Sehen wir uns unsere Gesellschaft an, so geht es vornehmlich um männliche Eigenschaften, wie Vorwärtsstreben, Dynamik, Erfolg, Aktivität, Gewinnen, Analysieren, Ratio usw. und die weiblichen Eigenschaften wie Hingabe, Einfühlungsvermögen, Intuition, Passivität, Weichheit, Sanftheit etc. werden eher gering geschätzt.
Viele Frauen haben begonnen mit den Männern in eine Art Konkurrenzkampf zu treten, um in einer von Männern dominierten Gesellschaft bestehen zu können. Der Nebeneffekt dabei ist, dass das Weibliche auf der Strecke bleibt.
Wir leben in einer polaren Welt, die durch eine Ausgewogenheit der Kräfte in Balance gehalten wird- z.B. Tag – Nacht; hell – dunkel; kalt - warm etc. Nimmt eine Energie überhand, so kippt das ganze System. Der Zustand der heutigen Welt zeigt, genau dieses Dilemma. Die Achtung und der Respekt vor dem Weiblichen sind verloren gegangen, das sieht man z.B. in der Ausbeutung und Behandlung von Mutter Erde. Wir befinden uns zurzeit also in einem kritischen und unbalancierten Zustand.
Worin besteht der Ausweg?
Schon immer wurde das Weibliche als bedrohlich, mystisch, ja sogar als gefährlich dargestellt, als etwas dass es zu unterdrücken gilt. Das Weibliche in all seiner Tiefe, Unberechenbarkeit und Urkraft wirkt auf Männer (die ihre Anima unterdrücken) bedrohlich und gefährlich. Dem Weiblichen haftet seit jeher etwas „Böses“ an - man braucht ja nur die Schöpfungsgeschichte von Adam und Eva herzunehmen, in der Adam von der „bösen“ Eva verführt wurde, den Apfel zu essen.
Damals wurden weise Frauen, die der Kräuterkunde, der Naturheilkunde kundig waren und im Einklang mit der Natur lebten als Hexen denunziert, angeklagt, gefoltert und verbrannt.
Frauenunterdrückung hat eine lange, grausame Tradition und ist kein Mythos aus ferner Urzeit, sondern findet auch heute noch täglich statt.
Die Schuld jetzt den Männern zuzuschieben ist eindeutig zu wenig und auch nicht der richtige Weg. Es soll damit nicht verharmlost, verleugnet oder verdrängt werden, was Frauen erlitten haben und immer noch erleiden. Aber Schuldzuweisungen machen ohnmächtig und lassen weiterhin im Opferverhalten verharren – und genau diese Schiene soll ja endlich durchbrochen und transformiert werden.
Die Emanzipation der Frauen war wichtig und notwendig, hat aber nicht den erhofften Ausgleich gebracht.
Immer mehr Frauen wird bewusst, dass sie die Verbindung zu den weiblichen Qualitäten in sich selbst verloren haben und es nun wichtig ist, eine neue Art des Frau-Seins, der Weiblichkeit zu finden. Viele Männer sind inzwischen ebenso verunsichert mit ihrem gesellschaftlichen Rollenbild und auf der Suche nach einer neuen Identität. Alte Klischees wie Softi und Macho haben mittlerweile ausgedient. Aber es fehlt noch etwas Entscheidendes zur Überwindung der Kluft zwischen den Geschlechtern, zur Ganzwerdung: die Heilung des Weiblichen.
Was bedeutet die Heilung der Inneren Frau für Frauen?
Frauen sind aufgefordert sich wieder mit ihrer Weiblichkeit zu verbinden, die weibliche Urkraft für sich zu entdecken und auszudrücken.
Viele Frauen haben Angst ihre Weiblichkeit zu leben, aus Furcht vor Missbrauch, Gewalt und Unterdrückung – dies ist im kollektiven Unbewussten ebenso gespeichert, wie in unserem Energiefeld. Als erster Schritt sollte Transformations- und Heilungsarbeit geleistet werden, damit die Angst- und Opferenergien aus den Energiefeldern geleitet werden können. Das Verdrängen der eigenen Weiblichkeit führt auf Dauer zu einem Ungleichgewicht, da ein wesentlicher Teil der Persönlichkeit nicht gelebt wird. Die Auswirkungen davon sind auf der geistigen, mentalen, emotionalen und schließlich auch auf der körperlichen Ebene (als Krankheit) zu spüren.
Wenn eine Frau die Gelegenheit erhält den erdigen, leidenschaftlichen, weiblichen Aspekt in sich zu feiern und zu genießen, erfährt sie, wer sie in Wirklichkeit ist. Sie ist dann in Kontakt mit ihrer Weiblichkeit und diese kann durch keinerlei Umstände mehr erschüttert, verunsichert oder aus dem Gleichgewicht gebracht werden.
Dann ist es für sie auch leicht, sich auf den männlichen Pol zuzubewegen und diesen zu integrieren. Und sie verspürt auch kein Bedürfnis mehr, mit den Männern in Konkurrenz zu treten.
Was bedeutet die Heilung der Inneren Frau für Männer?
Männer haben oft Angst sich für ihre feminine Seite zu öffnen, um nicht als weich, weiblich, oder homosexuell angesehen zu werden. Das Wecken der weiblichen Energie führt sie aber erst in ihre ganze Stärke, Kraft und Männlichkeit. Sie haben es dann nicht mehr nötig zu beweisen, was Männlichkeit ist, denn sie sind sich ihrer Männlichkeit voll bewusst und sicher. Außerdem ist es dann nicht mehr bedrohlich, sich sanft und verletzlich zu zeigen.
# Cordula Die Unterteilung in weiblich/männlich ist einfach, aber nicht weise und realistisch. Entscheidend ist, wie wir selbst unsere Ying und Yang Anteile mischen ;) Veränderung ist immer dann sinnvoll, wenn wir leben, was wir wirklich sind..und das... ist selten passiv ;)Mehr anzeigen
# Annette Maria Böhm klaro...darum ja auch folgende Passagen im blog Beitrag : Wenn eine Frau die Gelegenheit erhält den erdigen, leidenschaftlichen, weiblichen Aspekt in sich zu feiern und zu genießen, erfährt sie, wer sie in Wirklichkeit ist. Sie ist dann in ...Kontakt mit ihrer Weiblichkeit und diese kann durch keinerlei Umstände mehr erschüttert, verunsichert oder aus dem Gleichgewicht gebracht werden.
Dann ist es für sie auch leicht, sich auf den männlichen Pol zuzubewegen und diesen zu integrieren. Und sie verspürt auch kein Bedürfnis mehr, mit den Männern in Konkurrenz zu treten.
Was bedeutet die Heilung der Inneren Frau für Männer?
Männer haben oft Angst sich für ihre feminine Seite zu öffnen, um nicht als weich, weiblich, oder homosexuell angesehen zu werden. Das Wecken der weiblichen Energie führt sie aber erst in ihre ganze Stärke, Kraft und Männlichkeit. Sie haben es dann nicht mehr nötig zu beweisen, was Männlichkeit ist, denn sie sind sich ihrer Männlichkeit voll bewusst und sicher. Außerdem ist es dann nicht mehr bedrohlich, sich sanft und verletzlich zu zeigen.·
flowerofchange schrieb am 17. August 2010 um 16:32 Uhr
Frank :Der "männliche Pol" wird nicht dadurch männlicher, dass er weiblicher wird. Dass Männer weiblicher werden sollten, hatten wir in den letzten 30 Jahren schon genug gehört. Richtig ist, dass Frauen den erdigen. leidenschaftlichen weiblichen Aspekt in sich feiern und genießen sollten.
Annette Maria Böhm ..nee lieber Frank ,nee...ich kenne so einige Männer die gar nicht mehr an die Essenz ihrer Gefühle herankommen...da wird nur noch übertüncht ...und offensichtlich leiden sie darunter ...
# Frank :Gefühle oder Emotionen sind nur die körperlichen Resultate unserer Gedanken.
# Marion Alexandra guter Artikel... · # Frank Ja, bis auf den letzten Absatz.
# Marion Alexandra was gefällt Dir daran nicht?
# Frank :Die Anziehung Mann-Frau funktioniert nicht, wenn alle weiblicher werden. Gleich und gleich mag sich gern gesellen, aber Anziehung funktioniert so nicht. Dazu bedarf es zweier unterschiedlicher Pole. Des Männlichen und des Weiblichen.
# Marion Alexandra Da stimme ich natürlich absolut zu - aber was sind denn nun typisch männliche Attribute???
# Annette Maria Böhm das stimmt lieber Frank, aber Gefühle und Emotionen sind einfach ein wichtiges Kommuikationsmittel unserer Zeit...Nicht zuletzt zwischen Mann und Frau... Ausserdem muss ich ja zuerst einmal meine Gefühle kennengelernt haben um sie zu transformieren...
Frauen wurden schon immer benachteiligt in der menschlichen Gesellschaft, egal ob in der Antike oder im Mittelalter, der Mann war immer an erster Position. Ich denke wenn der weiblichen Natur schon viel viel früher die Möglichkeit geschenkt worden wäre sich auch mal bis ganz nach oben voranzuarbeiten und in sämtlichen Schichten aufzusteigen, hätte, so denke ich, in der Vergangenheit so einiges Schlimmes wie große Kriege usw. verhindert werden können. Es läge einfach nicht im ´Sinnbild´ der Frau soviel Chaos anzurichten. Stellt euch mal vor was man mit einer Frau als Weltherrscherin ( weeeeit hergeholt :P) alles hätte erreichen können ? Meiner Meinung nach sehr viel und meiner Meinung nach müssen Männer und Frauen in unserer Gesellschaft mehr voneinander lernen. Gefühlsmäßig. Miteinander arbeiten. Mehr. Nicht gegeneinander. Aber ich glaube heutzutage sind wir auf einem guten Weg dies zu bewerkstelligen.
´Männers !! Was wären wir ohne unsere holden Frauen ?`
flowerofchange schrieb am 18. August 2010 um 09:56 Uhr
Hallo lieber Julian,
die Zunkunft ist weiblich...hört man immer häufiger ...ja.
Und matriarchal geführte Gemeinschaften lebten und leben häufig friedlicher nebeneinander. Haben sich aber offensichtlich nicht übergreifend bewährt...
Hm... Eine Weltherrschaft ( Weltfrauschaft ) durch Frauen, kann aus meiner Wahrnehmung nicht wirklich die Lösung sein...
Eine echtes Miteinander wäre wunderbar ... Das derzeit noch übermächtige Yang wird , durch viel Ying - Ernergien derzeit harmonisiert...
In die Balance zu kommen ist die Aufgabe , die sich derzeit stellt.
Ich habe so das Gefühl, dass es euch ,der jungen Generation, schon sehr viel leichter fällt, eine spielerische Qualität in Sachen Gleichberechtigung an den Tag zu legen.
Sehr informativ zum Thema finde ich auch diese site .