der bayerische Märchenkönig Ludwig II. musste drei Prunkschlösser bauen, um zu der Erkenntnis zu gelangen : Das Glück wohnt ganz woanders. Nicht im Prunk, nicht in Neuschwanstein, Herrenchiemsee, Linderhof - sondern in der Natur. Nicht selten entfloh der Monarch seinem exzessiven Luxusleben in die Einsamkeit der oberbayrischen Wälder, wo er sich mit Holzfällern unterhielt. Wenige Jahre vor seinem Tod traf er einen Freund in einer Berghütte und verriet ihm, diese Hütte sei ihm lieber als jedes seiner Schlösser...
Wenn wir das Glück suchen ,finden wir es in den Wäldern, auf den Bergen am Meer und an den Seen... Also nix wie hin ...und EINTAUCHEN :-)
flowerofchange schrieb am 21. Juni 2010 um 10:07 Uhr
Hallo liebe Steffi,
ich hab auch so gar nix gegen Schlösser finde sie häufig traumschön und übernachte auch gern mal in einem, wenn es sich anbietet :-)
Aber du siehst es wahrscheinlich ganz ähnlich wie ich: Das im Westen so "beliebte" ANHAFTEN an materielle Güter bringt uns in eine fatale Abhängikeit. Luxus finde ich , ist schön und gut wenn er da ist... und wenn er nicht da ist ... ist es eben auch schön und gut ...
Meine Eltern haben mich gelehrt die Natur lieben zu lernen.Aus meiner Sicht ist dass das Wichtigste was sie mir beibringen konnten. Dafür bin ich ihnen wirklich sehr dankbar. Tiefes Glück zu empfinden wird mir immer möglich sein...
Das Glück wohnt da, wo die Seele sich wohlfühlt. Sehr oft sind das die Plätze in der Natur. Was gibt es denn Schöneres als Vogelgezwitscher, Wasserrauschen, Waldduft, eine Blumenwiese? Die Menschen gehen raus, um "aufzutanken" - weil die Natur eine so hohe und feine Schwingung hat, die allen guttut. Märchenschloss hin oder her ;-).....