21. Dez. '11
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VON HERZEN - DANKE
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Hallo liebe Freunde ,

es ist an der Zeit das ich mich bei euch bedanke, vielen Dank für das Flower of Change - Netzwerkjahr 2011, schön das ihr dabei seid!

Ich hoffe ,dass bei euch für 2012 viel GUTES ansteht, ihr euch erreichbare Ziele gesetzt habt und diese in Erfüllung gehen. Dazu von Herzen viel Glück !

Die Flower of Change möge euch in eurer Entwicklung begleiten :

Richten wir unsere ganze Aufmerksamkeit auf sie, erkennen wir :. Wie still sie ist , wie tief verwurzelt mit dem Sein. Erlauben wir der Natur immer wieder uns die Stille zu lehren.


Wenn du deine Flower of Change anschaust und ihre Stille wahrnimmst, wirst du selbst still. Du verbindest dich mit ihr auf einer sehr tiefen Ebene. Du fühlst diese Einheit mit was immer du in und durch Stille wahrnimmst. Diese Einheit deines Selbst mit allen Dingen zu spüren, das ist wahre Liebe.

Die Räume dazwischen

Der Duft der Flower of Change führt unsere Aufmerksamkeit auf die Räume dazwischen - der Raum zwischen zwei Gedanken, das kurze Schweigen zwischen zwei Worten bei einer Unterhaltung, zwischen den Noten eines Piano oder einer Flöte, oder der Zeitraum zwischen dem Ein- und Ausatmen. Wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf diese Zwischenräume richten , wird Gewahrsein von etwas einfach Gewahrsein. Die formlose Dimension von reinem Bewusstsein kommt aus unserem Innern und ersetzt die Identifikation mit Form.

Ich wünsche Euch und Euren Familien ein besinnliches Weihnachtsfest und alles, alles Liebe für 2012!

HERZLICHTE GRÜßE

Annette Maria
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29. Okt. '11
weitere Flower of Change- Blumenkinder in China !
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Hallo liebe Flower of Change Freunde !

Ein chinesisches Sprichwort sagt : Wenn du zwei Brote hast, so tausche eines gegen eine Blume, denn sie ist Brot für die Seele.

Vor zwei Monaten gab Werner , er lebt und arbeitet in Peking ,einen Ableger seiner Flower of Change "Arnolde" an einen befreundeten Arzt in Chongqing.

Dazu erreichte mich nun auch sein Foto ,dass ich an dieser Stelle gern mit euch teilen möchte.
Alanya von Arnolde
Es ist immer wieder ein kleines Wunder für mich, dass es selbst in China gelingt Flowers of Change weiterzureichen . Für mich ist dies alles andere als selbstverständlich und mein herzlicher Dank gilt Werner , der sich für unser Projekt der weltweiten Verbundenheit nun auch im "Land der Mitte" mächtig ins Zeug legt !

Damit nicht genug , gibt es nun auch eine Flower of Change an der deutschen Botschaftsschule in Peking . Werner konnte, zu meiner großen Freude, einen Lehrer für den Oneness- Gedanken begeistern und irgendwann wird man die Entwicklung der Flower of Change sogar auf der Homepage der Schule mitverfolgen können. Schon jetzt habe ich einen ersten Eindruck vom Schulleben in der chinesischen Hauptstadt gewonnen...

Klickt doch mal auf den Link
Deutsche Botschaftsschule Peking
Werner sieht desweiteren vor , ab dem kommenden Jahr weitere Flowers of Change an die Schüler der deutschen Botschaftsschule in Peking und auch an eine deutsche Schule in Shanghai weiterzurreichen.

Wir dürfen also gespannt sein :-)


Liebe Freunde, wenn ihr ähnliche Flower of Change - Geschichten erzählen könnt, schreibt mir bitte . Ich werde in meinem Blog darüber berichten ,damit möglichst viele Flower of Change - Paten davon erfahren und den Segen , den unsere Pflanze der Verbundenheit schenkt, deutlich spüren können ...

Herzlich grüßt

Annette Maria
.
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01. Okt. '11
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"Man kann nicht zweimal in den gleichen Fluß steigen... Wandel - Zitate
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"Der Wandel ist in der modernen Welt nicht Folge des Veraltens, sondern das Veralten Folge des Wandels.
Nicolás Gómez Dávila, Scholien zu einem inbegriffenen Text"


"Einen alten Baum verpflanzt man nicht.
Lateinische Lebensweisheiten,


"Es ist unmöglich, zweimal in denselben Fluss zu springen. Auch wenn wir in dieselben Flüsse steigen, fließt immer anderes Wasser herbei.
Heraklit, Die Vorsokratiker, Matthias Hackemann (Hrsg.)"


"Krisen sind Weichenstellungen des Lebens.
Andreas Tenzer


"Man kann nicht zweimal in den gleichen Fluß steigen.
Heraklit, Vorländer, Philosophie des Altertums


"Man sollte beständig die Wirkung der Zeit und die Wandelbarkeit der Dinge vor Augen haben und daher bei allem, was jetzt stattfindet, sofort das Gegenteil davon imaginieren; also im Glücke das Unglück, in der Freundschaft die Feindschaft, im schönen Wetter das schlechte, in der Liebe den Haß.
Arthur Schopenhauer, Aphorismen zur Lebensweisheit"


"Nichts ist so wandelbar wie die Vergangenheit.
Markus M. Ronner, Zitate-Lexikon"


"Was von außen her der Zufall bringt, ist nur vorübergehend. Das Vorübergehende soll man nicht abweisen, wenn es kommt, und nicht festhalten, wenn es geht.
Dschuang Dsi, Das wahre Buch vom südlichen Blütenland"


"Weil sie beständiger Fluß sind, lassen sich Gefühle nicht anhalten; sie lassen sich also auch nicht "unter die Lupe" nehmen; das heißt, je genauer wir sie beobachten, desto weniger wissen wir, was wir fühlen. Die Aufmerksamkeit ist schon eine Veränderung des Gefühls.
Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften - II. Aus dem Nachlaß"


"Wenn dir etwas widerstrebt und dich peinigt, so laß es wachsen; es bedeutet, daß du Wurzeln schlägst und dich wandelst. "
"Aber das Glück kann nie kommen. Sind die Umstände endlich gefügig gemacht, so verlegt die Natur den Kampf von außen nach innen und bringt allmählich in unserm Herzen eine Wandlung hervor, so daß es etwas anderes wünscht, als was ihm zuteil werden wird.
Marcel Proust, Auf der Suche nach der verlorenen Zeit.


"Ach, wenn dein Herz fest ist, dann magst du untätig weilen beim Nicht-Handeln, und alle Dinge wandeln sich selber.
Dschuang Dsi, Das wahre Buch vom südlichen Blütenland"


"Alles auf dem Gebiete der Moral ist geworden, wandelbar, schwankend, alles ist im Flusse, es ist wahr: - aber alles ist auch im Strome: nach einem Ziele hin.
Friedrich Nietzsche, Werke I - Menschliches, Allzumenschliches"


"Bedeutet es nicht eine ebenso tiefe Verwandlung, einen ebenso vollständigen Tod des Ich, das man gewesen ist, die ebenso totale Verdrängung des alten durch das neue Ich, wenn man sieht, daß ein von einer weißen Perücke gekröntes faltendurchzogenes Antlitz an die Stelle des früheren getreten ist?
Marcel Proust, Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Bde. 1-3"


"Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit,
Und neues Leben blüht aus den Ruinen.
Friedrich Schiller, Wilhelm Tell"




"Dasselbe bedeuten «lebendig», «gestorben», «wach», «schlafend», «jung» und «alt». Denn dieses ist, wenn es umgeschlagen ist, jenes und jenes, wenn es umgeschlagen ist, dieses.
Heraklit, Die Vorsokratiker, Matthias Hackemann (Hrsg.)"


"Daß wir in unserem Glauben stabil sein müssen, um zu gedeihen, daraus haben wir gemacht, daß die «wahre» Welt keine wandelbare und werdende, sondern eine seiende ist.
Friedrich Nietzsche, Werke IV - Aus dem Nachlaß der Achtzigerjahre"


"Dem ewig Unwandelbarsten kann nur das ewig Wandelbarste hoffen zu begegnen. Darum ist jede erstarrte Religion wie eine Blasphemie.
Franz Werfel, Leben heißt sich mitteilen"

"Aber das Glück kann nie kommen. Sind die Umstände endlich gefügig gemacht, so verlegt die Natur den Kampf von außen nach innen und bringt allmählich in unserm Herzen eine Wandlung hervor, so daß es etwas anderes wünscht, als was ihm zuteil werden wird.
Marcel Proust, Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Bde. 1-3"


"Ach, wenn dein Herz fest ist, dann magst du untätig weilen beim Nicht-Handeln, und alle Dinge wandeln sich selber.
Dschuang Dsi, Das wahre Buch vom südlichen Blütenland"


"Alles auf dem Gebiete der Moral ist geworden, wandelbar, schwankend, alles ist im Flusse, es ist wahr: - aber alles ist auch im Strome: nach einem Ziele hin.
Friedrich Nietzsche, Werke I - Menschliches, Allzumenschliches"


"Alles fließt.
Heraklit, Die Vorsokratiker, Matthias Hackemann (Hrsg.)"


"Bedeutet es nicht eine ebenso tiefe Verwandlung, einen ebenso vollständigen Tod des Ich, das man gewesen ist, die ebenso totale Verdrängung des alten durch das neue Ich, wenn man sieht, daß ein von einer weißen Perücke gekröntes faltendurchzogenes Antlitz an die Stelle des früheren getreten ist?
Marcel Proust, Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Bde.


"Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit,
Und neues Leben blüht aus den Ruinen.
Friedrich Schiller, Wilhelm Tell"


"Das Reich Gottes «kommt» nicht chronologisch-historisch, nicht nach dem Kalender, etwas, das eines Tags da wäre und tags vorher nicht: sondern es ist eine «Sinnes-Änderung im Einzelnen».
Friedrich Nietzsche, Werke IV - Aus dem Nachlaß der Achtzigerjahre"


"Dasselbe bedeuten «lebendig», «gestorben», «wach», «schlafend», «jung» und «alt». Denn dieses ist, wenn es umgeschlagen ist, jenes und jenes, wenn es umgeschlagen ist, dieses.
Heraklit, Die Vorsokratiker, Matthias Hackemann (Hrsg.)"








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18. Aug. '11
Stille spricht
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Stille spricht (v. Eckhart Tolle)

Wenn Du den Kontakt mit deiner inneren Stille verlierst, so verlierst Du den Kontakt mit dir selbst.
Wenn Du den Kontakt mit dir selbst verlierst, verlierst du dich selbst in der Welt.
Dein innerstes Verständnis von dir selbst, was du bist, ist untrennbar von Stille.
Dies ist das "Ich bin" , das tiefer ist als Name und Form..

***

Stille ist Deine wahre Natur. Was ist Stille?
Der innere Raum von Bewusstsein, in dem diese Worte wahrgenommen und zu Gedanken werden. Ohne dieses Bewusstsein würde es Wahrnehmung, keine Gedanken, keine Welt geben.
Du bist dieses Bewusstsein in Gestalt deiner Person.

***

Das äußere Geräusch entspricht dem inneren Geräusch des Denkens.
Die äußere Stille entspricht der inneren Stille. Wann immer Stille um dich herum ist, höre sie. Das bedeutet, Du bemerkst sie. Richte deine Aufmerksamkeit auf diese Stille. Die Wahrnehmung der Stille lässt die Stille in dir erwachen, weil du nur durch Stille Schweigen wahrnehmen kannst. In dem Augenblick, wenn Du die Stille um dich bemerkst, hörst du auf zu denken. Du nimmst wahr, aber du denkst nicht.



Wenn Du der Stille gewahr wirst, dann ist da sofort ein Zustand von stiller Wachsamkeit. Du bist präsent. Du bist aus einer kollektiven menschlichen Konditionierung von Tausenden von Jahren ausgestiegen.

***

Schaue einen Baum, eine Blume, eine Pflanze. Richte deine ganze Aufmerksamkeit darauf. Wie still sind sie, wie tief verwurzelt mit dem Sein. Erlaube der Natur, die Stille zu lehren.

***

Wenn du einen Baum anschaust und seine Stille wahrnimmst, wirst du selbst still. Du verbindest dich mit ihm auf einer sehr tiefen Ebene. Du fühlst diese Einheit mit was immer du in und durch Stille wahrnimmst. Diese Einheit deines Selbst mit allen Dingen zu spüren, das ist wahre Liebe.

***

Geräuschlosigkeit ist hilfreich, aber du brauchst sie nicht, um zur Stille zu finden.
Sogar wenn da Geräusche sind, kannst du die Stille wahrnehmen, die hinter diesem Geräusch ist., der Raum, von dem diese Geräusche kommen. Das ist der innere Raum von reiner Wahrnehmung, dem Bewusstsein selbst.
Du kannst dieses Bewusstsein wahrnehmen als der Hintergrund für alle deine Sinneswahrnehmungen, deiner Gedanken. Sich seines Bewusstseins gewahr zu werden, bedeutet das Entstehen innerer Stille.

***

Richte deine Aufmerksamkeit auf die Räume dazwischen - der Raum zwischen zwei Gedanken, das kurze Schweigen zwischen zwei Worten bei einer Unterhaltung, zwischen den Noten eines Piano oder einer Flöte, oder der Zeitraum zwischen dem Ein- und Ausatmen. Wenn du deine Aufmerksamkeit auf diese Zwischenräume richtest, dann wird Gewahrsein von etwas einfach Gewahrsein. Die formlose Dimension von reinem Bewusstsein kommt aus deinem Innern und ersetzt die Identifikation mit Form.

***

Wirkliche Intelligenz arbeitet schweigend. Stille ist wo Kreativität ihre Quelle hat, Lösungen zu Problemen gefunden werden.

***

Ist Stille nur die Abwesenheit von Geräusch und Inhalt? Nein, sie ist Intelligenz selbst. Ihr liegt das Bewusstsein zugrunde, aus dem jede Form geboren wird.
Und wie kann das von dir getrennt sein? Die Form, von der du denkst, dass du sie bist, kommt aus diesem und wird davon getragen. Es ist die Essenz aller Galaxien und Grashalmen, von allen Blumen, Bäumen, Vögel und all den anderen Formen.

***

Stille ist das einzige in dieser Welt, das keine Form hat. Aber dann ist sie auch nicht wirklich ein Ding und ist somit nicht von dieser Welt.

***

Wenn du einen Baum oder ein menschliches Wesen in Stille anschaust, wer schaut dann wirklich? Da ist etwas, das tiefer ist als eine Person. Bewusstsein schaut auf diese Schöpfung. In der Bibel steht, dass Gott die Welt erschuf und sah, dass sie gut war. Das ist es was du siehst wenn du aus der Stille heraus schaust - ohne Gedanken.

***

Brauchst du mehr Wissen? Brauchen wir mehr Information, um die Welt zu retten. Oder schnellere Computer, mehr wissenschaftliche oder intellektuelle Analysen? Brauchen wir nicht am nötigsten Weisheit in dieser Zeit?
Aber was ist Weisheit und wo kann man sie finden? Weisheit kommt aus der Fähigkeit, still zu sein. Schaue einfach und horche. Das ist nichts mehr, was wir brauchen. Still sein, schauen und lauschen aktiviert die nicht-konzeptuelle Intelligenz in dir. Lass die Stille deine Worte und Aktionen lenken.


Zitate aus dem Buch "Stillness speaks" von Eckhart Tolle, veröffentlicht im britischen Literaturmagazin "Cygnus Review"
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06. Aug. '11
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Arnolde in Beijing - Deutsch-Chinesische Freundschaft
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am 2. August schreibt Werner aus Peking :

hallo meine liebe annette,
ich weiss jetzt garnicht mehr, wann ich das erste pic reinstellte,
aber heute ist es soweit. ich habe hier in beijing 3 angegangene
ableger zum weitergeben.


Arnolde mit ihren Ablegern in Peking
weil die leute hier nur mit vielen worten zu begeistern sein werden,
werde ich es etwas abaendern und nur nach dem wunschnamen fragen. wenn
sie moechten halten sie dann weiteren kontakt mit pics. kann aber auch
sein ich mache die pics und kann auch sein, dass ich dann ueber die
weiteren ableger bescheid gebe.

schaun wir mal, wie man in asien sagt.

take care - Werner


Ja, schaun wir mal , wie man hier in Deutschland sagt ;)) Lieber Werner , ich denke du wirst dich einfühlsam vortasten ... Und Wunschnamen für die Ablegerchen sind natürlich möglich, die Auswahl innerhalb unserer Namensliste ist ja riesig. Melde dich bitte wenn du unsere technische Hilfe benötigst ! Ich bin gespannt wie sich unser Flower of Change Projekt in China entwickeln wird...Auf deiner Fensterbank ist ja offensichtlich alles startklar zur großen LET YOUR LOVE GROW - Aktion :-)

FREUDE FREUDE FREUDE - Vielen lieben Dank ! Ich freue mich schon bald wieder von dir zu hören ...


Von Herzen liebe Grüße aus Deutschland

Annette Maria

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28. Juli '11
Eigenlob stimmt
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„Keinen Stil zu haben bedeutet, ohne Beziehung zu sich, ohne Selbstbestimmung zu sein, und resultiert darum in der Unfähigkeit, mit anderen zu kommunizieren.“

Dieses Zitat stammt von dem französischen Duftschöpfer Serge Lutens, der im Hause Shiseido noble Parfums entwickelt. Er bringt auf den Punkt, was wir versäumen, wenn wir auf eine angemessene Selbstdarstellung verzichten.

Den Begriff Selbstkritik kennen wir alle und setzen Selbstkritik wohl auch häufig ein. Wie steht es aber mit dem Begriff Selbstlob oder Eigenlob?

Jeder von uns hat wohl schon einmal erlebt, wie gut es ihm tut, von einem anderen gelobt zu werden. Ein dickes Lob lässt den Tag heller erscheinen und wir sind dann gleich auch gegen Kränkungen besser gewappnet. Unser Selbstvertrauen wächst und wir trauen uns an diesem Tag auch mehr zu. Warum loben wir uns dann aber selbst nicht viel häufiger, wo wir doch wissen, wie gut uns Lob tut?



Ganz gleich ob wir nun an den Beistand von Engeln glauben oder nicht , Sabrina Fox vermittelt in diesem Clip anschaulich wie gut Eigenlob " duften " kann .
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24. Juli '11
"Der Seelenvogel"
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...ein wunderschönes Kinderbuch.Ich habe es damals für meinen Sohn ausgesucht, und ein bisschen für mich :-)


"Der Seelenvogel"

Tief, tief in uns wohnt die Seele.

Noch niemand hat sie gesehen,

aber jeder weiß, dass es sie gibt.

Und jeder weiß auch, was in ihr ist.



In der Seele,

in ihrer Mitte,

steht ein Vogel

auf einem Bein.

Der Seelenvogel.

Und er fühlt alles, was wir fühlen.

Wenn uns jemand verletzt,

tobt der Seelenvogel in uns herum;

hin und her, nach allen Seiten,

und alles tut ihm weh.



Wenn uns jemand lieb hat,

macht der Seelenvogel fröhliche Sprünge

kleine, lustige,

vorwärts und rückwärts,

hin und her.


Wenn jemand unseren Namen ruft,

horcht der Seelenvogel auf die Stimme,

weil er wissen will,

ob sie lieb oder böse klingt.



Wenn jemand böse auf uns ist,

macht sich der Seelenvogel ganz klein

und ist still und traurig.



Und wenn uns jemand in die Arme nimmt,

wird der Seelenvogel in uns

größer und größer,

bis er uns fast ganz ausfüllt.

So gut geht es ihm dann.



Ganz tief in uns ist die Seele.

Noch niemand hat sie gesehen,

aber, jeder weiß, dass es sie gibt.

Und noch nie,

kein einziges Mal, wurde

ein Mensch ohne Seele geboren.

Denn die Seele schlüpft in uns,

wenn wir geboren werden,

uns sie verlässt uns nie,

keine Sekunde,

solange wir leben.

So, wie wir auch nicht aufhören zu atmen

von unserer Geburt bis zu unserem Tod.



Sicher willst Du wissen,

woraus der Seelenvogel besteht.

Das ist ganz einfach.

Er besteht aus Schubladen.

Diese Schubladen können wir

nicht einfach aufmachen,

denn jede einzelne ist abgeschlossen

und hat ihren eigenen Schlüssel.

Und der Seelenvogel ist der einzige,

der die Schubladen öffnen kann.

Wie?

Auch das ist ganz einfach:

mit seinem Fuß.



Der Seelenvogel steht auf einem Bein.

Das zweite hat er, wenn er ruhig ist,

an den Bauch gezogen.

Mit dem Fuß dreht er den Schlüssel

zu der Schublade um,

die er öffnen will,

zieht an dem Griff,

und alles, was darin ist,

kommt zum Vorschein.



Und weil alles, was wir fühlen,

eine Schublade hat,

hat der Seelenvogel viele Schubladen.

Es gibt eine Schublade für Eifersucht

und eine für Hoffnung.

Es gibt eine Schublade für Enttäuschung

und eine für Verzweiflung.

Es gibt eine Schublade für Geduld

und eine für Ungeduld.

Auch für Hass und Wut und Versöhnung.

Eine Schublade für Faulheit und Leere

und eine Schublade für die

gemeinsamen Geheimnisse.

Diese Schublade wird fast nie geöffnet.

Es gibt auch noch andere Schubladen.

Du kannst selbst wählen, was drin sein soll.



Manchmal sind wir eifersüchtig

ohne, dass wir es wollen.

Und manchmal machen wir etwas kaputt,

wenn wir eigentlich helfen wollen.

Der Seelenvogel gehorcht uns nicht immer

und bringt uns manchmal in Schwierigkeiten....

Mann kann schon verstehen,

dass die Menschen verschieden sind,

weil sie verschiedene Seelenvögel haben.

Es gibt Vögel,

die jeden Morgen die Schublade

"Freude" aufmachen.

Dann sind die Menschen froh.

Wenn der Vogel

die Schublade "Wut" aufmacht,

ist der Mensch wütend.

Und wenn der Vogel

die Schublade nicht mehr zuschließt,

hört der Mensch nicht auf, wütend zu sein.



Geht es dem Vogel gut,

macht er Schubladen auf, die uns gut tun.

Manche Leute hören den Seelenvogel oft,

manche hören ihn selten.

Und manche hören ihn

nur einmal im Leben.

Deshalb ist es gut, wenn wir

auf den Seelenvogel horchen,

der tief, tief in uns ist.

Vielleicht spät abends,

wenn alles still ist....



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17. Juli '11
Laudatio für Reinhard Mey
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Laudatio für Reinhard Mey zum Gema Autorenpreis 2011

von Klaus Hoffmann



Er ist – das wird bei Liedermachern gern als selbstverständlich angesehen, noch häufiger jedoch einfach unterschlagen – ein unnachahmlich begabter Musiker und begnadeter Komponist.

Er ist ausdauernd und diszipliniert, beides Tugenden, die im Genie-verliebten Deutschland wenig gelten – außer bei denen natürlich, die sich behaupten. Aber, seine lustvolle Hingabe zu sinnlichen Genüssen steht in keinem nach. Seine epikuren Gelage im Kreise seiner Familie und unter Freunden sind legendär.

Das braucht Umsicht, Zeit und daher ist sein Tagesablauf ebenso streng geregelt wie seine Jahresplanung. Weshalb er regelmäßig neues Material veröffentlicht, seit vielen, vielen Jahren schon.



Er ist ein Unterhalter ganz eigener Klasse. Denn das ist ja auch nicht jedem gegeben, sich einfach auf eine Bühne zu stellen und Tausende Menschen dazu zu bringen, daß sie sich entspannen, daß sie träumen, daß sie nachdenken und lachen und weinen. Möglicherweise sogar in einem einzigen Lied.

Bei allen diesen Qualitäten – sind es doch wohl in erster Linie seine Texte, die in Erinnerung bleiben. Seine Texte sind die eines sanften Revolutionärs, der gern mit Freunden diskutiert: mal wütend, mal ironisch, mal wehmütig, dabei stets offen, persönlich und in sich stimmig.



Über die Jahre ist dabei etwas entstanden wie eine deutsche Biographie – von der Nachkriegszeit bis heute. In den Liedern unseres Preisträgers begegnen wir intimen Momenten der Zweisamkeit, den Wünschen unserer Mitmenschen, mit kleinen, feinen Seitenhieben über die allmächtige Bürokratie, aber auch treffenden Analysen des wankelmütigen Zeitgeistes und den großen Themen der Weltpolitik.



Wie kein anderer kann er einem so schlicht anmutenden Thema wie der Gartenarbeit eine Reimexplosion entlocken: Da ist dann die Rede von einem „Halmvernichter“, einem „Gänseblümchenkiller“ und „Heckenscharfrichter“, einem „Motormäherwüterich“ und „Zweitaktstänker“, nicht zu vergessen der „Gräserausrotter“ und „Pflanzenhenker“.

Das größte Kompliment aber, das man einem Autoren machen kann, ist das, daß seine Texte Allgemeingut geworden sind. Er wollte wie Orpheus singen, kam am Freitag dem 13. traf Annabelle, herrlich unkonventionell und sagte komm gieß mein Glas noch einmal ein.



Du warst es, den ich in meinen Anfängen kopierte. Als du noch bei Schering warst und in den Mittagspausen deine Lieder entworfen hattest, um sie nachts in einem vergammelten Folk und Jazzclub unter die Leute zu bringen, da legte ich einer bildhübschen Sekretärin namens Rosemarie Hoffmann, in die ich verknallt war, deinen Orpheus zum abtippen auf den Schreibtisch und der Betrieb stand für Stunden still. Noch heute ist es meine Hymne.

Du bekommst heute diesen wertvollen Preis heute für die Leistung des Autors denn du hast deutsche Geschichte geschrieben. Ohne das Lied hätte ich bei der Hoffmann niemals die Chance gehabt anzukommen.



In deinem Schaffen und ich habe es oft gesagt sogar öffentlich bist du der Meister, Einzigartig, rebellisch und widersprüchlich im Geiste, eben ein kluger Träumer, wie es sich für einen Dialektiker gehört, der hoch fliegen kann und mit beiden Beinen auf der Erde geht. Und wenn ich einmal durch die Baumärkte streifen sollte, werde ich ein Lied von dir auf den Lippen tragen und mir wird aufgetan.



Unlängst hatten wir meinen 60. Geburtstag zum Anlaß eines Bardentreffens genommen. V. Veen war da, Wader war da, Du warst da.

Und mir wurde noch einmal klar, wie wenig der Begriff Liedermacher ausdrückt. Wir sind zwar Macher im Geiste, aber mehr das was Bob Dylan mit seinen 3 Akkorden und dem eigenen Refugium meinte :

Es wird immer einer kommen, der die ganze Welt in seinen Saiten erklingen lassen wird, der das Meer ruft mit seinem Gesang und Steine zum weinen bringt.

Du warst neben Biermann der erste. Sänger wie du haben den ganzen Rock`n Roll Zirkus in deutscher Sprache angefangen.

Ein Klassiker bist du, Rilke ähnlich und wenn du mal gehen solltest, was Gott noch sehr lange hinauszögern möge, so werden sie dich hier auf Erden immer weiter singen. Von dem, der über den Wolken sang, da wo die Freiheit wohl grenzenlos ist. Herzlichen Glückwunsch, zum Gema - Autorenpreis des Jahres 2011 für Reinhard Mey, meinem Bruder und Freund.
.



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12. Juli '11
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Der chinesische Runentanz
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Der chinesische Runentanz

"Hui Chun Gong", bei uns bekannt als "Verjüngungsübungen der chinesischen Kaiser", ist fast identisch mit einem "Runengebet" der alte Germanen. Zufällige Übereinstimmungen zweier Energie-Systeme? Oder schöpfen beide Kulturen aus der selben Quelle?

Von Ulrich Arndt


Mit sanftem Schwung bewegen sich die herabhängenden Arme nach oben, um über dem Kopf langsam zusammenzufininden. Die Handflächen berühren sich, und mit dem Ausatmen gleiten die aneinandergelegten Hände - und mit ihnen unsichtbare kosmische Energie - hinunter zum Mund. „Der Mensch öffnet sich die Tür zu den Welten", wird mit diesen Bewegungen der Arme in der Runensprache ausgedrückt, denn sie formen nacheinander die Runen Man, Tyr und Is. Ein „Vitki", ein Runeneingeweihter, versucht sich mittels dieser Runenfolge mit kosmischen und irdischen Energien zu verbinden. Genau diese Abfolge von Körperstellungen wird aber auch im Laufe der Einstimmungs- und Eröffnungsübung des Hui Chun Gong vollzogen - eine bloß zufällige Übereinstimmung von westlichen und östlichen esoterischen Techniken?
Der Hui-Chun-Gong-Lehrerin, Heilpraktikerin und Schamanin Monnica Hackl war aufgefallen, daß alle dreizehn Grundübungen dieser besonderen Form des Qi Gong auch ganz bestimmten Runen entsprechen. Nachdem sie die ersten Übereinstimmungen bereits auf dem Kongreß der „Deutschen Qi-Gong-Gesellschaft" im Juni 1994 in Vöhringen und in ihrem Buch „Die Perle des Hui Chun Gong" (München 1993) kurz vorgestellt hatte, gelang es ihr , auch die letzten Hui-Chun-Gong-Übungen ihrer Runenbedeutung zuzuordnen. Ob die Erfinder des Hui Chun Gong, die daoistischen Mönche des chinesischen Huashan-Klosters, vor Jahrhunderten die schamanische Runentechnik des Stadha (das Nachstellen der Runen mit dem Körper) kannten, muß heute Spekulation bleiben. Zumindest unbewußt aber haben die Mönche mit ihren Hui-Chun-Gong-Übungen zugleich eine Art „Runentanz" bzw. „Runengebet" entwickelt: Der Übende führt in der Runensprache geradezu eine „Unterhaltung" mit Himmel und Erde und den Energien seines Körpers...
In dieser Verbindung von Runen und Qi Gong liegt, wie Monnica Hackl vermutet, auch die Ursache für die raschen Erfolge beim regelmäßigen Praktizieren von Hui Chun Gong . Von der Wirksamkeit der Übungen war vor vielen Jahrhunderten bereits Chinas Herrscher derart angetan, daß er Hui Chun Gong zu den „geheimen Verjüngungsübungen der chinesischen Kaiser" machte. Vor fünf Jahren brachte die Heilpraktikerin, die seit 1977 jedes Jahr für zirka zwei Monate zur Fortbildung in chinesischer Medizin nach Singapur reist, diese Form des Qi Gong erstmals nach Europa. Parallelen zwischen Hui Chun Gong und bestimmten Runenformen aber waren Monnica Hackl zunächst nicht aufgefallen, obwohl sie als Heilpraktikerin auch Runenkräfte im Rahmen schamanischer Heilmethoden einsetzt. Von dem Runeneingeweihten Viktor Schweizer war sie zwei Jahre lang in einer nur mündlich weitergegebenen Tradition des alten irischen Runenwissens ausgebildet worden.
„Zwar sind mir auch Runenzeichen aus nichteuropäischen Gegenden, etwa aus Sibirien, Indien und sogar von chinesischen Vasen her bekannt", berichtet Hackl, „sogar in Afrika findet man sehr ähnliche Runensysteme, wie zum Beispiel die Dagara-Runen, die ich jüngst bei einem afrikanischen Schamanen in Obervolta kennenlernen konnte." Aber erst der Hinweis einer Vortragsbesucherin („Sie sprechen mit Ihren Hui-Chun-Gong-Übungen wie in Mandalas; die Schwingung im ganzen Raum hat sich verändert") ließ sie über die Universalität von Mustern nachdenken, die offenbar über kulturelle und geographische Grenzen hinweg auftreten. „Plötzlich wurde mir klar", erinnert sie sich, „daß man die Übungsfiguren nicht nur als Bewegungen ansehen kann, die im Körper durch Zug und Druck bestimmte Impulse im Meridiansystem setzen. Eine Übung zeichnet auch sozusagen ein magisches Muster in den Raum." Ähnlich wie ein Runenkundiger durch das Nachstellen einer Rune mit dem Körper die kosmische Kraft in sich hineinzuziehen versucht, scheinen die Hui-Chun-Gong-Übungen nicht nur über das Meridiansystem, sondern auch über diese Symbol-Ebene zu wirken.

Die Übereinstimmungen von Runenform und Bewegungsmuster der chinesischen Übungen, aber auch der Runenbedeutung mit den erkennbaren energetischen Wirkungen des Hui Chun Gong nach der Meridianlehre , reichen erstaunlich weit. So wird zum Beispiel bei der Hui-Chun-Gong-Übung „Vitalenergie" nach der Interpretation der Meridianlehre ein „Herauspressen des Nieren-Yin" erreicht und das Verteilen dieser Energie über das Meridiannetz. Besonders die Energiebahnen, welche die Sexualfunktionen und das Immunsystem regulieren, sollen auf diese Weise stimuliert und die Vitalkräfte angeregt werden. Außerdem bewirkt die Bewegung einen Rechts-Links-Ausgleich der Körperenergien und bringt die Körperhälften ins Gleichgewicht. Dieser Ausgleich von Kräften und Energien kann auch aus dem Runenwissen erschlossen werden. Danach entspricht die Körperhaltung während dieser Bewegung der Rune „Raido", „Rad". Diese Rune steht für „die Kraft des Ratgebens und der Urteilsfähigkeit" sowie für den - entsprechend der Radbewegung - „waagerechten" Ausgleich von Kräften.

Gleiche kosmische Energie angezapft

In der darauffolgenden Übung „Der Vogel Rock fliegt" wird mehrmals die Rune „Wunjo" in den Körperbewegungen geformt. Nach der Runendeutung stärkt der Übende dadurch die Willenskraft, das „Rückgrat", und damit auch das richtige Wollen. Wunjo hilft zudem Vergangenes loszulassen. Nach der Meridianlehre bewirkt diese Übung tatsächlich unter anderem ein Stärken der gesamten Wirbelsäule sowie das Lösen von Verkrampfungen und Kopfschmerz.
Ähnlich deutliche Parallelen finden sich bei allen Übungen des Hui Chun Gong. Das Wissen um die Runenbedeutung kann laut Hackl zum Erhöhen der Übungsintensität genutzt werden. So ist es zum Beispiel nach ihren Erfahrungen hilfreich, während der erwähnten Übung „Der Vogel Rock fliegt" beim Blick über die Schulter an eine Bedeutung der Rune „Wunjo", nämlich „Vergangenes loszulassen", zu denken.
Verwunderlich sei es letztlich nicht, meint die Heilpraktikerin, wenn in den esoterischen Traditionen verschiedener Kulturen und Kontinente sehr ähnliche Formen der Energiearbeit gefunden wurden. „Denn die kosmischen und irdischen Energien bleiben in ihrem Grundwesen überall gleich - egal ob in China oder in Europa."
Die Hui-Chun-Gong-Übungen harmonisieren die Praktizierenden aber nicht nur. Wie Hackl während ihrer mittlerweile über dreijährigen Praxis als Hui-Chun-Gong-Lehrerin feststellte, können sogar „alte energetische Muster" auf diese Weise gelöscht werden. Ähnlich einem kraftvollen Wasserfall würden kosmische Energien, die insbesondere über die Runenformen in den Körper hineingezogen werden, energetische Blockaden - zum Beispiel unliebsame Verhaltensmuster - gleichsam wegspülen.

„Weben am Wyrd der Erde"

Wer diese zusätzliche Wirkung des Hui Chun Gong bewußt nutzen möchte, muß allerdings zu einer gewissen inneren Schau" und Konzentration in der Lage sein. Das Verfahren: Man denkt an das jeweilige Muster, das man bei sich ändern möchte, und achtet gleichzeitig auf die damit in Zusammenhang stehenden körperlichen Empfindungen. „Oft ist dies zum Beispiel ein bestimmter Schmerz oder Druck, den man in einer seelischen Stimmung stets empfindet", erklärt die Heilpraktikerin. Hat man den Ort dieser Wahrnehmung im Körper lokalisiert, müsse man die Aufmerksamkeit dort halten und währenddessen die Hui-Chun-Gong-Übungen absolvieren. Mehrere Male durchgeführt, werde so dieses störende Muster dauerhaft „gelöscht".
Die Wirkung der Runenmuster geht aber auch während des normalen Übens von Hui Chun Gong über Effekte auf der biologischen Ebene und im System der Meridiane noch hinaus. „Durch die energetischen Tore, die man über die nachgeformten Runen öffnet, webt man gewissermaßen am 'Wyrd' mit", erläutert Hackl. Unter „Wyrd" versteht sie nach der alten irischen Runenlehre nicht nur das persönliche Schicksal (in der germanischen Mythologie bezeichnet Wyrd das Schicksalstuch, das die drei Nornen - Symbol für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft - weben), sondern auch das „Wyrd" der Erde, auf das man während der Übungen ebenfalls einen, wenn auch geringen Einfluß ausübe. „Man stellt sich gewissermaßen als Energiekanal und Mittler von kosmischer Energie für das Lebewesen Erde zur Verfügung", deutet sie das tiefere energetische Geschehen. Denn immer wieder seien die Hui-Chun-Gong-Übungen auf einen Austausch von Energien zwischen Mensch, Himmel und Erde hin angelegt.

Hui Chun Gong

Es wird deutlich, daß der Hui-ChunGong-Übende mit seinen Bewegungen eigentlich eine Art „Runengeschichte" erzählt bzw. ein „Runengebet" spricht. Dabei beenden die Runen „Eh" und „Gebu" das Hui Chun Gong, was erstaunlicherweise exakt dem Schluß von „Wotans Runenlied", dem berühmten „Runen-Vaterunser" der „Edda", entspricht: „Durch ewiges Gesetz des Allgebers" (bzw. in christlicher Anlehnung „In Ewigkeit Amen"). Die Meisterform des Hui Chun Gong variiert die Schlußübung derart, daß eine sternenförmige „Hagal"-Rune ausgeführt wird. In ihrer Bedeutung zeigt sie die nunmehr gewachsene Verantwortung des „meisterlichen" Hui-Chun-Gong-Übenden: „Zeuge das Heil, hege das Heil, gebe das Heil."

http://www.horusmedia.de/1994-runen/runen.php



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10. Juli '11
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Cornelia Funke: Ich bin ein Fell-Federn-Pflanzen Mensch,...
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Cornelia Funke wurde am 10. Dezember 1958 , hier bei mir "gleich um die Ecke", in Dorsten geboren. Die überaus beliebte Kinder- und Jugendbuchautorin, deren phantastische Romane international erfolgreich und in 37 Sprachen übersetzt wurden, ist laut Time Magazine (2005) ,die einflussreichste Deutsche der Welt.

Nach ihrem Abitur am Gymnasium St. Ursula in Dorsten zog Cornelia Funke nach Hamburg und absolvierte eine Ausbildung zur Diplompädagogin. Drei Jahre lang arbeitete sie als Erzieherin auf einem Bauspielplatz und studierte parallel dazu Buchillustration an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg. Durch ihre Arbeit als Illustratorin von Kinderbüchern kam sie selber zum Schreiben.


"Ich habe schon immer am liebsten für alle geschrieben.
Die besten Geschichten für mich sind die, die Kinder ihren Eltern oder Großeltern ihren Enkeln vom Nachttisch mopsen. Manchmal allerdings will eine Geschichte nur Lesern einer ganz bestimmten Altersgruppe erzählt werden."


Bis 2005 lebte sie mit ihrer Familie in der Nähe von Hamburg. Nun lebt sie in Los Angeles. Ihr Mann Rolf, gelernter Buchdrucker, der ihr den Rücken freihielt und mit dem sie 25 Jahre verheiratet war, starb 2006 an Krebs.

Da ist die Poesie ihrer Sprache, ihre Herzenswärme, ihr Humor, der sich auch in ihrer Vorliebe für ungewöhnliche Namen spiegelt ... Da ist vor allem ihre Liebe zur Natur: „Ich bin ein Fell-Federn-Pflanzen Mensch,...“
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