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07. März '12
6
  Kommentare
Zum 100.Frauentag
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Hallo ihr Lieben,


Die Weltgeschichte ist nichts anderes als die Biographie großer Männer.
(Thomas Carlyle, 1841)

Es geht nicht darum, daß die Frauen noch mehr Leistungen zu erbringen haben, sondern vielmehr darum, daß die Leistungen von Frauen endlich sichtbar gemacht, wahrgenommen und erinnert werden.
(Rita Süssmuth in einer Rede zur Eröffnung der Ausstellung “Politeia” im Bonner Frauen–Museum am 9. November 1998)


Heute jährt sich der Internationale Frauentag zum 100. Mal. An welche Frauen möchtet ihr erinnern...


herzlich grüßt

Annette Maria
Diesen Beitrag findet Ihr in den Kategorien: Lebenswege, Gesellschaft im WandelNach oben
flowerofchange
schrieb am 08. März 2011 um 09:51 Uhr
flowerofchange
Hildegard von Bingen

(1098 - 1179)



Äbtin, Schriftstellerin, Komponistin, und Ärztin

Hildegard von Bingen wurde am 16. September 1098 in Bermersheim bei Alzey geboren. Als das zehnte Kind gab sie ihre Familie der Kirche. Sie wohnte bei Jutta, einer religiösen Frau, die das Kloster zu Rupertsberg bei Bingen am Rhein gründete, bis Jutta 1136 starb. Hildegard wurde die Äbtin des Klosters. Als Äbtin von zwei Klöstern bei Bingen gehörte sie zu den ganz wenigen weiblichen Führungskräften ihrer Zeit.

Hildegard hatte seit ihrem 5. Lebensjahr immer wieder Visionen. Nach Anhieb des Bischofs schrieb sie sie nieder. Die Visionen war nicht gegen die Kirche, aber Hildegard sah viel über Frauen. Sie sah, daß Frauen unschuldig waren, und keine Urquelle des Bösen, wie oft gedacht. Die Kirche war nicht gegen diese Visionen, aber auch nicht dafür.

Sie war Dichterin, Komponistin, Mystikerin, und Naturforscherin und betätigte sich auch als Ärztin und Predigerin. Die "Inspiration" prägte Hildegards Leben und Denken. Sie schrieb 77 Canten. Sie schrieb auch viele Gedichte, und auch ein medizinisches Buch. Sie schrieb meistens auf Latein, die offizielle Sprache der Kirche. Hildegard pflegte Briefwechsel mit Kaiser Friedrich Barbarossa, Papst Alexander III und Bernhard von Clairvaux. Ihre Predigtreisen, bei denen sie an das Gewissen des Klerus appellierte, erweckten Aufsehen.

Hildegard von Bingens Werke waren u.a. Sci Vias (Wisse die Wege), Liber vitae meritorum (Buch der Lebensverdienste), Pysikca (Naturkunde) und Causa et curae (Buch der Krankheitsursachen und Behandlungsweisen).
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Carolina
schrieb am 08. März 2011 um 09:52 Uhr
Carolina
Rosa Luxemburg, Helen Keller, Madame C. Walker und sooo viele andere....
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flowerofchange
schrieb am 08. März 2011 um 09:57 Uhr
flowerofchange
Marie Wiegmann ( Mary Wigman )


Marie Wiegmann war die Tochter eines Fahrradhändlers. Bereits als Kind wurde sie Mary gerufen, „weil doch die Hannoveraner einmal Könige von England waren und der Welfenstolz den Niedergang des Königreiches Hannover zur preußischen Provinz nie ganz verwunden hat.“ (Müller 1986, S. 11). Zu ihren ersten Auftritten passte sie den Familiennamen als „Wigman“ dem englischen Vornamen an, sprach ihn jedoch deutsch „Wiggmann“ aus.

Sie verbrachte ihre Jugend in Hannover, England, den Niederlanden und Lausanne. Wigman studierte 1910/11 in Hellerau bei Emile Jaques-Dalcroze rhythmische Gymnastik, fühlte sich dort jedoch künstlerisch unbefriedigt. Danach hielt sie sich in Rom und Berlin auf. Auf Anraten des Malers Emil Nolde trat sie 1913 in Rudolph von Labans Schule für Kunst auf dem Monte Verità in der Schweiz ein. Laban war wesentlich an der Entwicklung des modernen Ausdruckstanzes beteiligt (Labanotation).

In München zeigte sie ihre ersten öffentlichen Tänze Hexentanz I, Lento und Ein Elfentanz. Sie blieb während des Ersten Weltkrieges in der Schweiz bei Laban als dessen Assistentin und unterrichtete in Zürich und Ascona. 1917 bot sie in Zürich drei verschiedene Programme, unter anderem mit den Tänzen Der Tänzer unserer lieben Frau, Das Opfer, Tempeltanz, Götzendienst und Vier ungarische Tanze nach Johannes Brahms. Dieses Programm führte sie erneut 1919 in Zürich und später in Deutschland auf. Erst die Aufführungen in Hamburg und Dresden brachten ihr den großen Durchbruch.
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flowerofchange
schrieb am 08. März 2011 um 10:12 Uhr
flowerofchange
Ist es ein "Stolperstein" wenn wir Frauen uns über das TUN anstatt über das SEIN zu definieren suchen ?... Ist TUN "Männerdomäne" ?
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Bix
schrieb am 08. März 2011 um 12:20 Uhr
Bix
Katharina Henot (auch Henoth; * 1570/1580 in Köln; † 19. Mai 1627 in Köln-Melaten) war eine Kölner Patrizierin, Postmeisterin und das bekannteste Opfer der Kölner Hexenverfolgungen. Sie wurde als angebliche Hexe zunächst erdrosselt und dann verbrannt.
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flowerofchange
schrieb am 08. März 2011 um 13:35 Uhr
flowerofchange
weitere Stimmen via facebook :

Ellen :gestern bei beckmann, die bayrische kaberettistin, lizzi... ( leider weiß ich ihren namen nicht), meinte, sie findet die diskussion um die frauenquote ziemlich daneben, zeige sie doch wo unser selbstverständnis wirklich sei. und da , finde ich , hat sie recht.

#
Annette Maria Böhm ich habe derzeit das Gefühl ,dass die hart erarbeiteten Selbstverständnisse der Frauen tüchtig wackeln...

#
Annette Maria Böhm
Tja ...worüber nun definiert sich "die Frau"unserer Zeit....

Gerade den Karrierefrauen wird oft vorgeworfen, sie würden sich männlichen Verhaltensweisen anpassen.

Ein Teil davon ist sicher der Ohnmacht von Seiten der Männer zuzuschreiben, die... es nicht ertragen wenn Frauen die

gleichen Positionen erreichen wie sie. Tatsächlich aber gehen manche Frauen in Führungspositionen einen Weg

der sich ausschließlich an männlichen Mustern orientiert. Ich persönlich halte dies für ein gefährliches Spiel. Denn

es bedeutet, einen Teil von sich selbst zu verleugnen. Meiner Meinung nach sollten im Anforderungsprofil für

Führungsaufgaben "männliche" und "weibliche" Eigenschaften vertreten sein, und zwar nicht im Sinne von

Entweder-oder, sondern von Sowohl-als-auch. Wir sollten diese Fähigkeiten nicht mehr einem Geschlecht

zuordnen..
#
Anja E. : einspruch euer ehren: >Entweder-oder, sondern von Sowohl-als-auch.< damit bleibt der mangel bestehen! die einzige ganzheitliche lösung ist: gemeinsam integriere wir die weibliche und männliche seite in uns und entdecken und verbinden uns dadurch mit der einzigen kraft, die wirklich wunder vollbringt: der LIEBE !

#
Lauretta
‎"Karrierefrauen" werden männlich, weil das Weibliche zu fremdartig ist und daher von konzernhierarchischen Machtinnehabern nicht gementort wird- daher: Je gleicher, desto möglich. Dazu kommt noch, dass Frauen keine Hierrachie mögen und Fra...uen im Lead tendenziell zurückziehen. Ich habe nicht das Gefühl, dass das Sebstverständnis der Frauen wackelt. Das der Männer wackelt und ich finde das im Sinne der Neubestimmung gut, wenn kurzfristig, so nach 5000 Jahren, zugegebenermassen unkomfortabel. Frauen wackeln aus alter Gehorsamkeistgewohnheit ( "bedrohe nicht das Ego eines Mannes, überhole ihn nicht") grad bissl mit. ;) Hilft uns ja allen nicht weiter. Meine Sichtweise... :o)
#
Franz : ne, ne stimmt nicht - es gab auch viele große frauen... obwohl das datum der aussage war 1841... hm...

#
Annette Maria Böhm ‎"je gleicher desto möglich" gefällt mir

#
Ellen :vielleicht braucht mensch generell etwas zeit alte gewohnheiten abzulegen. ich nehem an, es braucht generell eine andere wertebestimmung . an der können sich männer , wie frauen gleichermaßen im sowohl als auch und im ganzheitlichen wirken gemeinsam verwirklichen. wirken
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