Gehört ihr zu denen, die immer gleich einschnappen, wenn euch etwas nicht passt oder ihr euch ungerecht behandelt fühlt? Liegt ihr hin und wieder sogar auf der Lauer, um euch als beleidigte Leberwurst abzureagieren, wenn euch irgendetwas oder -jemand die Petersilie verhagelt hat? Schmiedet ihr schnell Rachegefühle - zumindest kurzfristige? Denken ihr oft daran, es jemanden anderes mal ordentlich heimzuzahlen, wenn er euch auf die Füße getreten ist? Geht ihr hoch wie eine Handgranate, wenn ihr von anderen vor anderen gerüffelt werden?
Auslöser für häufige Wutausbrüche können sein:
* Unsicherheit * Angst vor Versagen * Angst, nicht geliebt zu werden * der Wunsch zu verbergen, wie getroffen man sich fühlt * überzogener Ehrgeiz * Überbewertung der eigenen Person und Verantwortung * zu starke Leistungsorientierung * der Wunsch, die insgeheim empfundene Ausweglosigkeit zu verbergen * Handlungsübersprung: Schwierigkeiten auf einem anderen "Kriegsschauplatz", die hier ausgetobt werden.
Je mehr Angst und Unsicherheit ein Mensch in sich spürt, desto mehr teilt er seine Welt in Kategorien - in Gut und Böse - ein. Er fühlt sich schnell bedroht und hat es schwer damit, seine ursprünglichen Gefühle wahrzunehmen. Diese machen sich dann als unbändige Wut bemerkbar. Verhaltensvarianten, zu denen besonders Frauen neigen: Verweigerung, Rückzug in beleidigtes Schweigen, Nicht-erreichbar-Sein oder stumme Vorwurfshaltung sind ebenfalls subtile Formen der Aggression.
flowerofchange schrieb am 05. Januar 2011 um 22:40 Uhr
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# Gabriella will auch mal wütend sein dürfen!!! muss man denn alles unerwünschte "transformieren" oder weg-therapieren ?
# Ela der hat wohl nen Knall .........
# Annette Maria Böhm ich denke wenn man sich mit seiner Wut wohlfühlt ist ja alles in Butter... Ich kenne allerdings kaum jemanden der seine Wut annimmt um sie somit zu transformieren. Viele wütende Menschen haben mit ihrem Selbstwert große Probleme. Also mir gefällt der Betz in diesem Clip...
# Barbara Entscheidend für mich der Hinweis, dem ich gar nicht oft genug begegnen kann: Wir haben immer eine Wahl. Sich dessen bewusst zu sein - das scheint mir wesentlich. Dann muss ich nicht transformieren. Dann lebe ich.
# Annette Maria Böhm ja genau liebe Barbara ,das meint er im ersten Satz wenn er von UNSERER Schöpferkraft spricht, die uns zur Handlung somit zur Transformation führt. Leben heißt Wandel...