| Alle Kommentare zu diesem Beitrag. |
| Möchtest Du auch einen Kommentar schreiben? KLICK |
 |
|
|
|
Künstler Wolfgang Nocke hat eine erstaunliche Karriere gemacht. Eine Karriere, die ihm nicht viele zugetraut haben, als er vor acht Jahren seine kleine Galerie an der Münsterstraße aufgeben musste und eher still aus Recklinghausen verschwand. Nach 17 Jahren in der Festspielstadt verschlug es den Künstler nach Heidelberg. In der romantischen Altstadt eröffnete er eine kleine Galerie, die sich für Nocke zum Glücksfall entwickelte. Drei Millionen Touristen kommen Jahr für Jahr in die Stadt, die internationale „Laufkundschaft“ begann sich für Nockes Fantasiewelten zu interessieren. Es kam eins zum anderen, und schließlich schickte das Goethe-Institut seine Bilder um die Welt. Mit großem Erfolg vor allem in China ,den USA Portugal und England. Vor gut einem Jahr ist Wolfgang Nocke in die Region zurück gekehrt, lebt derzeit wieder in Recklinghausen , wenn er nicht gerade in Taiwan oder anderswo unterwegs ist. Jetzt meldet er sich erstmals mit einem Projekt zurück, wobei die Verbindung nie ganz abgerissen ist.
Pierre Kremer über Nocke : Um die Arbeit von Wolfgang Nocke einordnen zu können, würden fast zwei Begriffe genügen; das Spiel und der als die Inspiration auslösendes Moment verstandene Spieltrieb. Intellektualistischer Vorurteile zum Trotz macht sich Wolfgang Nocke die Verwunderung, das Staunen zu eigen und setzt ohne Gewissensbisse die rosarote Brille auf. André Breton hätte dieser naiven Kühnheit und Selbstsicherheit sicherlich Beifall gespendet. Wie sagte er doch: „Wir sollten uns eine Scheibe davon abschneiden; das Wunderbare ist immer schön, egal welches Wundervolle schön ist. Es ist nur das Wunderbare selbst, das schön ist.”
|  |
Wolfgang Nockes Werdegang ist entgegen der gewöhnlichen Richtung verlaufen. Viele verbessern ihre bildliche Darstellung bis zur eigentlichen, a-deskriptiven Form, er ist von der geometrischen Abstraktion ausgegangen, um der Versuchung der gegenständlichen Kunst zu begegnen.
|  |
Nocke versteht diese als eine zusätzliche Dimension der vom Plastischen abgelösten Musik. Es scheint zum anderen, daß diese neu gefundene Wellenlänge eine Form von Lebensenergie begleiten soll, die über allen Defätismus erhaben ist. In seiner leuchtenden Einfachheit wirkt eine „Weiße Magie”. Man könnte fast sagen, daß sich diese leicht kühnen Farben in Geschmack, Geruch, Ton... verwandeln.
|  |
Entgegen den traditionellen Inhalten bedeutet bei Nocke „dunkel” nicht mehr „schlecht”. Vielmehr steht die Nacht für die Zeit des Traumes, die Entfaltung der Kreativität. In seinen Werken kommt immer wieder die Tiergestalt vor. Bei Nocke’s Katzen, Elephanten und Fischen handelt es sich nicht um Hieroglyphen, in dem durch die mentale Gewohnheit Gestalt angenommenem Sinn, vielmehr sind es die von einem vertrauten Geist bewohnten Formen, Phosphene, die heftig mit einer Seele versehen sind; nicht faßbare Lichtwesen.
| .
| | | |  |  |  |  | flowerofchange schrieb am 24. Sepember 2010 um 11:56 Uhr |  |
|  |  | Hallo ihr Lieben,
...auch unser Heim ziert ein Nocke - Druck ...ist ja irgendwie Ehrensache . Vor einigen Jahren durfte ich den Künstler persönlich kennenlernen und es gab ein Gemeinschaftsprojekt zur Hochzeitsmesse im Festspielhaus...
Ich erinne mich gern daran zurück :-)
Jetzt, wo er wieder zurück ist, werde ich ihm doch bald einmal einen Ableger unserer Flower of Change zusenden...
Herzlich grüßt Annette Maria |  |  | |  |  | |  |  |  |  |
|
|
|
|