Ein furchtbarer Sturm kam auf. Der Orkan tobte. Das Meer wurde aufgewühlt und meterhohe Wellen brachen sich ohrenbetäubend laut am Strand.
Nachdem das Unwetter langsam nachließ, klarte der Himmel wieder auf. Am Strand lagen aber unzählige von Seesternen, die von der Strömung an den Strand geworfen waren.
Ein kleiner Junge lief am Strand entlang, nahm behutsam Seestern für Seestern in die Hand und warf sie zurück ins Meer.
Da kam ein Mann vorbei. Er ging zu dem Jungen und sagte: "Du dummer Junge! Was du da machst ist vollkommen sinnlos. Siehst du nicht, dass der ganze Strand voll von Seesternen ist? Die kannst du nie alle zurück ins Meer werfen! Was du da tust, ändert nicht das Geringste!"
Der Junge schaute den Mann einen Moment lang an. Dann ging er zu dem nächsten Seestern, hob ihn behutsam vom Boden auf und warf ihn ins Meer. Zu dem Mann sagte er: "Für ihn wird es etwas ändern!"
Patrick Porter
... welche "Seesterne" können wir heute retten ? Herzlich Annette Maria
Liebe Annette, hast mich heute zum Lächeln gebracht. Wir haben hier eine wunderschön gelegene Kneippanlage in einem Weiher, der fortlaufend von frischem Quellwasser gespeist wird. Als ich die Anlage zum ersten Mal mit meinem (damals noch kleinen) Sohn besuchte, kam Kneippen gar nicht in Frage. Er war vollauf damit beschäftigt, sämtliche Insekten aus dem Wasser zu fischen, denen der Tod durch Ertrinken drohte. Eine Rot-Kreuz-Station für von Katzen gestresste Blindschleichen richtete mein jüngerer Sohn ein. War mit Deinem Beitrag also für mich eine kleine, gedankliche Reise in die Kindheit meiner Jungens. Bis heute zieht es mich bei jedem Sommerregen nach draussen, weil dann die „Regenmohren“, pechschwarze Alpensalamander , aktiv werden. Man sieht sie wirklich nur nach Sommerregen. Und ich sammle dann die, die auf der Strasse unterwegs sind ein und setze sie in einen Mauerspalt. Und wenn ich mal nicht da bin, dann machen das die Jungens.;-)
flowerofchange schrieb am 21. Juli 2010 um 10:54 Uhr
Und wenn ich mal nicht da bin, dann machen das die Jungens.;-)
...ein wunderschönes Bild der Verbundenheit liebe Barbara. Wo wohnt unser wahres ,tiefes Glück ? In Momenten wie diesen... Du kannst auf wundersame Weise LIEBE sichtbar, nachvollziehbar machen...rührst feinfühlig an das was uns EINT ... DANKE dafür - herzlich Annette Maria
Mein "Seestern" ist seit gestern ein kleiner, verletzter, aus dem Nest gefallener Spatz. Er hat ungeheueren Appetit und ich jage nach Fliegen, Mücken, Käfern und werde schauen, dass ich mir nun auch Aufzuchtsfutter kaufe, denn nur Haferbrei...? Der kleine Piepmatz hat einen starken Überlebenswillen und trotz seiner Winzigkeit eine laute Stimme :-)