17. März '13
"Erkenne dich selbst"
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"Erkenne Dich selbst!" Die alte Mahnung, von Gelehrten und Weisen seit alters immer wieder als Appell an die Menschen gerichtet, fordert uns dazu auf, hinter die Erscheinungen der Natur zu blicken, um die Ursachen der wirkenden Kräfte in der Natur zu erkennen.

Obwohl sich seit den Tagen im alten Griechenland, als diese Maxime auf einer Säule am Apollotempel in Delphi zu lesen war, viel geändert hat, hält das Fragen und Suchen nach dem Wesen des Menschen an.

In Indien existiert seit undenklichen Zeiten die Lehre von der illusorischen Wirklichkeit unserer Welt, „Maya“ genannt.
flower of change
Denn augenscheinlich ist unsere Welt nur eine Welt der „Reaktionen", die im Gemüt bestimmte Vorstellungen bewirken. Sie existiert zwar, jedoch ist der Eindruck, den wir von ihr haben, nur relativ und unvollkommen gegenüber den tieferen Wahrheiten und Wirklichkeiten des inneren Seins.

Für die Anthroposophie ist das Erfassen des vielschichtigen Wesens des Menschen zentral. Aus dem zweiten anthroposophischen Leitsatz, den Steiner 1924 formulierte, wird deutlich, dass er mit der Anthroposophie geistig gewonnene Erkenntnisse vermitteln wollte, weil im Alltag und in der Wissenschaft seiner Zeit die Ansicht herrschte, dass „mit den Grenzen der Sinnesanschauung auch die Grenzen aller Einsicht gegeben“ seien.




Freud und Steiner

Sigmund Freud, der Begründer der Psychoanalyse, leistete bahnbrechende Arbeit, indem er zwischen dem Bewussten und dem Unbewussten unterschied. Im Jahr 1923 veröffentlichte er seine Schrift Das Ich und das Es, in der er erstmals seine Theorie über das Es, das Ich und das Über-Ich beschrieb. Das Es ist der unbewusste, triebhafte Teil im Menschen, das Über-Ich enthält die verinnerlichten Normen und Ideale.

Ab 1911 distanzierten sich etliche Psychoanalytiker von Freud und nach seinem Tod teilte die Psychoanalyse sich in viele Schulen auf, die wie Kinder, Enkelkinder und Urenkelkinder teilweise sehr andere Wege gingen und gehen als ihr Vorfahre. Dennoch bleibt sein Werk für viele eine wichtige Referenz.


Der erste Vortrag Steiners beginnt mit den Worten: „Der Mensch, welcher sich auf sich selbst besinnt, kommt bald zu der Einsicht, dass er außer dem Selbst, das er mit seinen Gedanken, Gefühlen und vollbewussten Willensimpulsen umfasst, noch ein zweites kraftvolleres Selbst in sich trägt.



Er wird gewahr, wie er sich diesem zweiten Selbst als einer höheren Macht unterordnet. Zunächst wird der Mensch allerdings dieses zweite Selbst wie eine niedrigere Wesenheit empfinden gegenüber demjenigen, das er mit seinem klaren, nach dem Guten und Wahren neigenden vollbewussten Seelenwesen umspannt. Und er wird diese niedrigere Wesenheit zu überwinden trachten.“ (GA 15)

Er schlägt vor, sich darauf zu besinnen, wie man im Leben oft Dinge getan hat, die man erst im Nachhinein versteht. Und er weist darauf hin, dass diese Feststellung zu der Empfindung führt, dass man „sich wie geborgen“ fühlt „durch eine gute Macht, die in den eigenen Wesenstiefen waltet; man fängt an, immer mehr und mehr Vertrauen zu gewinnen zu der Tatsache, dass man eigentlich im höchsten Sinne des Wortes doch nicht allein ist in der Welt, und dass alles dasjenige, was man versteht, was man bewusst kann, im Grunde genommen nur ein kleiner Teil dessen ist, was man in der Welt vollbringt.“

Steiner betont in diesem Vortrag, dass der Mensch in seiner Kindheit noch unmittelbar mit geistigen Welten in Verbindung steht. Die Wirkung der höheren, geistigen Kräfte im Menschen äußert sich in den ersten drei Lebensjahren in dem Lernen von gehen, sprechen und denken. Das Erkennen dieser elementar menschlichen Kräfte, die später nur noch abgemildert wirksam sind, heißt in Steiners Formulierung, „den Christus im Menschen“ zu erkennen.


Quelle uralten Wissens


Plato, Pythagoras, Jakob Böhme, Schelling, Leibniz, Shakespeare, um nur einige Gelehrte und Weise zu nennen, sie alle schöpften aus der Quelle uralten Wissens, das in seiner Essenz seit Menschengedenken unveränderlich blieb und auch bleiben wird, da die Abläufe in der Natur selbst unveränderlichen Gesetzen folgen.

Um nun diese Gesetze zu erkennen, sollten wir unsere Unterscheidungskraft schulen, indem wir unser Bewusstsein weiten, es über die Endlichkeit erheben und dem Denken keine Grenzen auferlegen.


Wir sollten die alten Gedankenformen und Ideen in uns zerbrechen, neue hereinlassen und die Vorstellungskraft schulen; die Fähigkeit erwerben, größere Verbindungen in dem Geschehen des täglichen Lebens zu erkennen, deren Ursachen entdecken, die Noumena, sie sich hinter den Phänomenen, den Erscheinungen, verbergen.


„Mensch, erkenne dich selbst" sind Worte, die nachdenklich stimmen und uns die Eigenverantwortung gegenüber allem Lebenden bewusster machen; vielleicht fühlt sich sogar der eine oder andere zu aktivem Studium der Weisheit der Zeitalter, der Esoterischen Philosophie, der Theosophie, angeregt. Ganz sicher aber regen diese Worte dazu an, dem materialistischen Denken unserer Zeit eine menschlichere, spirituelle Richtung zu geben.


Quelle : http://www.theosophische-gesellschaft.de/cms/entdecke-theosophie/mensch-erkenne-dich-selbst.php
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09. Apr. '12
Wo Liebe wächst, gedeiht Leben ... und andere Zitate
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Liebe Flower of Change - Freunde !

Die Qualität unserer Gedanken bestimmt die Qualität von Gefühl und Leben...

Zu Ostern 2012 möchte ich, mit einer meditativen Auswahl an Zitaten, Impulsen und Anregungen ,eine Brücke schlagen und euch dabei helfen, den Weg vom "Tod zum Leben" auch im Alltag weiterzugehen.

LET YOUR LOVE GROW - herzlich grüßt Annette Maria


"Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt - die meisten Menschen existieren nur." (Oscar Wilde)

"Die erste Bedingung, um mit anderen in Harmonie leben zu können, ist die, mit sich selbst in Einklang zu sein." (Aristide Gabelli)

"Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer." (Seneca)

"Wir suchen überall das Unbedingte und finden immer nur Dinge." (Novalis)

"Wer keinen Sinn im Leben sieht, ist nicht nur unglücklich, sondern kaum lebensfähig." (Albert Einstein)

"Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das große vergebens warten." (Pearl S. Buck)

"Je mehr du gedacht, je mehr du getan hast, desto länger hast du gelebt." (Immanuel Kant)

"Einen Freund erkennt man daran, dass man mit ihm schweigen kann." (Max Thürkau)

"Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden!" (Mark Twain)

"Güte ist, wenn man das leise tut, was die anderen laut sagen." (Friedl Beutelrock)

"Liebst du das Leben? Dann vergeude keine Zeit, denn daraus besteht das Leben." (Benjamin Franklin)

"Um bessere Partner zu finden, muss ich besser werden." (Peter Horton)

"An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser." (Charlie Chaplin)

"Die wirkliche Liebe beginnt, wo keine Gegenliebe mehr erwartet wird." (Antoine de Saint Exupéry)

"Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle." (Albert Einstein)

"Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben." (Friedrich Hebbel)

"Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden." (John F. Kennedy)

"Im Anfang war das Staunen. Worüber wir nicht staunen können (wie Kinder), das erleben wir nicht." (Sigmund Graff)

"Das Gestern ist fort, das Morgen nicht da. Lebe also heute!" (Pythagoras von Samos)

"Man kommt leichter zu jedem anderen als zu sich." (Jean Paul)

"In dem Augenblick, in dem ein Mensch den Sinn und den Wert des Lebens bezweifelt, ist er krank." (Sigmund Freud)

"Der Dummkopf beschäftigt sich mit der Vergangenheit, der Narr mit der Zukunft, der Weise aber mit der Gegenwart." (Chamfort)

"Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen." (Mahatma Ghandi)

"In dem Moment, in dem man etwas seine ganze Aufmerksamkeit schenkt, selbst einem Grashalm, wird es zu einer geheimnisvollen, Ehrfurcht gebietenden, unbeschreiblich großartigen eigenen Welt." (Henry Miller)

"Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren?" (Vincent van Gogh)

"Lasst uns nicht ärgerlich zurück und auch nicht ängstlich nach vorn schauen, sondern bewusst in die Gegenwart!" (James Thurber)

"Unser Leben ist das Produkt unserer Gedanken." (Marcus Aurelius)

"Jeder Handlung geht ein Gedanke voraus." (Ralph Waldo Emerson)

"Die meisten leben in den Ruinen ihrer Gewohnheiten." (Jean Cocteau)

"Wenn wir das Wunder einer einzigen Blume klar sehen könnten, würde sich unser ganzes Leben ändern." (Buddha)

"Man braucht nichts im Leben zu fürchten, man muss nur alles verstehen." (Marie Curie)

"Wenn ich die gute Fee beeinflussen könnte, die bei der Taufe aller Kinder Pate steht, dann würde ich sie bitten, jedem Kind der Welt ein so nachhaltiges Gefühl für Wunder zu schenken, dass es das ganze Leben lang anhält." (Rachel Carson)

"Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt." (Albert Einstein)


"Intuition ist die Quelle wissenschaftlicher Erkenntnis." (Aristoteles)

"Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie begonnen hat, zu leben." (Marcus Aurelius)

Dalai Lama - Zitate :

Meine Philosophie ist Freundlichkeit.

Wir leben nicht, um zu glauben, sondern um zu lernen.

Lebe ein gutes, ehrbares Leben! Wenn Du älter bist und zurückdenkst, wirst Du es noch einmal genießen können.

Wenn die Wurzeln nicht vertrocknet sind, ist der Baum noch nicht tot.

Teile Dein Wissen mit anderen. Dies ist eine gute Möglichkeit, Unsterblichkeit zu erlangen.

Schwierige Zeiten lassen uns Entschlossenheit und innere Stärke entwickeln.
Home of Flower of Change
"Die Seele denkt nie ohne ein inneres Bild." (Aristoteles)

"Die größte Entscheidung Deines Lebens liegt darin, dass Du Dein Leben ändern kannst, indem Du Deine Geisteshaltung änderst." (Albert Schweitzer)

"Frieden ist ein Schmetterling, der sich immer unserem Griff entzieht, wenn man ihn jagt, der sich aber auf uns niederlässt, wenn wir ganz still dasitzen." (Nathaniel Hawthorne)

"Wo Liebe wächst, gedeiht Leben - wo Hass aufkommt droht Untergang." (Mahatma Ghandi)

"Das Bewusstsein ist der Ursprung; es ist der Ausgangszustand, ohne Anfang, ohne Ende, ohne Ursache, ohne Unterstützung, ungeteilt, unveränderlich." (Nisargadatta)

"Wenn man zwei Stunden lang mit einem Mädchen zusammensitzt, meint man, es wäre eine Minute. Sitzt man jedoch eine Minute auf einem heißen Ofen, meint man, es wären zwei Stunden. Das ist Relativität." (Albert Einstein)

"Das Bewusstsein ist nicht selektiv. Es ist der absolute Raum, in dem alles geschieht." (Karl Renz)

"Alle Lebewesen außer den Menschen wissen, dass der Hauptzweck des Lebens darin besteht, es zu genießen." (Samuel Butler)

"Es gibt nur zwei Arten zu leben, indem wir entweder nichts oder alles als Wunder betrachten." (Albert Einstein)

"Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben." (Alexis Carrel)

"Zwei Dinge im Leben sind unendlich, das Universum und die Dummheit der Menschen. Beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher." (Albert Einstein)

"Trenne dich nicht von deinen Illusionen! Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben." (Mark Twain)

"Die Freude liegt nicht in den Dingen, sie liegt in uns." (Richard Wagner)

"Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen." (Albert Schweitzer)

"Jede Gesellschaft entwickelt aufgrund ihrer eigenen Lebensweise und der Art ihrer Beziehungen, Gefühle und Wahrnehmungen ein System von Kategorien, das die Formen des Bewusstseins bestimmt." (Erich Fromm)

"Wer lachen kann, dort wo er hätte heulen können, bekommt wieder Lust zum Leben." (Werner Finck)

"Wirklich reich ist nur der, der nichts besitzt, was er verlieren könnte." (Anonym)

Die Qualität der Gedanken bestimmt die Qualität von Gefühl und Leben.

"Achten die Menschen sich selbst, achten sie gewöhnlich auch die fremde Persönlichkeit." (Samuel Smiles)

"Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten." (Wilhelm Busch)

"Hasten ist das sinnlose Bemühen, schneller als die Zeit zu sein." (Elisabeth Hablé)

"Alles ist gut. Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist. Nur deshalb. Das ist alles, alles! Wer das erkennt, der wird gleich glücklich sein, sofort im selben Augenblick." (Fjodor Michailowitsch Dostojewski)

"Lerne zu werden, der Du bist!" (Pindar)

"Lebenskunst ist die Kunst des richtigen Weglassens." (Coco Chanel)

"Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zuviel Zeit, die wir nicht nutzen." (Seneca)

"Wem zu glauben ist, redlicher Freund, das kann ich dir sagen: Glaube dem Leben; es lehrt besser als Redner und Buch." (Wilhelm Busch)

"Alles ist sich gleich, ein jeder Teil repräsentiert das Ganze. Ich habe zuweilen mein ganzes Leben in einer Stunde gesehen." (Georg Christoph Lichtenberg)

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21. Dez. '11
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VON HERZEN - DANKE
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Hallo liebe Freunde ,

es ist an der Zeit das ich mich bei euch bedanke, vielen Dank für das Flower of Change - Netzwerkjahr 2011, schön das ihr dabei seid!

Ich hoffe ,dass bei euch für 2012 viel GUTES ansteht, ihr euch erreichbare Ziele gesetzt habt und diese in Erfüllung gehen. Dazu von Herzen viel Glück !

Die Flower of Change möge euch in eurer Entwicklung begleiten :

Richten wir unsere ganze Aufmerksamkeit auf sie, erkennen wir :. Wie still sie ist , wie tief verwurzelt mit dem Sein. Erlauben wir der Natur immer wieder uns die Stille zu lehren.


Wenn du deine Flower of Change anschaust und ihre Stille wahrnimmst, wirst du selbst still. Du verbindest dich mit ihr auf einer sehr tiefen Ebene. Du fühlst diese Einheit mit was immer du in und durch Stille wahrnimmst. Diese Einheit deines Selbst mit allen Dingen zu spüren, das ist wahre Liebe.

Die Räume dazwischen

Der Duft der Flower of Change führt unsere Aufmerksamkeit auf die Räume dazwischen - der Raum zwischen zwei Gedanken, das kurze Schweigen zwischen zwei Worten bei einer Unterhaltung, zwischen den Noten eines Piano oder einer Flöte, oder der Zeitraum zwischen dem Ein- und Ausatmen. Wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf diese Zwischenräume richten , wird Gewahrsein von etwas einfach Gewahrsein. Die formlose Dimension von reinem Bewusstsein kommt aus unserem Innern und ersetzt die Identifikation mit Form.

Ich wünsche Euch und Euren Familien ein besinnliches Weihnachtsfest und alles, alles Liebe für 2012!

HERZLICHTE GRÜßE

Annette Maria
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29. Okt. '11
weitere Flower of Change- Blumenkinder in China !
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Hallo liebe Flower of Change Freunde !

Ein chinesisches Sprichwort sagt : Wenn du zwei Brote hast, so tausche eines gegen eine Blume, denn sie ist Brot für die Seele.

Vor zwei Monaten gab Werner , er lebt und arbeitet in Peking ,einen Ableger seiner Flower of Change "Arnolde" an einen befreundeten Arzt in Chongqing.

Dazu erreichte mich nun auch sein Foto ,dass ich an dieser Stelle gern mit euch teilen möchte.
Alanya von Arnolde
Es ist immer wieder ein kleines Wunder für mich, dass es selbst in China gelingt Flowers of Change weiterzureichen . Für mich ist dies alles andere als selbstverständlich und mein herzlicher Dank gilt Werner , der sich für unser Projekt der weltweiten Verbundenheit nun auch im "Land der Mitte" mächtig ins Zeug legt !

Damit nicht genug , gibt es nun auch eine Flower of Change an der deutschen Botschaftsschule in Peking . Werner konnte, zu meiner großen Freude, einen Lehrer für den Oneness- Gedanken begeistern und irgendwann wird man die Entwicklung der Flower of Change sogar auf der Homepage der Schule mitverfolgen können. Schon jetzt habe ich einen ersten Eindruck vom Schulleben in der chinesischen Hauptstadt gewonnen...

Klickt doch mal auf den Link
Deutsche Botschaftsschule Peking
Werner sieht desweiteren vor , ab dem kommenden Jahr weitere Flowers of Change an die Schüler der deutschen Botschaftsschule in Peking und auch an eine deutsche Schule in Shanghai weiterzurreichen.

Wir dürfen also gespannt sein :-)


Liebe Freunde, wenn ihr ähnliche Flower of Change - Geschichten erzählen könnt, schreibt mir bitte . Ich werde in meinem Blog darüber berichten ,damit möglichst viele Flower of Change - Paten davon erfahren und den Segen , den unsere Pflanze der Verbundenheit schenkt, deutlich spüren können ...

Herzlich grüßt

Annette Maria
.
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01. Okt. '11
1
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"Man kann nicht zweimal in den gleichen Fluß steigen... Wandel - Zitate
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"Der Wandel ist in der modernen Welt nicht Folge des Veraltens, sondern das Veralten Folge des Wandels.
Nicolás Gómez Dávila, Scholien zu einem inbegriffenen Text"


"Einen alten Baum verpflanzt man nicht.
Lateinische Lebensweisheiten,


"Es ist unmöglich, zweimal in denselben Fluss zu springen. Auch wenn wir in dieselben Flüsse steigen, fließt immer anderes Wasser herbei.
Heraklit, Die Vorsokratiker, Matthias Hackemann (Hrsg.)"


"Krisen sind Weichenstellungen des Lebens.
Andreas Tenzer


"Man kann nicht zweimal in den gleichen Fluß steigen.
Heraklit, Vorländer, Philosophie des Altertums


"Man sollte beständig die Wirkung der Zeit und die Wandelbarkeit der Dinge vor Augen haben und daher bei allem, was jetzt stattfindet, sofort das Gegenteil davon imaginieren; also im Glücke das Unglück, in der Freundschaft die Feindschaft, im schönen Wetter das schlechte, in der Liebe den Haß.
Arthur Schopenhauer, Aphorismen zur Lebensweisheit"


"Nichts ist so wandelbar wie die Vergangenheit.
Markus M. Ronner, Zitate-Lexikon"


"Was von außen her der Zufall bringt, ist nur vorübergehend. Das Vorübergehende soll man nicht abweisen, wenn es kommt, und nicht festhalten, wenn es geht.
Dschuang Dsi, Das wahre Buch vom südlichen Blütenland"


"Weil sie beständiger Fluß sind, lassen sich Gefühle nicht anhalten; sie lassen sich also auch nicht "unter die Lupe" nehmen; das heißt, je genauer wir sie beobachten, desto weniger wissen wir, was wir fühlen. Die Aufmerksamkeit ist schon eine Veränderung des Gefühls.
Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften - II. Aus dem Nachlaß"


"Wenn dir etwas widerstrebt und dich peinigt, so laß es wachsen; es bedeutet, daß du Wurzeln schlägst und dich wandelst. "
"Aber das Glück kann nie kommen. Sind die Umstände endlich gefügig gemacht, so verlegt die Natur den Kampf von außen nach innen und bringt allmählich in unserm Herzen eine Wandlung hervor, so daß es etwas anderes wünscht, als was ihm zuteil werden wird.
Marcel Proust, Auf der Suche nach der verlorenen Zeit.


"Ach, wenn dein Herz fest ist, dann magst du untätig weilen beim Nicht-Handeln, und alle Dinge wandeln sich selber.
Dschuang Dsi, Das wahre Buch vom südlichen Blütenland"


"Alles auf dem Gebiete der Moral ist geworden, wandelbar, schwankend, alles ist im Flusse, es ist wahr: - aber alles ist auch im Strome: nach einem Ziele hin.
Friedrich Nietzsche, Werke I - Menschliches, Allzumenschliches"


"Bedeutet es nicht eine ebenso tiefe Verwandlung, einen ebenso vollständigen Tod des Ich, das man gewesen ist, die ebenso totale Verdrängung des alten durch das neue Ich, wenn man sieht, daß ein von einer weißen Perücke gekröntes faltendurchzogenes Antlitz an die Stelle des früheren getreten ist?
Marcel Proust, Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Bde. 1-3"


"Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit,
Und neues Leben blüht aus den Ruinen.
Friedrich Schiller, Wilhelm Tell"




"Dasselbe bedeuten «lebendig», «gestorben», «wach», «schlafend», «jung» und «alt». Denn dieses ist, wenn es umgeschlagen ist, jenes und jenes, wenn es umgeschlagen ist, dieses.
Heraklit, Die Vorsokratiker, Matthias Hackemann (Hrsg.)"


"Daß wir in unserem Glauben stabil sein müssen, um zu gedeihen, daraus haben wir gemacht, daß die «wahre» Welt keine wandelbare und werdende, sondern eine seiende ist.
Friedrich Nietzsche, Werke IV - Aus dem Nachlaß der Achtzigerjahre"


"Dem ewig Unwandelbarsten kann nur das ewig Wandelbarste hoffen zu begegnen. Darum ist jede erstarrte Religion wie eine Blasphemie.
Franz Werfel, Leben heißt sich mitteilen"

"Aber das Glück kann nie kommen. Sind die Umstände endlich gefügig gemacht, so verlegt die Natur den Kampf von außen nach innen und bringt allmählich in unserm Herzen eine Wandlung hervor, so daß es etwas anderes wünscht, als was ihm zuteil werden wird.
Marcel Proust, Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Bde. 1-3"


"Ach, wenn dein Herz fest ist, dann magst du untätig weilen beim Nicht-Handeln, und alle Dinge wandeln sich selber.
Dschuang Dsi, Das wahre Buch vom südlichen Blütenland"


"Alles auf dem Gebiete der Moral ist geworden, wandelbar, schwankend, alles ist im Flusse, es ist wahr: - aber alles ist auch im Strome: nach einem Ziele hin.
Friedrich Nietzsche, Werke I - Menschliches, Allzumenschliches"


"Alles fließt.
Heraklit, Die Vorsokratiker, Matthias Hackemann (Hrsg.)"


"Bedeutet es nicht eine ebenso tiefe Verwandlung, einen ebenso vollständigen Tod des Ich, das man gewesen ist, die ebenso totale Verdrängung des alten durch das neue Ich, wenn man sieht, daß ein von einer weißen Perücke gekröntes faltendurchzogenes Antlitz an die Stelle des früheren getreten ist?
Marcel Proust, Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Bde.


"Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit,
Und neues Leben blüht aus den Ruinen.
Friedrich Schiller, Wilhelm Tell"


"Das Reich Gottes «kommt» nicht chronologisch-historisch, nicht nach dem Kalender, etwas, das eines Tags da wäre und tags vorher nicht: sondern es ist eine «Sinnes-Änderung im Einzelnen».
Friedrich Nietzsche, Werke IV - Aus dem Nachlaß der Achtzigerjahre"


"Dasselbe bedeuten «lebendig», «gestorben», «wach», «schlafend», «jung» und «alt». Denn dieses ist, wenn es umgeschlagen ist, jenes und jenes, wenn es umgeschlagen ist, dieses.
Heraklit, Die Vorsokratiker, Matthias Hackemann (Hrsg.)"








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18. Aug. '11
Stille spricht
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Stille spricht (v. Eckhart Tolle)

Wenn Du den Kontakt mit deiner inneren Stille verlierst, so verlierst Du den Kontakt mit dir selbst.
Wenn Du den Kontakt mit dir selbst verlierst, verlierst du dich selbst in der Welt.
Dein innerstes Verständnis von dir selbst, was du bist, ist untrennbar von Stille.
Dies ist das "Ich bin" , das tiefer ist als Name und Form..

***

Stille ist Deine wahre Natur. Was ist Stille?
Der innere Raum von Bewusstsein, in dem diese Worte wahrgenommen und zu Gedanken werden. Ohne dieses Bewusstsein würde es Wahrnehmung, keine Gedanken, keine Welt geben.
Du bist dieses Bewusstsein in Gestalt deiner Person.

***

Das äußere Geräusch entspricht dem inneren Geräusch des Denkens.
Die äußere Stille entspricht der inneren Stille. Wann immer Stille um dich herum ist, höre sie. Das bedeutet, Du bemerkst sie. Richte deine Aufmerksamkeit auf diese Stille. Die Wahrnehmung der Stille lässt die Stille in dir erwachen, weil du nur durch Stille Schweigen wahrnehmen kannst. In dem Augenblick, wenn Du die Stille um dich bemerkst, hörst du auf zu denken. Du nimmst wahr, aber du denkst nicht.



Wenn Du der Stille gewahr wirst, dann ist da sofort ein Zustand von stiller Wachsamkeit. Du bist präsent. Du bist aus einer kollektiven menschlichen Konditionierung von Tausenden von Jahren ausgestiegen.

***

Schaue einen Baum, eine Blume, eine Pflanze. Richte deine ganze Aufmerksamkeit darauf. Wie still sind sie, wie tief verwurzelt mit dem Sein. Erlaube der Natur, die Stille zu lehren.

***

Wenn du einen Baum anschaust und seine Stille wahrnimmst, wirst du selbst still. Du verbindest dich mit ihm auf einer sehr tiefen Ebene. Du fühlst diese Einheit mit was immer du in und durch Stille wahrnimmst. Diese Einheit deines Selbst mit allen Dingen zu spüren, das ist wahre Liebe.

***

Geräuschlosigkeit ist hilfreich, aber du brauchst sie nicht, um zur Stille zu finden.
Sogar wenn da Geräusche sind, kannst du die Stille wahrnehmen, die hinter diesem Geräusch ist., der Raum, von dem diese Geräusche kommen. Das ist der innere Raum von reiner Wahrnehmung, dem Bewusstsein selbst.
Du kannst dieses Bewusstsein wahrnehmen als der Hintergrund für alle deine Sinneswahrnehmungen, deiner Gedanken. Sich seines Bewusstseins gewahr zu werden, bedeutet das Entstehen innerer Stille.

***

Richte deine Aufmerksamkeit auf die Räume dazwischen - der Raum zwischen zwei Gedanken, das kurze Schweigen zwischen zwei Worten bei einer Unterhaltung, zwischen den Noten eines Piano oder einer Flöte, oder der Zeitraum zwischen dem Ein- und Ausatmen. Wenn du deine Aufmerksamkeit auf diese Zwischenräume richtest, dann wird Gewahrsein von etwas einfach Gewahrsein. Die formlose Dimension von reinem Bewusstsein kommt aus deinem Innern und ersetzt die Identifikation mit Form.

***

Wirkliche Intelligenz arbeitet schweigend. Stille ist wo Kreativität ihre Quelle hat, Lösungen zu Problemen gefunden werden.

***

Ist Stille nur die Abwesenheit von Geräusch und Inhalt? Nein, sie ist Intelligenz selbst. Ihr liegt das Bewusstsein zugrunde, aus dem jede Form geboren wird.
Und wie kann das von dir getrennt sein? Die Form, von der du denkst, dass du sie bist, kommt aus diesem und wird davon getragen. Es ist die Essenz aller Galaxien und Grashalmen, von allen Blumen, Bäumen, Vögel und all den anderen Formen.

***

Stille ist das einzige in dieser Welt, das keine Form hat. Aber dann ist sie auch nicht wirklich ein Ding und ist somit nicht von dieser Welt.

***

Wenn du einen Baum oder ein menschliches Wesen in Stille anschaust, wer schaut dann wirklich? Da ist etwas, das tiefer ist als eine Person. Bewusstsein schaut auf diese Schöpfung. In der Bibel steht, dass Gott die Welt erschuf und sah, dass sie gut war. Das ist es was du siehst wenn du aus der Stille heraus schaust - ohne Gedanken.

***

Brauchst du mehr Wissen? Brauchen wir mehr Information, um die Welt zu retten. Oder schnellere Computer, mehr wissenschaftliche oder intellektuelle Analysen? Brauchen wir nicht am nötigsten Weisheit in dieser Zeit?
Aber was ist Weisheit und wo kann man sie finden? Weisheit kommt aus der Fähigkeit, still zu sein. Schaue einfach und horche. Das ist nichts mehr, was wir brauchen. Still sein, schauen und lauschen aktiviert die nicht-konzeptuelle Intelligenz in dir. Lass die Stille deine Worte und Aktionen lenken.


Zitate aus dem Buch "Stillness speaks" von Eckhart Tolle, veröffentlicht im britischen Literaturmagazin "Cygnus Review"
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06. Aug. '11
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Arnolde in Beijing - Deutsch-Chinesische Freundschaft
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am 2. August schreibt Werner aus Peking :

hallo meine liebe annette,
ich weiss jetzt garnicht mehr, wann ich das erste pic reinstellte,
aber heute ist es soweit. ich habe hier in beijing 3 angegangene
ableger zum weitergeben.


Arnolde mit ihren Ablegern in Peking
weil die leute hier nur mit vielen worten zu begeistern sein werden,
werde ich es etwas abaendern und nur nach dem wunschnamen fragen. wenn
sie moechten halten sie dann weiteren kontakt mit pics. kann aber auch
sein ich mache die pics und kann auch sein, dass ich dann ueber die
weiteren ableger bescheid gebe.

schaun wir mal, wie man in asien sagt.

take care - Werner


Ja, schaun wir mal , wie man hier in Deutschland sagt ;)) Lieber Werner , ich denke du wirst dich einfühlsam vortasten ... Und Wunschnamen für die Ablegerchen sind natürlich möglich, die Auswahl innerhalb unserer Namensliste ist ja riesig. Melde dich bitte wenn du unsere technische Hilfe benötigst ! Ich bin gespannt wie sich unser Flower of Change Projekt in China entwickeln wird...Auf deiner Fensterbank ist ja offensichtlich alles startklar zur großen LET YOUR LOVE GROW - Aktion :-)

FREUDE FREUDE FREUDE - Vielen lieben Dank ! Ich freue mich schon bald wieder von dir zu hören ...


Von Herzen liebe Grüße aus Deutschland

Annette Maria

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28. Juli '11
Eigenlob stimmt
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„Keinen Stil zu haben bedeutet, ohne Beziehung zu sich, ohne Selbstbestimmung zu sein, und resultiert darum in der Unfähigkeit, mit anderen zu kommunizieren.“

Dieses Zitat stammt von dem französischen Duftschöpfer Serge Lutens, der im Hause Shiseido noble Parfums entwickelt. Er bringt auf den Punkt, was wir versäumen, wenn wir auf eine angemessene Selbstdarstellung verzichten.

Den Begriff Selbstkritik kennen wir alle und setzen Selbstkritik wohl auch häufig ein. Wie steht es aber mit dem Begriff Selbstlob oder Eigenlob?

Jeder von uns hat wohl schon einmal erlebt, wie gut es ihm tut, von einem anderen gelobt zu werden. Ein dickes Lob lässt den Tag heller erscheinen und wir sind dann gleich auch gegen Kränkungen besser gewappnet. Unser Selbstvertrauen wächst und wir trauen uns an diesem Tag auch mehr zu. Warum loben wir uns dann aber selbst nicht viel häufiger, wo wir doch wissen, wie gut uns Lob tut?



Ganz gleich ob wir nun an den Beistand von Engeln glauben oder nicht , Sabrina Fox vermittelt in diesem Clip anschaulich wie gut Eigenlob " duften " kann .
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24. Juli '11
"Der Seelenvogel"
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...ein wunderschönes Kinderbuch.Ich habe es damals für meinen Sohn ausgesucht, und ein bisschen für mich :-)


"Der Seelenvogel"

Tief, tief in uns wohnt die Seele.

Noch niemand hat sie gesehen,

aber jeder weiß, dass es sie gibt.

Und jeder weiß auch, was in ihr ist.



In der Seele,

in ihrer Mitte,

steht ein Vogel

auf einem Bein.

Der Seelenvogel.

Und er fühlt alles, was wir fühlen.

Wenn uns jemand verletzt,

tobt der Seelenvogel in uns herum;

hin und her, nach allen Seiten,

und alles tut ihm weh.



Wenn uns jemand lieb hat,

macht der Seelenvogel fröhliche Sprünge

kleine, lustige,

vorwärts und rückwärts,

hin und her.


Wenn jemand unseren Namen ruft,

horcht der Seelenvogel auf die Stimme,

weil er wissen will,

ob sie lieb oder böse klingt.



Wenn jemand böse auf uns ist,

macht sich der Seelenvogel ganz klein

und ist still und traurig.



Und wenn uns jemand in die Arme nimmt,

wird der Seelenvogel in uns

größer und größer,

bis er uns fast ganz ausfüllt.

So gut geht es ihm dann.



Ganz tief in uns ist die Seele.

Noch niemand hat sie gesehen,

aber, jeder weiß, dass es sie gibt.

Und noch nie,

kein einziges Mal, wurde

ein Mensch ohne Seele geboren.

Denn die Seele schlüpft in uns,

wenn wir geboren werden,

uns sie verlässt uns nie,

keine Sekunde,

solange wir leben.

So, wie wir auch nicht aufhören zu atmen

von unserer Geburt bis zu unserem Tod.



Sicher willst Du wissen,

woraus der Seelenvogel besteht.

Das ist ganz einfach.

Er besteht aus Schubladen.

Diese Schubladen können wir

nicht einfach aufmachen,

denn jede einzelne ist abgeschlossen

und hat ihren eigenen Schlüssel.

Und der Seelenvogel ist der einzige,

der die Schubladen öffnen kann.

Wie?

Auch das ist ganz einfach:

mit seinem Fuß.



Der Seelenvogel steht auf einem Bein.

Das zweite hat er, wenn er ruhig ist,

an den Bauch gezogen.

Mit dem Fuß dreht er den Schlüssel

zu der Schublade um,

die er öffnen will,

zieht an dem Griff,

und alles, was darin ist,

kommt zum Vorschein.



Und weil alles, was wir fühlen,

eine Schublade hat,

hat der Seelenvogel viele Schubladen.

Es gibt eine Schublade für Eifersucht

und eine für Hoffnung.

Es gibt eine Schublade für Enttäuschung

und eine für Verzweiflung.

Es gibt eine Schublade für Geduld

und eine für Ungeduld.

Auch für Hass und Wut und Versöhnung.

Eine Schublade für Faulheit und Leere

und eine Schublade für die

gemeinsamen Geheimnisse.

Diese Schublade wird fast nie geöffnet.

Es gibt auch noch andere Schubladen.

Du kannst selbst wählen, was drin sein soll.



Manchmal sind wir eifersüchtig

ohne, dass wir es wollen.

Und manchmal machen wir etwas kaputt,

wenn wir eigentlich helfen wollen.

Der Seelenvogel gehorcht uns nicht immer

und bringt uns manchmal in Schwierigkeiten....

Mann kann schon verstehen,

dass die Menschen verschieden sind,

weil sie verschiedene Seelenvögel haben.

Es gibt Vögel,

die jeden Morgen die Schublade

"Freude" aufmachen.

Dann sind die Menschen froh.

Wenn der Vogel

die Schublade "Wut" aufmacht,

ist der Mensch wütend.

Und wenn der Vogel

die Schublade nicht mehr zuschließt,

hört der Mensch nicht auf, wütend zu sein.



Geht es dem Vogel gut,

macht er Schubladen auf, die uns gut tun.

Manche Leute hören den Seelenvogel oft,

manche hören ihn selten.

Und manche hören ihn

nur einmal im Leben.

Deshalb ist es gut, wenn wir

auf den Seelenvogel horchen,

der tief, tief in uns ist.

Vielleicht spät abends,

wenn alles still ist....



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17. Juli '11
Laudatio für Reinhard Mey
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Laudatio für Reinhard Mey zum Gema Autorenpreis 2011

von Klaus Hoffmann



Er ist – das wird bei Liedermachern gern als selbstverständlich angesehen, noch häufiger jedoch einfach unterschlagen – ein unnachahmlich begabter Musiker und begnadeter Komponist.

Er ist ausdauernd und diszipliniert, beides Tugenden, die im Genie-verliebten Deutschland wenig gelten – außer bei denen natürlich, die sich behaupten. Aber, seine lustvolle Hingabe zu sinnlichen Genüssen steht in keinem nach. Seine epikuren Gelage im Kreise seiner Familie und unter Freunden sind legendär.

Das braucht Umsicht, Zeit und daher ist sein Tagesablauf ebenso streng geregelt wie seine Jahresplanung. Weshalb er regelmäßig neues Material veröffentlicht, seit vielen, vielen Jahren schon.



Er ist ein Unterhalter ganz eigener Klasse. Denn das ist ja auch nicht jedem gegeben, sich einfach auf eine Bühne zu stellen und Tausende Menschen dazu zu bringen, daß sie sich entspannen, daß sie träumen, daß sie nachdenken und lachen und weinen. Möglicherweise sogar in einem einzigen Lied.

Bei allen diesen Qualitäten – sind es doch wohl in erster Linie seine Texte, die in Erinnerung bleiben. Seine Texte sind die eines sanften Revolutionärs, der gern mit Freunden diskutiert: mal wütend, mal ironisch, mal wehmütig, dabei stets offen, persönlich und in sich stimmig.



Über die Jahre ist dabei etwas entstanden wie eine deutsche Biographie – von der Nachkriegszeit bis heute. In den Liedern unseres Preisträgers begegnen wir intimen Momenten der Zweisamkeit, den Wünschen unserer Mitmenschen, mit kleinen, feinen Seitenhieben über die allmächtige Bürokratie, aber auch treffenden Analysen des wankelmütigen Zeitgeistes und den großen Themen der Weltpolitik.



Wie kein anderer kann er einem so schlicht anmutenden Thema wie der Gartenarbeit eine Reimexplosion entlocken: Da ist dann die Rede von einem „Halmvernichter“, einem „Gänseblümchenkiller“ und „Heckenscharfrichter“, einem „Motormäherwüterich“ und „Zweitaktstänker“, nicht zu vergessen der „Gräserausrotter“ und „Pflanzenhenker“.

Das größte Kompliment aber, das man einem Autoren machen kann, ist das, daß seine Texte Allgemeingut geworden sind. Er wollte wie Orpheus singen, kam am Freitag dem 13. traf Annabelle, herrlich unkonventionell und sagte komm gieß mein Glas noch einmal ein.



Du warst es, den ich in meinen Anfängen kopierte. Als du noch bei Schering warst und in den Mittagspausen deine Lieder entworfen hattest, um sie nachts in einem vergammelten Folk und Jazzclub unter die Leute zu bringen, da legte ich einer bildhübschen Sekretärin namens Rosemarie Hoffmann, in die ich verknallt war, deinen Orpheus zum abtippen auf den Schreibtisch und der Betrieb stand für Stunden still. Noch heute ist es meine Hymne.

Du bekommst heute diesen wertvollen Preis heute für die Leistung des Autors denn du hast deutsche Geschichte geschrieben. Ohne das Lied hätte ich bei der Hoffmann niemals die Chance gehabt anzukommen.



In deinem Schaffen und ich habe es oft gesagt sogar öffentlich bist du der Meister, Einzigartig, rebellisch und widersprüchlich im Geiste, eben ein kluger Träumer, wie es sich für einen Dialektiker gehört, der hoch fliegen kann und mit beiden Beinen auf der Erde geht. Und wenn ich einmal durch die Baumärkte streifen sollte, werde ich ein Lied von dir auf den Lippen tragen und mir wird aufgetan.



Unlängst hatten wir meinen 60. Geburtstag zum Anlaß eines Bardentreffens genommen. V. Veen war da, Wader war da, Du warst da.

Und mir wurde noch einmal klar, wie wenig der Begriff Liedermacher ausdrückt. Wir sind zwar Macher im Geiste, aber mehr das was Bob Dylan mit seinen 3 Akkorden und dem eigenen Refugium meinte :

Es wird immer einer kommen, der die ganze Welt in seinen Saiten erklingen lassen wird, der das Meer ruft mit seinem Gesang und Steine zum weinen bringt.

Du warst neben Biermann der erste. Sänger wie du haben den ganzen Rock`n Roll Zirkus in deutscher Sprache angefangen.

Ein Klassiker bist du, Rilke ähnlich und wenn du mal gehen solltest, was Gott noch sehr lange hinauszögern möge, so werden sie dich hier auf Erden immer weiter singen. Von dem, der über den Wolken sang, da wo die Freiheit wohl grenzenlos ist. Herzlichen Glückwunsch, zum Gema - Autorenpreis des Jahres 2011 für Reinhard Mey, meinem Bruder und Freund.
.



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KaremKarem am 18.03.2013:
Hi Annette Wenn ich mir die Beschreiben von allen Ansaetzen...
Inga.90Inga.90 am 17.03.2013:
Entschuldigung fuer den Typo soll natuerlich Kawwana...
Inga.90Inga.90 am 17.03.2013:
Hallo Ich danke fuer die klaren Worte stimme Dir voll...
Andrea DechantAndrea Dechant am 23.01.2013:
Interessanter Text Allerdings geklaut Der Originaltext Andrea...
FoolsaeonFoolsaeon am 30.12.2012:
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