestoßen. Der Soziologe Zygmunt Bauman über Konsumenten und Konsumierte.

Die moderne Gesellschaft kennt nur ein Ziel: Glück. Glücklich ist, wer begehrt ist und der Konsum soll das Interesse an der eigenen Person steigern. Doch der Konsummarkt ist zugleich unerbittlich, er entscheidet über das Drinnen und Draußen in der Gesellschaft. Wer seinen Anforderungen nicht standhält, wird ausgestoßen. Mehr noch: Das Konsumdenken führe dazu, dass die Menschen sich untereinander als Produkte wahrnehmen und behandeln, sagt Zygmunt Bauman (85), Professor emeritus in Leeds und einer der weltweit bekanntesten Soziologen.

SZ: Herr Bauman, rastlos wird in unserer Gesellschaft eingekauft - weit mehr als gebraucht wird. Muss das so sein?

Zygmunt Bauman: Es ist eine Attacke aus dem Hinterhalt, die die Unternehmen führen. Das Interesse der Konsumenten wird zunächst geweckt und dann nach und nach ausgeweitet. Längst geht es nicht mehr um ein konkretes Bedürfnis, das der Verbraucher haben mag. Produkte werden beispielsweise künstlich entwertet und durch "neue und verbesserte" Varianten ersetzt. Das ursprüngliche Produkt ist dann womöglich eine Saison später nicht nur alt, sondern sogar peinlich. Wenn das funktioniert, wird das sich ständig fortsetzende Shopping zu einem Bedürfnis. So ist schon, bevor Sie ein Geschäft betreten, gesetzt, wie Sie sich entscheiden werden. Es geht um Verführung - und Sucht. Der Trick ist es, eine Sehnsucht zu wecken, die sich fortwährend nach neuen Sehnsüchten sehnt.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/interview-mit-zygmunt-bauman-konsum-macht-einsam-1.1049496
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Leute heute & gestern, Gesellschaft im Wandel, PhilosophischesNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
27. Jan. '12
1
  Kommentar
"Die Energie, die vom Verstand abgezogen wird, verwandelt sich in Gegenwärtigkeit."

"Das falsche, unglückliche Selbst, das in der Identifikation mit dem Verstand begründet ist, lebt von der Zeit. Es weiß genau, dass der gegenwärtige Moment seinen eigenen Tod bedeutet, und fühlt sich natürlich von ihm bedroht. Es wird alles tun, um dich aus ihm herauszuholen. Es wird versuchen, dich in der Zeit gefangen zu halten.
Eckhart Tolle, Jetzt! Die Kraft der Gegenwart"



Die Griechen kannten verschiedene Formen von Zeit, für die bestimmte Gottheiten verantwortlich waren:

CHRONOS, Gott der Zeit. In der gr. Mythologie symoblisiert er die Dauer, die ausgedehnte Zeit, die „über Leben verfügt, indem sie es verbraucht“, die Zeit der Geschichte und des Lebens. Die Chronologie bringt zeitliche Ordnung in die Dinge, sie verkrüppelt uns aber auch, weil wir selbst nicht von Dauer sind.

AION Antipode zu Chronos. Symbolisiert die transzendentale Dimension des Zeitverständnisses, die über Leben und Welt hinaus geht, „reine Zeit“, abstrakte Zeit, Zeit der Maschine, die Ewigkeit.

KAIROS Antipode zu Chronos. Steht für den rechten Zeitpunkt einer Tätigkeit oder Unternehmung, „Gott des günstigen Augenblicks, der im griechischen Mythos auch tödlich sein kann“ . Fordert Entscheidung, Kairos balanciert auf des Messers Schneide. Trägt vorne lang herunterwallendes lockiges Haar, hinten hat er eine Glatze: ist Kairos vorüber, ist es zu spät. Gehört zum Reich der „Physik der Einmaligkeit“.


"Beobachtung des Verstandes öffnet die Dimension der Zeitlosigkeit. Die Energie, die vom Verstand abgezogen wird, verwandelt sich in Gegenwärtigkeit.
Eckhart Tolle, Jetzt! Die Kraft der Gegenwart"

.
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Lebenshilfe, Philosophisches, Leute heute & gesternNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
18. Jan. '12
37
  Kommentare
Thorwald Dethlefsen verstarb in Wien

»Am 1. Dezember ist im Alter von 63 Jahren der bedeutende deutsche Esoteriker Thorwald Dethlefsen verstorben.Nach zwei Schlaganfällen verlor er die Fähigkeit zu formulieren und zu sprechen.

"Jeder Mensch kann immer nur jene Bereiche der Wirklichkeit wahrnehmen, für die er eine Resonanzfähigkeit besitzt.
Thorwald Dethlefsen, Schicksal als Chance"

Um die Leitgestalt der Esoterik, war es still geworden, seit der Münchner nach Wien übergesiedelt war. Der Autor von Werken wie »Schicksal als Chance« und »Krankheit als Weg« verbrachte die letzten Jahre seines Lebens abgeschieden von der Öffentlichkeit.
Thorwald Dethlefsen
Wenn ich an Thorwald Dethlefsen denke, kommen mir gleich seine Vorträge in den Sinn. Seine Worte ,die er noch nach Stunden treffsicher einsetzt.
Ohne sich an ein Manuskript zu halten, spricht er nahezu drei Stunden lang ununterbrochen durch, gönnt dem Publikum dann eine Pause, um den Faden draufhin munter wieder aufzunehmen und eine weitere Stunde freier Rede anzuhängen. Das könnte eine besondere rednerische Gabe sein, aber nicht mehr. Doch weit mehr als durch seine Ausdauer besticht der Redner durch eine Art von nüchterner Gewissheit.

"Wer sich selbst verändert, ändert die Welt. Es gibt an dieser Welt nichts zu verbessern, aber sehr viel an sich selbst.
Thorwald Dethlefsen, Schicksal als Chance"

Es ist für mich immer wieder ein meditatives Erlebnis, Bücher und Cassetten von Dethlefsen zu lesen/hören.. Ob er durch die Überhöhung, die ja sein Publikum initiierte, das Mass aller Dinge (was weiss ich, was dies ist) ver-rückte, kann ich nicht beurteilen.
Bin aber immer liebevoll skeptisch, wenn sich jemand selbst zum Auserwählten beruft. Oder durch die höchste Autorität dazu berufen wird- und dies dann auch noch selbst verkündet.

Dethlefsen war vielseitiger, als mancher annahm: diplomierter Psychotherapeut, Institutsleiter, Vortragsredner, Bestsellerautor, Buchhändler (»Hermetische Truhe«), Astrologe, Homöopath, Alchemist, Kabbalist, Forscher in Randgebieten der Psychologie, Mythologe, Theologe, Heiler, Gastronom (»Café Narrentasse«), Sacerdos, Kirchengründer, Magier. Als habe er alle Stufen erklimmen wollen.

Sein »Wandle Gier in Lebensfreude.« hätte auch dem Jesus der Bergpredigt oder Buddha gefallen. In diesem Sinne: Mich an Dethlefsen erinnern, ja. - Das muss kein Personenkult werden, Man muss nicht die Toten in Besitz nehmen, sich nicht besitzen lassen. Wie definiert der Magier Dethlefsen: »Magie ist Leben«. Ganz da sein, jetzt, die eigenen Möglichkeiten ergreifen.


Nach wie vor inspirieren mich :

Schickasl als Chance
Wichtiges Grundlagenwerk, Thorwald Dethlefsen 1979

Ödipus der Rätsellöser: Der Mensch zwischen Schuld und Erlösung

Krankheit als Weg: Deutung und Be-Deutung der Krankheitsbilder

Gut und Böse. Esoterische Texte


Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Lebenshilfe, Philosophisches, SpiritualitätNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
31. Dez. '11
1
  Kommentar
Du musst das Leben nicht verstehen



Du musst das Leben nicht verstehen,
dann wird es werden wie ein Fest.
Und lass dir jeden Tag geschehen
so wie ein Kind im Weitergehen
von jedem Wehen
sich viele Blüten schenken lässt.


Sie aufzusammeln und zu sparen,
das kommt dem Kind nicht in den Sinn.
Es löst sie leise aus den Haaren,
drin sie so gern gefangen waren,
und hält den lieben jungen Jahren
nach neuen seine Hände hin.
Rainer Maria Rilke
(1875-1926)


Liebe Freunde der Flower of Change - ich wünsche euch allen von Herzen ein glückliches 2011 !


Let your Love grow


Herzlich

Annette Maria

Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Gesellschaft im Wandel, Leute heute & gestern, PhilosophischesNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
30. Dez. '11
Abschied vom alten Jahr




Wieder seh ich Schleier sinken,
und Vertrautes wird fremd,
Neue Sternenräume winken,
Seele schreitet traumgehemmt.

Abermals in neuen Kreisen
Ordnet sich um mich die Welt,
Und ich seh mich eitlen Weisen
Als ein Kind hineingestellt.

Doch aus früheren Geburten
Zuckt entfernte Ahnung her:
Sterne sanken, Sterne wurden,
Und der Raum war niemals leer.

Seele beugt sich und erhebt sich,
Atmet in Unendlichkeit,
Aus zerrißenen Fäden webt sich
Neu und schöner Gottes Kleid

Hermann Hesse

Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Philosophisches, Kunst, MusikNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
25. Dez. '11
Erfüllung



Es gibt etwas, was man an einem einzigen Ort in der Welt finden kann. Es ist ein großer Schatz, man kann ihn die Erfüllung des Daseins nennen. Und der Ort, an dem dieser Schatz zu finden ist, ist der Ort, wo man steht.

Martin Buber, Philosoph 1878-1965
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Philosophisches, MusikNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
22. Dez. '11
3
  Kommentare
Identitäten



Mensch Kind Schüler Jugendlicher Lehrling Geselle Student Arbeiter Angestellter Beamter Arbeitnehmer Assistent Meister Lehrer Arbeitgeber Unternehmer Referendar Assessor Studienrat Oberstudienrat Regierungsrat Oberregierungsrat Minister Bürgermeister Oberbürgermeister Doktor Professor Senator Präsident Ehrenpräsident Arbeitsloser Sozialhilfeempfänger Mutter Vater Großmutter Großvater Greis Meier Müller Schulze Schwabinger Münchner Berliner Niederbayer Oberbayer Bayer Hesse Sachse Niedersachse Deutscher Schweizer Niederländer Türke Kurde Europäer Bürger Staatsbürger Bundesbürger Weltbürger Republikaner Marxist Leninist Stalinist Faschist Materialist Kosmopolit Monarchist Royalist Sozialist Kommunist Anarchist Utopist Militarist Imperialist Pazifist Optimist Pessimist Fetischist Masochist Sadist Theist Theosoph Theologe Bischof Kardinal Papst Buddhist Christ Katholik Protestant Moslem Hinduist Jude Orthodoxer Freimaurer Freiereligiöser Freidenker Freigeist Atheist Agnostiker Antroposoph Philosoph Psychologe Idealist Realist Liberalist Demokrat Kommunitarist Humanist
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Philosophisches, Gesellschaft im WandelNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
19. Dez. '11
Ein Gesicht, dem die Zeit nichts anhaben kann...



Claude Sautet: „Sie ist schön, und ihre Schönheit hat sie sich selbst geschmiedet. Sie hat eine Mischung aus gefährlichem Charme und tugendhafter Reinheit. Sie ist so erhaben wie ein Allegro von Mozart und ist sich der Macht ihres Körpers und ihrer Sinnlichkeit voll bewusst."

Sie wird immer als Schauspielerin arbeiten, denn sie hat ein Gesicht, dem die Zeit nichts anhaben kann.


Alain Delon:
Romy ist ständig auf der Suche nach dem Glück. Sie weiß, dass es ihr schwer fällt, Liebe zu erhalten und sie anzunehmen. Einmal sagt sie von sich, im realen Leben sei sie unfähig, nur vor der Kamera gelänge ihr alles.
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Kunst, Lebenswege, PhilosophischesNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
17. Dez. '11
Das Glück "hören"

Willst Du das Glück kennen lernen,
werde so still,
dass Du das sich Öffnen
der Blüte hörst.

Japanische Weisheit
Blüte Foc
.
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Philosophisches, Flower of Change, SpiritualitätNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
15. Dez. '11
Wintersonnenwende

Die Nacht vom 21. auf den 22. Dezember ist die längste Nacht des Jahres. Die Sonne hat den niedrigsten Stand am Himmel. Die heidnischen Germanen feierten den kürzesten Tag im Jahr als den Tag der Wintersonnenwende und nannten ihn Yule (auch Jul). Gleichzeitig war der Tag das Geburtsfest der Sonne und der Beginn eines neuen Jahres. Das germanische Yule-Fest ist der erste Abend vor den zwölf Raunächten und den Seelen der Verstorbenen geweiht. Die Germanen glaubten, in den zwölf Nächten bis zum 6. Januar würden ihre Seelen zurückkehren und besonders aktiv sein. Um die Wintersonnenwende haben sich allerlei Bräuche gebildet.

Die Wintersonnenwende bei anderen Kulturen

Für die Kelten war die Wintersonnenwende nicht nur ein von den Druiden errechneter astronomischer Zeitpunkt, sondern so etwas wie eine Lebenswende. Die zwölf Raunächte, die sich der Wintersonnenwende anschließen, waren für sie eine Zeit der Rituale und der Mystik und des in-sich-Kehrens. Der 24. Dezember bildete einen strengen Fastentag, um den Körper für die kommenden Tage zu entschlacken.

Nach der griechischen Mythologie fährt der Sonnengott Helios täglich mit dem Sonnenwagen über den Himmel und beobachtet allles, was auf der Erde vor sich geht. In Vorderasien wurde die Geburt des Lichtgottes Mithras (Sol, Helios) gefeiert.


Im römischen Reich wurde seit dem 3. Jahrhundert n. Chr. der Gott "Sol invictus“ (unbesiegbare Sonne) als Beschützer verehrt. Die Wintersonnenwende wurde somit gefeiert, weil das Wiedererwachen der Natur Aussicht auf neues Leben bedeutete.

Im Christentum wurde der 21. Dezember, der einer von mehreren Lostagen im Dezember ist, dem Apostel Thomas gewidmet. Der ungläubige Thomas hatte unter den Aposteln am längsten an der Aufersteheung Christi gezweifelt. Er glaubte es erst, nachdem der seine Hand in die Wunden Christi legen durfte.
Mit der Wintersonnenwende beginnen die Raunächte

In den Raunächten zwischen Heilig Abend und Dreikönig am 6. Januar zieht die alte Göttin Holla (Frau Holle), oftmals in der Gestalt der Percht (Sagengestalt), umher. Diese Zeit ist eine Übergangszeit, eine Niemandszeit, wie auch die heute noch gebräuchliche Bezeichnung "zwischen den Jahren“ deutlich macht. Die Tage, vor allem aber die Nächte, fallen aus dem normalen Leben heraus. Der Schleier zwischen den Welten ist in diesen Tagen äußerst dünn. So wird fleißig orakelt, prophezeit, Wunder geschehen. Wobei das größte 'Wunder“ das ist, dass gerade zu Beginn des Winters, also in der kältesten Jahreszeit, das Licht täglich wieder ein wenig stärker wird.

Bräuche zur Wintersonnenwende – Grün als Hoffnung in dunkler Zeit

Bäume - überhaupt die Farbe Grün – zählen in vielen Kulturen zu den Symbolen des Lebens. So haben immergrüne Pflanzen Hochsaison in den dunkelsten Tagen im Jahr und werden von draußen in die Wohnräume geholt. Bäume verbinden nach schamanischer Vorstellung die reale Welt mit der Geisterwelt. Im Laufe der Zeit wurden die ursprünglich schamanischen Weltenbäume zu religiös verehrten heiligen Bäumen. Woher nun aber der Weihnachtsbaum kommt, dazu gibt es verschiedene Theorien. Eine davon besagt, dass in römischer Zeit aus den Pinienhainen, die bei den Göttertempeln lagen, einer der heiligen Bäume in der Nacht vor einem heiligen Tag geschnitten wurde. Dieser wurde dann im Tempel aufgestellt und besonders schön geschmückt. Im alten Rom war es darüber hinaus zum Jahreswechsel üblich, die Häuser mit Lorbeerzweigen zu bekränzen. Auch hierzulande war es im Mittelalter Brauch, die Lebenskraft von immergrünen Pflanzen ins Haus zu holen, wenn draußen alles unter der Schneedecke begraben war. Vor allem Eibe, Stechpalme, Wacholder, Mistel, Buchsbaum und Tanne und Fichte wurden ins Haus geholt. Bekannt ist auch der Brauch mit den Barbarazweigen am 4. Dezember und dem Weizen der Lucia (Barbaraweizen).

http://meteorologie-klimatologie.suite101.de/article.cfm/wintersonnenwende-einst-als-fest-gefeiert---braeuche
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Spiritualität, Gesellschaft im Wandel, PhilosophischesNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
10. Dez. '11
Der kleine König Dezember

Hallo ihr Lieben,

...Zeit für Muße ? Hier eine meiner liebsten vorweihnachtlichen Geschichten für euch :-)

Herzlich grüsst

Annette Maria


Der kleine König Dezember, Nachfahre des Königs dritter Januar, ist ungefähr so groß wie ein Zeigefinger. Er liebt es an einem Gummibärchen zu knabbern, das halb so groß ist wie er.

Eines Tages taucht er bei einem großen Menschen zu Besuch auf. Dieser staunt nicht schlecht, als er plötzlich den kleinen König entdeckt.

Die beiden freunden sich an und der kleine König besucht ihn von da an regelmäßig. Sie sitzen zusammen und spielen Mikado (wobei ein Mikadostäbchen für den König so groß ist wie ein Baum) und erzählen sich fasziniert von ihren Welten.

In der Welt des Königs ist alles anders und eigentlich viel logischer als bei uns. Man kommt groß und schlau zur Welt und kann sofort loslegen mit dem regieren. Im Laufe der Jahre wird man immer kleiner und kleiner, bis man eines Tages ganz verschwunden ist. Wenn man kleiner wird vergisst man auch immer mehr und wird mehr und mehr zum Kind. Da haben die Bewohner der „kleinen“ Welt wenigstens etwas auf das sie sich freuen können.

So kommt es eines Tages, dass der kleine König seinen Freund zu sich einlädt. Er wohnt in einem kleinen Mauerriss gleich hinter dem Bücherregal. Wie soll denn das gehen? Fragt sich der Mensch. Aber es geht...

Sie sitzen gemeinsam in der winzigen Wohnung und der kleine König erklärt ihm, wie man die Traumschachteln benutzt, die überall in der Wohnung verteilt sind.

So beginnen sie zu philosophieren.

Träumen wir Menschen vielleicht wenn wir denken wach zu sein? Oder wachen wir, wenn wir glauben zu träumen? Vielleicht träumt der Mann sich ja nur den kleinen König und der König ihn?
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Philosophisches, Dies & Das, KunstNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
29. Nov. '11
2
  Kommentare
MARIA

Viele Symbole und Attribute der Maria, wie wir sie auf allen Darstellungen in den Kirchen finden – Mondsichel, Schlangen, Drachen, Sternenkranz und Sternenmantel, ein Kindlein am Arm, blaues Gewand, Spindel, Nuss, Apfel – deuten auf unterschiedliche alte Göttinnen.
So erinnert Maria an die viel ältere ägyptische Göttin Isis mit dem Knaben Horus. Die Entwicklung des Madonnenkultes stützte sich in weiten Zügen auf die Form der Isis-Verehrung. Maria ist die römische Juno, deren dreilappige Lilie als Symbol der parthenogenetischen Kraft gilt und für die christliche Jungfrau Maria übernommen wurde. Maria hat Wurzeln in der sternenumkränzten syrische Astarte, bei deren Fest am 25. Dezember die Wiedergeburt des Sonnengottes durch die Himmelskönigin gefeiert wurde. Mit der griechischen Hekate hat Maria die Darstellungen mit einem Frosch gemeinsam. Maria übernahm den Tempel der vielbrüstigen Artemis von Ephesos und jenen der Isis in Philae. In Maria vereinen sich die keltische Brigid, die germanische Freya, die babylonische Ischtar, die baltische Himmels- und Sonnengöttin Saule, die gallische Rigani, die skandinavische Man, die hurritische Hebat, die griechische Kybele, die zypriotische Aphrodite. Die alten Candomblé-Göttinnen Oshun und Yemaja werden nach den missioniarischen Bemühungen der Christen mit der Jungfrau Maria gleichgesetzt. Diese Aufzählung alter Göttinnen, die schon lange vor Maria verehrt wurden, ist beliebig fortsetzbar.

Wie der Name schon verrät, war Maria das Große Gewässer („mare“), das Heilige Meer, der Heilige See, aus ihrem „Fruchtwasser“ ging alles Leben hervor – eine Göttin des Meeres und aller Leben spendenden Gewässer, die seit ältesten Zeiten u.a. auch unter den Namen Aphrodite-Mari, Stella Maris, Maya, Mariam, Marah verehrt wurde.
.



Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Spiritualität, Gesellschaft im Wandel, PhilosophischesNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
22. Nov. '11
Wer ist euer Lieblingsautor ?

meine :


Thích Nhất Hạnh

Carson McCullers

Hermann Hesse

Johann Wolfgang von Goethe

Erich Fromm

Nikos Kazantzakis

Zeruya Shalev

Anne Michaelis

Betty Smith

ein gutes Buch lässt in mir Saiten erklingen die mir Heimat sind

ein gutes Buch macht mich neugierig auf das Leben

ein gutes Buch stellt meine Erfahrungen auf den Kopf

ein gutes Buch spendet mir Trost und Hoffnung

ein gutes Buch eröffnet mir neue Perspektiven


...übrigens Bücher scheinen mich zu finden :-)

.


Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Philosophisches, Dies & Das, Leute heute & gesternNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
16. Nov. '11
Monte Grande


Wie können Körper und Geist als ganzheitliches Wesen existieren? Der Chilenische Neurobiologe Francisco Varela beschäftigte sich von seiner Kindheit bis zu seinem frühzeitigen Tod mit dieser Frage. Die Struktur des Films basiert auf Varelas nicht-linearem Denken und fokussiert auf Autopoiesis, Ethik, Bewusstsein, Meditation und Sterben. Erzählt und reflektiert wird von ihm selbst, von seinen Familienangehörigen, von führenden Wissenschaftern, engsten Freunden und Denkern wie Seine Heiligkeit der 14. Dalai Lama, Heinz von Foerster der Vater der Kybernetik, Evan Thompson, Anne Harrington, Humberto Maturana und anderen. Drei Kernthemen prägen den Film: die Beziehung zwischen Körper und Geist (Verkörperung), der Sinn persönlicher Verantwortung (Autonomie) und die Spiritualität.

http://www.montegrande.ch/deu/home.php
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Philosophisches, Spiritualität, LebenswegeNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
15. Nov. '11
Opening Dao

Opening Dao

is a short documentary film on Taoism and martial arts filmed in China in 2009. Scholars, top martial artists and monks explain the principles of the way, a treasure of wisdom that survived thousands of years. The film highlights the interconnectedness between the philosophy and the natural world and how its principles manifest in certain martial arts and meditative arts.

http://www.lifeartsmedia.com/opening-dao-taoism-martial-arts-documentary
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Articles in English, Philosophisches, SpiritualitätNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
07. Nov. '11
Elizabeth Gilbert on nurturing creativity

Elizabeth Gilbert muses on the impossible things we expect from artists and geniuses -- and shares the radical idea that, instead of the rare person "being" a genius, all of us "have" a genius. It's a funny, personal and surprisingly moving talk.
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Articles in English, Kunst, PhilosophischesNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
06. Nov. '11
Anfängergeist

Im Anfängergeist gibt es viele Möglichkeiten,

im Geist des Experten nur wenige.



Die Leute sagen, es sei schwierig, Zen zu praktizieren, aber sie missverstehen die Gründe. Es ist nicht deshalb

schwierig, weil es schwer ist, in der Haltung mit gekreuzten Beinen zu sitzen oder Erleuchtung zu erlangen.

Es ist schwierig , weil es uns schwer fällt, unseren Geist und unsere Praxis im ursprünglichen Sinn rein zu halten.


Shunryu Suzuki
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Articles in English, Lebenshilfe, PhilosophischesNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
05. Nov. '11
Der weiße Weg

Zum ersten Mal waren Menschen anderer Kulturen zur Reunion von Stammesältesten, Priestern und Schamanen aus Nord – und Südamerika eingeladen.

Von diesem Treffen im Frühjahr 2003 in Yukatan/ Mexiko berichtet der Film

„Der Weiße Weg - Visionen der Urvölker Amerikas“.

Der Dokumentarfilm zeigt die Botschaften und Weisheiten der alten Präkolumbianischen Kulturen. Diese ziehen nicht die „Ich-Grenzen“, die der westlichen Zivilisation zur Weltanschauung geworden sind, sondern haben Zugang zum Vertrauen in uns selbst und in die Schöpfung. Sie grüßen sich mit
"In lak'ech, a lak'en" was bedeutet: "Ich bin in dir, und du in mir."


http://www.der-weisse-weg.de/de/main_de.htm
.
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Leute heute & gestern, Gesellschaft im Wandel, PhilosophischesNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
01. Nov. '11
Rifkins " The Empatic Civilisation" in 10 Minutes

Dear friends...

I just love this book and wish that as many people as possible can get its message.
If you don´t have the chance to read the book , but would decide to give 10 minutes of your lifetime ... these 10 minutes could change your life forever...

Warmly

Annette Maria
.

Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Articles in English, Gesellschaft im Wandel, PhilosophischesNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
31. Okt. '11
2
  Kommentare
Das Herz - unser zweites Gehirn

Man sieht nur mit dem Herzen gut, sagte der kleine Prinz. Und das stimmt. Jetzt wissen wir sogar: Man denkt nur mit dem Herzen gut. Denn die ganze Geschichte von "aus dem Kopf ins Herz" ist tatsächlich weit mehr als nur eine esoterische Metapher. Jüngere Forschungen rund ums menschliche Herz fördern atemberaubende Entdeckungen zutage und legen nahe, dass Bewusstsein womöglich eine gemeinsame Leistung von Herz und Gehirn sein könnte.


Wusstest Du zum Beispiel, dass im Herzen eine neuronale Struktur angelegt ist, die der in unserem Gehirn ähnelt? Dass das Herz unsere Gehirnfunktionen beeinflusst? Dass vom Herz ein Magnetfeld ausgeht, dass 500-5000 Mal stärker ist als das unseres Gehirns? Ein Magnetfeld, welches das Nervensystem anderer Menschen beeinflusst und noch mehrere Meter vom Körper entfernt messbar ist?

Überrascht? Eigentlich merkwürdig, schließlich gilt das Herz in vielen Weisheitstraditionen seit Hunderten von Jahren als das Zentrum von Emotion, Intuition, Weisheit, Leidenschaft und Liebe. Als wichtiges spirituelles Zentrum und Tor zum wahren Selbst. Millionen Menschen berichten, dass sie bestimmte Gefühle in der Gegend des Herzens wahrnehmen. Aber jahrelang schien man uns zu erzählen: Da ist nichts!

Nun hat die Wissenschaft endlich aufgeholt. Neue Studien zeigen nicht nur, dass unser Herz selbst eine Art von Gehirn ist, sondern erklären sogar, wie es mit dem Gehirn kommuniziert und wie es unsere Wahrnehmung und Emotionen beeinflusst. Und sie geben einen verblüffenden Einblick in die wahre Macht unseres Herzens in unseren Beziehungen.

Das Gehirn in unserem Herzen

Für die Medizin war das Herz lange Zeit so ungefähr das organische Äquivalent zur Gartenteichpumpe: Es drückt halt das Blut durch den Körper und wenn es kaputt ist, wird es ausgetauscht. Einige Forscher behaupten nun aber: Das Herz ist auch ein sensibles Sinnesorgan, ein hoch entwickeltes Sinneszentrum, das eine Fülle an Informationen empfängt und verarbeitet.

Das Herz scheint buchstäblich ein zweites Gehirn zu sein. Denn zum Erstaunen vieler Forscher enthält das hoch komplexe Nervensystem des Herzens etwa 40.000 Neuronen, die ein eigenständiges und vom Gehirn und unserem autonomen Nervensystem unabhängig agierendes Netzwerk bilden, das jedoch über vielfältige Wege in Kommunikation mit unserem Kopf-Gehirn steht. Über unterschiedliche afferente Nerven sendet das Herz fortwährend Informationen an das Kopf-Gehirn und beeinflusst dadurch unsere Wahrnehmungen und mentalen Vorgänge.

Die Nervenbahnen aus dem Herzen erreichen das Kopf-Gehirn an der Medulla, laufen dann weiter bis in die höheren Zentren im Gehirn und haben offenbar großen Einfluss auf die Amygalda - ein wichtiges Zentrum für Instinkte, Emotionen und Angst.

Interessant ist dabei, dass das Herz-Gehirn offenbar völlig eigenständig "denkt" - unabhängig von Gehirn und Nervensystem.

...hier gehts weiter:

www.sein.de
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Heilen/Gesundheit, Philosophisches, Gesellschaft im WandelNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK
29. Okt. '11
DESIDERATA - Max Ehrmann

Gehe gelassen durch das Lärmen und Hasten und vergiss nicht, welcher Friede im Schweigen sein kann. Stelle dich, soweit das ohne Kapitulation möglich ist, gut mit allen Leuten. Sage deine Meinung ruhig und klar – und höre anderen zu, selbst den Einfältigen und Unwissenden; auch sie
haben etwas zu sagen. * Meide die Lauten und Aggressiven, sie sind eine Plage für Geist und Seele. Wenn du dich mit anderen vergleichst, wirst du vielleicht hochmütig oder verbittert; denn es wird immer Größere und Geringere geben als dich. Freue dich an deinen Leistungen wie an deinen Plänen. * Vernachlässige deinen Beruf nicht, sei er noch so bescheiden; er ist ein fester Halt in den Wechselfällen des Lebens. Sei vorsichtig in geschäftlichen Dingen; denn die Welt ist voller Lug und Trug. Aber lass dich davon nicht blind machen für das Gute, das es auch gibt; mancher kämpft für hohe Ideale, und überall ist das Leben voll Heldentums. * Sei du selbst. Vor allem heuchle keine Zuneigung. Sprich auch nicht zynisch über die Liebe; denn angesichts all der Schalheit und Ernüchterung ist sie unvergänglich wie das Gras. * Nimm den Rat der Jahre freundlich an, verzichte mit Anstand auf die Freuden der Jugend. Stärke deine innere Kraft, damit du gegen plötzliche Schicksalsschläge gewappnet bist. Aber quäle dich nicht mit Hirngespinsten. Viele Ängste erwachsen aus Erschöpfung und Einsamkeit. Abgesehen von einer heilsamen Selbstdisziplin geh gelinde mit dir um. * Du bist ein Kind des Universums, nicht geringer als die Bäume und der Sterne; du hast ein Recht da zu sein. Und ob du es begreifst oder nicht, das Universum entfaltet sich unleugbar, wie es soll. * Deshalb lebe in Frieden mit Gott, was du dir unter ihm auch vorstellst, wie hart du auch arbeitest, wonach du auch strebst; in dem lärmenden Wirrwarr des Lebens halte Frieden mit deiner Seele. * Trotz allen Blendwerks, aller Plackerei und aller zerbrochenen Träume ist es eine schöne Welt.
Sei auf der Hut. Kämpfe um dein Glück.
Max Ehrmann (* 26. September 1872; † 9. September 1945), Jurist in Indiana, USA, wurde durch das von ihm verfasste Gedicht Desiderata, das er 1927 schrieb, bekannt.

Ehrmann, Sohn deutscher Einwanderer aus Bayern, studierte Englisch mit Abschluss an der DePauw University (Indiana, USA), anschließend Jura und Philosophie an der Harvard University (Massachusetts, USA). In Harvard veröffentlichte er sein erstes Buch A Farrago (1898). Er kehrte in seine Heimatstadt Terre Haute, Indiana, zurück und arbeitete zwei Jahre als Anwalt. Anschließend arbeitete er mehrere Jahre als Buchhalter und Anwalt in der Industriefirma (Fleischverpackungsbetrieb) seines Bruders in Terre Haute.

Im Alter von 41 Jahren entschied sich Ehrmann dafür, hauptberuflich Schriftsteller zu werden. Er schrieb mehr als 20 Bücher, Artikel für Zeitschriften und veröffentlichte 1927 die Desiderata („Lebensregel von Baltimore“), die 35 Jahre später zu einem wichtigen Text der Flower-Power-Generation werden sollte.


Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Gesellschaft im Wandel, Kunst, PhilosophischesNach oben
Ich freue mich auf Deinen Kommentar... KLICK


Home   Kontakt
FoC Facebook-Ticker
Bestelle Dein persönliches "Flower of Change"-Namensschild
Franz BrandomFranz Brandom am 27.06.2017:
Ich bin kuerzlich erst auf diese Seite gestossen die Franz...
ChristophChristoph am 25.03.2017:
Lieber Thorwald Eine Astrologin deutete mir in jungen...
budget guest house in Udaipurbudget guest house in Udaipur am 14.12.2016:
Great interesting and informative blog thank you budget guest house in...
ASAS am 11.12.2016:
TD waere heute 70 Jahre alt geworden Herzliche Gruesse...
Gerda aus GenfGerda aus Genf am 25.08.2016:
Hallo liebe Kommentatoren Wir schreiben den 25 August Gerda aus...
[ weitere Kommentare... ]
Bitte helft mit bei der Verbreitung des "Flower of Change"-Gedankens:

Pressetext der "Flower of Change"
August 2013
März 2013

Dezember 2012
Oktober 2012
Sepember 2012
August 2012
Juli 2012
Juni 2012
Mai 2012
April 2012
März 2012
Februar 2012
Januar 2012

Dezember 2011
November 2011
Oktober 2011
Sepember 2011
August 2011
Juli 2011
Juni 2011
Mai 2011
Zur Homepage von Flower of Change
www.flowerofchange.de

Artists for Flower of Change
Empfehlungen:
Gemeinsam mit dem Coach Tobias Abend habe ich die CD-Reihe "Kraftquelle" auf den Weg gebracht...

Hier könnt ihr sie bestellen ...
Kraftquelle Selbstliebe
CD Kraftquelle Selbstliebe >>
Kraftquelle Glücksgefühle
CD Kraftquelle Glücksgefühle >>
Kraftquelle Glückliche Partnerschaft - CD1
CD Kraftquelle
Glückliche Partnerschaft - CD1 >>
Kraftquelle Glückliche Partnerschaft - CD2
CD Kraftquelle
Glückliche Partnerschaft - CD2 >>