Schon Johann Wofgang v. Goethe glaubte eine allgemeine Spiraltendenz in der Vegetation, "wodurch, in Verbindung mit dem vertikalen Streben, aller Bau, jede Bildung der Pflanzen nach dem Gesetze der Metamorphose vollbracht wird" erkennen zu können. In der Tat gibt es spiralige Formen nahezu überall in der Natur, im Unbelebten wie im Lebendigen, im Mikrokosmos ebenso wie im Kosmos.
Viele Pflanzen und manche Tiere weisen in ihrem Bauplan spiralige Strukturen auf. Die Anordnung dieser Bio-Spiralen wiederum erfolgt in den allermeisten Fällen als Fibonacci-Folge.
Reiht man Quadrate aneinander, welche die Seitenlänge der Zahlen der Fibonacci-Folge haben, so entsteht immer ein Rechteck, welches dem Goldenen Schnitt nahe kommt. Die längere Seite des Rechteckes ist wiederum die Seitenlänge des nächsten Quadrats, der nächsten Fibonacci-Zahl.
Verbindet man die Ecken der Quadrate, so entsteht eine Spirale. Diese Spirale wird auch als „Goldene Spirale“ bezeichnet